Profil von Lars Abel

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Anzahl Gedichte: 162
Anzahl Kommentare: 23
Gedichte gelesen: 76.227 mal
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Titel
42 Lieb(e)los? 19.09.15
Vorschautext:
Frauen sind schwer,
schwer zu erlangen
Selbst wenn man sie hat,
muss man weiterhin bangen
Hier ein Verehrer,
da eine Rose
Gott sei Dank bin ich
der Frauenlose,
der einsame Cowboy,
den es nicht rührt,
ob sie mein oder dein
Verlangen schürt
...
41 Blutendes Berlin 17.09.15
Vorschautext:
Von Bomben zerfetzt ertrinkst du im Blut
als eilends der Schuld sich der Henker entzieht
die Lande verbrannt, noch prasselt die Glut,
Ostpreußen sich weinend in´s Sterbebett flieht

Auch du legst dich nieder, totkrankes Berlin,
die schneeweiße Fahne ich lang schon ersehn´,
die Blüte der Mannen in Russland verging,
Kinder und Greise im Graben nun steh´n

Ich bang´ um dich, leide mit, Tag und Nacht,
die Mutter hat mich hier mit Leben bedacht
...
40 Vater 16.09.15
Vorschautext:
Wem kann ich es sagen,
wenn ich abgrundtief hasse,
so sehr, dass ich an solchen Tagen
den Weg der Liebe zu mir selbst verlasse

Es kommt mir wirklich in den Sinn,
zu töten, weil im Recht ich bin
Alte Gedanken bringen mich dorthin,
bringen nichts und dennoch Wutgewinn

Du bist für mich die Sorte Dreck,
die gierig meine Fehler sucht,
...
39 Des Rösleins trauter Ruf 11.09.15
Vorschautext:
Ein Holzkreuz singt ein stilles Lied
von der, die dort verschied
Ein Jahr ruht sie nun schon genau,
die einstmals junge Frau
An jedem Tag kommt wer vorbei,
erzählt ihr von so mancherlei,
von Dingen die sie einst bewegt,
bevor man wieder geht
So singt das Kreuz dort Tag für Tag,
ich fragte mich, wem´s singen mag,
man rauscht im Auto still vorbei,
gewahrt die Melodey:
...
38 Spartiat 09.09.15
Vorschautext:
Wand´rer, siehst du uns hier liegen,
wie wir uns still an Dünen schmiegen,
ziehst du gen Sparta Freund, so hör´,
des Augenblickes Ruhe stör´

Neig´ dich herab ein Stück und sieh´,
falls du nicht würdig bist, so flieh´,
denn uns´re Wunden klaffen tief,
Zeus uns zu sich als Helden rief

Blick´ nun umher und sage mir,
was weithin dort den Boden ziert?
...
37 Ewiges Kind 09.09.15
Vorschautext:
Wir haben viel gemeinsam,
gemeinsam viel erlebt,
vollzogen selbe Schritte,
die Erde dreht, sie bebt

Im selben Boot gesessen,
zusammen Windeln nässen
und Aufsehen erregt,
wen schert´s, die Erde dreht

Was kümmert es die Erde,
was kümmert es die Welt,
...
36 Erlösung 09.09.15
Vorschautext:
Regentropfen tränen über Glas,
am Himmel ächzen dunkle Wolken,
müde von der Last,
zu lange nicht gemolken

Lichter doppeln sich bereits
in Spiegeln auf den Straßen
Es nieselt sacht, saugt wie ein Schwamm
den Staub von trock´nen Tagen

Dürre Astgerippe recken
aufwärts brechend ihre Zweige
...
35 Blumen im Sumpf 09.09.15
Vorschautext:
Gestern zog ich schwer
an eines Feldes Rand,
zu Mittag ungefähr,
mein altes Sein entlang
Ich gab´s dem Graben
als Futter für die Raben
auch andere Arten
sich an dem stinkenden Etwas
labten

Bald krochen aus den
leeren Augenhöhlen Maden
...
34 Im Frühlingstau 09.09.15
Vorschautext:
Im morgendlichen Frühlingstau
spazier' ich durch die Wiesen
Sich labend an dem kühlen Nass,
die Halme emsig sprießen

Ihr sattes Grün erweckt das Glück,
das in mir friedlich schlummert
und alsbald frische Lebenskraft
durch meine Adern wummert

Ein Sonnenstrahl liebkost mich wach
Ich schließ' verzückt die Augen,
...
33 Unser Lied 09.09.15
Vorschautext:
Rot begleitet mich im Tod,
lieg' in den letzten Zügen
Der Zug traf mich zu ungenau,
Für beide kein Vergnügen

Mein schwacher Blick beginnt damit,
sich schüchtern einzutrüben
Ich hab' s mir anders vorgestellt,
würd' anderweitig lügen

Mein Bein lümmelt im Kies,
mein Kopf ruht auf den Gleisen
...
32 Nah´ dem Baum 09.09.15
Vorschautext:
Frei und unbeschwert sich wiegen
Blätter an des Waldes Rand,
wie die Völker, bis sie schielen,
nach des Nachbars hohem Stand

Wenn erst Winde sich verbinden,
wenn der Herbst die Eintracht stört,
wird ihr Grün alsbald verschwinden,
fallen Blätter ungehört

Mensch jetzt gilt es hoch zu schätzen,
jenes Glück, das dir geschenkt,
...
31 An eine/n Altenpfleger/in 09.09.15
Vorschautext:
Kein Leichtes ist´s, die Last zu tragen,
demente Menschen, reich an Tagen
Es soll, trotz sturer, alter Eichen
Zur Freud' die Arbeit dir gereichen

Ich hoff, trotz häuserhohem Frust
Vergeht dir nie am Job die Lust!
Wenn es auch leider keiner singt
Zur Freude dir dies Lied erklingt!

Lass es beharrlich in dich strömen
du wirst dich alsbald dran gewöhnen,
...
30 Es könnte so schön sein 09.09.15
Vorschautext:
Es könnte so schön sein,
lägst du nicht reglos hier,
im lichten Tannenwald
und ich knie neben dir
Wolken schwinden, schaffen
mehr Platz für Sonnenschein,
alles friedlich, still,
es könnte so schön sein.

Uns beide trügt der Schein,
die Welt ist scheinbar bunt,
im Krieg ist sie das nicht,
...
29 Das Labyrinth 09.09.15
Vorschautext:
Das Leben bietet mir so viel,
wie nie zuvor im Leben
Es offenbart im Überfluss
ein Sortiment an Wegen
Doch geh ich jenen hellen Pfad,
der dort liegt mir vor Augen
weiss ich nicht- sieh den ander´n Pfad!-
ob eher DER würd´ taugen
Es gibt – so ist es in der Tat-
oft zu viel zu entscheiden,
wer sieht den Wald vor Bäumen nicht
hat zu viel´ Möglichkeiten
...
28 Sängerkrieg 09.09.15
Vorschautext:
Wohin des Weges, holdes Fräulein,
mich blendet just dein heller Schein
Lass Günther, diesen Rüpel fallen,
mit Haut und Haarn´ will er dich krallen!
Nimm mich in Kauf, ich bin nicht übel,
der Buhler dort ein arger Rüpel!
Erkennst du nicht den lacken Affen?!
Sein Anblick wird dich mürbe machen!
Ich habe Witz, ich hab´ Humor,
ich leih´ dir stets ein off´nes Ohr!

Ich bin ein Ritter ohne Zagen,
...
27 Ich, Zombie 09.09.15
Vorschautext:
Heut´ verlasse ich das Haus
nach einer Woch´ zum ersten mal,
vermutlich seh´ ich schrecklich aus,
das Sonnenlicht schickt Qual

Es blendet beissend mir die Sicht,
ich sehn´ mich nach Geborgenheit,
nach sanftem, fahlem Lampenlicht,
vier Wänden, Sicherheit

Die Stadt setzt in mir Wirren frei,
das Treiben heillos irritiert
...
26 Glück des Stärkeren 07.09.15
Vorschautext:
Ich grinse wenn ich euch so seh´,
ihr Maden dort im Becher
Ihr bringt zwar Glück mir, doch oh weh´,
kommt dennoch unter´s Messer
Dies fett sich windende Gewürm
ziert trefflich blanken Haken,
die Spitz´ ins Fleisch, es trieft hervor,
wie heißes Fett vom Braten

Ich fütt´re an, ihr Fischlein seht
gedeckt ist eure Tafel
Schlagt euch die Bäuche nur recht voll
...
25 Lerben und Steben 07.09.15
Vorschautext:
Schreib´ ich, wenn ich tot bin, vom Leben?
Ist mir dann das "Tot sein" ein Segen?
Sind nicht die, die leben dann tot?
Die geboren werden bedroht?
Freu ich mich für die dann, die sterben?
Lachen mit denen, die abgeholt werden?
So gesehn´ verliert der Tod alle Macht-
wenn einzig und allein die Hülle erschlafft!
Was diesen Körper lenkt
entfaltet seine Kraft erst
wenn es die Hülle an den Nagel hängt
und sich aufmacht..
...
24 Über ein Gedicht 07.09.15
Vorschautext:
Ich hab es
gern geschrieben,
nicht dass sie mich
drum lieben
Sein Inhalt schimmert
blutig rot
und schildert
einzig Tod und Tod
Es stellt jedoch
die Wahrheit dar,
Was wirklich war
wird offenbar...
...
23 Flaschengeist 07.09.15
Vorschautext:
Einsamkeit küsst gähnend Leere,
hier im Nichts ich Unrat mehre
Materiell minimalistisch,
nichts ist hier, beinah' gespenstisch
Gerstensaft, mein Wegbereiter
Bier entspannt, Bier macht mich heiter
All die Leute ja so witzig,
ich bin nüchtern selten spritzig

Ihre Art beisst sich mit meiner
Sie sind groß, ich eben kleiner
Habe stets versucht zu lachen,
...
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