Profil von Jacob Seywald

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Registriert seit dem: 08.07.2017
Geburtsdatum: * 02.08.1997 (22 Jahre)

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Gedichte zu schreiben und mein Herz zu öffnen ist mir das größte Glück geworden, sie mit den Menschen zu teilen eine Berufung...

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Anzahl Gedichte: 153
Anzahl Kommentare: 15
Gedichte gelesen: 45.794 mal
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Titel
153 Heldenreise《153》 20.08.19
Vorschautext:
Nimmermehr will ich zu wenig.
Immer her, dann werd ich auf ewig,
tausende Momente erleben, sie alle aufsaugen, alles aufs Neue beleben.
Das ist es was ich will,
nicht zögern vor dem Fall?

Wenn Verlust sich ereignet, wird gewonnen und bereichert. Zu vieles hält so kurz und bewahrt den Hochmut vor dem Sturz. Besser fliegst du nieder, als wieder so tief zu fallen.
Das ist es was ich will,
nicht zögern vor dem Fall?

Reichtum kommt von ganz allein.
Ja, selbst der schwächste Schein, gibt dir wieder Kraft. Du musst nur wahrnehmen und nehmen, Situationen begehen und wieder gehen.
...
152 Flüchtig!《152》 20.08.19
Vorschautext:
Geh weiter!
Dort, wo du hingehen willst ruft nichts nach dir. Was auch immer du auf diesem Pfad tun wirst, es bleibt der falsche Weg.
Geh weiter!

Bleib stark!
Wenn du Jahre lang überlebtest, dann auch nach diesem Streich. Auf dich wartet etwas größeres, auf dich wartet echtes.
Bleib stark!

Halt dich fern!
Denn wo du gehst, wird der eine Abschnitt nicht hingelangen, er bleibt gefangen. Nichts wird den Moment aufwecken.
Halt dich fern!

...
151 Einer, der das Eine wollte...《151》 16.08.19
Vorschautext:
Erstmals in meinem Leben,
weg, von meiner eigentlichen Würde,
wollt ich der Liebe nicht geben,
was der Liebe eigentlich gebührte.

Erstmals ausbrechen,
aus meinen steinernen Gesetzen,
ließ ich meinen Körper sprechen
und lernte den Moment zu schätzen.

Trotz jedweder Vergangenheit
und altbekannter Normen,
...
150 Der ewige Romantiker《150》 15.08.19
Vorschautext:
Sein Schicksal bestimmt, erst aufzugeben, wenn Spalten klaffend nach dem Ende schreien.
Sein Herz besinnt, alles zu versuchen, um Verborgenes aus dem tiefsten Schlafe zu befreien.

Es gibt keine Kapitulation,
nur die vor ihm selbst,
nur immer währende Reflexion,
ereilt seiner Selbst.
Seine Liebe wird größer,
je öfter sie erschlagen wird,
sein Leid immer kleiner,
je länger er nicht daran stirbt.

...
149 Weder noch?《149》 14.08.19
Vorschautext:
Denke ich an die jüngste Niederlage,
stelle ich sie überhaupt nicht in Frage.
Wenn ich so denke, an unser beider gemeinsame Aktion,
kommt im Nachhinein nur Aggression.

Doch denke ich an die Andere,
merk ich wie ich wieder wandere,
langsam, in ein mittlerweile fremdes Herz, voll Sehnsucht und altem Schmerz.

Aber wenn ich dich noch einmal sehe,
am besten in Begleitung meines Ersatzes,
wüsst ich wie ich dazu stehe,
...
148 Whisky ohne Eis《148》 13.08.19
Vorschautext:
Normalerweise ist er ja da,
mit ihm ist jeder Abend wunderbar.
Mein bester Freund in allen Zeiten,
immer spontan, lassen wir uns treiben.

Heute bin ich allein,
die meisten Tage im Grunde,
aber sie fällt mir gerade heute ein,
die wieder aufgegangen Wunde.

Normalerweise ist er ja da,
lenkt mich ab, von jedweder Tristesse.
...
147 Zu wenig im Kopf《147》 13.08.19
Vorschautext:
Keine Lust zu Zeichnen.
Keine Lust zu Spielen.
Die Unlust will nicht weichen,
man sucht das Eine von zu vielem.

Keine Lust und Laune auf Essen,
keinen Antrieb für Arbeit im Hause.
Jede Seite aus dem Buch vergessen.
Wieder diese nicht enden wollende Pause.

So viele Möglichkeiten
und zu keiner will ich stehen.
...
146 Was wirst du wollen?《146》 11.08.19
Vorschautext:
Bis heute bin ich kein Sänger,
kein Instrument kann ich zum erklingen bringen.
Bis heute bin ich ein Alleingänger,
kann weder zu zweit, noch alleine schwingen.

Bis heute kenne ich nur wahre Freundschaft,
zur romantischen Liebe, nur die Feindschaft.
Bis heute weiß keiner was ich will,
auch ich nicht, mein Herz bleibt still.

Du willst nur mich?
Komisch, denn das glaub ich nicht.
...
145 Heimkehr《145》 11.08.19
Vorschautext:
Wie es mich nach Hause drängt!
Wie eine Languste auf dem Meeresgrund, die sich von wo auch immer aus, zu ihrer eigentlichen Heimat lenkt.

Wie es mich nach Hause schwärmt!
Wie Hunderttausende von Vögeln im Himmel, die nur eine Richtung kennen und nicht verzagen, bis sie der Süden endlich wärmt.

Wie es mich nach Hause stehlt!
Wie eine Affendame den Verstand verliert und alles tut, um des Zieles Willen, wenn sie merkt, dass eines ihrer Kinder fehlt.

Oh wie es mich nach Hause ruft!
Wie ein Pferd, dass nach langer Verletzung träge wird, aber irgendwann dann sprinten kann, weil es endlich wieder huft.

...
144 Terra《144》 10.08.19
Vorschautext:
Unser halt auf Erden, unser aller Ursprung, ist der Erde entsprungen und endet mit ihr.

Unser Hab und Gut, unser aller Leben,
ist der Erde untertan und würde es ohne sie nicht geben.

Über geschmolzenem Gestein, bewegen wir uns fort, Tag aus Tag ein.
Auf einer hauchdünnen Kruste, die um kein Leben auf ihr wusste.

Über Täler bis auf Berge, lebt alles stets auf Erde.
Ob Platin, Asphalt oder Papier, alles stammt von ihr.

Auf ihr wandeln Wurzeln und Beine
...
143 Aqua《143》 10.08.19
Vorschautext:
Ich starre auf das Meer, vor lauter Wasser es immer lauter schreit. Am Strande sitzend, erkannte ich meine Nichtigkeit. Es war so viel größer als ich, so viel mehr als meine Wenigkeit.

Starrend auf das Meer,
erfuhr ich meine Sterblichkeit.
Trotz fehlender Gesamtheit so weit
und unnachgiebig, für alle Zeit.

Nur Wasser und Himmel,
den lieben langen Tag.
Glitzern, so weit das Auge blicken mag.
Nur Wasser und Himmel,
ohne menschliches Gewimmel.
...
142 Flora ohne Fauna《142》 07.08.19
Vorschautext:
Mir zu Füßen spricht das Gras,
der Wegesrand umsäumt von Grün,
doch es fehlt hier irgendwas,
denn auch das Leben kann verblühn.

Nur die wenigen Kleinen blieben,
denn jene auf zwei Beinen,
haben alles Größere vertrieben.

Hierzulande sprießt der Wald,
unangefochten und unfassbar alt,
doch was ist eigentlich bald?
...
141 Ewiglich gefroren《141》 02.08.19
Vorschautext:
Im Osten ging ein Lichtlein an,
schnell entzückt und obenauf.
Der Apfel fiel nicht weit vom Stamm,
ich rannte schnell den Berg hinauf.

Gen Süden lief das Lichtlein weiter,
strahlte warm, strahlte heiter.
Denn ein Bisschen Wärme suchte ich,
ja, ein kleines Bisschen brauch ich dich.

Im Westen wollte es dann gehn,
als wollte es mich gar nicht sehn.
...
140 Night of fate《140》 31.07.19
Vorschautext:
Verlasse dich auf den Schwarm,
der sich begegnet,
er ist vollkommen zahm,
voll Menschlichkeit gesegnet.

Frei von Befangenheiten,
ohne zwielichtige Gestalten.
Vertrautes Zusammenhalten,
vertrauendes Entfalten.

Schicksal lässt sich gerne teilen
und nach einigen Weilen,
...
139 Der aussteigende Geist《139》 27.07.19
Vorschautext:
Losgelöst von jedweden Zwängen,
den Blick allmählich abvisierend,
taub, gegenüber störenden Klängen,
schwerelos dahin stagnierend.

Nicht verkopft, nicht verhirnt,
nicht verloren oder eng gestirnt.
Trotz keiner Seele weit und breit,
spürst du keine Einsamkeit.

Zeitempfinden beginnt zu schwinden.
Der Geist versucht zuweilen erhellt,
...
138 Vertraue mir《138》 24.07.19
Vorschautext:
Wo immer es auch geht,
wo mich kein Wind mehr verweht,
wo immer du auch bist,
auch wenn keine Liebe ist:

Möchte ich wahrhaftig standhaft stehen, sehen, was Hoffnung mir so bringen mag.

Wo auch immer Herzen schlagen,
ob an wenigen oder vielen Tagen.
Wo auch immer eine Laune lebt,
die nach Geborgenheit dann strebt:

...
137 Lapis est Lapis《137》 23.07.19
Vorschautext:
Fehler passieren, Fehler erschaffen, was im Rausch der Richtigkeit keine Menschen schaffen.

Fehler kommen, Fehler können, was ein guter Schachzug dir nie würde gönnen.

Fehler weisen, Fehler zeigen, was hätte sein können, würdest du nicht dauernd schweigen.

Fehler wollen, Fehler sollen, wie Schneebälle, die hinab die Berge rollen.

Fehler stehen nicht, Fehler gehen, gehen voran mit dir, sie sind Leitplanken, sie sind wir.

Fehler kommen, Fehler gehen, kein Missstand muss bleiben, alles Gute kann bereits in dir weilen.

...
136 Tempus《136》 18.07.19
Vorschautext:
Obgleich sie nach Anerkennung flehen mag, oder gar nicht kommen wird, an jenem unbekannten Tag.
Ob sie sich quantitativ an dir entlädt,
nach der Zugabe reichlicher Qualität?
Oder ob sie strickt sich dir entzieht,
vor dir Haken schlägt und flieht.

Jeder Funke den du schlägst, schlägst du an ihr herunter, auf dass das Schwert des Kriegers ein stabiles wird, voller Kraft und voller Wunder.
Jeder Tropfen Schweiß und Tränen, den du über sie ergießt, wird sie erkeimen lassen, auf das ein neuer Pfad sich dir erschließt.

Alle Farben des Affekts, werden abermals dann farblos werden,
wenn große wie kleine Träume,
trostlos in deinen Armen sterben.
...
135 Ein Sommer ohne Liebe《135》 17.07.19
Vorschautext:
Kein Drahtseilakt, aber Balance.
Dieser Sommer ist heiß, nicht warm.
Endlich Frieden mit den bösen Geistern.
Salziges Wasser kommt aus meinem Körper, doch ist es nur der Schweiß.

Keine Angst und Bange, kein Würgegriff in der Zange, zwischen Frieden, Hass und Heuchelei. Es ist vorbei. Vorbei mit Blitz und Donner, zumindest für diesen Sommer.

Nimm es nicht so schwer, doch ich nehm's leichter als gedacht. Vieles war und hat auch Spaß gemacht.
Es ist sogar mehr im Jetzt, als noch kommen mag.

Das was im Vergangenen lag, ist nicht ansatzweise so wichtig, wie das, was noch kommen mag. Und selbst das toppt nicht die Gegenwart. So einfach fühlt er sich an, gar nicht hart.

...
134 wartend Schweigen《134》 12.07.19
Vorschautext:
Keine Unruhe, kein Streit,
kein Blamieren und kein Kassieren.
Es war definitiv genügend Zeit,
um ein wenig Zeit zu verlieren.

Ein Mensch kann dem Menschen mehr sein, als ein jener Mensch nur glauben mag, denn es fällt mir hier ein Menschlein ein, das sehe ich nicht jeden Tag.

Kein Verdruss, kein vorzeitiger Entschluss,
kein Stuss, kein Todesschuss.
Nur die Gegenwart in schönster Weise,
rief mir in mein Ohr ganz leise.

...
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