Profil von Nico Fender

Typ: Autor
Registriert seit dem: 20.01.2017
Alter: 27 Jahre

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Vielen Dank an alle Leser!

Ich schreibe Gedichte in erster Linie für mich selbst, aber auch ich freue mich, wenn der ein oder andere meine Texte ließt (obwohl ich mich ja eher düsteren Themen widme :D ). Lasst auch gerne mal einen Kommentar zurück - der muss auch nicht immer positiv sein: Ich freue mich über konstruktive Kritik und den Meinungsaustausch, denn (zum Glück) haben nicht alle dieselbe Meinung ;)

Nicht zuletzt möchte ich mich bei den Betreibern der Website bedanken für die Möglichkeit überhaupt seine Werke kostenfrei publizieren zu dürfen.

Viele Grüße Nico Fender

Statistiken


Anzahl Gedichte: 138
Anzahl Kommentare: 6
Gedichte gelesen: 34.547 mal
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Titel
38 Das Ende der Stabilität 24.01.18
Vorschautext:
Wir reklammieren das Ende der Stabilität,
wenn die Welt ins Wanken gerät.
Dann die Nachbarn sich an die Gurgel gehen,
die Menschen mit ihren Fahnen wehen,
Politiker und Politikerinnen
sich in ihren Residenzen Quatsch erspinnen
und Waffenexporte mit eigener Hand unterschreiben,
mit dem Finger auf einander zeigen.
Wenn die halbe Erde ist auf dem Beinen,
auf der Suche nach Leben, die Kinder weinen.
Das Blut fällt auf den Meeresgrund
und Wir - Wir halten schön den Mund...
...
37 Was den Menschen böse macht 05.01.18
Vorschautext:
Ich habe die Bosheit in mir gefunden
und grübel schon seit vielen Stunden,
dass, im Verborgenen verdeckt,
schon im Alltag das Böse steckt!
Denn soll man doch mit finsteren Worte meinen,
dass sich darin schon die Teufel einen
und denkt gesegnet von gerechter Lästerei
spricht man sich von ihnen einfach frei!
Wenn Vater und Mutter über eine Sache anders Denken
und sich für das Recht gänzlich verrenken.
Wenn Mädel und Bub' alles haben und können,
doch ihren Mitmenschen nicht Gleiches gönnen.
...
36 Glotze 06.12.17
Vorschautext:
Ich lächle zwar, doch bin selten froh
und schaue nach draußen, als wäre es ein Video;
Ein Drama, mit immerwährend schlechten Schluss.
Will hinein, weiß dass sich das ändern muss -
doch mein Kopf setzt sich zu wehr.
Ich verharre wie ein Gefangener,
spule zurück und langsam grauset es mich,
denn egal wie oft, nichts ändert sich.
Und ich schreie, schlage alles kurz und klein,
um wieder einmal zu erkennen: Ich bin allein -
allein im Denken und Handeln,
muss zusehen, wie sich Freunde in Statisten verwandeln,
...
35 Gleichgewicht 06.12.17
Vorschautext:
Ein letzter Atemzug - wir ertrinken...
...im Tränenmeer, das wir erschaffen
und die Türme, in denen wir residieren -
die werden wir selbst niederreißen.
Am Tag, an dem wir König wurden,
dem Volke zum Wohle dienen wollten,
haben wir Menschen an den Fingern abgezählt
und ausgewogen...
Jene, die zu schwer waren,
wie Vieh nun gehalten und behandelt,
ignoriert, zu Seite geschoben...
...wahrlich der König höchstselbst
...
34 Heimat 06.12.17
Vorschautext:
Mein Land entzückt mit dichten Wäldern und grüner Pracht,
weiten Meeren  und klaren Seen.
und um des Volkes Wohl ist man hier bedacht,
das Niemandem wird ein Leid geschehen.
Wir haben das Recht frei zu wählen,
wohnen fernab von Stacheldrahtzäunen,
dürfen nach belieben denken und erzählen
und  alle, Mann und Frau, den Traum von Glück recht träumen.

Mein Land, keineswegs markellos in der Vergangenheit,
gezeichnet von Grenzen und Kriegen.
Schuld an Elend, Trauer und Leid,
...
33 Die Heimkehr des Immergleichen 06.12.17
Vorschautext:
Ich werde mir alles zurückholen,
was mir genommen wurde:

Jeden Wahnsinn und alles Glück.
Werde wieder Opfer und Täter,
wieder alle Graultaten Bedauern...
Und irgendwann bemerke Ich,
dass mir alles aus den Händen gleitet,
stelle fest: Alles habe ich verloren...

...und wieder werde ich mir alles zurückholen, was mir genommen wurde:

...
32 Krebs 05.12.17
Vorschautext:
Am Ufer liegt das tote Scherentier,
wird nun wohl keinen mehr kneifen.
Stille herrscht und fast ist mir,
allein der Wind würd' Lieder pfeifen...

Trauer überfällt meinen Leib,
denn nahm mir doch das nun tote Tier
viel glückliche und schöne Zeit,
die ich liebte und schätzte bald von mir...

...und den Traum, der langsam verschwimmt.
S'ist der Hass, der alle Freudenbilder hat gefressen,
...
31 schnell wieder weg 05.12.17
Vorschautext:
Die nichts wissen schreien nach Veränderungen,
doch der Insider folgt nicht diesem Zweck.
Er weiß: Den Mund zu halten, dazu ist man oft gezwungen,
ansonsten ist man schnell wieder weg.

Was schnell gesagt oftmals tausendmal auseinander genommen,
damit man sich am Ende dagegen entscheidet,
mit Schall und Rauch davon gekommen,
Hauptsache man selbst nicht leidet.

Für Porsche und Villen am Meer
haben Sie das Gewissen verkauft, das sie einst hatten,
...
30 Traurig 19.10.17
Vorschautext:
Traurig, ich wurde lügen wüsste ich nicht warum.
Alles entgleitet aus meinen Händen,
was bleibt ist pure Erinnerung.
Fleisch und Blut vergossene,
Knochen und Gelenke knacken,
mein Lächeln in der Träne eingeschlossen,
ich selbst umstellt von tausend Macken:
Dass stummer Wahnsinn und Schwäche
sich mit Zweifel und Unwohlsein räche,
dass Generationenkonflikt und Familienstreit
im Hinterkopf ein Laster bleibt,
dass die Sorge um die Gesundheit einiger Genossen
...
29 Wir wollen leben! 13.09.17
Vorschautext:
Wir sind hier! Wir wollen leben,
wachsen, uns zum Himmel erheben,
Fehler machen und mit ihnen reifen
und so mancher wird nach den Sternen greifen.
Da Frage ich mich: müssen wir unterscheiden,
das Fremde und Andersartige meiden?
Müssen wir Tag für Tag uns streiten,
weil wir alle auf der eigenen Meinungen reiten?
Und ist es wirklich im Sinne einer höheren Macht,
dass ein Ketzer rechtlos wird umgebracht?
Ist es vernünftig, dass wir unsichtbare Mauer bauen
und niemals über die Grenzen schauen,
...
28 24:01 Uhr 03.09.17
Vorschautext:
Eine Minute...mehr braucht die Welt
nicht für den Frieden.
Eine Minute mehr, wer weiß
und das Gute würde siegen...

Die Minute, welche die ganzen
Märchen erspinnen,
in dem das finstere mächtiger zwar,
am Ende doch die Helden gewinnen.

Die Minute, die immer hat gefehlt
in dem Moment in dem es zählt,
...
27 Erinnerung an dich 11.07.17
Vorschautext:
Ach, wie heimlich hast du mich verlassen,
ferner mir mit jeder neuen Stund'.
Erinnerung, ich kriege dich nicht zu fassen,
bist nur ein Wort in meinem Mund.

Doch dem ganzen Reden folgt dein sicheres Vergehen,
wie eine Seifenblase, die just zerspringt.
Erst mit dem Vergessen werden wir verstehen,
dass er Trauer und Glück uns bringt:

Glück, dass von gestern die ganze Dunkelheit
der hellen Sonne der Gegenwart weicht
...
26 Die Ruhe vor dem...Gipfel 05.07.17
Vorschautext:
Der Himmel zeigt auf dunkle Zeit,
Plakate mahnen zu Besonnenheit.
Polizisten erichten Stacheldrahtzäune
drinnen wiegen Mütter ihre Kinder in süße Träume.
Der große Brüder schreibt "NoG20" auf ein Plakat,
Noch einmal tagt der Sicherheitsrat.
Und die Zeit läuft, schon rasend schnell,
Richtung Tag X und dem Zitterduell:
Demonstranten, bewaffnet mit Fahne und Zelt
gegen die Mächtigsten auf dieser Welt.
Die Anzeichen dafür unleugbar und klar
nichts ist wie es sonst in der Norstadt war:
...
25 Zeit um zu heilen 05.07.17
Vorschautext:
Zeit um zu heilen

Es wird Zeit brauchen -
Bis der Wald wieder grün, das Meer wieder blau
Jahrhunderte, vielleicht gar Jahrtausende, wer weiß das genau?
Es wird Zeit brauchen -
Bis die letzte Träne getrocknet, der letzte Schrei verklingt
die Wölfe wieder gen Mond Jaulen, der Vogel wieder singt...
Es wird Zeit brauchen -
Zeit, die wir gestohlen
und Diebesgut s'ist verloren, nun gilt's wieder aufzuholen
- die Zeit um zu heilen,
...
24 MORGEN 03.07.17
Vorschautext:
"MORGEN!", das hatten Sie versprochen,
doch gab die Zukunft ihr Antlitz nicht Preis
und Versprechen werden oft gebrochen,
drum sag, was spricht der Mund, wenn er's nicht weiß:

dass dieses MORGEN vielleicht schon der letzte Tag,
dass dieses MORGEN einfach nicht zu schaffen ist,
dass dieses MORGEN uns kein Einblick vermag
und dieses MORGEN uns vergisst.

"MORGEN...", dann blick ich zurück,
fragend wie oft ich's schon gesagt.
...
23 Religion ist einfach da 20.06.17
Vorschautext:
Religion ist einfach da,
Einer Träne gleich aber auch einem Lachen.
Sie sagt uns nicht was ist Lüge und was wahr,
schreibt uns nicht vor was sollen wir machen.
und doch frage ich mich kennt Sie solch ein Schreckensort,
solch Verrat am gleichen Fleisch und gleicher Haut,
solch Heuchelei und Brudermord,
solch Finsternis, die keinem Licht je traut?
Und wäre das dann noch Religon?
Habt ihr euch das je gefragt?
"Geht nach draußen, bringt euresgleichen um!",
hat Sie das zu euch gesagt???
...
22 Meeresspiegel 06.06.17
Vorschautext:
Im welligen Spiegel erblicke ich einen Mann.
Ich greife nach ihm und komme an,
waren wir uns früher noch so fern,
doch damals hatte ich diese Sehnsucht gern.
Nur Zeit machte uns gnadenlos und wild -
aus den Klaren und Reinen ein blutiges Spiegelbild.
Früher liebte ich die Strände und den Meeresduft,
heute überwiegt Verwesungs- und Abgasluft,
früher gingen wir nebst Fisch und Qualle durch die See
und heute tun wir uns an Scherben und Bierdeckeln weh...

"Ach, wie sehr hasse ich, im welligen Spiegel, den Mann,
...
21 Erdbeben 06.06.17
Vorschautext:
Erdbeben, der Mensch hat dich verlassen Gott,
er mordet und aus den Mündern kriecht der Spott
die Herzen würden nicht für alle gleich doll schlagen;
Wir wollen Frieden doch versagen,
wir wollen Stille doch kommen nie zu Ruh',
wollen dazugehören aber geben es nicht zu.
Wir wollen glauben und verleugnen uns dabei stetig...
...und vor allem wollen wir Veränderungen
doch werden selbst nie tätig....

Und vermeintliche Retter, verkleidete Ungeheuer,
auch er ist Mensch und bringt uns Feuer:
...
20 Schöne Träume 06.06.17
Vorschautext:
Körper schlafe, gute Nacht;
Dieser Narr ist längst verloren...
Ja, die Welt hat uns schlecht gemacht,
doch morgen werden wir neugeboren!

Und dann gibt es keine Kriege mehr!
Dann ist der Hass verschwunden!
Dann wiegt jene Last auf uns nicht so schwer,
wie wir sie einst selbst erfunden!
Und wer weiß: Vielleicht können wir verzeihen...
...vielleicht schaffen wir mehr als Verderben
und Keiner muss mehr aus der Seele schreien,
...
19 Im Dunkeln 23.05.17
Vorschautext:
Der Leib ist müde, der Kopf ist leer.
der Körper will's halten, doch eigentlich kann er nicht mehr.
Die Lieder verklungen, die Zeit wohl vorbei,
in der ich Träume festzuhalten vermag, drum lass ich sie frei,
lass' alles los, jeden Wunsch und naives Ziel
verfluch' mein Leben und böses Spiel,
mein Leib als mein Gefängnis, die Menschheit als Schranke,
jeden Hoffnungsschimmer und guten Gedanke,
"das muss irgendwann doch besser werden",
dann beobachten wir und eh wir sterben
merken wir NICHTS hatt sich je gewandelt,
wenn alle schauen und keiner handelt,
...
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