Wenn die Sonne fehlt

Ein Gedicht von Helga
Tage stehn in matter Trübheit,
kein Sonnenstrahl, der mich erfreut,
Stunden schleichen sacht und leise,
nur Krähen ziehen ihre Kreise,
weil man ihnen Futter streut,
zum Überleben in der Winterzeit.

Doch winterlich verhüllt sich
die Welt in ein fahles, graues Kleid,
so schwer erscheint sie weit und breit,
ich sehne mich nach warmem Licht,
die Seele hofft und zweifelt nicht -
und weiß: Der Lenz ist nicht mehr weit.

Informationen zum Gedicht: Wenn die Sonne fehlt

21.02.2026
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