Profil von Nico Fender

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Registriert seit dem: 20.01.2017
Alter: 27 Jahre

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Vielen Dank an alle Leser!

Ich schreibe Gedichte in erster Linie für mich selbst, aber auch ich freue mich, wenn der ein oder andere meine Texte ließt (obwohl ich mich ja eher düsteren Themen widme :D ). Lasst auch gerne mal einen Kommentar zurück - der muss auch nicht immer positiv sein: Ich freue mich über konstruktive Kritik und den Meinungsaustausch, denn (zum Glück) haben nicht alle dieselbe Meinung ;)

Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Betreibern der Website bedanken für die Möglichkeit überhaupt seine Werke kostenfrei publizieren zu dürfen.

Viele Grüße Nico Fender

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Anzahl Gedichte: 138
Anzahl Kommentare: 6
Gedichte gelesen: 34.253 mal
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Titel
18 Das Ende aller Lügen 17.04.17
Vorschautext:
Ehrlich nun die Worte, die der Mund so spricht.
Ja, es ist Wahrheit, die am Ende gewinnt.
Nun wissen wir: Sie wollen den Frieden nicht,
sind stets auf Konflikt getrimmt:
der Ami, der die Welt bewacht,
die wirre Logik von Diktatoren,
der paranoide Westen, der bangt um seine Macht,
die Presse, die Angst zu verbreiten auserkoren...
Der Mensch, der in Ignoranz geschult,
die Idiotie von Glauben und Ideal,
das Lügen-System, das nach der Gunst der Dummen buhlt,
bestehend aus Korruption und Qual.
...
17 Am Morgen danach 30.03.17
Vorschautext:
Ich frage mich, ist die letzte Träne erst verbrannt,
und der Gierschlund, Gewissenlose und Ignorant
aufgewacht am Morgen danach
und die Welt ist zerstört und brach,
ob er wohl endlich versteht,
dass sich nicht alles um ihn dreht?
Dass er teils Schuld an dem ist und bleibt,
dass er nichts mehr davon hat, was ihn antreibt;
Das Geld, das den Tyrann' geformt,
die Macht, die ihn hat genormt
und der Trieb im Bett am höchsten Punkt zu ruh'n,
die Welt zu beherrschen, beherrscht die Welt ihn nun.
...
16 Hunde, die bellen... 27.03.17
Vorschautext:
So viele Worte wurden verschwendet,
dass der Leib von Sprechen müde
und so viele Blüten sind verendet,
unter dem Gift von Trug und Lüge.

Doch Hunde, die bellen, beißen nicht,
drum lasst sie ewig kläffen,
denn die Stimm', die von Wahrheit spricht
wird nie Entscheidungen treffen.

Nur ist dies kein Effekt, der ewig bleibt,
die Ketten gesprengt und umgelegte Schalter,
...
15 Risse 23.03.17
Vorschautext:
Risse, in Gesellschaft und Kultur,
(Risse), populistische Schreie, die durch die Gassen schallen.
(Risse), aber was dachten wir nur?
(Risse), und alles wird langsam zerfallen...

Risse, wir reden nicht mehr, wir treten und schlagen,
(Risse), und wir kommen nicht zurück.
(Risse), wir können fast nichts anderes sagen,
(Risse), es ging nie um Volkes Glück...

Risse, nur um den Unterschied geht es immer,
(Risse), nicht um den Menschen, aber um Nationalität
...
14 Was den Menschen vom Tier unterscheidet 23.03.17
Vorschautext:
Ich frage mich, ob Wissen verdirbt,
was den Menschen vom Tier unterscheidet?
Das schwache Tier, das stirbt,
doch der schwache Mensch, der leidet...

...und Artgenossen bringen das Verderben,
kein anderes Tier ist sowas von dumm
und bringe nie um zu wachsen, um vollkommen zu werden
seinen eigenen Bruder um.

Das einmal eins kann er ja gut,
weil dafür auch der Rubel winkt
...
13 Der Plan vom größten Plan 14.03.17
Vorschautext:
Ich wollte schon immer gerne reisen,
zu Fuß, ganz ohne Ziel und Plan.
Kein Auto bliebe liegen, Kein Zug würde entgleisen...
Munter zog ich los, doch's Ende kam:
Mal war es einfaches Heimweh, das mich plagte,
mal hatte der Körper mit Krankheit vorgewarnt,
mal tröstete eine Stimme, die sagte:
"Vieles geht nicht ungeplant."
Dabei wollte ich mich von allen Ketten befreien -
Zwängen, Gewohnheiten und Pflichten.
Ich wollte keinen "Controller" meinen Körper leihen
und jede Erwartung an mich vernichten.
...
12 Wir brauchen keine Schwerter 14.03.17
Vorschautext:
Der Hass trägt unsere Gestalt
und hat zu tausend Familien zerbrochen.
Die Welt regiert von Hass und Gewalt,
doch ich kämpfe, lasse mich nicht unterjochen.

Und meine Waffe sei Stift und ein Blatt Papier,
Verstand, Güte, Moral und Gewissen,
auch bleibt jedes Wort stets in mir,
ist's auf den Zettel längst zerissen.

Redet euch nicht ein, ihr braucht ein Mordinstrument,
aus Angst man könne sich nicht wehren.
...
11 Ausflucht und Einsamkeit 09.03.17
Vorschautext:
Ausflucht und Einsamkeit, wir wissen,
das unser Heim die ganze Welt,
doch im Innern, wir vermissen,
was man nicht kaufen kann mit Macht und Geld.

Ausflucht und Einsamkeit, wir lachen,
"Es bleibt meine Sache was ich tue,
lass mich nur machen",
doch der Körper schreit nach Ruhe.

Ausflucht und Einsamkeit, ein Weinen,
und schlägt tief doch's Herz so schwer,
...
10 Der Löwe jagt in Afrika 03.03.17
Vorschautext:
der Löwe jagt in Afrika
und nicht da wo Pinguine leben.
Alle wollen Macht, das ist uns klar,
doch für jeden muss es Grenzen geben.

Ein Löwe ginge nie dort hin,
denn Löwen mögen es gern warm.
Ein Pinguin käm nie Wanderung im Sinn
und wenn dann aus schlichten Wahn.

Und so ist es bei Menschen eben auch.
Grenzen sind hier gleichso zu tolerieren
...
9 Wahl oder Wall? 17.02.17
Vorschautext:
Wir lügen gerne, wir Lügen viel,
bauen Zäune und Wände aus Stahl und Stein,
Wir reden, doch haben nicht mal ein Ziel
Wahl oder Wall, was wird es sein?

Vorbei, die Welt die frei war vom Stacheldraht,
Vorbei, Versprechungen, die gehalten werden,
Vorbei, die Akzeptanz für Kritik und Rat,
Vorbei, die heile Welt für unsere Erben.

Verteidigung vorm rechten Ruck,
fernab von tatsächlichen Sorgen.
...
8 Frühjahrsregen 17.02.17
Vorschautext:
Ein neuer Winter weicht dem kalten Schauer
und mit ihm, hofft man, geht die Trauer,
der kalte Krieg ihn seiner Version zwei,
vielleicht ist das irgendwann vorbei...

Und eine neue Blum' wird für uns blühen,
die Sonne uns aus der Krise führen
die Wärme taut das Herz erfroren,
und's Meer der Schmerzen geht verloren.

Doch immer wird's Winter geben und Kält',
wir müssen's einsehen, so ist die Welt.
...
7 Kopfhöhrer 14.02.17
Vorschautext:
HALLO, hörst du mich?
HALLO, ich stehe dir gegenüber!
HALLO, interessierst du dich
oder stehst du längst schon darüber?

HALLO, ich höre dich nicht!
HALLO, soll das alles sein!?
HALLO, siehst du wie es zerbricht,
wir gehen doch moralisch ein...

"hallo? Hallo? HALLO!?", schallt's hinaus,
doch niemand hört's, alles bleibt stumm...
...
6 Ich gehöre nicht dazu 14.02.17
Vorschautext:
Schatten, ich passe nicht hinein,
Nacht, das lässt mir keine Ruh',
Hölle, ich stehe hier allein,
Himmel, ich gehöre nicht dazu...

Engel, kriechend auf der Erde,
Könige, selbst nur des Kaisers Knecht.
Ich glaube, dass ich einsam sterbe.
Sei gut und dann bist du schlecht:

Sei ehrlich und du kommst nicht weit,
kämpfe bis das der Enthusiasmus bricht.
...
5 Zerstreut 14.02.17
Vorschautext:
Ich nehme eine Hand voll:

Jahre liegen drin und Lachen,
ein Zusammensein und Angst...
Wieder schmeiße ich all das auf den Boden,
forme eine schöne Burg.
Und die Sonne lacht mir entgegen
als würde sie jede Erinnerung teilen...

Ich nehme mir noch eine Hand voll:

Spüre die Kälte, Einsamkeit und Tod,
...
4 Homeless 30.01.17
Vorschautext:
We can't look back after all we've done,
denn all das hielt und abends wach.
and no heroes will come,
denn Herzenswärme brennt nur schwach...

...for whom, who never see nor speak
und doch hat Aug' und Mund,
but he's afraid and so he's weak,
braucht keinen zu leben höheren Grund.

Chaos grows in the head,
wenn Fragen nach einem Sinn gestellt,
...
3 Verlorene Tage 23.01.17
Vorschautext:
Mein Kopf ist schwer,
mein Körper will sich nicht rühren.
Voran und doch tiefer hinein.
Wohin wird mich das alles führen
und wird es je wieder wie früher sein?

Wenn ich die Fußstapfen, die ich hinterließ nicht mehr erkenne,
wenn Worte durch den Wind verschluckt,
wenn ich das Böse beim Namen nenne
und in mir selbst ein Dämon zuckt.

Ein Tag stumm von dannen zieht,
...
2 Bausteintürme 21.01.17
Vorschautext:
Harmlos begann unser Lebenswerkbau,
getrieben von Willen und Wahn,
denn hinter allen Masken von heute weiß ich genau:
Damals hab ich's nur für mich getan...

Da war kein höheres Ziel und Gedanke,
weder Verzwickte Intrigen noch
teuflischer Plan.
Und es gab kein Hindernis und Schranke,
weder Zweifel noch Angst
vorm Scheitern Sam'

...
1 Eis im Kopf 20.01.17
Vorschautext:
Winter wie Demokratie zu Überwachungsstaat, 
braucht die Krise doch Flexibilität.
Der Fluch der schimpft dich Gegenwart,
er friert Köpfe ein, sieht zu wie alles steht.

Er akzeptiert kein Ja und nein,
weder Ultimatum noch billige Kompromisse.
Er schleicht sich in die
Herzen anderer ein
und hinterlässt dort tiefe Risse.

Es gibt kein zurück und kein nach vorn
...
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