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Registriert seit dem: 13.08.2018
Geburtsdatum: * 16.11.1993 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 177
Anzahl Kommentare: 8
Gedichte gelesen: 165.269 mal
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Titel
177 Gott 10.06.21
Vorschautext:
Viele Namen gab man dir,
Stein und Pflanz' und Tier,
Und Mensch,
Auf dass du dich erkennst.
176 Kein Glaubenskleid, die Herzen weit, dass ihr seid, was ihr seid. 24.05.21
Vorschautext:
Esst eine Pflanze - und schweigt,
Atmet die Luft - und trinkt,
Seht wie das Ganze - die Brücken euch zeigt,
Und die Kluft- dieser Welt überspringt.

Hebt euer Bein - und geht
Euer Schatten wie Nacht- euer Lichtsein umreißt
Liebt euch allein- im Gebet,
Alles habt ihr gemacht- denn ihr seid, wen ihr preist.
175 Yin und Yang 10.05.21
Vorschautext:
Ekstatisch tasten Yin und Yang,
Ergänzung aneinander spiegelnd,
Sich rückvereint in Ganzheit an,
Den Ursprung allen Seins besiegelnd.
174 Lange Nerven (An das Mitgefühl II) 07.05.21
Vorschautext:
Weiter als wir, reichen Nerven,
Die aus unsern Herzen geh'n,
Und ins fremde Herz uns werfen,
Um den ander'n zu versteh'n.

Länger noch als uns're Arme,
Hat das Herz den Arm gesponnen,
Dass händereichend sich erbarme,
Was fühlend in der Brust begonnen.
173 Schwarzen Geigen gleicht die Nacht 06.05.21
Vorschautext:
Schwarzen Geigen gleicht die Nacht,
Oft bleibt der Streicher ein Geheimnis,
Der Monde Viel hellwach verbracht,
Klang Ungewissheit im Ereignis.

Vom Dach herab der Vögel Laute,
War's einer der ein Nest sich baute?
Oder flog eh'r einer aus dem Wald,
zur Stadt sich wärmend vor dem Kalt?

Schwarzen Geigen gleicht die Nacht,
Der Streicher bleibt oft ein Geheimnis,
...
172 Eine Woche (An das Wiedersehen einer Liebschaft) 01.05.21
Vorschautext:
Die Schwäne mit den Augen küssen,
um uns glänzt der Bodensee,
An nichts, mein Mädchen, denken müssen
und wir lieben uns im Klee.

Den vollen Mond bei Nacht bestaunen,
sieh über uns das Sternendach,
Zu dir in Mondscheinsandacht raunen,
nach ungezählten Küssen, ach.

Die Füße in den See getaucht,
gespiegelt von dem Wasser klar,
...
171 Die Welt 23.04.21
Vorschautext:
Weil sie leicht verständlich ist,
Doch viel zu schwer erscheint,
Lehrt man dich bis du vergisst,
Was einst sie hat gemeint.

Ihre Sprache ist so klar,
Mit den Sinnen nehm't sie wahr,
Ob außen oder innen,
Um uns die Welt,
In uns die Welt darinnen.
170 Allzu bald daheim 23.04.21
Vorschautext:
Der Städte Grau zu lang betrachtet,
Im Seelenbeton übernachtet;
Wähnten wir den Wäldern fern,
Uns allzu bald daheim in Städten.

Viel geglaubt und allzu gern,
Dass wir's nun besser hätten;
Spazieren wir nun durch Büros,
Und atmen froh Tapetenkleister;

Alles sitzt auf seinem Schoß,
Und jagt Gedankengeister.
...
169 Bewusstsein 22.04.21
Vorschautext:
In Formen eingegossen,
In Körper eingeflossen,
Schaut es durch der Augen Tor,
Und jedes Ding aus ihm hervor.

Aus Formen ausgegossen,
Aus Körpern ausgeflossen,
Neu ins Ungeborene hinein
Und das Manifest beginnt zu sein.
168 Alles steht geschrieben 18.04.21
Vorschautext:
Alles steht geschrieben,
Wie Bücher liest sich die Natur,
und was im Auge uns geblieben,
entfaltet seine Wahrheit pur!

Alles steht geschrieben,
In Kapiteln fühlt das Herz,
Der Wochen Tage Sieben,
siebenseitig Lust und Schmerz!

Alles steht bereits geschrieben,
Bedenkt, wonach den Sinn ihr richtet,
...
167 Hab keine Angst 17.04.21
Vorschautext:
Hab' keine Angst,
in ungewissen,
ewig neu gebor'nen Stunden,
Aller Grund, um den du bangst,
fehlt dir eines nur zu wissen:
Alles ist mit dir verbunden.

Lass' dich nicht erschrecken
vor dem Schatten,
unbeleuchteter Minuten,
Entmachte alle deine Schrecken,
und kein Tod kann dich ermatten,
...
166 Sonnenuntergang 16.04.21
Vorschautext:
Wie eine Geisel halt' ich im Braun meiner Augen der Sonne letzte Strahlen spiegelnd gefangen. Doch die Dämmerung ahnend, verstirbt in Pupillen die lichte Gewalt. So auch möchte ich versterben, mich strahlend durch den Äther tasten, hin zum letzten deiner Blicke und durch ihn dein Herz erwärmend, als dein Wohlgefühl vergehen.
165 Wie Wellen 16.04.21
Vorschautext:
Wie Wellen an die Strände preschen,
Im Überschlag das Wasser dreschen,
Zerschellend vor den Küsten sterben,
und neu im Meer geboren werden.

Wie Wellen an den Stürmen wachsen,
Tobend dieser Welt gewachsen,
Stets neben sich Geschwister wissen
Nichts wie den ersten Sturm vermissen.

Wie Wellen nach den Wettern leben,
Der Ordnung tanzend sich ergeben,
...
164 Frühling 15.04.21
Vorschautext:
Krokusse an Wegesrändern,
Krokusse auf Wiesen bunt,
Kinderlippen froh zu ändern
blüht ihr lachend auf dem Mund!

Sonne aus den Wolkenbänken,
Sonne aus dem Ätherblau,
Wie gleißend auf der Flora Tränken,
du mit den Strahlen zielst genau.

Winde lau bewegten Föhnens,
Winde abgekühlter Nacht,
...
163 Überm Bodensee 03.04.21
Vorschautext:
Wie Sterne überm Bodensee,
Den Augen nah, den Händen weit
So fühl ich ach, und voller Weh'
inmitten mir die Einsamkeit.

Wie Schwäne überm Bodensee,
In Augen kurz, in Herzen lang,
Geht lang ins Herz mir dein Ade!
und in die Augen Wellengang.

Wie Wolken überm Bodensee,
Auf mich herab, auf dich herauf
...
162 Des Menschen Unzulänglichkeit 31.03.21
Vorschautext:
Wie du deinen Rucksack trägst,
Durch der Schlaufen Band gefestigt,
Last auf deine Schultern lädst,
und jeder Schritt den Gang bekräftigt.

Wie du deinen Rucksack trägst,
Durch den Atem fährt Erholung,
Wenn du ihn beiseite legst,
und keine Sorge findet Wohnung.

Wie du deinen Rucksack trägst,
tapfer durch ein ganzes Leben;
...
161 Kindern gleich 11.03.21
Vorschautext:
Kinderleicht schläft was ich fühle
wohl gesäugt von Gottes Brust,
Mutter all meiner Gefühle,
Vater aller Lebenslust!

Kindern gleich glänzt was ich fühle,
reinen Herzens durch Pupillen,
Aus dem großen Weltgewühle,
dir allein, aus freiem Willen!

Eltern gleich sorgt deine Liebe,
für die Kinder immerdar,
...
160 Deutschland 18.02.21
Vorschautext:
Deutschland, in dir aufgewachsen
bin ich deiner Schuld entwachsen;
Äugend durch den Wald mein Schauen;
Groß wie Eichen dein Erbauen.

In Deutschland so hineingeboren
Heimatliche Gunst beschworen,
wuchs ich auf und wuchs ich aus,
Deutschland, mein Zuhaus'!
159 Atem 18.02.21
Vorschautext:
Ausgeatmet kehr'n wir heim,
Nimmer schwer von Welt,
Wes' Mund gehauchet dein und mein,
Des' Atem uns behält.
158 Ureltern des Menschen 16.02.21
Vorschautext:
Ich weiß von dem, den Gott sie nennen,
Ich kenne es genau;
Ihr lernt es durch die Verse kennen,
Drum prüf't worauf das Herz vertrau'

Ob ihr nun glaubet oder nicht,
Ein Elternherz mit Liebespflicht,
Erwartet seine Kinder,
gleich was ihr tut- und immer.
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