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Geburtsdatum: * 16.11.1993 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 160
Anzahl Kommentare: 8
Gedichte gelesen: 118.105 mal
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Titel
80 Labyrinthische Irrung 04.12.18
Vorschautext:
Zu den Sternen verirrt sich mein Auge,
Als seien sie ihm schuldig ein Bilde zu geben.
Zu Gott verirrt sich mein Glaube,
Als sei er mir schuldig die Welt und mein Leben!
79 Bodensee 03.12.18
Vorschautext:
Bodenseestrände zogen mich groß,
In deinem Wasser, fand Heimat mein Herz,
Bodenseeufer nahmen mich auf den Schoß,
An deinen Küsten fand Linderung mein Schmerz.

Wie ruft noch manches Male mich,
So blau die Sehnsucht zu den Wellen,
Bodensee, wie tief will ich,
Noch einmal aus der Kindheit quellen.
78 Maske trägt unser Leben 03.12.18
Vorschautext:
Es sind tausendfach Gewalten,
Wenn wir uns Namen geben,
Und uns zu vielen spalten,
Trägt Maske unser Leben.

Wir stülpen viele tausend Gewänder uns über
Obschon wir nackt zur Welt gekommen,
Verkleidet blickt mein Herz hinüber,
Vom Karneval ein Bild vernommen.
77 Es sprach ein Mann 03.12.18
Vorschautext:
Es sprach ein Mann,
Wer will und kann,
Soll dort und dann,
Gleich mir tun, was ich getan.

Es sprach der Mann,
Wozu es nützen kann,
Was dort und dann,
Ihr mir habet gleich getan,
Sei nicht die Müh' zu fragen wert,
Es hat die Arbeit steten wert.

...
76 Winter 02.12.18
Vorschautext:
Erstarrt von dem Eise sind Bäche und Flüsse
Und der Himmel gebiert kristallene Güsse,
Niederstrebendes Weiß taucht in den Winter das Land,
Nie größer mein Herz eine Ehrfurcht empfand.

Allein an Farben fehlt's der gedeckten Natur,
Alle Farben schluckt die weiße Zensur.
Wie malt des Winters Sinn und Seele,
Alles weiß, dass nichts ihm fehle.

Tief die Ahnung von menschlicher Spur,
In dem Weiß durchwanderter Schritte,
...
75 Fortschritt ist 02.12.18
Vorschautext:
Fortschritt ist, wenn keiner mehr verhungern muss,
Allen gleich teilt sich der Liebe Kuss,
Löst in den Herzen sich der eiser'n Guss,
Fortschritt ist, wenn keiner mehr verdursten muss.

Gen Westen träg' vom Überfluss,
Teilt doppelt sich der Liebe Kuss,
In uns könnt' der Fortschritt größer sein,
Mir spricht die Technik nicht hinein.
In Sätzen, die mein Herz entwickelt,
Bin ich in Menschlichkeit verwickelt.
74 Deutsch sind die Waffen mein Kind 01.12.18
Vorschautext:
Deutsch sind die Waffen mein Kind,
Deutsch die Granaten, deutsch die Gewehre,
Das Giftgas macht uns blind,
Und auf uns wartet der Tod schon im Meere.

Deutsch sind die Waffen mein Kind,
Deutsch ihre Panzer, Deutsch ihr Gewissen,
Das Giftgas macht uns blind,
Uns Menschen hat der Krieg zerrissen.

Deutsch sind die Waffen mein Kind,
Du fragst warum sie uns drohen?
...
73 Meer 30.11.18
Vorschautext:
Dem Kahne gleich, dem Sturm bewegten Nachen,
Erwartet mich die Stille weich, nach stürmischem Erwachen.
Dem Ufer gleich, dem Strand, vor dem die Welle bricht,
Zerbrech' ich vor dem Himmelreich, das tief den Frieden mir verspricht.

Den Wogen gleich, dem Auf un Ab der Wellen,
Will, was wogt in meines Herzens Teich an Gottes Gnade nicht zerschellen.
72 Äther 26.11.18
Vorschautext:
Ich seh mich wandeln durch den Äther,
Seh' frisch ins junge Blau mich tauchen,
Der Menschen Mütter, Menschen Väter,
In dem Wolkendunst verrauchen.

Ich seh' uns wechseln in den Nebeln,
Neu die Formen uns betrachten,
Befreit von Zwecken ganz und Regeln,
Wie tausend Himmel, die uns lachten.
71 Selig 25.11.18
Vorschautext:
Selig, wem ein Bett bei Zeiten,
Warm die Seele zugedeckt,
Edel wer es zu bereiten,
Dem Nächsten nicht zurücke schreckt.

Selig wer ein Brot gefunden,
Und den Hunger überwunden.
Edel wer's mit Bettlern teilt,
Der Hungernden im Herz verweilt.

Selig wer zu trinken hat,
Wasser wie aus Quellen fein,
...
70 Ich seh' uns 24.11.18
Vorschautext:
Ich seh' uns hoffen, seh' uns glauben,
Seh' uns des Herzens Spur entlauben.
Ich seh' uns wandern in den Träumen,
Seh' uns begegnen, neu den Räumen.

Ich seh' uns fürchten, seh' uns bangen,
Seh' uns weinen von den Wangen.
Ich seh' mich dichten seh' mich schreiben,
Seh' allen Menschen, Mensch mich bleiben.
69 Wähntest du? (Neue Fassung) 23.11.18
Vorschautext:
Wähntest du, den Wäldern fern,
Dich allzu bald daheim in Städten?
Hofftest du, nur allzu gern,
Dass Bäumen gleich, dir Menschen wohle täten?

Dahin! Dahin! Mein junges Herz,
Du zogst ins graue Laub der Städte,
Birkensehnsucht, Eichenschmerz,
Menschlich' Fessel, städtisch' Kette!
68 Gib zu bestaunen mir ein Herz 22.11.18
Vorschautext:
Gib zu bestaunen mir ein Herz,
Zu fühlen alle Freud' und Schmerz,
Zu klagen wenn mein Leid so groß,
Zu trösten es in Gottes Schoß.

Gib zu bestaunen mir ein Herz,
Das an sich hebt bei Kuss und Scherz,
Das leicht mir wird bei tief Gelüsten,
Das Meeren Hoffnung macht wie Küsten.

Gib zu bestaunen mir ein Herz,
Dass wenn erloschen Flamm' und Kerz'
...
67 Balde trägt Weiß die Natur 19.11.18
Vorschautext:
Draußen schon seh ich die Bäume,
Frieren in kahler Gestalt,
Drinnen so warm uns're Räume,
So warm uns're Herzen bald.

Umweht kalter Atem die Stadt,
Und ein Weiß schreibt an neuen Gesetzen,
Endlich wird auch der Bettler mal satt,
Zu dem wärmende Herzen sich setzen.

Tief die Ahnung von menschlicher Spur,
In dem Weiß durchwanderter Schritte,
...
66 Ich bin dein Kind 19.11.18
Vorschautext:
Vater, Mutter sind mir fremd,
Kein Herz mich wie deines kennt,
Kein Lachen mich wie deines meint,
Heimweh, wessen ich geweint.

Vater, Mutter wer seid ihr?
Mein Vater ist ein anderer
Alles ging hervor aus dir,
Großer Sternenwanderer.

Vater, Mutter wer seid ihr?
Meine Mutter ist eine große,
...
65 Ich kenne nichts 11.11.18
Vorschautext:
Ich kenne nichts, das gleichkäme der Sternenheimat,
der ich entrissen, nichts, das mehr mich zu trösten versucht hätte, als reine Sorge elterlicher Gestirne, mit liebendem Aufwand, und gleichsam liebendem Aufruf, tief die Ahnung meiner Geburt in noch unerzählten Stunden zu erzählen.
64 Aus dem Leben einer Birke 09.11.18
Vorschautext:
Mein stolzes Weiß vom Abendrot durchdrungen,
Stand ich unter zehntausend Dämmerungen,
Und Vogelsang im Stamm mir angeklungen,
Blüht in mir fort, lebendige Erinnerungen!

Alles um mich war verwoben,
Durch der Wurzeln bindend Spiel,
Wir Birken glichen Garderoben,
Die bunt der Herbst behängen will.

Und manche Birke sah ich welken,
Wie jämmerlich ihr Weiß verblasst'
...
63 Ich wär' so gern ein Schwan 08.11.18
Vorschautext:
Wie gern wär ich ein Schwan,
Mein Weiß dem Wasser zugeneigt,
Ins Blau getaucht mein Federkleid,
Um mich die See unendlich weit,
Im Schnabel voller Freude breit,
Grinst' Anmut und Geborgenheit,
Und alles Seele, wär' getan!

Wie gern wär ich ein Schwan,
In Flügeln meine Kraft befreit,
Flög' ich in tiefster Dankbarkeit,
Als einer deiner Schwäne weit,
...
62 Wie war die Zeit? 03.11.18
Vorschautext:
Wie war die Zeit,
Als ich so durch die Wälder strich,
Von Birkenweiß umfangen ich,
Tief erblühte innerlich?

Wie war die Zeit,
Als hohen Nebeln zugeneigt,
Den Kopf empor den Himmeln weit,
Gestreckt, ich in die Ewigkeit?

Wie war die Zeit?
Wie war die Zeit?
...
61 Heilige Empfindung 29.10.18
Vorschautext:
Draußen die Welt in uns gehaucht,
Darin tief die Sehnsucht gestundeten Lebens,
Dass tiefer ins Leben das Herz man uns taucht,
Und keine Stunde gelebt wir vergebens.
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