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Registriert seit dem: 13.08.2018
Geburtsdatum: * 16.11.1993 (29 Jahre)

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Wehen

Von Wehen angekündigt, hat mich die Welt beschlossen,
Des puren Seins entmündigt, in Menschenform gegossen.
Noch denk ich hin und wieder, an meine erste Regung,
So spür ich dann die Glieder, in jüngerer Bewegung.

Noch fühl ich jene Wehe, die mich willkommen hieß,
Und jene Welt, die ich, für diese hier verließ.
So bin ich wie ein Wind, der gerade erst gekommen,
So bin ich wie ein Ohr, das halb erst hat vernommen.

Erst halb, hat sich in mir, der volle Krug ergossen,
Noch ring ich mit der Form, zu der man mich beschlossen.

E-Mail-Adresse: Bodenseeseele@web.de

Habet Dank für das Lesen meiner Gedichte.
Liebe Grüße, Pfauenfeder.

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Anzahl Gedichte: 369
Anzahl Kommentare: 36
Gedichte gelesen: 238.631 mal
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Titel
369 Erde 02.12.22
Vorschautext:
ERDE
Dein Kind werde;
Mutter Erde.
Weltebene;
Garten Eden.
Daseinswerdung;
Daseinserdung,
Menschenfuß
Auf dir!
Grund aus Güte;
Grund zur Blüte,
Auf dir
...
368 Feuer 02.12.22
Vorschautext:
FEUER
Vor dir- Kälte,
Nach dir-Wärme,
Ritual der Menschheit!
Inwendig unstillbar...
Funkenzeugung;
Größenbeugung.
Waldgewalt
In Brandgestalt.
Eisenschmied
In Flammenmieder.
Sohn der Blitze;
...
367 Wind 02.12.22
Vorschautext:
WIND
Himmelsschaukel,
Wanderhauch,
Durch Menschenbauch
Weht Jenseitsahnung
Unsichtbar.
Sturmesmacht,
Diesseitskraft,
und Freiheitsböe.
Unaufhaltsam;
Erdorkane!
Luftspaziergang,
...
366 Wasser 02.12.22
Vorschautext:
WASSER
Daseinsspiegel,
Tränke allen Seins,
Meereswiege,
Wolkenmutter,
Wellenmacht,
Lebenssaft
Kraft der Kräfte,
Blaue Erde,
Leben werde;
In uns
WASSER.
365 Wenn's Gott nicht gäb', so müsst' man ihn erfinden 01.12.22
Vorschautext:
Wenn's Gott nicht gäb', so müsst' man
Ihn erfinden,
Um sich am weltsicheren Ort dann
einzufinden.

Wenn's ihn nicht gäbe, wähnte man
Es müsst' ihn geben;
Dass er uns fortliebt ewig lang,
Durch alle Leben.

Ja eine Kraft, die uns so liebt;
Die uns geleitet.
...
364 Sinn des Lebens 01.12.22
Vorschautext:
Den Blick gen Himmel - Sterne jagend;
Im Sterngewimmel nach Sinn uns fragend,
Funkeln gelb die Himmelsscheuchen:
In ihrem Sinne soll'n wir leuchten.
363 Subtile Taubenschläue 01.12.22
Vorschautext:
Für mich das feinste aller Tiere,
Das mein Herz erblicken sollt',
Felsen dienen als Reviere
Dem wonnegrauen Himmelsbold!

Sein Gespür so zart wie Seide;
In Feinheit ausgebildet so sein Blick.
Sucht er, eh' du's noch ahnst, das Weite;
Wenn dir im Herz wohnt List und Trick!

Der Himmelsbold und Täuberich;
Ahnt deiner Bewegungen feinste.
...
362 Möwen spiegeln Menschen 01.12.22
Vorschautext:
Es gibt Tage,
Gar keine Frage,
An denen habe ich Angst;

Wenn ich's dann wage,
An einem dieser Tage,
An denen du mein Herz bangst;

Zum Bodensee zu geh'n,
Um sein Getier zu seh'n,
Dann fällt mir immer auf:

...
361 Portale im Alltag (Persönliche Erfahrung) 30.11.22
Vorschautext:
Was es nun genau gewesen,
Kann und will ich noch nicht sagen,
Weil es aber da gewesen,
Kann und will ich danach fragen.

Sind Computer denn Portale?
Niemals glaubte ich daran,
Bis zum aller ersten Male,
Bei mir dann der Spuk begann.

Als ich so davor gesessen,
Und nichts weiter so gedacht,
...
360 Wer geht so tief durch stillen Wald? 29.11.22
Vorschautext:
Wer geht so tief durch stillen Wald;
Weilt darin tief zum Aufenthalt,
Rührt Baum um Baum tief-still alsbald,
Auf leise Weise ohn' Gewalt
Wie leise Weise in Gestalt?
Ja, der Friede!
359 Kastanien 29.11.22
Vorschautext:
Halb grüne und halb goldene,
Mir tief im Herzen noch nachfolgende
Blätter.
Halb aufgesprengte und halb fliehende,
Tief meinen Geist mit Bild durchziehende
Kastanien.

Aufgebrochene Schönheit;
Es bricht auf in Freiheit:
Dein Braun.

Holde Kastanienhoheit;
...
358 Inflationsblues 29.11.22
Vorschautext:
Wird auch das Brennholz immer teurer;
Das Leben bleibt ein Freudenfeuer!
Befrei dein Lachen von der Steuer;
Das Leben bleibt ein Abenteuer!

Wird auch der Magen selt'ner satt;
Genieß des Lebens satten Rat!
Ist es dir auch nicht ganz geheuer;
Setz ab den Hunger von der Steuer!

Wird auch die Bude immer kälter;
Die Sonne zahlt warme Gehälter!
...
357 Mein Mädchen von der alten Mühle ;-) 29.11.22
Vorschautext:
Mädchen von der alten Mühle,
Mädchen mit den Augen grüne,
Dass ich heiß die Sehnsucht fühle;
Glühst auf dem Herz' du mit Fortüne!

Mädchen mit den langen Haaren,
Mädchen mit dem lieben Blick,
Dort, wo wir einst zusammen waren;
Führ'n Herzensbrücken uns zurück!

Es steht dir an so schön zu lachen;
Schöner nur - mein rosa Shirt an dir!
...
356 Mein erstes Mal (damals mit 24) 28.11.22
Vorschautext:
Früher dacht' ich Sex sei Porno,
Das erste Mal Gedankenstorno
Hatt' ich dann beim ersten Mal,
Als ich rief in ihren Saal.

Kam ein Echo mir zurück,
Köpfte ich wie Sekt das Glück
Und ganz anders als gedacht
War's wunderschön, hat's Spaß gemacht.

Früher dacht' ich Sex sei Porno,
Mein erstes Mal - Gedankenstorno!
...
355 Abschied 28.11.22
Vorschautext:
Entschwunden ist das Blatt der Bäume;
-Oh, farbenwelker Laubturm!
Aus aufgebrochener Kastanienschale;
Das Braun tanzend im Sturm!
Sprengt Abschied wohl die alten Räume,
Für ein allerletztes Male.

Weist Abschied mit Bewegung von sich,
Wie ein fortgestoßen' Ring.
Meint Abschied dich, wohl Abschied mich,
Und einmal jedes Ding.
354 Nondualität 27.11.22
Vorschautext:
Liebe ist das Nonduale,
Das jenseitig zusammenhält;
Das Diesseits der dualen Welt.
353 Wehe dem, wem ehedem... 27.11.22
Vorschautext:
Wehe wem?
Den ehedem
Der Frohsinn nicht erreichte.
Ja, wehe dem!
Wem ehedem,
Gelassenheit, die leichte
Wehe mir!
Ja, wehe dir!
Zum Lachen nicht ausreichte.
352 Natur und Muse 27.11.22
Vorschautext:
Der Musen schönste: die Natur!
Ja, selbst noch auf des Bauers Flur
Verkörpert die zur Sonne wollende
Blüte, das aufrecht leben sollende
Gemüte,
Ihrer einst kindlichen Triebe;
In erwachsener Anmut der Liebe.
351 Erde 27.11.22
Vorschautext:
Sind wir nicht alle aus dem Midgard;
-In seine Mitte rückverwandelt?
Und gleich den Erden ihrer Gegenwart;
-Mit Mutter Erde tief verbandelt?
............Sind wir nicht alle?............
350 In die Schönheit des Lebens rudern 27.11.22
Vorschautext:
Senkt eine Sonne
Ihren roten Kopf hernieder,
Rudern wir in die einsame Wonne:
Sing mit, sing mit uns Seemannslieder!

Verschwimmen die Berge
Während die Boote noch schwimmen;
Wie umnebelt kleine Zwerge,
Hörst du von fern uns're Stimmen:
Fahr mit, fahr mit uns Seemann wieder!
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