Profil von Torsten Hildebrand

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Anzahl Gedichte: 1.060
Anzahl Kommentare: 120
Gedichte gelesen: 1.219.813 mal
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Titel
1060 Verriegelt, Gesperrt 17.07.18
Vorschautext:
Du wirst nicht erhört Philanthrop!
Obwohl deine Stimme erklingt.
Im Meer da versinken Gebeine,
Von Schiffen, die Unglücklich sind.

Es werden noch Grenzen bestimmt,
Mit offenen Wörtern der Schlachtung.
Vergisst man doch - Welt besteht:
Aus Ein - und der Auswanderung.

Die Brücken der buntesten Freiheit,
Sie sind noch verriegelt, gesperrt.
...
1059 Sommer des Jahres 08.07.18
Vorschautext:
Mein Sommer des Jahres verbracht ich im Boot.
Die Sonne, sie brannte, in Gold und in rot.
Der Fluss, wie der schnurrte, wie'n Kätzchen in Not.
Libellen und Frösche, die fraßen mein Brot.

Die Möwen, die klecksten mir Sorgen vors Hemd.
Auch hat sich der Motor vom Hausboot verklemmt.
Die Sterne der Nacht - und sie grinsen so fremd;
Und Mücken, die haben vom Blut mir geschlemmt.

Da hängt auch der Mond so verschnupft in der Nacht;
Und gar noch ein Leck, wo mich Wasser verlacht.
...
1058 Mensch o Mensch 23.06.18
Vorschautext:
Menschen grenzen Menschen aus,
Hör schon Teufels Machtapplaus.
Menschenwürde zählt nichts mehr.
Köpfe hohl. Verfassung leer.

Alles dient ja nur zum Wohl,
Wie Schnecken, Raupen auf'm Kohl.
Wege gibt es trotzdem viel;
Selbst beim Schlipsbeengten Spiel.

Alles gut, wenn's dich nicht trifft.
Omas schöner Treppenlift.
...
1057 Grundlagen 16.06.18
Vorschautext:
Es spricht mal ein Jüngling aus Radis:
"Die Grundlagen unserer Basis,
Bestehen aus Kosten,
Im Westen und Osten.
Doch Arbeitslos wird man schon gratis."
1056 Affen 16.06.18
Vorschautext:
Man sieht auf den Straßen die Affen,
Mit Blicken, gelangweilten, schlaffen.
Bis großes passiert
und Auge dann stiert.
Denn Glupschaugen kommen vom gaffen.
1055 Der sportliche Uhu 16.06.18
Vorschautext:
Es gibt einen Uhu in Roga,
Der trägt um den Leib eine Toga.
Und schnürt er sie auf,
Dann setzt er sich drauf;
Und machte mit Joghurt noch Yoga.
1054 Ein Prinzlein aus Sinsen 12.06.18
Vorschautext:
Es gesteht mal ein Prinzlein aus Sinsen:
"Mein Gesichtsfeld besteht nur aus Grinsen.
Und ich lasse mit Zier,
Meinen Werdegang hier,
Aus Gerüchen von Bohnen und Linsen."
1053 Vom Todesmutigen Tier oder wie der Zebrastreifen entstand 27.05.18
Vorschautext:
Es spielte ein Zebra aus Seifen,
Sehr gerne mit Autos und Reifen.
Kurz hat es gelebt.
Auf Straße nun klebt,
Vom Zebra:" die Schwarzweißen Streifen."
1052 Ein Schneeschaf 27.05.18
Vorschautext:
Ich sah mal ein Schneeschaf im Zoo,
Es schaute so glücklich und froh.
Und stahl auch entspannt,
Mit Hufen galant,
Den Hasch aus Direktors Büro.

Den raucht es im großen Gehege,
Zur ärztlich, verschriebenen Pflege.
Dann liebt es ein Tapir,
In Nähe der A vier.
Doch gibt's nicht Beweis. Noch Belege.
1051 Werra Gedicht 17.05.18
Vorschautext:
Es fließt ja die Werra so schön durch die Stadt;
Und meidet den Markt wohl zu recht.
Und wenn man ein Mädchen zur Seite noch hat,
Dann geben sich Münder, ein stilles Gefecht.

Es fließt ja die Werra wie Küsse beim geh'n.
Mal wilder, mal zärtlich und schön.
Dann wird man von Herzen die Luftsprünge sehn;
Und Hände, die glücklich am Wegrande weh'n.

Es fließt ja die Werra mal breiter und schmal;
Und flirtet mit manchen Geäst.
...
1050 Kinder 01.05.18
Vorschautext:
Kinder möchten Frieden haben,
Lachen auf den Mündern tragen.
Brauchen keinen Schützengraben,
Brauchen keinen leeren Magen.

Kinder möchten: Schreien, Juchzen,
Mamas Schoß für Trost beschluchzen.
Vatis starker Männerarm:
"Hebt die Kinder. Hält sie warm."

Kinder möchten Liebe haben,
Hunde streicheln: "Fell und Kragen."
...
1049 Frühlingsseelen 09.04.18
Vorschautext:
Frühling hat die schönsten Lippen:
Fluffig, weich, wie Kuchenteig.
Münder aufeinander wippen -
Flüstert leise: Zweig um Zweig.

Geben Früchte neue Säfte?
Fällt ein Engel immer weich?
Sammeln, quirlen heiß die Säfte -
Frühlings Herz, ist groß und reich.

Schöner Frühling: Deine Düfte,
Bringt ein jedes Blut zum Lauf.
...
1048 Scherben schneiden Hoffnungstropfen 09.04.18
Vorschautext:
Die Hoffnung wohnt bei vielen Scherben
Und schneidet Narben manchmal tief.
Verborgen leis die Trän' mir lief;
Und fiel dahin, im stillen sterben.
Ein Tropfen heiß, der grad entschlief.
Statt Altersringe trag ich Kerben.
Vom Leben jeden Alltagsmief.
Doch kenn ich kaum dein Leibtarif;
Und nahm in Kauf, mir mein Verderben.
Selbst als die Seel', laut: "Verdammnis!" rief.
1047 Das Eichhorn 15.03.18
Vorschautext:
Ein Eichhorn sitzt im Vogelhaus
und lacht nun alle Vögel aus.
Die stehen da im Federkleid
und zwitschern lustig an die Zeit.

Das Eichhorn wirft mit Blumensamen,
die als Winterspenden kamen.
Da wurde zwitschern kurz mal still,
weil braunen Samen man nicht will.

Jetzt singt man weiter ungeniert
und hat mit Freude tiriliert.
...
1046 Lichte Sonne 03.03.18
Vorschautext:
Du schöner leichter Sonnenstrahl,
du darfst nun wärmer scheinen.
Es ist ein jeder Baum noch kahl.
Selbst erste Blumen weinen.

Nun streng dich an du großes Rund,
mit deinen Licht -Geflimmer.
Dass man dich spürt, in Herz und Mund;
und auch in jedem Zimmer.

Ich möchte atmen jeden Duft,
der nach Schweiß und Liebe riecht.
...
1045 Tänze 20.01.18
Vorschautext:
Ich liebe den Winter,
den weißen Gesellen,
mit Flocken und Schnee.
Die Hunde verspielt,
mit jauchzenden bellen,
beschnüffeln den Tann und den See.

Doch kommen die Tage
mit wärmender Sonne
und Vögel die zwitschern,
aus luftigen Höhen,
erwächst mir die Seele,
...
1044 Wintermarkt 06.12.17
Vorschautext:
Die Bäume tragen Winterschmuck,
bizarr im schönstem weiß.
Der Glühwein wärmt mit heißen Schluck;
und Flöten klingen leis.

Die Kälte macht die Engel zahm
und Flocken schmeicheln krauses Haar.
Und als der Herr mit Barte kam,
versammelt sich groß die Kinderschar.

Es gibt Geschenke bunt verpackt,
in jede Kinderhand.
...
1043 Goldrausch 23.11.17
Vorschautext:
In kosenden Mund
Wandern süße Erdbeeren
Blattgold veredelt

Wenn Herzen schlagen
Im süßen Takt des Goldes
Wird Liebe verwöhnt

Fühler auf Ortung
Fliegt ein Zitronenfalter
Im Sonnengoldblau

...
1042 Gefressener Winter 09.11.17
Vorschautext:
Es baut jetzt ein Gärtner aus Crock,
Ein Schlösschen im Stile Barock.
Aus Zwieback und Reis;
Und steht es in weiß.
Da fressen es Ziege und Bock.

Es sucht eine Hausfrau aus Zandt,
Figuren vom Schneeelefant.
Da plärren zwei Kinder:
"Die gibt es im Winter,
Nur ohne den Kokoskrokant.
1041 Fehler 03.11.17
Vorschautext:
Ich habe meine Fehler
und gebe kaum sie zu.
Ich fall in tiefe Täler.
Du lässt mich grad in Ruh.

Wenn ich Verzweiflung rauche,
die klebt mir fest im Blut.
Ich glaub das ich dich brauche,
wie Feuer rote Glut.

Und deine hübschen Fehler,
die machen meist mir Mut.
...
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