Profil von Lars Abel

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Anzahl Gedichte: 147
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Gedichte gelesen: 71.245 mal
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Titel
147 Mit nichts als meinem Leben 22.06.18
Vorschautext:
Ich stehe vor dem Weizenfeld,
mit nichts als meinem Leben,
ein Vogelschrei herübergellt
vom Waldesrand soeben

Weil es sich in sein Schicksal fügt,
muss es nicht hinterfragen,
weil es mit wenig sich begnügt,
wird reiche Frucht es tragen

Ob nun der Vogel Schmerz besingt,
der eben da geschrien,
...
146 Mein Gott, ein Panzer 23.05.17
Vorschautext:
Vom Christenglauben ließ ich ab,
vor garnicht allzu langer Zeit,
mein Gott mir keinen Halt mehr gab,
tagein, tagaus dem Tod geweiht

Ein Anderer hat sich bewährt,
im gottverlass'nen Feindesland,
jemand, den selbst der Tod nicht schert,
durch den ich neuen Glauben fand

Dort wo die Welt vorm Abgrund steht,
wo alles um mich explodiert,
...
145 Bei trügerischer Waldesruh´ 18.02.17
Vorschautext:
Bei trügerischer Waldesruh´,
dort prallen wir zusammen,
du beißt in Folge mehrmals zu,
kredenzt mir tiefe Schrammen

Im Unverstand mein Herzlein rast,
du zwingst mich, laut zu schreien,
weh´ dem, der allenthalben grast
im Schatten von Geweihen!

Du bist zurück aus dem Exil,
hast Blut und Fleisch gerochen,
...
144 Gott befohlen 15.02.17
Vorschautext:
Ein Kunststück hat der Krieg vollbracht,
stürzt hellen Tag in tiefe Nacht,
wo' s Herz dem Glauben sich versagt,
weh' mir, der Zweifel an mir nagt

Der Herrgott hat mich nicht erhört,
das Kriegsgerät die Zwiesprach' stört,
mein Hilferuf wird übertönt,
das Schlachtfeld ächzt, das Schlachtfeld dröhnt,

Im Schlaf, die Toten jagen mich,
am Tag stinkt's Fleisch gar fürchterlich,
...
143 Zwielicht 15.02.17
Vorschautext:
Ich sah im Sonnenuntergang
zwei bitterböse Buben,
der eine seine Schaufel schwang;
was sie wohl erdwärts gruben?

Hindurch der Äste Gabelung
besah ich rohes Walten,
den Hackenauf- und Niederschwung
und kaum ein Innehalten

Die zweite zwielichte Gestalt
erging sich in Gebärden,
...
142 Omen vor Weihnachten 15.02.17
Vorschautext:
Was ist da über Nacht passiert,
was ist da nur geschehen!?
Frau Holle hat dies inszeniert,
soll einer sie verstehen!

Ich traute meinen Augen kaum,
sah baff aus meiner Kate,
dort schlummerte ein weißer Traum,
bis unter der Fassade

Mit einem Zollstab hob ich an,
die Wonne zu bemessen,
...
141 Des Meisters Knute 15.02.17
Vorschautext:
Kein Lehrjahr war je Herrenjahr,
der Lenze zähl´ ich dreie,
der Meister ließ kein gutes Haar
am Tanz fernab der Reihe

Weshalb ich dennoch stur malocht
im Angesicht des Schweißes?
Ein jedes Herz für etwas pocht!
Weshalb?- Der Himmel weiß es..

Es fängt mich reinen Eisens Klang,
von Hand in Stein getrieben,
...
140 Satter Mond 15.02.17
Vorschautext:
Zur Unzeit, da ein satter Mond
die rabenschwarze Welt erhellt,
zur selben Stund' und wie gewohnt,
mein Weib um Libertät mich prellt

Das Schloss versperrt sie pflichtbewusst,
der Schlüssel dreht, ich jaule leis',
und samt verhängnisvoller Lust
umfängt mich just ein Teufelskreis

Ich bilde spitze Zähne aus,
fünf Krallen sprießen mir, je Hand,
...
139 Im Nebelfeld 15.02.17
Vorschautext:
Wahrlich ist dies graue Feld
mitnichten zu durchschauen,
man sieht nicht viel, der Vorhang hält,
es schweigt das Morgengrauen

Gott zum Gruße, müde Welt,
noch fische ich im Trüben,
ich seh´ dich kaum, weiß nur, dies Feld
führt weder Kraut noch Rüben

Die Lüfte wabern ringsumher,
welch´ rege Schauerschemen!
...
138 Rosenrot 11.02.17
Vorschautext:
Rosenrotes Blütenwunder,
mir zu Füßen aufgebahrt,
Dornen, reichlich spitz darunter,
spitz und kaum mehr blütenzart

Drängt's mich, das Gebein zu regen
dringt es stechend auf mich ein,
nur dein Antlitz ist ein Segen,
holde Blüte, du allein

Wieder sehen meine Augen
sich an Rosenröte satt,
...
137 Leichenblass 07.02.17
Vorschautext:
Es ist wahrhaftig grauenvoll,
der Tod bekommt sein Maul nicht voll,
er nahm dich fort in tiefem Schlaf,
wodurch er bis in´s Mark mich traf

Du schnarchtest, darum sei kein Hehl,
ich witterte das Sägemehl,
du sägtest munter kurz und klein,
drum fand bei mir kein Schlaf sich ein

Ich knirschte mit den Zähnen schon,
dein Schnorcheln klang mir wie zum Hohn,
...
136 Gen Engeland aus Übersee 06.02.17
Vorschautext:
Ich fische Flaschen aus dem Sand,
der sanft sich an den Boden schmiegt,
auf dass mein fernes Engeland
baldmöglichst Nachricht von mir kriegt

Hier rauschen Wasser Tag und Nacht
und Stille ist ein Fremdwort hier,
in Winden wogt die Palmenpracht,
hoch über kleinstem Krebsgetier

Die Fluten werfen allerhand,
was Menschen ziemt, auf diesen Fleck,
...
135 In Tropfen 11.01.17
Vorschautext:
Des Winters eis´ger Kälteblick
beschwert die Neujahrslande,
der altbewährte Flockentrick
bringt ewig Weiß zustande

Die Himmel glotzen schimmelgrau
hernieder auf zwei Herzen,
der Wein erweckt uns Himmelblau
im warmen Schein von Kerzen

Ich wollt´ ja in die Welt hinaus,
von Federn mich erlösen,
...
134 Vom Wiegen in den Wäldern 11.01.17
Vorschautext:
Es steht ein alter Nadelbaum
verlassen vor den Feldern,
vergebens seiner Seele Traum,
vom Wiegen in den Wäldern

Jüngst schlug der Schnee nach ihm hinab
aus weiten Himmelstoren,
das Land um ihn, das kalte Grab,
gab all sein Grün verloren

Weh dem, der vor dem Stoppelfeld
in klirrend kalten Nächten,
...
133 Muffensausen 11.01.17
Vorschautext:
Oft ergreift uns Muffensausen
vor selbst marginalen Dingen,
gnadenlos mit Frust wir hausen,
ich kann Lieder hiervon singen

Erst im Angesicht der Wege,
die Erlösung mir verheißen,
eilends ich an´s Herz mir lege,
künftig Ruhe zu befleißen

Steh´ ich dann im Bann der Qualen,
wird mein Vorsatz null und nichtig,
...
132 Sehnsuchtsglühen 24.06.16
Vorschautext:
Ich knüpfe oft daran zurück,
lass´ es im Geist erneut erblühen,
ist mir doch mehr als welkes Glück,
entfachend lodernd Sehnsuchtsglühen

Dein Antlitz, hitzig ob der Farm,
glich roter Tulpen Blütenblätter,
die Saat gebar das Meer, den Schwarm,
das Staunen neidversehrter Städter

Hast mich beglückt hindurchgeführt,
es war, als ging ich über Fluten,
...
131 Nach der Nacht ist nicht vor der Nacht 21.06.16
Vorschautext:
Die Nacht erquickender Extase,
dein Lachen, süßer Stimme Klang,
der Zeitverlust der Vorglühphase,
du Lichtblick, meiner Blicke Fang


Die Nacht exotischer Genüsse,
der Austausch jäh entflammter Gier,
der Whiskeyduft berauschter Küsse,
das Menschsein ohne falsche Zier


...
130 Übung macht den Minnesänger 14.06.16
Vorschautext:
Am Fuße dreier Bergeskuppen,
dort lauscht mein Ohr dem Felsenklang,
dort schlürf' ich krautgewürzte Suppen,
und übe mich im Minnesang

Dort zieht ein Adler seine Kreise,
der voll Erwartung nach mir stiert,
vielleicht lauscht er der Kummerweise,
die meine Lippe exerziert

Das Spektrum meiner Schmetterstimme,
von abgrundtief bis himmelhoch,
...
129 Wolfskind 14.06.16
Vorschautext:
Es war die Zeit des großen Krieges,
da manches Kind vereinsamt war,
bis in den Augenblick des Sieges
verblieb im Wald so manche Schar

Da huschten Blondchen durch das Dickicht,
oft splitternackt, traumatisiert,
sie litten Hunger, jung und töricht
und nur vom Walde akzeptiert

Die Bomben fielen fern im Westen
auf alle Zivilisation,
...
128 Hexenzwiebel 14.06.16
Vorschautext:
Die Regentrommel flüstert leise,
schenkt Wald und Wurzel holden Glanz,
malt auf die Wasser zarte Kreise
und fordert manches Blatt zum Tanz

Es ist die Fülle an Gerüchen,
die mich hier innehalten lässt,
als wenn der Duft namhafter Küchen
den kosterprobten Gaumen nässt

Die Fibel warnt vor Herbstzeitlosen,
vor Maienglöckchen, Aronstab,
...
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