Profil von Torsten Hildebrand

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Geburtsdatum: * 09.05.1972

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Titel
1041 Fehler 03.11.17
Vorschautext:
Ich habe meine Fehler
und gebe kaum sie zu.
Ich fall in tiefe Täler.
Du lässt mich grad in Ruh.

Wenn ich Verzweiflung rauche,
die klebt mir fest im Blut.
Ich glaub das ich dich brauche,
wie Feuer rote Glut.

Und deine hübschen Fehler,
die machen meist mir Mut.
...
1040 Wandernde Hand 13.10.17
Vorschautext:
Es wandert deine liebe Hand,
durch mein zerzaustes, krauses Haar.
Und manch Gefühl das macht sich rar,
als wär es großer, heißer Brand.

Ein Feuer schwelt so schwer in mir
und will doch Lichterflamme sein.
Ich zähl die Härchen mit Begier;
und streichel Oberhalb am Bein.

Wir schauen uns die Wunden an,
die uns die Zeit geschlagen hat.
...
1039 Farben des Ichs 01.09.17
Vorschautext:
Gebäudelichtkunst
Die Radlerin pendelt
Durch alle Farben

Schlechtes Tattoo
Lieber Covern
Als Lasern

Das Licht der Liebe
Überleuchtet Eifersucht
Currywurst mit Senf
1038 Es schälte Bananen ein Gnu 03.08.17
Vorschautext:
Es versprach doch im Fluge die Fee:
"Die Vermählung in Schloss und Allee,
Der verschaffe ich Schliff,
Mit der Weisheit und Pfiff;
Und beträufle die Braut, mit viel Spee."


Es schälte Bananen ein Gnu;
Und schnaufte erschöpft dann noch Puh.
Ein harter Beruf
Dies schälen mit Huf.
Und Danke sagt keiner dazu.
...
1037 Nimms hin 30.07.17
Vorschautext:
Ich bin zwar nicht gebügelt
Doch bin ich Pflegeleicht
Die Pferde die man striegelt
Die werden nicht geeicht

Es kräht der Hahn am Morgen
Die Hundezunge zeigt sich blau
Ersäufe meine Sorgen
Mit kühlen nassen Tau

Ich wasche meine Ohren
Doch meistens bleib ich taub
...
1036 Es fallen nicht Herzen 20.07.17
Vorschautext:
Es fallen nicht Herzen aus Liebe,
in düsteren Zeiten aus Grau.
Es sitzen am Becken die Diebe,
geschmückt noch, wie Esel und Pfau.

Geschmückt noch, wie Esel und Pfau,
sitzen am Becken die Diebe.
Sie geben dem Mondlicht die Schau,
was mancher in Nächten doch triebe.

Was mancher in Nächten doch triebe,
besieht sich der Mond doch genau.
...
1035 Kindermützen 17.07.17
Vorschautext:
Es können die Kriege nichts nützen,
Mit Ihrem zerstören statt schützen.
Drum mache man Frieden,
In allen Gebieten;
Und stricke für Kinder die Mützen.
1034 Blauer Hauch des Himmels 15.07.17
Vorschautext:
Vom Blau der Seele will ich speisen
und flieg durch Traumhaft schöne Reisen.

Vom Hauch des Glückes will ich trinken,
in Arme zart, Gefühlvoll sinken.

Vom Himmelsatem will ich naschen;
und steck mir Liebe oft in Taschen.

Vom Blut der Sinn soll mir schwindeln;
und groß mein Herz, in Ehrfurcht zündeln.
1033 Mulden 09.07.17
Vorschautext:
Wenn die Hexen doch fliegen zum Brocken
Und abzählen, die rötlichen Pocken,
Um den Teufel zu Hulden,
In den glühenden Mulden.
Da will Satan doch lieber Sekt trocken.

Ich sah einst im Winter ein Reh,
Wie zitternd es stand doch am See.
Es frösteln die Zweige,
Die Beine zu Neige.
Da macht es doch Pipi im Schnee.

...
1032 Störungen 29.06.17
Vorschautext:
Ich kannte ein Kätzchen aus Bern,
die schmuste und küsste so gern.
Doch gab es ein Fauchen,
dann sah man es rauchen;
und Kater um Kater blieb fern.

Ein Hirsch mit sehr großem Geweihe,
der ging mal zur Taufe und Weihe.
Dann bellt er durch Röhren:
Ich möchte nicht stören.
Doch laut ist ein Menschen Geschreie.
1031 Hasengeburtstag 29.06.17
Vorschautext:
Es hatte Geburtstag ein Hase,
der putzte die Blume im Grase.
Dann kamen die Gäste,
die brachten nur Äste.
Da rümpfte der Hase die Nase.

Zum Kaffee, da zischte die Schlange:
Mein Häschen, du kaust aber lange,
an Ästen und Blättern;
und selbst deine Vettern,
die zittern mit Zahn - und der Spange.

...
1030 Falscher Schwur 23.06.17
Vorschautext:
Es murmelt die Seele so düster,
im kopfigen Raume und Zimmer.
Es brennen noch wenige Lüster;
und geben gespenstischen Schimmer.

Es würde nicht schlagen im Blute,
dein grämendes, pochendes Herze.
Es schlug einst, im Takte vom Mute.
Jetzt schlägt es, im bitterem Schmerze.

Vergiftet, mit süßester Süße.
Gebrochen - mit Küssen gefällt.
...
1029 Knochentanz 23.06.17
Vorschautext:
Im Nebelgespinste Gespenster,
mit Schlohweißen Schleier und klirrendem Schal.
Die saßen am Grabdunklem Fenster
und schauten mit glühenden Augen aus Stahl.

Es tanzen die Bräute aus Knochen,
mit knackendem Fuße und knackendem Arm.
Die Bäume die schluchzen mit pochen;
und bezirzen den fraulichen Schwarm.

Es rappeln die Rippen in Röcken;
und Bänder zerstieben im grausigem Wind.
...
1028 Die Untreuen 23.06.17
Vorschautext:
Es schmunzeln gelassen,
von Treppen, Terrassen,
die sündigen Nymphen.

Sie trinken aus Tassen
und manche aus Strümpfen,
ein rauchend Gebräue.

Und tratschen mit Schläue,
den Männern in Ohren:
Es zählt nicht die Treue;
die hat schon verloren.
...
1027 Käfer und Eule 23.06.17
Vorschautext:
Käfer sprach zur großen Eule:
Mensch! ich hau dir eine Beule.

Eule lachte, hat geguckt.
Käfer hat sie auch verschluckt.

Käfer kribbelt gar im Leibe.
Kehrt wohl aus die neue Bleibe.

Eule tanzt im Zappeltakt.
Kitzelt stark und zwackt.

...
1026 Wehe, wehe 23.06.17
Vorschautext:
Wehe, wehe dir mein Herz!
Schlägst und puckerst traurig.
Liebe ist kein schnöder Scherz!
Pochst du aber schaurig.

Wehe, wehe letzter Kuss!
Groß der Abschied nahet.
Hört man doch im Herz ein Schuss,
das sich Leid dort labet.
1025 Ich sah die Liebe bleichen 23.06.17
Vorschautext:
Ich sah die Liebe bleichen,
die unter Bäumen stand.
Es waren dicke Eichen,
wo Liebe gleich verschwand.

Wie Buttermilch zerflossen,
die lang in Sonne schmolz.
Ob Liebe spielt hier Possen,
im Eichgeäst - und Holz?

Ich sah sie kaum noch wieder,
die Liebe Nebelgrau;
...
1024 Es sitzt auf dem Laternenmast, 23.06.17
Vorschautext:
ein Kranich still zur Wacht.
Zu Füßen warm ist wohl der Ast,
in Frühlingslauer Nacht.

Ein Fluss der ist nicht weit entfernt.
Man hört das kalte Nass.
Die Sterne sind aus Licht gekörnt
und lauschen jedem Bass.

Ich freu mich auf den Sonnenschein,
der Gräser strahlend kitzelt.
Und auf den großen Findlingsstein,
...
1023 Ein guter Tag 23.06.17
Vorschautext:
Es kamen die Pferde gesprungen,
von Koppel und Weide zu mir.
Es rauchten die Nüstern vom Tier;
und hat wie ein Lied doch geklungen.

So warm war der Atem, wie Seide
und weich noch die Flanke vom Hengst.
Die Felder, die rochen unlängst
nach Blumen und reifen Getreide.
1022 Esel & Idioten 18.06.17
Vorschautext:
Vorwort

Mediokrität ist prächtig.
Da bleibt noch Zeit fürs Träumen.

Hauptwort

Die Hinterlist die ist fantastisch,
in einer Welt aus Schein und Heu.
Die lieben Esel sind galaktisch;
und gar nicht störrisch oder scheu.

...
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