Profil von Torsten Hildebrand

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Anzahl Gedichte: 1.067
Anzahl Kommentare: 120
Gedichte gelesen: 1.225.033 mal
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Titel
1067 Leinwand 14.09.18
Vorschautext:
Der Winter bereitet die Leinwand,
Für laufende, springende Gäste.
Auch pusten die Winde durchs Land,
Bis Jacken und Schuh, er doch durchnässte.

Von Schneelast zerbrochen die Äste,
Verschwinden mit Pfote und Hand.
Und träumen nicht Wolkenpaläste,
So gern über Schnee, und den Tellerrand?

Der Winter, er schnürt seine Weste,
Mit klirrenden Frost und Kristall.
...
1066 Wenn nicht nur Schnupfen plagt 30.08.18
Vorschautext:
Ein Schnupfengeplagter aus Briest,
Der hatte ins Essen geniest.
Doch sagt er kein Wort,
Es drückte ein Ort,
Wo Schließmuskel leider nicht schließt.
1065 Da wird man sich 30.08.18
Vorschautext:
Es besagt Philanthrop doch aus Blüssen:
Man verbleibe, verschwiegen beim Küssen.
Denn es störe den Druck,
Zu den Lippen mit Ruck.
Da wird man sich trennen wohl müssen.
1064 Gesang der Eulen 06.08.18
Vorschautext:
Die Gesänge in Wald und Natur,
sie erklingen, in Moll und in Dur.
Und betören den lauschenden Sinn.
So vermögen es Eulen im Sumpf.
Sie erschallen mal heller, mal dumpf.
Und beflügeln mit Ruf den Gewinn.

So geräuschlos die Eulen stets fliegen;
und die Köpfe noch lustig verbiegen.
Da erhellen sie Klugheit in Nächten;
und begleiten den Aufstieg der Toten.
Doch verehren wir: "eulische Zoten."
...
1063 Karma 06.08.18
Vorschautext:
K - itzelnde Sandwege,
A - m Bewegung des Fußes.
R - ichtung des Weges -
M - ittags ein Duft.
A - lte und neue veränderte Zeit.
1062 Es gleichen Geschlechter 06.08.18
Vorschautext:
Es gleichen Geschlechter Gezeiten,
wie Meeres beständige Ebbe und Flut.
Und möchten im Flug noch begleiten.

Wir springen wie Tiger: "geschmeidig mit Mut."
Und hören doch Herzen noch schreiten;
und füllen Gefühle mit Hitze und Glut.

Es gleichen Geschlechter den Stürmen,
mit segelnden Worten und Zeichen.
Das Träume am Himmel sich türmen.

...
1061 Dunkelhelle Himmelsblumen 24.07.18
Vorschautext:
Es liebte ein Mädchen aus Hausen,
Mit Vorliebe große Banausen.
Doch wollten die nicht.
Da gab sie sich schlicht;
Und liebte die Softies in Pausen.

Es spricht ein Skelett im Gewölbe:
"Hier gibt es nur immer dasselbe.
Stets Stumpfsinn und Nacht;
Und niemand der lacht.
Klein Blümchen. - Nicht rote, nicht gelbe."

...
1060 Verriegelt, Gesperrt 17.07.18
Vorschautext:
Du wirst nicht erhört Philanthrop!
Obwohl deine Stimme erklingt.
Im Meer da versinken Gebeine,
Von Schiffen, die Unglücklich sind.

Es werden noch Grenzen bestimmt,
Mit offenen Wörtern der Schlachtung.
Vergisst man doch - Welt besteht:
Aus Ein - und der Auswanderung.

Die Brücken der buntesten Freiheit,
Sie sind noch verriegelt, gesperrt.
...
1059 Sommer des Jahres 08.07.18
Vorschautext:
Mein Sommer des Jahres verbracht ich im Boot.
Die Sonne, sie brannte, in Gold und in rot.
Der Fluss, wie der schnurrte, wie'n Kätzchen in Not.
Libellen und Frösche, die fraßen mein Brot.

Die Möwen, die klecksten mir Sorgen vors Hemd.
Auch hat sich der Motor vom Hausboot verklemmt.
Die Sterne der Nacht - und sie grinsen so fremd;
Und Mücken, die haben vom Blut mir geschlemmt.

Da hängt auch der Mond so verschnupft in der Nacht;
Und gar noch ein Leck, wo mich Wasser verlacht.
...
1058 Mensch o Mensch 23.06.18
Vorschautext:
Menschen grenzen Menschen aus,
Hör schon Teufels Machtapplaus.
Menschenwürde zählt nichts mehr.
Köpfe hohl. Verfassung leer.

Alles dient ja nur zum Wohl,
Wie Schnecken, Raupen auf'm Kohl.
Wege gibt es trotzdem viel;
Selbst beim Schlipsbeengten Spiel.

Alles gut, wenn's dich nicht trifft.
Omas schöner Treppenlift.
...
1057 Grundlagen 16.06.18
Vorschautext:
Es spricht mal ein Jüngling aus Radis:
"Die Grundlagen unserer Basis,
Bestehen aus Kosten,
Im Westen und Osten.
Doch Arbeitslos wird man schon gratis."
1056 Affen 16.06.18
Vorschautext:
Man sieht auf den Straßen die Affen,
Mit Blicken, gelangweilten, schlaffen.
Bis großes passiert
und Auge dann stiert.
Denn Glupschaugen kommen vom gaffen.
1055 Der sportliche Uhu 16.06.18
Vorschautext:
Es gibt einen Uhu in Roga,
Der trägt um den Leib eine Toga.
Und schnürt er sie auf,
Dann setzt er sich drauf;
Und machte mit Joghurt noch Yoga.
1054 Ein Prinzlein aus Sinsen 12.06.18
Vorschautext:
Es gesteht mal ein Prinzlein aus Sinsen:
"Mein Gesichtsfeld besteht nur aus Grinsen.
Und ich lasse mit Zier,
Meinen Werdegang hier,
Aus Gerüchen von Bohnen und Linsen."
1053 Vom Todesmutigen Tier oder wie der Zebrastreifen entstand 27.05.18
Vorschautext:
Es spielte ein Zebra aus Seifen,
Sehr gerne mit Autos und Reifen.
Kurz hat es gelebt.
Auf Straße nun klebt,
Vom Zebra:" die Schwarzweißen Streifen."
1052 Ein Schneeschaf 27.05.18
Vorschautext:
Ich sah mal ein Schneeschaf im Zoo,
Es schaute so glücklich und froh.
Und stahl auch entspannt,
Mit Hufen galant,
Den Hasch aus Direktors Büro.

Den raucht es im großen Gehege,
Zur ärztlich, verschriebenen Pflege.
Dann liebt es ein Tapir,
In Nähe der A vier.
Doch gibt's nicht Beweis. Noch Belege.
1051 Werra Gedicht 17.05.18
Vorschautext:
Es fließt ja die Werra so schön durch die Stadt;
Und meidet den Markt wohl zu recht.
Und wenn man ein Mädchen zur Seite noch hat,
Dann geben sich Münder, ein stilles Gefecht.

Es fließt ja die Werra wie Küsse beim geh'n.
Mal wilder, mal zärtlich und schön.
Dann wird man von Herzen die Luftsprünge sehn;
Und Hände, die glücklich am Wegrande weh'n.

Es fließt ja die Werra mal breiter und schmal;
Und flirtet mit manchen Geäst.
...
1050 Kinder 01.05.18
Vorschautext:
Kinder möchten Frieden haben,
Lachen auf den Mündern tragen.
Brauchen keinen Schützengraben,
Brauchen keinen leeren Magen.

Kinder möchten: Schreien, Juchzen,
Mamas Schoß für Trost beschluchzen.
Vatis starker Männerarm:
"Hebt die Kinder. Hält sie warm."

Kinder möchten Liebe haben,
Hunde streicheln: "Fell und Kragen."
...
1049 Frühlingsseelen 09.04.18
Vorschautext:
Frühling hat die schönsten Lippen:
Fluffig, weich, wie Kuchenteig.
Münder aufeinander wippen -
Flüstert leise: Zweig um Zweig.

Geben Früchte neue Säfte?
Fällt ein Engel immer weich?
Sammeln, quirlen heiß die Säfte -
Frühlings Herz, ist groß und reich.

Schöner Frühling: Deine Düfte,
Bringt ein jedes Blut zum Lauf.
...
1048 Scherben schneiden Hoffnungstropfen 09.04.18
Vorschautext:
Die Hoffnung wohnt bei vielen Scherben
Und schneidet Narben manchmal tief.
Verborgen leis die Trän' mir lief;
Und fiel dahin, im stillen sterben.
Ein Tropfen heiß, der grad entschlief.
Statt Altersringe trag ich Kerben.
Vom Leben jeden Alltagsmief.
Doch kenn ich kaum dein Leibtarif;
Und nahm in Kauf, mir mein Verderben.
Selbst als die Seel', laut: "Verdammnis!" rief.
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