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807 | Spaziergang am Abend | 12.04.25 | ||
Vorschautext: Und im Abenddämmerschein, dreh` ich täglich meine Runde, mach` auf den Weg mich ganz allein, zur friedlich abendlichen Stunde. Spaziere dann durch Feld und Flur, entspannt sind die Gedanken, genieß` die Ruhe der Natur, kein Alltag weißt mich in die Schranken. Sanftes Gold der Sonnenstrahlen, fällt sacht auf das Wiesengrün, ... |
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806 | Waterloo am Cafe-Tisch | 11.04.25 | ||
Vorschautext: Vom Mittagessen fast noch satt, denkt schon man an die Kaffeeschlacht, im Cafe, gleich nebenan, winkt man sofort den Kellner `ran, bestellt ein großes Stück der Torte, die köstlich schmeckt an diesem Orte, und weil man hat schon tüchtig Schmacht, beginnt sofort die wilde Schlacht, ein Gabelstoß in weiche Masse, da wackelt gar die Kaffeetasse, die Eisbombe folgt hinterher, vom Löffel zerstückelt wie Eisschollen im Meer, ... |
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805 | Was ich alles machen wollte..... | 09.04.25 | ||
Vorschautext: Jugendzeit, du schöne Zeit, was wollt` ich alles machen, ach, sie liegt so weit, so weit, kann nur noch darüber lachen. War meist still und nicht so wild, setzte mich, begann zu malen, so entstand auch manches Bild, nur leider eins nach Zahlen. Eiskunstlauf, mein größter Traum, schweben über blanke Flächen, ... |
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804 | Illusionen | 08.04.25 | ||
Vorschautext: Wie jedes Jahr zur selben Zeit, mach` ich für`s Fest mich dann bereit, meistens hab` ich keine Wahl, betrete nun den großen Saal, mein Blick dreht manche Runden, um die Stimmung zu erkunden, forschend und geschickt, den Pianisten ich erblick, über Noten tief gebeugt, er innig sie beäugt, stützt dann den Kopf in seine Hände, seine Augen sprechen Bände, ... |
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803 | A P R I L | 07.04.25 | ||
Vorschautext: Draußen braut sich was zusammen, dunkle Wolken ziehen auf, Wind rauscht in den Bäumen, kein entspannen, das Schicksal nimmt jetzt seinen Lauf. Donner, Blitz und manchmal Schnee, was soll man davon halten, wie Liebeskummer tut es weh, die Natur will schalten, walten. Hinter schwarzen Wolken, Sonne lugt hervor, hat`s auch eben noch gekracht, ... |
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802 | S E U F Z E R | 05.04.25 | ||
Vorschautext: Nach des Tages Last, recken Hände sich empor, strecken aus sich mit Qualen, in die leere dunkle Nacht, greifen zu, fassen Schatten, bis die Kräfte lassen nach, sinken kraftlos dann hernieder, ach, ihr matten, müden Hände! Von morgens früh bis abends spät, seid ihr im Einsatz unermüdlich, seht die Freude, auch das Leid, ... |
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801 | Die Zeit heilt keine Wunden | 03.04.25 | ||
Vorschautext: Noch immer träume ich von dir, obwohl du längst bist schon gegangen, Sehnsucht klopft an meine Tür, erinnert mich, wie`s angefangen. Sitz nun allein in meinem Zimmer, meine Seele voller Schmerz, wir schworen uns die Treu` für immer, nun ist verletzt mein armes Herz. Ich hab` gedacht , das geht vorbei, doch mein Gefühl, das liegt nun blank, ... |
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800 | nicht so ungeduldig! | 31.03.25 | ||
Vorschautext: Warme Sonnenstrahlen locken, niemand bleibt im Hause hocken, auch die Natur langsam erwacht, erstes Grün sich zeigt ganz sacht. Ein Blättchen kann es kaum erwarten, will schon in die Sonne starten, doch im Chor die Knospen rufen: N E I N, bleib lieber hier im warmen Heim. *** Möcht` doch nur die Blümlein schauen, ob Vögel schon die Nester bauen, ... |
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799 | Rückblick | 29.03.25 | ||
Vorschautext: Such` nicht nach dem Glück, das du einst versäumt, schau` in die Zukunft Stück für Stück, alles andere ist geträumt. Auch die Träume, sie verfliegen, mit dem Werdegang der Zeit, nie wirst du sie wiederkriegen, nur die Erinnerung, sie bleibt. |
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798 | S O N N E | 28.03.25 | ||
Vorschautext: Bei dem hellen Sonnenschein, möcht` ich selber Sonne sein, küsse manches Blümlein wach, erwärme auch den kleinsten Bach, lasse Rosen blühen und Mimosen, nicht wie der Mond nur mit den Sternen kosen. Möchte, dass das Erdenrund, spürt dann meinen Feuermund, und so manches kalte Herz, mit Liebe füllt und nicht mit Schmerz, möchte selbst von Liebesfluten trinken, ... |
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797 | ........wie eine Seifenblase | 27.03.25 | ||
Vorschautext: Die erste große Liebe ist wie eine Seifenblase: groß und schillernd bunt, man schwebt auf Wolke sieben, so federleicht im Wind, man kann sie nur genießen, besitzen leider nicht, ... |
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796 | Ein einziges Wort..... | 26.03.25 | ||
Vorschautext: Ich laufe durch menschenleere Strassen, jeder Schritt von mir, schwer wie Blei, er führt mich immer weiter fort von dir. Denke an dich, sehe dein Gesicht vor mir, spüre deinen zärtlichen Händedruck, ... |
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795 | Es darf niemand wissen | 25.03.25 | ||
Vorschautext: Ach, es darf ja niemand wissen, dass wir zwei uns heimlich küssen, nur der Mond schaut manchmal zu, kneift verschmitzt ein Auge zu. Zwei, die in Liebe sich gefunden, beflügelt Seligkeit in trauten Stunden, es erfüllt sich mancher Traum, vergessen ist dann Zeit und Raum. Selbst aus des Baumes morschem Stamm, erwächst des Wipfels grüne Flamme, ... |
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794 | Linde Luft | 24.03.25 | ||
Vorschautext: Durch`s Fenster weht heut` linde Luft in mein kleines Zimmer `rein, im Geäst vom Lindenbaum spielen Schatten groß und klein, seine Krone erst - ein Traum. Atme ein den süßen Lindenduft! Es ist des Glückes linder Duft, der betört ganz meinen Sinn, berauscht mich gleich wie süßer Wein, stütz` in die Hände dann mein Kinn, ... |
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793 | Sonnenschein | 22.03.25 | ||
Vorschautext: Ach Sonnenschein, ach Sonnenschein, scheinst nicht nur ins Zimmer`rein, erweckst dabei auch Liebeslust, mir wird ganz warm in meiner Brust. Zu eng wird`s mir in meinem Haus, ich muss in die Natur hinaus, du lockst mich dann ins frische Grün, dorthin, wo die Blumen blühen. Du, Sonnenschein, küsst jede Blume, führst sie bald zu Glanz und Ruhme, ... |
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792 | Alte Liebe | 19.03.25 | ||
Vorschautext: Aus fernem Land kehr`n sie zurück, die Störche und die Schwalben, sie bringen wieder neues Glück, in Städte und auf Almen. Und grad` an diesem Frühlingsmorgen, der noch trüb` und doch schon warm, denke ich so im Verborgenen, an unsere Liebe voller Gram. Mir ist, als hör` ich Schritte, die hinter mir zum Stehen kommen, ... |
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791 | Mach mal Pause | 18.03.25 | ||
Vorschautext: Lass` die Seele einfach baumeln, und die Füße stille steh`n, gib dich hin dem sel`gen Taumel, morgen wird`s schon weitergeh`n. Halt die Lebens-Uhr mal an, welch wundervolle Illusion, die Ruhe zieht dich in den Bann, doch alles ist eine Vision. Wir haben Rechte und auch Pflichten, die uns das Leben abverlangt, ... |
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790 | Vielleicht | 15.03.25 | ||
Vorschautext: Stundenlang betrachtet er ihr Bild, allein sein, fällt ihm unsagbar schwer; doch Trauer will einfach nicht kommen, vielleicht, weil schon so viele Jahre vergangen sind; vielleicht, ... |
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789 | Sehnsucht | 13.03.25 | ||
Vorschautext: Leise rauscht der Wind durch die Bäume. Still steht sie am offenen Fenster, atmet die süsse Frühlingsluft ein und lauscht dem Gezwitscher der Vögel. Dabei kreisen ihre Gedanken nur um ihn. Obwohl sie schon seit einem viertel Jahrhundert in ehelicher Verbundenheit lebt, traf sie neulich Amor`s Pfeil wie aus heiterem Himmel. Sie konnte nichts dazu. Dunkle Augen hatten sie auf einmal verzaubert. Wie er so vor ihr stand: wie ein großer Junge und doch schon ein Mann in den besten Jahren. Was faszinierte sie so an diesem Menschen? Waren es seine treuen Dackelaugen, die sie ansahen? Durchdringend und ohne Widerspruch. Trotzdem zärtlich. Immer, wenn sie sich sahen, wollte ihr Herz aus den Angeln springen. Dieses geheimnisvolle Knistern lag bei jedem Treffen in der Luft. So, wie bei einem jungen Mädchen, dem die erste Liebe begegnet. Jede seiner Berührungen versetzte sie in nie dagewesene Erregung. Immer wieder sagte sie sich: es soll, es kann und es darf nicht sein.Nein und nochmals nein! Tränen laufen über ihr Gesicht, wenn sie nur an ihn denkt. Er ist ihr so nah und doch so fern. Besonders die Wochenenden schmerzen sehr. Allein der Gedanke, dass er jetzt friedlich mit Frau und Kind auf dem Sofa sitzt, Nüsse knabbert und fernsieht, versetzt ihr einen Stich ins Herz. Aber ist es bei ihr anders? Auch sie hat einen liebevollen, treusorgenden Ehemann. Der alles für sie tut, damit sie glücklich ist. Wirklich alles? Kennt er ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte? Wahrscheinlich nicht. Oder doch, geht aber diskret darüber hinweg? Was soll sie nur tun? Der Traumwelt entfliehen? Alles Gewesene mit IHM vergessen? Sie sucht nach Antworten auf ihre Fragen. Aber sie findet keine, da kann auch die laue Maienluft nichts ändern. |
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788 | Alter gewinnt | 12.03.25 | ||
Vorschautext: Als Baby und als Kleinkind, bist du niedlich, lieb, adrett, ein bisschen pummelig oder gar fett, doch mit den Jahren gibt sich das, du bist so jung, frisch, schlank und schön, bist liebreizend dann anzusehen, ... |
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