Profil von Pfauenfeder

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Registriert seit dem: 13.08.2018
Geburtsdatum: * 16.11.1993 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 150
Anzahl Kommentare: 7
Gedichte gelesen: 109.965 mal
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Titel
150 Mitgefühl 23.01.21
Vorschautext:
Tauschet Augen, wechselt Ohren,
Nehmet andere dafür;
Fühlung in dem Herz geboren,
Zum Wohle deiner Art erkoren:
Mitfühlend sei dein Gespür!
149 Zu Erde Zu Asche Zu Ende 23.01.21
Vorschautext:
Zu Erde, zu Asche, zu Ende
geh'n auch die besten Gebeine
Ins Leere greifen die Hände,
Entglitten ist ihnen das Eine.

Zu Trauer, zu Andacht, zu Rauch,
versammeln sich treue Gebeine,
Es ist kein einsamer Brauch
und doch weint ein jeder gemeinsam alleine.
148 Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang 20.01.21
Vorschautext:
Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang,
Allabendlich die Klänge dämmern,
Endlich dieser Nacht entlang
schweigt der Tag voll Eisenhämmern.

Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang,
Die Tauben auf den Dächern weit,
Ergötzen einen Mondschein lang,
sich zurufend an Zweisamkeit.

Es trinkt mein Herz ein klein Gesang,
Mir wandert meine Seele aus,
...
147 Hinter Pupillen 10.12.20
Vorschautext:
Du bist aus dieser Welt gemeißelt,
Dieselben Wasser sind in dir,
Obschon ans Menschsein so gegeißelt,
Glänzt Heimat durch dein Auge mir.

Denn hinter aller Weltpupille,
Da liegt das allvertraute Heim,
Der tiefe schöpferische Wille,
Und wenn wir's schauen -Gott allein.
146 Liebesverse an Gott 04.12.20
Vorschautext:
Auch diese Erde geht vorüber,
Wie sehr die Hand auch daran hält,
Kehr' ich ins Formlose hinüber,
Fühlt mich der Kosmos unverstellt;

Denn keine Form umreißt mein Wesen,
Und nie ein Herz je mein Gefühl,
Weil ewig sein wird, ist, gewesen,
Für Gott die Liebe, die ich fühl!
145 Süddeutsche Bäche 27.10.20
Vorschautext:
Erströmt ihr süddeutschen Bäche,
Wie hab von Jahren jung, ich euch gelauscht;
All mein Herz voll Heimatschwäche,
All meine Jugend ist in euch verrauscht!

Erblüht ihr süddeutschen Wiesen,
Von langen Halmen kurz gekitzelt,
Ist all mein Kindernasenniesen,
nun längst nicht mehr auf euch gekritzelt.

Ergrünt ihr süddeutschen Wälder,
Wie war'n doch eure Schatten groß,
...
144 Gefühl 23.10.20
Vorschautext:
Es wandert aus den Köpfen fort,
und geht durch Mark und Glieder,
wie in die Ohren uns das Wort
und in das Herz die Lieder.

Gefühl fährt durch die Artgenossen,
dein Herz ist all sein Anfang;
In vielen Herzen ausgegossen,
in manchem findet's Anklang!
143 Ich fühl, ich find' mich wieder 09.08.20
Vorschautext:
Ich find' mich unter Schatten wieder,
Von hohen Eichen wohl umsäumt,
Mit Wohlbehagen Geist und Glieder
Zur vollen Größe aufgebäumt.

Ich find' mich in den Wellen wieder,
in schaukelnder Verbundenheit
Das blaue Glück bricht auf mich nieder,
Und in mir bricht die Einsamkeit.

Ich fühl mich auf den Bänken wieder,
Mit Augen in den See gebeugt,
...
142 Was ist's? 03.08.20
Vorschautext:
Ohne lebt sich's deutlich besser,
Mit ihm sind wir Sturmgewässer,
Ein Menschenpaar, das sich dran frönt
Liebt sich herrlich unversöhnt.

Was machbar ist - wird schon unmöglich,
Und was ein Glück ist - bald beweint;
Zufriedenheit sucht man vergeblich,
Wo das Drama ist gemeint!
141 Atem 19.07.20
Vorschautext:
Vom Urmund ausgeatmet,
In Menschenform gehaucht,
Vom Äther schon erwartet,
Ist jeder Mensch verraucht.

Es dauert eine Menschheit
ein Atemholen lang,
Der Sänger ist von Ewigkeit
und wir sind sein Gesang.



...
140 Sehnsucht/ An die Verstorbenen 18.07.20
Vorschautext:
Wie habt dem Herzen ihr gefehlt,
dass es voll loser Sehnsucht rief,
nach euch die Stunden hat gezählt,
Herbei gewünscht in Nächten tief.

Wie habt dem Geiste ihr gefehlt,
dass immerzu er euch beweint',
weil jedes Bild von euch erzählt,
im Kopf und voll Erinn'rung greint.

Wie habt den Gliedern ihr gefehlt?
Mit eurer Arme warmem Glück,
...
139 Original 09.07.20
Vorschautext:
Mir fehlt der Nächte Schlaf,
wie unsterbliche Tat den Händen,
will als der Herde Schaf
und Durchschnitt nicht verenden.

Es strebt was einzig ist aus allen,
zum Zwecke vollen Unikats,
und vor den Originalen fallen,
Schuldige des Plagiats!
138 Sommerregen 06.07.20
Vorschautext:
Wie heiß erwachte Tropenlüfte,
weht durch die Adern Sonnenglast,
Als kühlendste der Sonnenklüfte,
Geleitet mich der Schattengast!

Und um mich glänzt es auf den Wiesen,
und wechselt mit den Schatten sich,
Wie Blütendurst ersehntes Gießen,
ersehne jene Kühlung ich!

Wie eine Lind'rung sollst du fallen
die eine ganze Welt gemisst,
...
137 Widerstand 31.05.20
Vorschautext:
Wider Stände, wider Klassen
Uns müsst ihr die Meinung lassen!
Wider Gericht und General,
Uns dem Volke die Moral!

Das Parlament ist Sarkophag
Hält Freiheit nur inwendig,
Wir missen uns're Freiheit arg,
Und fordern sie unbändig!

Wir sind das Volk, wir sind die Kraft,
Dem Volke Amt und Regentschaft.
...
136 Das Jahr 23.05.20
Vorschautext:
In meinen Augen blüht der Frühling,
Vom Bald der Sommers, - Lippe sing!
Verweht vom Herbstwind: Herz und Haare!
Die Welt trägt Schnee, mich trägt die Bahre
Auf Neujahr, Seele mein - entfahre.
135 Aus dem selben Staube 26.02.20
Vorschautext:
Aus dem selben Staube,
Sind wir allesamt,
Blüht nicht die letzte Traube
Nicht blüht der Rebe Band.

Aus dem selben Staube,
Sind wir allesamt,
Fehlst du geringes Blatt im Laube,
Fehlt ganz dem Herbst dein Amt.

Aus dem selben Staube,
Sind wir allesamt,
...
134 Augenstaunen/ Mondgeleuchte 25.02.20
Vorschautext:
Prangest durch die Himmelsschwärze,
Heimglänzende Seelenkerze,
Wirfst Heimat tief in die Pupillen,
Beugest Herz und brechest Willen.

Glimmest sanft hindurch die Stunden,
Durchglühst, den Weltgeist überwunden,
Alle Wesen wesentlich,
Und wechselst dich und wechselst mich.
133 Alleins 23.02.20
Vorschautext:
Mit allem fühlt das Herz sich eins,
Gott weht durch die Lungen,
Gebeugt zur Tränke allen Seins,
Von Lebensdurst durchdrungen.
132 Verliebt 28.01.20
Vorschautext:
Getaucht mein Herz in Vasentiefe,
Gleich einer Blume, die du wässerst;
Dass wenn es durstig nach dir riefe,
All seine Sehnsucht, Du ihm besserst.
131 Vom Verhältnis menschlichen Leids 26.12.19
Vorschautext:
Mit jenen die uns ärmer scheinen,
woll'n wir unser Leid verneinen.
Warum wiegt deren Schrecken zweifach,
Und so darum der unsre einfach?

Ist weit von uns ein Leid geschehen,
Reist das Herz ihm hinterher,
Denn nimmer immer will's verstehen,
Dass selbst davon es allzu schwer.

Doch alles hat ein Komm und Gehe,
Auch das Leid sei ausgedrückt,
...
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