| Titel | ||||
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| 203 | Deine Hand in der meinen | |||
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Vorschautext: Deine Hand in meiner – ein Versprechen, das leise flüstert, während die Welt schweigt. Im Schatten des Mondes legen wir unsere Zweifel nieder wie müde Blätter, die in der Dunkelheit ihr Geheimnis verraten. Ich habe Angst, doch dein Blick ist ein stilles Meer, das meine Wellen wiegt, und in deinem Lächeln finde ich Ufer, auf denen selbst Stürme sich legen. Sprich nicht – ich höre dein Herz, ... |
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| 202 | Sein Schmerz | |||
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Vorschautext: Mein Schmerz ist ein stummes Tier, das sich windet, das auf meinem Herzen liegt, schwer wie Stein, ein Schatten, der mit den Nächten wächst und mich frisst mit seinen schwarzen Zähnen. Ich suche dich in jedem Winkel der Dunkelheit, in jedem gefallenen Blatt, das den Boden küsst, doch die Welt bleibt leer, ein gestrandeter Strand, den die Flut für immer verlassen hat. Wie kann ich atmen, wenn dein Atem nicht mehr lebt? Wie kann ich sehen, wenn mein Licht erloschen ist? ... |
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| 201 | Zweige schwer | |||
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Vorschautext: Im Herzen der stillen, kristallenen Nacht, ruht sanft der Wald in weißer Pracht. Die Zweige schwer von Frost und Eis, der Atem wird zu Nebel, leis. Der Himmel spannt sich kalt und klar, als trüge er des Winters Schar. Jeder Stern ein Funken, so fern und rein, im tiefen Blau des Himmelschein. Der Wind erzählt in frostigen Tönen, von alten, vergessenen Winter Söhnen. ... |
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| 200 | Im kalten Atem der Welt | |||
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Vorschautext: Der Winter kam, lautlos, wie ein Atemzug des Ewigen, sein kalter Mantel legte sich über die Welt, weiß, wie ein Schweigen, das alles verschlingt, eine Hand, die selbst die Sonne zum Schweigen bringt. Ich spüre ihn in meinen Knochen, sein eisiger Kuss, der das Herz gefrieren lässt, doch in seinem Frost höre ich das Flüstern von Dingen, die jenseits der Zeit ruhen. Die Bäume – sie stehen wie stumme Zeugen, ihre Äste, kahl, wie ausgestreckte Finger, ... |
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| 199 | Wo Zweifel noch herrscht | |||
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Vorschautext: Ein Funke, geboren im tiefsten Grau, wo Schatten sich sammeln, so schwer, so genau. Ein Hauch nur, ein Flüstern, kaum wahrgenommen, doch reicht, dass Licht in die Dunkelheit gekommen. Hoffnung, sie wandert, ein zarter Schritt, wo Zweifel noch herrscht, geht sie leise mit. Ein Stern in der Ferne, ein unendlich’ Licht, das flüstert: „Vergiss nicht, auch Dunkelheit bricht.“ Sie wurzelt in Träumen, in Wünschen so klein, die wachsen im Stillen, wie Samen im Stein. ... |
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| 198 | Die letzte Melodie | |||
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Vorschautext: Ein Café, verborgen, schmale Gassen, zwei Seelen, die sich nicht mehr verlassen. Sie spielt die Tasten, er den Klang, ihr Duett, ein ewiger Gesang. Doch Schatten zogen still heran, ein Schicksal, das sie nicht bannen kann. Ihr Lächeln leise, Augen schwer, doch ihre Liebe leuchtete mehr. Ein letzter Ton, ein letzter Blick, die Zeit zerrann in einem Stück. ... |
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| 197 | Dein Sommer auf meiner Haut | |||
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Vorschautext: Du kamst wie der Sommer – nicht plötzlich, aber mit einer Hitze, die mein ganzes Denken schmolz. Dein Lächeln war kein Licht. Es war Sonne. Es war das goldene Tuch, in das der Tag sich wickelte, wenn er schön sein wollte. Deine Finger rochen nach Aprikose, ... |
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| 196 | Flamme ohne Namen | |||
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Vorschautext: Ich sah die Sonne trinken aus der Hand der Nacht, ihr Gold rann wie Blut durch die Finger des Morgens. Wer hat sie geboren, diese unendliche Flamme, die uns wärmt und verzehrt im selben Atemzug? Ich hörte den Wind, wie er das Gras segnete, ohne ein Wort zu sprechen. Vielleicht ist Gott kein Name, sondern das Schweigen zwischen zwei Pulsschlägen. ... |
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| 195 | Plätzchen-Duft | |||
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Vorschautext: Advent ist gekommen, die erste Kerze brennt, von diesem Moment an, der Menschen-Zeit rennt. Schon leuchtet hell die zweite Kerze, Advent schenkt den Leuten die süßen Herzens-Schmerzen. Die Spanne bis Weihnacht wird immer kleiner, das Gefühl stetig reiner, die dritte Kerze schon in Brande gesteckt, alle Kinder vom Weihnachtfieber längst angesteckt. Im Plätzchenduft versunken, die Menschheit vom Weihnachtsstress betrunken, ... |
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| 194 | Nachtfalter der Emotionen | |||
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Vorschautext: Schatten auf der Seele, lasten schwer und weinen. Finsternis im Herzen, Nachtfalter in den Emotionen lebt, Gaias Nächte des Schicksals. Lilith Weiblichkeit verboten Gestalt, Wahrheit in Worten flüstert. Schau mich an, tanze nicht, es gibt kein Halleluja. ... |
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| 193 | Waschtag | |||
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Vorschautext: Vor einer Waschküche so hell und fein, steht eine Frau und schaut hinein. Die Wäsche stapelt sich hoch und weit, alles ist Reif für eine Wäschezeit. Sie schnappt sich das Waschmittel, froh und munter, denn sie kennt die Wäsche-Geheimnisse rauf und runter. Mit Schaum und Duft, das Wasser spritzt, sie weiß genau, wie die Wäsche blitzt. Die Socken tanzen im wilden Reigen, sie hüpfen herum und wollen sich zeigen. ... |
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| 192 | Poesie heute | |||
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Vorschautext: In Zeilen tanzt die Zeit so still, Wo Worte fließen, ohne Ziel, Ein Flüstern in der digital’n Welt, Das uns in sanften Armen hält. Kein Reim mehr zwingt den starren Lauf, Der Rhythmus bricht sich selbst oft auf. In jedem Satz ein Raum für Licht, Das strahlt und bricht, doch niemals spricht. Poesie ist Atmen in Momenten, Kein Vers gebunden an Konventionen, ... |
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| 191 | Wispern der Lüfte | |||
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Vorschautext: Sanft fällt der Schnee, ein stiller Gesang, ein Wispern der Lüfte, ein zeitloser Klang. Er deckt die Welt zu mit einem weißen Kleid, ein Atem aus Kälte und Ewigkeit. Die Bäume erstarren, doch leben sie still, im Glitzern der Flocken, wo Zeit verweilen will. Ein Teppich aus Stille breitet sich aus, der Winter malt Träume an jedes Haus. Die Schritte versinken, verlieren ihr Ziel, die Welt wird ein Schweigen, ein schneeweißes Spiel. ... |
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| 190 | Der leere Himmel | |||
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Vorschautext: Ich erinnere mich an deine Hände wie an das letzte Licht auf einer stillen Mauer, warm, aber schon im Verschwinden. Zwischen uns liegt jetzt ein Tisch aus Stille, auf dem die Wörter verdorren, wie Brot, das niemand mehr bricht. Ich habe dich geliebt nicht wie man einen Namen ruft, sondern wie man den Wind hört, wenn er nachts durch offene Fenster geht ... |
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| 189 | Sturm über den Auen | |||
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Vorschautext: Fließend der Fluss, der alles davon trägt, meine Schritte, meine Stimme, meine leisen, trüben Gedanken. Regen schlägt gegen mein Gesicht wie Worte, die ich nie ausgesprochen habe. Weiden biegen sich, und ich bücke mich, als könnte ich ihre Last teilen. Fluss zerstört die Auen spüre, wie er auch mich zu verschlingen sucht. ... |
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| 188 | Gefrorene Tränen | |||
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Vorschautext: Im Mondlicht habe ich dich angenommen, Entsteige einem Leben verdorben, nachdem ich über Äonen deine Stimme vernommen, bin ohne dich tausend Tode gestorben. Hast mich betrachtet ganz verlegen, Finsternis kein Universum für mich bereithält, kann mich nur auf deinen Zauber zu bewegen. Bin verloren in meiner leeren inneren Welt. Betörst mich mit deinen Blicken und Worten, Kälte schleicht jede Nacht in geisterhafte Albträume, ... |
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| 187 | Heiligtümer der Anmut | |||
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Vorschautext: Berge erheben sich zum Himmelszelt Stolze Gipfel, in Schönheit versteinert Betõrend Glanz innewohnt Anblick, der tief im Herzen tanzt Luft in luftig Höhe rein und klar Blick ins Weite, unendlich, wunderbar Täler, Flüsse, Bäche, wild und frei Mosaik aus Farben, bezaubert, wahrhaftig sein Berggipfel, Heiligtümer, in Frieden geborgen Ort zum Atmen, zum Träumen, ohne Sorgen ... |
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| 186 | Steinerne Wege | |||
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Vorschautext: Das Universum fließt in steinernen Weg Wege in Milchstraßen, Galaxien lebend. Das Geschenk des Lebens gebend. Löst sich auf in Energie fast träge. Schwarz auf unsichtbaren Hintergrund Planeten erleben ihre Geburt in der Finsternis. Kometen rasen durchs All ohne Hindernis. Sterne leuchten grell, fast bunt, Melodien aus energetischen Tönen, leise, machen sich auf eine lange Reise, ... |
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| 185 | Teetassen-Zauber und Bonbonfabrik | |||
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Vorschautext: Ein Umzug, ein Umzug, ganz wild und verrückt, mit Kisten und Kartons, wirr sind alle ganz verzückt. Die Möbel schaukeln, die Pflanzen, sie nicken, ein Lachen, ein Kichern, die Laune wird nie knicken. Wir ziehen um ins Haus nebenan, von Zimmer zu Zimmer, wie's der Plan. Die Nachbarn staunen, sie reiben sich die Augen, Doch wir ziehn um, ohne uns zu schauen. Die Bettdecke wird zur Flugmatratze, Schreibtischstühle zu Raketen mit Pfeife. ... |
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| 184 | Engelstränen und Sternenlicht | |||
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Vorschautext: In sanften Lichtern tanzen sie im Raum, Engel, die uns hüllen in ihren Traum. Ihre Flügel schimmern wie Sternenpracht, Beschützen uns in der dunkelsten Nacht. Sie weben aus Liebe ein zartes Band, Umarmen uns, halten unsere Tränen an der Hand. In leisen Melodien singen sie, Von Hoffnung und Glück, in Harmonie. Ihre Augen voller Güte und Glanz, Strahlen Wärme, erfüllen den liebenden Tanz. ... |
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