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Ein Gedicht ist ein Buch in wenige Zeilen transformiert.

Robert Späth

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Anzahl Gedichte: 256
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Titel
236 Wolken, sie küssen mich 06.12.24
Vorschautext:
Flügel, die nie die Schwere kennen,
die Lust breitet sich aus wie ein Sturm,
hebt mich, entführt mich,
aus der Erde, die mich so lange hielt.

Der Himmel öffnet seine Arme,
weit, unendlich, ein Liebhaber,
der mich ruft, mich fordert,
mit der Sehnsucht eines ungestillten Windes.

Ich fliege – nicht mit Flügeln aus Federn,
sondern mit dem Feuer der Freiheit,
...
235 Im kalten Atem der Welt 03.12.24
Vorschautext:
Der Winter kam, lautlos, wie ein Atemzug des Ewigen,
sein kalter Mantel legte sich über die Welt,
weiß, wie ein Schweigen, das alles verschlingt,
eine Hand, die selbst die Sonne zum Schweigen bringt.

Ich spüre ihn in meinen Knochen,
sein eisiger Kuss, der das Herz gefrieren lässt,
doch in seinem Frost höre ich das Flüstern
von Dingen, die jenseits der Zeit ruhen.

Die Bäume – sie stehen wie stumme Zeugen,
ihre Äste, kahl, wie ausgestreckte Finger,
...
234 Tanzende Lichter, verlorene Sterne 29.11.24
Vorschautext:
Die Großstadt, ein schlafloses Tier,
streckt ihre grauen Flügel in die Nacht.
Ihre Straßen, Adern aus Feuer,
flüstern Geschichten von Einsamkeit und Sehnsucht.

Lichter tanzen wie verlorene Sterne,
in Pfützen, die den Himmel vergessen haben.
Autos schreien, Sirenen weinen,
doch niemand hört zu– außer den toten Mauern,
die tausend Nächte kennen und keine verzeihen.

Ich gehe durch ihre kalten Schatten,
...
233 Verlorenes Licht 26.11.24
Vorschautext:
Der Winter kam, lautlos, wie ein Atemzug des Ewigen,
sein kalter Mantel legte sich über die Welt,
weiß, wie ein Schweigen, das alles verschlingt,
eine Hand, die selbst die Sonne zum Schweigen bringt.

Ich spüre ihn in meinen Knochen,
sein eisiger Kuss, der das Herz gefrieren lässt,
doch in seinem Frost höre ich das Flüstern
von Dingen, die jenseits der Zeit ruhen.

Die Bäume – sie stehen wie stumme Zeugen,
ihre Äste, kahl, wie ausgestreckte Finger,
...
232 Erster Tropfen 22.11.24
Vorschautext:
Ein grauer Schleier, schwer und dicht,
verdeckt den Himmel, stiehlt das Licht.
Die Luft erzittert, die Erde schweigt,
als sich der Sturm in seinem Zorn neigt.

Ein erster Tropfen, kühl und klar,
als ob der Himmel weinte, wie wahr,
die Stille fort, ein dumpfer Klang,
der Donner rollt, ein ferner Sang.

Die Wolken brechen, der Himmel schreit,
der Regen fällt in wilder Zeit.
...
231 Rauch und Schatten 19.11.24
Vorschautext:
Die Welt verhüllt in frostiges Grau,
ein Flüstern zieht durch die Lüfte, so rau.
Im Mantel der Nacht, geheimnisvoll dicht,
wandern die Seelen ins schimmernde Licht.

Es knistert der Wind wie vergessener Sang,
ein uralter Ruf, so wehmütig, bang.
Die Schatten tanzen, die Flammen wogen,
als wollten sie Zeit und Ewigkeit loben.

Die Raunacht trägt ihre tiefen Geschichten,
von Ahnen, die mahnen, von Sternen, die richten.
...
230 Tränen Feuer 15.11.24
Vorschautext:
Tränen, die brennen wie Feuer im Meer,
salzig und scharf, schwer wie Blei, so leer.
Sie fallen und brechen in stummen Chören,
als wollten sie selbst ihren Schmerz zerstören.

Jede trägt eine Last, die kein Wort je fasst,
geheimnisvoll still, wie ein einsamer Gast.
Sie fließen durch Nächte, die endlos scheinen,
ziehen Spuren aus Dunkel, Wunden und Steinen.

Es ist mehr als bloß Wasser, das über die Wange rinnt,
es ist das Echo von allem, was je verschwimmt.
...
229 Zweige schwer 12.11.24
Vorschautext:
Im Herzen der stillen, kristallenen Nacht,
ruht sanft der Wald in weißer Pracht.
Die Zweige schwer von Frost und Eis,
der Atem wird zu Nebel, leis.

Der Himmel spannt sich kalt und klar,
als trüge er des Winters Schar.
Jeder Stern ein Funken, so fern und rein,
im tiefen Blau des Himmelschein.

Der Wind erzählt in frostigen Tönen,
von alten, vergessenen Winter Söhnen.
...
228 Selbst der Tod weint, wenn die Liebe erwacht 08.11.24
Vorschautext:
Selbst der Tod hält inne,
wenn deine Augen die Dunkelheit durchbrechen,
wenn dein Lachen wie ein Vogel aufsteigt
und die Nacht in goldene Scherben zerspringt.

Ich sehe es – der Tod weicht zurück,
bezwungen von dem Glanz deiner Nähe,
er, der alles nimmt, steht sprachlos da,
wo dein Herz, strahlend, den Schatten trotzt.

Denn Liebe, so sanft und zart, ist doch stärker
als das finstere Tal, das sie zu durchschreiten zwingt,
...
227 Sein Schmerz 05.11.24
Vorschautext:
Mein Schmerz ist ein stummes Tier, das sich windet,
das auf meinem Herzen liegt, schwer wie Stein,
ein Schatten, der mit den Nächten wächst
und mich frisst mit seinen schwarzen Zähnen.

Ich suche dich in jedem Winkel der Dunkelheit,
in jedem gefallenen Blatt, das den Boden küsst,
doch die Welt bleibt leer, ein gestrandeter Strand,
den die Flut für immer verlassen hat.

Wie kann ich atmen, wenn dein Atem nicht mehr lebt?
Wie kann ich sehen, wenn mein Licht erloschen ist?
...
226 Deine Hand in der meinen 01.11.24
Vorschautext:
Deine Hand in meiner – ein Versprechen,
das leise flüstert, während die Welt schweigt.
Im Schatten des Mondes legen wir
unsere Zweifel nieder wie müde Blätter,
die in der Dunkelheit ihr Geheimnis verraten.

Ich habe Angst, doch dein Blick
ist ein stilles Meer, das meine Wellen wiegt,
und in deinem Lächeln finde ich Ufer,
auf denen selbst Stürme sich legen.

Sprich nicht – ich höre dein Herz,
...
225 Zeitgeist 29.10.24
Vorschautext:
Dreht sich,
alles im Kreis, im Strom,
keine Ränder, kein Halt,
nur Wirbel — Stimmen — Stimmen.

Hält jemand inne,
fragt jemand warum?
Ein Flüstern im Wind der Zeit,
verloren, verweht.

Vergangenheit, Zukunft,
vermischt, verschwommen,
...
224 Mensch 2024 25.10.24
Vorschautext:
Laut —
überall dieselben Stimmen,
kein Echo, nur Wiederholung,
immer dasselbe,
tausendfach gespiegelt.

Schwarze Bildschirme, bunte Bilder,
Masse ohne Schwere,
flach wie Glas, das bricht,
wenn du genauer hinsiehst.

Was bleibt, wenn alles Trend ist?
...
223 Spiegel im Staub 22.10.24
Vorschautext:
Alles klar,
durch die Linse aus Glas,
doch was siehst du?

Gebaut aus Licht, aus Flimmern,
Wirklichkeit — gefiltert,
verzerrt durch Augen,
die nur sehen, was sie sehen wollen.

Illusion?
Ein Wort, das sich in Luft auflöst.
Ich — du — wir,
...
222 Zwischen Spiegeln 18.10.24
Vorschautext:
Ich —
zerbrochen in Pixel,
gefangen im Fluss der Formen,
nichts bleibt still.

Gesichter flimmern, tauchen,
tauchen auf — tauchen unter,
wer spricht, wenn ich spreche?

Ein Name, ein Echo —
der Abgrund antwortet nicht,
nur stumme Fragmente,
...
221 Zwischen Traum und Zeit 15.10.24
Vorschautext:
Mitternacht, im Mondschein still,
Schläft die Welt tief, wenn sie nur will.
Ein silbern Trabant am Himmel steht,
Dunkelheit im Wind verweht.

Schatten tanzen flirrend und leise,
Flüstern in geheimnisvoller Weise.
Nebel zieht durchs ruhige Land,
Als hielte er die Zeit in der Hand.

Sterne funkeln unendlich und weit,
Bewachen stumm die Ewigkeit.
...
220 Familienbande 11.10.24
Vorschautext:
Familie, ein Netz aus Liebe und Licht,
In schweren Zeiten, Hoffnung, die nie bricht.
Hände, die halten, wenn die Welt sich dreht,
Herzen, die spüren, wie's dem Anderen geht.

Worte, die trösten, still und leise,
Gesten, die sprechen auf ihre Weise.
Gemeinsam Lachen, Tränen vergießen,
Jeder Moment lässt das Band nie Zerreißen.

Wurzeln, die tief in die Erde gehen,
Ein Baum, der stark im Sturme kann stehen.
...
219 Poesie heute 08.10.24
Vorschautext:
In Zeilen tanzt die Zeit so still,
Wo Worte fließen, ohne Ziel,
Ein Flüstern in der digital’n Welt,
Das uns in sanften Armen hält.

Kein Reim mehr zwingt den starren Lauf,
Der Rhythmus bricht sich selbst oft auf.
In jedem Satz ein Raum für Licht,
Das strahlt und bricht, doch niemals spricht.

Poesie ist Atmen in Momenten,
Kein Vers gebunden an Konventionen,
...
218 Wässrige Gedanken 04.10.24
Vorschautext:
Das Wasser rinnt so klar und rein,
von Berges Höh' zur Tiefe fein.
Es küsst die Erde, weckt das Land,
bringt Leben in der Winde Hand.

Es strömt dahin, durch Tal und Flur,
macht fruchtbar Feld, macht stark die Spur.
Wo es verweilt, da grünt die Au,
der Himmel spiegelt sich im Blau.

Es rauscht im Bach, es tost im Meer,
ist sanft und wild, bringt Glück und Wehr.
...
217 O holde Maid im Morgenglanze 01.10.24
Vorschautext:
O holde Maid im Morgenglanze,
Dein Antlitz strahlt so wunderbar,
Als wären alle Himmelssterne,
Gefangen in dein goldnes Haar.

Dein Lächeln sanft, dein Blick so rein,
Wie Tau, der auf die Wiesen fällt,
Ach, wärst du doch für immer mein,
Die schönste Blume dieser Welt.

Im Walde still, wo Vögel singen,
Da träum ich oft von deiner Pracht,
...
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