Profil von Torsten Hildebrand

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Geburtsdatum: * 09.05.1972

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Anzahl Gedichte: 1.240
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Titel
960 Sieg der Tabletten 13.08.16
Vorschautext:
Leise schleichen sich Gestalten:
Durch mein Zimmer. Durch mein Flur.
Wollen ihn mir vorenthalten:
Meinen Schlaf, in böser Spur.

Wie sie so Grimassen schneiden,
das das Blut, in mir gefriert.
Lassen sie mich zögernd leiden,
das das Grauen triumphiert.

Bilder zerren sich zu Fratzen;
und mit ihren scharfen Krallen
...
959 Fräulein Ungeduld 13.08.16
Vorschautext:
Wem gebe ich die Schuld?
Am besten Fräulein Ungeduld.
Denn ich kann nichts dafür,
sie stand zu schnell, in meiner Tür.

Immer hat sie's eilig.
Viel zu wenig ist ihr heilig.
Sie pfeift nur auf die Pflicht;
und streift im Huschen mein Gesicht.

Was will sie denn von mir?
Ich hab sie gar nicht herbestellt.
...
958 Vollmonds Welt 08.08.16
Vorschautext:
Goldnes Rund, am Himmel droben,
leuchtest wie ein Kürbissball.
Und die Sterne sind umwoben;
und die Nacht, ist schwarz und prall,
wie die Trauben, aus der Lese.

Bring zu uns, die schönsten Träume.
Sende deine Botschaft aus.
Lieber Vollmond! deine Räume,
wandern leicht, von Haus zu Haus.
In der Vielfalt. In der Größe.

...
957 Knochenmädchen 04.08.16
Vorschautext:
Um den grauen Murmelstein,
fliegt die schwarze Fledermaus.
Aus den Boden schiebt sich raus,
eine Hand: beringt noch fein.

Wächst empor, zu ei'm Skelett,
mit Be Ha und Minirock.
Am Gesäß ein China Wok.
Auf dem Kopf, noch ein Barett.

Knochenfüßig durch die Nacht,
geht die Dame: Klipper Klapp.
...
956 Die olle Zeit 02.08.16
Vorschautext:
Die olle Zeit, hat vieles schon vergraben;
und bringt das neue doch herbei.
Und auf den Bäumen, die schwarzen Raben:
krächzen, schwätzen, allerlei.

Die Wolken ziehen ihre Wege;
und jeder Fluss fließt seine Bahn.
Vom Himmel kommen Donnerschläge;
und vieles ist noch nicht getan.

Die Kinder spielen: unbesorgtes Leben.
Genießen Regen, Sonnenschein.
...
955 Ein Gebet 25.07.16
Vorschautext:
Ein Gebet, macht dich nicht Satt.
Ein Gebet, zahlt dir kein Lohn.
Ein Gebet, was es wohl hat?
Vielleicht Trost, mit sanften Ton (?)

Ein Gebet, das sagt nicht Ja.
Ein Gebet, das sagt nicht Nein.
Ein Gebet, trägt viel Bla Bla.
Trägt aus Schmerz, den Sonnenschein.

Ein Gebet, ist wie die Zeit.
Kommt heran; und geht vorbei.
...
954 Grauwasseramsel 17.07.16
Vorschautext:
Wenn ich ein schöner Vogel wäre,
mit einem grauen Federkleid,
trüg ich im Schnabel eine Ähre;
aus Liebe, Freundschaft und der Zeit.

Mein hübsches Nest läge am See
und fiel mit bloßem Aug nicht auf.
Und auch das neugierigste Reh,
stieß nicht mit seiner Nase drauf.

Und kämst du näher: brave Mamsell,
würd ich dich locken, mit Gesang.
...
953 Die Krone 17.07.16
Vorschautext:
Stramm gewachsen, hoch beständig,
spendet Krone kühlen Schatten.
Flüsterleise und lebendig,
überschaust du: grüne Matten.

Sei es Frühling. Sei es Sommer.
Dich besuchen Flügelgäste.
Und in einer Bernsteinkammer,
ruht Fossil und andre Reste.

Und mit Knirschen kommt der Winter,
schenkt dir das Eis und Spiegelschicht.
...
952 So ein Gerät 17.07.16
Vorschautext:
Es war einmal, so ein Gerät,
das saugte früh, das saugte spät.

Es flog Kabellos durchs Zimmer,
saugte weg: die kleinsten Trümmer.

Doch einmal war es aufgeregt,
hat sich aufs Fensterbrett gelegt.

Die Schwerkraft, die jetzt lächelnd nickt,
die lockte tief; und sehr geschickt.

...
951 Verträumte Seele 13.07.16
Vorschautext:
Fürst von Triest - -
In Vaters Tagebuch
Nur leere Seiten
***

Weltkulturerbe
Mein Sohn wird Morgen
Zwei Tage alt
***

Ana Biose -
Schön das du wieder da bist
...
950 Über die Sinnlosigkeit, Gedichte zu schreiben, aber keinen Kommentar (mehr) haben zu wollen. 10.07.16
Vorschautext:
Das gleicht den Rezensenten,
den man nicht bemängeln darf.
Hat man Angst, Antworten könnten,
zu ehrlich sein und scharf?

Es gibt Hunde, die laut bellen;
und weiter gar nichts tun.
Seit ihr schlafende Rebellen,
die nur auf Wörtern ruh'n?

Ob Spott, ob Alltag, ein Gedicht.
Hier geht es nicht, um Mumiendruck.
...
949 Lommel Design 05.07.16
Vorschautext:
Lommel Lütt wird jetzt Designer,
denn er hat ja Stoff genug.
Er wird einer, so wie keiner,
das er auf das Knie sich schlug.

Nadel, Faden und die Schere,
liegen arbeitsam bereit.
Wenn da nicht das Schwere wäre.
Für wen näht man bloß ein Kleid?

Da fliegt vorbei in Länge,
bei schönster Tageshelle,
...
948 Frau Müllers Hund 05.07.16
Vorschautext:
Wie einmal so im Jahr,
kauft Frau Müller Mobiliar.

Drum geht sie fort, mit ihrem Hund;
der friert abgöttisch, wohl mit Grund.

Frau Müllers Hund, dem fehlt das Haar.
In China wär er Hotdog Star.

Nun sind sie da, beim Sonderposten,
wo Waren wenig Geld nur kosten.

...
947 Die Schnecke 05.07.16
Vorschautext:
Auf dem Sekret worauf sie gleitet
und es auch noch selbst bereitet,
sucht die Schnecke eine Bleibe.
Am besten eine Wirthauskneipe.

Da steht schon eine nah vor ihr.
Sie kriecht rein, bestellt ein Bier.
Das kommt auch gleich im Maßkrug an.
Die Schnecke klettert hoch daran.

Und wie sie bald den Rand erreichte,
schmeckte sie des Schaumes Feuchte.
...
946 Steig ich ab ins Talgelände 01.07.16
Vorschautext:
Steig ich ab ins Talgelände,
sehe Kuh und Pferd und Schaf.
Sehe Tränke, Futterstände,
denk ich nicht an schönen Schlaf.

Laufe weiter: Schmale Pfade,
die sich in Kurven schlingen.
Später dann, mit lieber Gnade,
höre ich das Bächlein klingen.

Glücklich sinkt die rote Sonne,
vom Himmelstand herunter.
...
945 Die rote Locke 01.07.16
Vorschautext:
Einst schenkte mir ein Mädelein,
ein rotes Lockenhaar.
Das Unglück kam sofort herein
und stahl die Locke, weich und klar.

Es nahm sie mit. Ich saß grad wo;
und dacht an weiche Kühlung.
Das Unglück floh hinein ins Klo,
als ich sie zog, die Spülung.

Fort war die rote Locke.
Das Mädchen mit mir böse.
...
944 Ein kleiner Frosch quakt unentwegt 01.07.16
Vorschautext:
Ein kleiner Frosch quakt unentwegt,
wie eine Bass Posaune.
Und wie er so das quaken pflegt,
bricht gleich ein Streit vom Zaune.

Herr Adebar ist sehr erhitzt
und außerdem in Rage.
So das er nass vom Schnabel schwitzt,
bis hin zur Frosch Etage.

Er pikst den Frosch und schluckt ihn auch,
das Ohren ihm nicht frieren.
...
943 Rebusnacht 23.06.16
Vorschautext:
Vogelzwitscher Geschwätze, im Pflaumenbaum.
Ein Kirschenkernknirschender Eisbechertraum,
auf zweigenden Zweigen, wie blühender Raum,
lenzt sich, im: Graukrausenden, kräuselnden See.
Mondpaddler schlagen Gischt, wie flockigen Schnee.

Rebusnachtsterne sind schon am fliegen.
Linien der Augen haben Vergnügen.
Und die Hände applaudieren, wie Tratschen.
Während Winde, an Berge anklatschen.
942 ""Kennst du das Land?"" 23.06.16
Vorschautext:
Kennst du das Land, wo Toleranz erblüht?
Wo Frauenrecht, gleich Menschenrecht?
Wo kein Folterwerkzeug glüht?
Du kennst es nicht? Dann ist das schlecht.

Kennst du das Land, wo Kriege wachsen?
Wo alle Waffen feurig sprüh'n?
Wo voller Blut, die bösen Achsen?
Wo schon verbrannt, das letzte Grün?

Kennst du das Land, wo Frieden ist?
Wo Gott nur einen Namen trägt?
...
941 Worte im Wind 18.06.16
Vorschautext:
Feinstes Gespinst, aus süßen Worten.
Trag es zu ihr: Du schneller Wind.
O Durchdringer aller Pforten!
Send meine Worte, zum Wüstenkind.

Lass meine Worte, ihr Schatten sein;
und ihr gute Kühle spenden.
So wie die Quelle: klar und rein,
soll sie köstlich, die Zunge wenden.
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