Profil von Helga

Typ: Autor
Registriert seit dem: 28.10.2019

Kontakt Daten


Homepage:
https://www.e-stories.de/autorin/Helga-Grote

Statistiken


Anzahl Gedichte: 1.022
Anzahl Kommentare: 253
Gedichte gelesen: 172.682 mal
Sortieren nach:
Titel
62 Alter gewinnt
Vorschautext:
Als Baby und
als Kleinkind,
bist du niedlich,
lieb, adrett,
ein bisschen pummelig
oder gar fett,

doch mit den Jahren
gibt sich das,
du bist so jung,
frisch, schlank und schön,
bist liebreizend dann anzusehen,
...
61 Frühlingsliederblumenduft
Vorschautext:
Wie Frühlingslieder zieht es mir
durch die Gedankenwelt,
wie Frühlingsblumenduft im Mai
vom reich begrünten Feld,
verbinden sich mit Wortgeflecht
im Nebelgrau vorm inneren Auge,
verschwindet wieder wie ein Hauch
und flink wie eine Taube,
zurück bleibt dann ein zarter Klang,
versteckt in einem Keim,
daraus entwickelt sich so nach und nach
ein Frühlingsliederblumenduft im Reim.
60 Aufforderung
Vorschautext:
Heut` will sie fröhlich, ausgelassen sein,
und geht allein zum großen Feste,
will trinken von dem süßen Wein,
und essen nur das Allerbeste.

Sie führt das Glas zum sinnlich` Munde,
zwinkert lustvoll ihrem Gegenüber zu,
schaut` dann schelmisch in die Runde,
und denkt: ihr anderen lasst mich heut` in Ruh`.

Trinkt ihr nur euren teuren Wein,
der trunkenselig euch dann macht,
...
59 Sehnsucht
Vorschautext:
Leise rauscht der Wind durch die Bäume. Still steht sie am offenen Fenster, atmet die süsse Frühlingsluft ein und lauscht dem Gezwitscher der Vögel. Dabei kreisen ihre Gedanken nur um ihn.
Obwohl sie schon seit einem viertel Jahrhundert in ehelicher Verbundenheit lebt, traf sie neulich Amor`s Pfeil wie aus heiterem Himmel. Sie konnte nichts dazu. Dunkle Augen hatten sie auf einmal verzaubert. Wie er so vor ihr stand: wie ein großer Junge und doch schon ein Mann in den besten Jahren. Was faszinierte sie so an diesem Menschen? Waren es seine treuen Dackelaugen, die sie ansahen? Durchdringend und ohne Widerspruch. Trotzdem zärtlich. Immer, wenn sie sich sahen, wollte ihr Herz aus den Angeln springen. Dieses geheimnisvolle Knistern lag bei jedem Treffen in der Luft. So, wie bei einem jungen Mädchen, dem die erste Liebe begegnet. Jede seiner Berührungen versetzte sie in nie dagewesene Erregung. Immer wieder sagte sie sich: es soll, es kann und es darf nicht sein.Nein und nochmals nein!
Tränen laufen über ihr Gesicht, wenn sie nur an ihn denkt. Er ist ihr so nah und doch so fern. Besonders die Wochenenden schmerzen sehr. Allein der Gedanke, dass er jetzt friedlich mit Frau und Kind auf dem Sofa sitzt, Nüsse knabbert und fernsieht, versetzt ihr einen Stich ins Herz. Aber ist es bei ihr anders? Auch sie hat einen liebevollen, treusorgenden Ehemann. Der alles für sie tut, damit sie glücklich ist. Wirklich alles? Kennt er ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte? Wahrscheinlich nicht. Oder doch, geht aber diskret darüber hinweg? Was soll sie nur tun? Der Traumwelt entfliehen? Alles Gewesene mit IHM vergessen? Sie sucht nach Antworten auf ihre Fragen. Aber sie findet keine, da kann auch die laue Maienluft nichts ändern.
58 Vielleicht
Vorschautext:
Stundenlang
betrachtet er ihr Bild,
allein sein,
fällt ihm unsagbar schwer;
doch Trauer
will einfach nicht kommen,

vielleicht,
weil schon so viele Jahre
vergangen sind;

vielleicht,
...
57 Alte Liebe
Vorschautext:
Aus fernem Land kehr`n sie zurück,
die Störche und die Schwalben,
sie bringen wieder neues Glück,
in Städte und auf Almen.

Und grad` an diesem Frühlingsmorgen,
der noch trüb` und doch schon warm,
denke ich so im Verborgenen,
an unsere Liebe voller Gram.

Mir ist, als hör` ich Schritte,
die hinter mir zum Stehen kommen,
...
56 Linde Luft
Vorschautext:
Durch`s Fenster weht heut` linde Luft
in mein kleines Zimmer `rein,
im Geäst vom Lindenbaum
spielen Schatten groß und klein,
seine Krone erst - ein Traum.

Atme ein den süßen Lindenduft!

Es ist des Glückes linder Duft,
der betört ganz meinen Sinn,
berauscht mich gleich wie süßer Wein,
stütz` in die Hände dann mein Kinn,
...
55 Es darf niemand wissen
Vorschautext:
Ach, es darf ja niemand wissen,
dass wir zwei uns heimlich küssen,
nur der Mond schaut manchmal zu,
kneift verschmitzt ein Auge zu.

Zwei, die in Liebe sich gefunden,
beflügelt Seligkeit in trauten Stunden,
es erfüllt sich mancher Traum,
vergessen ist dann Zeit und Raum.

Selbst aus des Baumes morschem Stamm,
erwächst des Wipfels grüne Flamme,
...
54 Ein einziges Wort.....
Vorschautext:
Ich laufe durch
menschenleere Strassen,
jeder Schritt von mir,
schwer wie Blei,
er führt mich immer
weiter fort von dir.

Denke an dich,
sehe dein Gesicht vor mir,
spüre deinen
zärtlichen Händedruck,

...
53 ........wie eine Seifenblase
Vorschautext:
Die erste große Liebe
ist wie eine Seifenblase:

groß und schillernd bunt,

man schwebt auf Wolke sieben,

so federleicht im Wind,

man kann sie nur genießen,

besitzen leider nicht,
...
52 S O N N E
Vorschautext:
Bei dem hellen Sonnenschein,
möcht` ich selber Sonne sein,
küsse manches Blümlein wach,
erwärme auch den kleinsten Bach,
lasse Rosen blühen und Mimosen,
nicht wie der Mond nur mit den Sternen kosen.

Möchte, dass das Erdenrund,
spürt dann meinen Feuermund,
und so manches kalte Herz,
mit Liebe füllt und nicht mit Schmerz,
möchte selbst von Liebesfluten trinken,
...
51 Rückblick
Vorschautext:
Such` nicht nach dem Glück,
das du einst versäumt,
schau` in die Zukunft Stück für Stück,
alles andere ist geträumt.

Auch die Träume, sie verfliegen,
mit dem Werdegang der Zeit,
nie wirst du sie wiederkriegen,
nur die Erinnerung, sie bleibt.
50 nicht so ungeduldig!
Vorschautext:
Warme Sonnenstrahlen locken,
niemand bleibt im Hause hocken,
auch die Natur langsam erwacht,
erstes Grün sich zeigt ganz sacht.

Ein Blättchen kann es kaum erwarten,
will schon in die Sonne starten,
doch im Chor die Knospen rufen: N E I N,
bleib lieber hier im warmen Heim.

*** Möcht` doch nur die Blümlein schauen,
ob Vögel schon die Nester bauen,
...
49 Die Zeit heilt keine Wunden
Vorschautext:
Noch immer träume ich von dir,
obwohl du längst bist schon gegangen,
Sehnsucht klopft an meine Tür,
erinnert mich, wie`s angefangen.

Sitz nun allein in meinem Zimmer,
meine Seele voller Schmerz,
wir schworen uns die Treu` für immer,
nun ist verletzt mein armes Herz.

Ich hab` gedacht , das geht vorbei,
doch mein Gefühl, das liegt nun blank,
...
48 S E U F Z E R
Vorschautext:
Nach des Tages Last,
recken Hände sich empor,
strecken aus sich mit Qualen,
in die leere dunkle Nacht,
greifen zu, fassen Schatten,
bis die Kräfte lassen nach,
sinken kraftlos dann hernieder,
ach, ihr matten, müden Hände!

Von morgens früh bis abends spät,
seid ihr im Einsatz unermüdlich,
seht die Freude, auch das Leid,
...
47 Illusionen
Vorschautext:
Wie jedes Jahr zur selben Zeit,
mach` ich für`s Fest mich dann bereit,
meistens hab` ich keine Wahl,
betrete nun den großen Saal,
mein Blick dreht manche Runden,
um die Stimmung zu erkunden,
forschend und geschickt,
den Pianisten ich erblick,
über Noten tief gebeugt,
er innig sie beäugt,
stützt dann den Kopf in seine Hände,
seine Augen sprechen Bände,
...
46 Waterloo am Cafe-Tisch
Vorschautext:
Vom Mittagessen fast noch satt,
denkt schon man an die Kaffeeschlacht,
im Cafe, gleich nebenan,
winkt man sofort den Kellner `ran,
bestellt ein großes Stück der Torte,
die köstlich schmeckt an diesem Orte,
und weil man hat schon tüchtig Schmacht,
beginnt sofort die wilde Schlacht,
ein Gabelstoß in weiche Masse,
da wackelt gar die Kaffeetasse,
die Eisbombe folgt hinterher,
vom Löffel zerstückelt wie Eisschollen im Meer,
...
45 Spaziergang am Abend
Vorschautext:
Und im Abenddämmerschein,
dreh` ich täglich meine Runde,
mach` auf den Weg mich ganz allein,
zur friedlich abendlichen Stunde.

Spaziere dann durch Feld und Flur,
entspannt sind die Gedanken,
genieß` die Ruhe der Natur,
kein Alltag weißt mich in die Schranken.

Sanftes Gold der Sonnenstrahlen,
fällt sacht auf das Wiesengrün,
...
44 Was würd` ich dafür geben....
Vorschautext:
Was würd` ich dafür geben,
für einen Blick von dir,
würd` ihn in meine Träume weben,
damit ich dich nie mehr verlier.

Auch ein Kuss von deinem Munde,
ist ein wundervoll Plaisier,
bin mit dem Glück dann fest im Bunde,
und die Engel steh`n Spalier.

Ach, könnt ich deine Lieb` gewinnen,
die Sehnsucht schickt ich fort,
...
43 Regenwetter
Vorschautext:
Endlich wurde es mal Zeit,
dass aus den Wolken Tropfen fallen,
denn Felder, Wiesen weit und breit,
vor Trockenheit zusammenfallen.

Und wie es meistens immer ist,
es regnet stets wie toll,
ein Wasserstrom sich dann ergießt,
und jede Gosse läuft schnell voll.

Schutz suchen Vögel unter`m Dach,
der Hofhund bleibt im Hundehaus,
...