Profil von Lars Abel

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Anzahl Gedichte: 147
Anzahl Kommentare: 22
Gedichte gelesen: 70.607 mal
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Titel
27 Ich, Zombie 09.09.15
Vorschautext:
Heut´ verlasse ich das Haus
nach einer Woch´ zum ersten mal,
vermutlich seh´ ich schrecklich aus,
das Sonnenlicht schickt Qual

Es blendet beissend mir die Sicht,
ich sehn´ mich nach Geborgenheit,
nach sanftem, fahlem Lampenlicht,
vier Wänden, Sicherheit

Die Stadt setzt in mir Wirren frei,
das Treiben heillos irritiert
...
26 Glück des Stärkeren 07.09.15
Vorschautext:
Ich grinse wenn ich euch so seh´,
ihr Maden dort im Becher
Ihr bringt zwar Glück mir, doch oh weh´,
kommt dennoch unter´s Messer
Dies fett sich windende Gewürm
ziert trefflich blanken Haken,
die Spitz´ ins Fleisch, es trieft hervor,
wie heißes Fett vom Braten

Ich fütt´re an, ihr Fischlein seht
gedeckt ist eure Tafel
Schlagt euch die Bäuche nur recht voll
...
25 Lerben und Steben 07.09.15
Vorschautext:
Schreib´ ich, wenn ich tot bin, vom Leben?
Ist mir dann das "Tot sein" ein Segen?
Sind nicht die, die leben dann tot?
Die geboren werden bedroht?
Freu ich mich für die dann, die sterben?
Lachen mit denen, die abgeholt werden?
So gesehn´ verliert der Tod alle Macht-
wenn einzig und allein die Hülle erschlafft!
Was diesen Körper lenkt
entfaltet seine Kraft erst
wenn es die Hülle an den Nagel hängt
und sich aufmacht..
...
24 Über ein Gedicht 07.09.15
Vorschautext:
Ich hab es
gern geschrieben,
nicht dass sie mich
drum lieben
Sein Inhalt schimmert
blutig rot
und schildert
einzig Tod und Tod
Es stellt jedoch
die Wahrheit dar,
Was wirklich war
wird offenbar...
...
23 Flaschengeist 07.09.15
Vorschautext:
Einsamkeit küsst gähnend Leere,
hier im Nichts ich Unrat mehre
Materiell minimalistisch,
nichts ist hier, beinah' gespenstisch
Gerstensaft, mein Wegbereiter
Bier entspannt, Bier macht mich heiter
All die Leute ja so witzig,
ich bin nüchtern selten spritzig

Ihre Art beisst sich mit meiner
Sie sind groß, ich eben kleiner
Habe stets versucht zu lachen,
...
22 Bella Italia 07.09.15
Vorschautext:
Italien, Imperia,
am Wegesrand sitzt du,
Gitarre in der Hand,
zwei alte Schuh' dazu
Die Tasche dort erwartet Geld,
besticht durch Leere Leute
Du greifst behend' zur Flasche,
Dem Quell' wohl deiner Freude

Nicht teuer ist dein Saitenfeuer,
Ich zieh' meinen Hut
Es klimpern rote Münzen
...
21 Wie der Wind 07.09.15
Vorschautext:
Menschen kommen,
Menschen gehen,
sie sind wie der Wind
Wenn sie gehen,
sie verwehen,
unsichtbar, geschwind
Ich spür' den Hauch,
doch sehe nichts,
dein Atem trifft
auf mein Gesicht
Ein Wangenkuss
auf meiner Haut
...
20 Der Mumpitz 07.09.15
Vorschautext:
Dies´ Gedicht will nichts erzählen,
wo Geschichten doch nur quälen,
das was ich hier exerzier´,
ist von anderer Manier
Da in mir nur Leere dümpelt,
nichts, kein Kind-Ich in mir zündelt,
sprech´ ich ab dem Werke Sinn,
schreibe ziellos vor mich hin

Möglich wär´s, dass an der Stelle,
wo ich Wörter setz´ in Fülle,
störend wirres Chaos prangt,
...
19 Schweigen ist Gift 07.09.15
Vorschautext:
Du machst mich verrückt
durch eisiges Schweigen,
dem Frohsinn entrückt,
dem Wahnsinn zutreibend,
du bleibst stumm,
nichts darf sich reiben

Ich fühle, wie dein Unmut
mich umschleicht,
ein Raubtier, das pirschend
durch die Felder streift
Ich achte gebannt
...
18 Ertrinken 07.09.15
Vorschautext:
Starren Blick´s
steh' ich hier oben
Münder, Fratzen,
die mich umjohlen
noch einmal wird
der Tat gedacht
Die ich, so heisst es,
hab vollbracht
Ich war's nicht,
sag ich,
tat es nicht
Ich schützte dich..
...
17 Rettet mich 07.09.15
Vorschautext:
Nein, ich darf jetzt nicht mehr schreiben,
exzessiv die Zeit vertreiben
Der Zenit ist überschritten,
wehrt mich ab mit Arschestritten!
Legt in Ketten mich sodann,
dass ich nicht mehr kritzeln kann

Mauert ein mich, immer heiter,
so geht´s jedenfalls nicht weiter
Ich muss schützen mich vor mir,
weil ich's überstrapazier
Habt ihr gründlich mich verschnürt,
...
16 Bis in den Tod 07.09.15
Vorschautext:
Versuch' zu dichten bis der Tag
mir naht, an dem ich friedlich sag':
"So lang nun war mir hold das Glück,
ich konserviers' und nehm' ein Stück
hinab in meines Leibes Gruft,
so schmecke ich des Lebens Duft
- im Tode"
15 Letzte Nacht 07.09.15
Vorschautext:
Heut morgen wusch ich müde meine Haut
von Schweiß, Genuss und DIR
Die Nacht war Schweiß, Schnaps und Genuss,
dazwischen tanzten WIR

Von Zeit befreite Stund´,
berauschte Geister in Ekstase,
im Morgengraun´ verklingt sodann,
des Liedes letzte Phrase.

Die Richtung stimmt, ich geh mit DIR,
hab Feuer schwer gefangen
...
14 Die Nackedei 07.09.15
Vorschautext:
Heissa- hopp, in Raserei,
bringt mich einst die Nackedei!
Man muss hier nicht lange suchen
Blanke Körper, da zwei Busen
Frauen, Männer, alle Wetter,
Niemals war der Ausblick netter!
Aus den Fluten steigt, da schau',
Eine hübsche Meerjungfrau!
Räkelt sich im flachen Wasser
Haut so jung, nichts war je straffer!
Geht man 'rum, die Leut' zu fragen,
woran sie sich hier so laben,
...
13 Wo Wind und Wogen 07.09.15
Vorschautext:
Wo Wind und Wogen kindlich
miteinander ringen
und Möwenrufe freudig
durch die Luft sich schwingen,
der warme Sand sich krieselnd
um die Füße legt,
und scheinbar niemand Groll
wider den Nächsten hegt,
dort wo die Burgen sandig
in die Höhe steigen,
und Böhen kichernd sich
an Zinnen reiben,
...
12 Dein wohligster Punkt 07.09.15
Vorschautext:
Meine Zunge umspielt
deinen wohligsten Punkt
Zur Genüge gelehrt
hast du mich die Kunst
Geschmack dran gefunden,
schon schmilzt du dahin
Ob ich's heute brauche..?
Versessen ich bin!

Jetzt will ich zu viel,
kann ihn schon wittern,
der mahnende Stich von dir
...
11 Der Tod des Rechenknechtes 07.09.15
Vorschautext:
Ich dacht´ ich hab einen Computer
und alles was ich will, das tut er
Kurzum, ich brauchte ´nen Kaffee,
es juckte schon im kleinen Zeh´
War nachmittags, so um halb vier,
da dachte ich, jetzt gönn´ ich mir
ein Tröpflein edlen Milchkaffees,
nehm mir ein Buch zur Hand und les´,
auf dass die Mus´ mich wieder küsst
und ihr ein Reimlein lesen müsst

Gesagt getan, Maschine an
...
10 Das Duell 06.09.15
Vorschautext:
Sie erzählte mir von Regen,
wenn ich von Sonne sprach,
sah Schatten auf den Wegen,
wo mich das Glück bestach
Ich folge meist der Logik,
sie baute auf ihr Herz,
bisweilen recht utopisch,
so nährte sie den Schmerz

Einst griff der Winter um sich,
ihr Herz litt Einsamkeit,
denn sie vermied es tunlichst,
...
9 Frieden versus braune Riten 06.09.15
Vorschautext:
Ich hab´ gedacht, das Schwein sei tot,
jetzt suhlt´s sich dort im Abendrot
Sein Äuss´res frisch, das ist kein Witz,
doch wie kommt´s, dass die Hauer spitz?
Einst wies sein Rücken Richtung Wand,
zurückgedrängt der Weltenbrand
Die Tollwut schien im Keim erstickt,
nun seh´ ich: Sie ist wohl entwischt!
Auf Menschen ruht des Hasses Aug´,
auf denen, die vom Krieg beraubt
sich flüchteten in dieses Land
und reichten uns die Hand
...
8 Haus im Grünen 06.09.15
Vorschautext:
Lügt der Himmel wenn er traurig weint,
die Sonne, wenn sie freudig scheint?
Lügen bunte Blätter, wenn sie fallen?
Was nützt es wenn sie haltlos sich an' s Leben krallen?
Sie wispern offen mir vom Ende,
erfinden keine Gegenargumente

Ich denk', ich sprech' von heute an zum Regen,
es sieht zwar nicht so aus, als würd' er leben
Doch Worte hat er viele auf der Zunge,
den Ursprung atmet seine Lunge
Natur, die niemals sich verstellt,
...
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