Profil von Pfauenfeder

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Registriert seit dem: 13.08.2018
Geburtsdatum: * 16.11.1993 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 160
Anzahl Kommentare: 8
Gedichte gelesen: 118.201 mal
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Titel
60 Literatur 26.10.18
Vorschautext:
Ich las als kleiner Junge schon,
Den Brecht den Berthold und den Goethe,
Den Schnaps trank Papa mir zum Hohn,
Früh morgens schon bei Morgenröte.

In Grimmsche Märchen floh mein Herz,
Voll Ernst und Kinderscherz, welch Gattung,
Bei Paul Celan, empfand ich Schmerz,
Die Todesfuge, welch Bestattung!

Bei Erich Kästner musst ich lachen,
Wie sind wir noch immer die alten Affen,
...
59 Bodensee 26.10.18
Vorschautext:
Bodenseestrände zogen mich groß,
In deinem Wasser, fand Heimat mein Herz,
Bodenseeufer nahmen mich auf den Schoß,
An deinen Küsten fand Linderung mein Schmerz.

Wie ruft noch manches Male mich,
So blau die Sehnsucht zu den Wellen,
Bodensee, wie tief will ich,
Noch einmal aus der Kindheit quellen.
58 Was ist's? (Geistige Welt) 26.10.18
Vorschautext:
Was ist's, wenn beider Augen Lider,
Sich zum letzten Schlaf geschlossen,
Und ausgedient der Leib hernieder,
Legt sich zu den Artgenossen?

Was ist's, wenn dieser Odem kühle,
Zuletzt ein Lebewohl, zuletzt!
Was ist's oh tiefstes der Gefühle,
Sich auf Gottes Schoße setzt?

Was ist's, wenn endlich ich daheim,
In deinen Armen Ruh' gefunden,
...
57 Frische Bäche, Frischer Mut 25.10.18
Vorschautext:
Fließe, Fließe lieber Fluss,
Vom Berge in die Täler leicht,
Verrauscht dir aller Überdruss,
Strömt deine Liebe unerreicht.

Verrauscht dir aller Ängste Schaum,
So kümmert's nicht worin du mündest,
Aus der Quelle quoll der Traum,
Wessen du die Welt ergründest.
56 Wie hast du allzu menschlich dir Götter zugedacht 22.10.18
Vorschautext:
Wie kannst du all zu menschlich,
Nie ganz je diese Welt ermessen,
Und Mensch all zu verständlich,
Treten Götter an den Platze dessen
Grund dir nicht zu schau'n gelingt,
Und wo allem Grund die Wahrheit winkt,
Endet von Menschlichkeit bedingt,
Endlich ganz dein großes Suchen,
Dem Gott gehuldigt,
Sich Gott verschuldigt,
Kannst Mensch du dich nun selbst verfluchen!
55 Nebelschwaden 13.10.18
Vorschautext:
Siehst du dort die Nebelwände,
Wie den Augen trüb sie schwindeln,
Es schaut dein Blick die eig'nen Hände,
Doch nimmer mehr der Dächer Schindeln.

Wie sind so oft wir Menschen,
Den Nebeln zugewandt,
Nur jenes will uns glänzen,
Was nahe greift die Hand.
Und was vom Nebel nicht gezeigt,
Schaust Mensch, du in der Ewigkeit.
54 Nostalgie II 12.10.18
Vorschautext:
Wie greift nach den Gewändern,
Nostalgisch noch ein Blick,
Und sehnt nach alten Ländern,
vergangen sich zurück.

Wie wird es Stille in den Herzen,
Wenn einmal noch ein Bild uns rührt,
Was schöner Tage abgebrannte Kerzen,
Davor zu ihrer Flamme führt.
53 Gib zu bestaunen mir ein Herz 11.10.18
Vorschautext:
Von Freuden vieler kehr ich heim,
Von manchen war mein Mund zurückgelassen,
Ohn' dass ein Wort ihm fiele ein,
Was dich mein Herz, hat staunen lassen.
52 Sonnenuntergang 09.10.18
Vorschautext:
Ich war ein Sonnenuntergang,
Der zarten Dämmerung gewichen,
Als müde einem Blau entlang,
Die letzten Strahlen mir verblichen.
51 Balde wird es Frühling sein 26.09.18
Vorschautext:
Zerfließt noch ein letzter Wille der weißen Gewalt,
Grünt über dem Tau, die Hoffnung schon bald,
Welch warme Empfindung, blüht in die Herzen hinein,
Balde wird es Frühling sein.
50 Oh große Welt 24.09.18
Vorschautext:
Oh große Welt!
Spann noch einmal den Engeln gleich,
Spann noch einmal die Flügel leicht,
Um mich und um mein Wesen,
Du bist der Teich
Ich bin der Laich
Und wir sind eins gewesen.
49 An die Augen 22.09.18
Vorschautext:
Manchmal hebt im Auge sich,
Entrissen aller weltlich' Pflicht,
Die Hoffnung hoch empor,
Geschieht ein Bild mir innerlich,
Ist dein das Bild, und mein die Sicht,
Und uns was eine Welt verspricht,
Du meiner Seele Tor!
48 Nostalgie 22.09.18
Vorschautext:
Ferne Tage trägt der Wind,
Durch meine inner'n Länder,
Wenn Sehnsucht, du erwachs'nes Kind
Blickst nackt durch die Gewänder.

Bilder laufen in mir drinne,
Hoch hinauf bis in die Stirne,
In die Ferne träumen alle Sinne,
Und das Herz greift die Gestirne.

Damals, damals rührte mich,
Damals, Damals spürte ich,
...
47 Brieffreundschaft 21.09.18
Vorschautext:
An dich der Brief,
Ist er wohl angekommen?
Der, den ich schrieb,
Im Herzen angenommen?

An dich der Brief,
Sag ist er mir gelungen?
Der, den ich schrieb
Im Herz dir angeklungen?

Wie ich schrieb,
An dich den Brief,
...
46 Ich schreibe 21.09.18
Vorschautext:
Von Kriegen könnt ich schreiben,
Ach lass die Kriege Kriege sein,
Von Frieden könnt ich schreiben,
Oh lass es endlich Frieden sein.
45 Wessen? 17.09.18
Vorschautext:
Wessen kleiner Grund bin ich,
Dessen großer Mund da spricht,
Sag wessen?
Am Anfang, Anfang fragte es sich
Und dessen
Antwort, Antwort, die bin ich
Sag wessen?
44 Manchmal 13.09.18
Vorschautext:
Manchmal will man mir erklären,
Dass die Welt nun mal so sei,
Ich solle sie doch nicht verklären,
Mit Ewig und Unendlichkeit.

Manchmal will ich dann verständlich
Erklären bis du es verstehst,
Dass du mir ewig und unendlich
auf die Nerven gehst.
43 Müdewerden 13.09.18
Vorschautext:
Es zieht manches Herz die Decke um sich,
So schläft schon balde dem Letzten die Pflicht,
So kehrt schon balde die Dämmerung heim,
Draußen da dämmert's bis in uns hinein.

Es stürmt manch Nasser ins trockene Haus,
Und balde gehen die Lichter aus,
Und balde kehrt auch der letzte heim,
Draußen da dämmert's bis in uns hinein.

Es singen die Vögel den letzten Gesang,
Sie singen und singen und singen und dann,
...
42 Wie fehlt eine Tiefe uns gar 13.09.18
Vorschautext:
Ferner den Herzen ich nie war,
Wie trennt uns dazwischen die Weite,
Wie klafft zwischen uns eine Breite,
wie fehlt eine Tiefe uns gar.

Ferner den Geistern ich nie war,
Wie trennen uns doch die Gedanken,
Wie klaffen wir hinter Schranken,
Wie fehlt eine Tiefe uns gar.

Ferner den Dingen ich nie war,
Wie trennt mich der Tod von den Steinen
...
41 Begegnungen des Göttlichen 12.09.18
Vorschautext:
Es hat seine Gestalt noch nicht zu erkennen gegeben,
ein Gegensätzliches, welches dem Menschen widerfahren kann:
Es scheint mir so rätselhaft, und doch will ich es nicht missen;
Es ist die Suche nach dem Göttlichen. Ich habe an mir selbst erfahren, dass es, ohne es bewusst zu suchen, sich auf zweierlei Wegen dem Bewusstsein offenbaren kann.
Der erste Weg ist die völlige Hingabe an alles, das pure Sein durchwandern, ohne Zweck und Absicht SEIN.
Der zweite Weg ist die völlige Resignation allen Seins. Da man, wenn man das Göttliche in einer Tiefe begreift, die nur ihm inne wohnen kann, zu dem Schluss kommen müsste, diese Welt hinter sich zu lassen, da sie niemals das menschliche Wesen auf Dauer erfüllen kann, und letztlich zum Leid führen muss, da man obschon man es für schön empfinden mag, Gesetzen und Zwängen unterliegt, wie dem Zwang des sich Ausfüllens mit den Notwendigkeiten, die unser weltliches Sein bedingen. Speise, Trank, menschliche Nähe, usw.
Es haben sich meinem Geist bisher diese 2 Wege zum Göttlichen hin aufgezeigt.
Der erste, so scheint es mir klingt wohltuend für die Menschen, der zweite jedoch wird als etwas tief Trauriges empfunden, da man als Existenz vor dem Grund aller Existenz resigniert, somit auch die vergängliche Form, die der eigene Körper darstellt total ablehnt, da er ein unvergängliches, und unbegrenztes Wesen wie das Göttliche letztlich nur einzuengen, ja zu begrenzen versucht.
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