Profil von Robert Späth

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Registriert seit dem: 06.11.2022
Alter: 65 Jahre

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„Worte so tröstlich leise.“ ✍️

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Anzahl Gedichte: 266
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Gedichte gelesen: 67.571 mal
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Titel
166 Die letzten Äpfel
Vorschautext:
Wieder naht die Zeit des Abschiedes. Wie stets zieht der Sommer von dannen.
Der Herbst wirft sein Grau über die Sonnenuhren,
ummantelt alles Leben mit seinem Nass.

Die letzten Äpfel leuchten durch das Trüb des Herbstes;
bevor sie fallen zu Boden,
um sich den Menschen zu schenken,
in den Mostpressen der goldene Saft.

Fröstelnd zieht es die Leute in ihr Heim.
Pullover und Schals, die Kinder schmücken,
in Pfützen ihre Regenschirm-Gesichter sich spiegeln
...
165 Hier steh ich oder ich sitze
Vorschautext:
Hier steh’ ich oder ich sitze,
träume mich durch den langen Tag,
mein Herz so schwer es lächelt,
der Seele zu verzagt.

Schweigend höre zu den Gefühlen
doch verstehen vermag ich nicht.
Stumm, mein Begehren,
wandert durch meines Körpers Gewicht.

Schwere Schatten sprechen,
mit meinem kleinen Glück,
...
164 Seelen Spiegel Spiel
Vorschautext:
Die Seele blickt in ihr eigenes Gesicht,
hält über sich selbst Gericht.
Das Herz möchte da nicht sehen hin,
das Gehirn allerdings steckt tief in der Sache drin.

Auch das Gefühl versteht seine Gefühle nicht sofort,
macht sich schnell auf an einen anderen Ort.
Die Seele indessen wartet auf die Nacht,
ist alleine, hat niemanden mitgebracht.

Melancholie hat sie ergriffen, schwer,
fühlt das Herz das Gefühl so leer.
...
163 Es grünt im Meer ein dicker Wal
Vorschautext:
Es grünt im Frühling überall,
im Meer schwimmt ein dicker Wal.
Es grünen im Sommer die Seen herrlich blau,
durch die Auen sprintet eine wilde Sau.

Es bräunt im Herbst das ganze Land,
die Rehe kommen aus dem Wald gerannt.
Weiß wird es zur Winterzeit,
die Vögel längst zum Abflug bereit.

Die Seele der Natur kennt alle Farben,
zwischen Jahreszeiten und ihr gibt es keinen Graben.
...
162 Vers d’amour
Vorschautext:
Das Herz, das leise, kann dich nicht vermissen,
denn es lebt im süßen Wissen,
das gestickt auf weiße Kissen,
es wird nie geben zwischen euch beiden Risse.
Auch in deiner größten, lautesten Angst,
wenn du um deine ewigliche Liebe bangst,
wird er stets zu dir halten,
denn nichts kann seine unendliche Treue spalten.

Lyrik trifft Poesie by Robert Späth
161 Horizont
Vorschautext:
Befreit, alle Türen stehen offen
kein Zwang, viel Drang
offen für alles und jeden
endlich die Grenzen geöffnet

Befreit des Geistes Horizont
losgelassen Lüge und Ehrlichkeit
kein Sinn mehr suchen
kein Schmerz mehr leben

Open Country aus den Tiefen der Seele
Freiheit atmen
...
160 Der Bruch am Horizont
Vorschautext:
Schneeflocke tanzt gar nicht geziert,
schnell mit dem Wind, schon der Boden gefriert.
Der Reigen aus Eis,
Kristallen und Licht,
sich als Bogen des Winters,
am Horizont bricht.

Fröstlich heißer, es flüstert rau,
gefroren Wasser, blauer Tau.
Gletscherwelten verbreiten Eiszeit fatal,
Klima spielt Künstler Winter aus Stahl.
Alles Lachen gefroren in den Gesichtern eisig,
...
159 Graues Herbstes Tag
Vorschautext:
Trüber Glanz des Lichtes.
Graues Herbstes Tag.
Vergangene Sommerwonne,
Still träumt im Wasser überall die Au.

An dem kahlen Aste,
löst sich des Lebens müde,
das allerletzte lose,
buntgefärbte Baumes Blatt.

Das rote Entfärben,
wabert durch den Hain.
...
158 Shadow
Vorschautext:
Sometimes life can only be endured in its shadow. Because you just can’t take the misery anymore.

Silence.

My soul wanders through my mind.

Light and dark.
Feel free of all ballast.

Am a nightshade.

by Robert Späth
157 Nymphen
Vorschautext:
Limnaden umringen den lieblichen See,
beobachten das Dasein aus grünen Klee.
Friedlich harrend dem Fluss des Weges rege,

Tanz aus Licht vollführt,
auf der Wasseroberfläche gekürt,
von der Sonne die Meliaden in ihren Eschen verführt,
alles Leben von der Schönheit berührt.

Außerhalb des Lichtes Rand,
in Grotten und Höhlen verbannt,
Oreaden ihre Dämmerung leben ganz galant,
...
156 Limits
Vorschautext:
Blick in die Börse.
Geldbörse leer!
Blick in den Kühlschrank.
Kühlschrank leer!

Ein Auge auf den Gaszähler riskiert.
Läuft, nicht mehr!
Das andere Auge dem Stromzähler gewidmet.
Läuft, nicht mehr!

Ein Blick auf den Wasserzähler.
Dreht sich, nicht mehr!
...
155 Luna
Vorschautext:
Wie eine Laterne in der Nacht leuchtest hell,
bleich fast rund im Universum rast du schnell.
Dein Licht zwischen all den vielen Sternen da draußen,
ist unterwegs zur Erde ohne Pausen.

Luna dreht keine Pirouetten in der Leere,
kommt mit Sternen in der Größenordnung Heere.
Dreht auf der Stelle und rast nicht von dannen,
geboren für Pärchen, schenkt Liebe aus übervollen Kannen.

Ist der Erde Wächter,
der Städte Nachtlichter Verpächter.
...
154 Kalter See
Vorschautext:
Eis lebt auf der Oberfläche kalt,
oben beim See im finsteren Wald.
Kein Sonnenlicht die verschneiten Äste durchdringt,
auch der Wind nur Schneegestöber bringt.

Hoch oben aus der eisigen Klamm,
träge, steif gefroren Wasser in den See herab rann.
Fast nicht hörbar, geheimnisvoll eine Stimme raunt leise,
komm zu mir, ich nehm dich mit auf meiner Reise.

Der Berggeist jedem vorbeikommenden Menschen seine Botschaft schenkt,
nur kein Wanderer weis, dass der Tod sich an diese Worte hängt.
...
153 Wolkenrücken
Vorschautext:
Weich, gar sanft wie Wolkenrücken,

sich die Seele,
das Herz,
gerne schmücken.

Doch nicht das eine noch das anders,

nicht die Seele
nicht das Herz
in die echte Schönheit wandert.

...
152 Winterlich Laterne
Vorschautext:
Weihnachten steht vor der Tür der meinen,
müsste jetzt weihnachtlich reimen.

Doch mich sehnt es nach Weihnachtsmärkten,
mit Filzpantoffel und Glühwein gerne,
dort unter der winterlich Laterne.

Klebrig süßer Weihnachtapfel fein,
lockt mich in den Weihnachthimmel, klein,
das ist für mich lebendig Sein.

Lass mich treiben wie der Winter-Wind,
...
151 Das ewige Feuer
Vorschautext:
Zerbrochen zu Rosenstaub,

kalter Sand auf meine Seele fällt.

Schicht um Schicht,

gefrorene Blume aus Eis,

das Herz erlischt.

Möchte schreien.

...
150 Das kalte Fenster
Vorschautext:
Ein Blick zum kalten Fenster im Haus macht Laune,
mit Schokolade, Nuss und Apfel in der Hand, denn jetzt ist Pause.
Draußen der Schnee vom Himmel fällt,
die Natur in einen tiefen Schlaf verfällt.

Ein Schneemann zum Himmel blickt,
heimlich nach noch mehr Schnee er spickt.
Währendes das Wetter spielt Kapriolen im Winter,
denn im Garten eck blüht noch Ginster.

Weihnachtsstimmung kommt langsam auf,
Geschenkfeeling in den Läden nimmt auf den Lauf.
...
149 Graue Schiefer blitzen
Vorschautext:
Regen tanzt seinen Regentanz episch froh,
Wolken in Grau lachen dazu, Oh No,No, No.
Der Himmel darüber sich spannt,
des Nachts, wie ein Abend-Gewand.

Die Elster nass im Baume sitzt,
derweil der erste Blitz vom Himmel flitzt.
Der Regenreigen seinen Anfang nimmt,
während ein Dichter geistige Höhen bei diesem Anblick erklimmt.

Eine alte Hütte oben im Berg,
behaust bestimmt ein kleiner Zwerg.
...
148 Abend der Weihnacht
Vorschautext:
Der Abend der Weihnacht wird zur Nacht,
Licht in den Fenstern der Menschen erwacht.
Glänzend es in die Winternacht hinaus dringt,
allen Kinder es Freude bringt.
Weihnachtsnacht ist nun entfacht.

Musik und Gesang im Universum verkündet,
die Weihnachtszeit jetzt in den Höhepunkt mündet.
Menschen sich in die Stille begeben,
streben nach höherem Leben.
Geborgen in den alten Geschichten Gesichter,
Menschen sich erfreuen in der Tannen Lichter.
...
147 Farbspektakel
Vorschautext:
Gold, Farbe der Erleuchtung,
der Erhöhung des Geistes,
hin zum spirituellen Licht.

Grün, Farbe der Natur,
Chlorophyll erleuchtet die Erde,
beruhigt in Wäldern die Menschen.

Blau, Farbe des Himmels,
Blasse Planeten sich zeigen,
heraus aus der Schwärze des Universums

...