Wegweiser

Ein Gedicht von Helga
Wandre auf manch einsam Pfaden,
wo keine anderen Menschen gehen,
an einem Quell finde ich Labung,
still verborgen – kaum zu sehen.

Was zieht mich in die Einsamkeit,
hab keinem Menschen weh getan,
tu ich am End mir selbst nur leid,
Gedanken treib`n mich in den Wahn.

Vor mir erscheint eine stille Straße,
Wegweiser weisen dem Zentrum zu,
und ich wandre gleichermaßen,
ohne Ruh - doch such ich Ruh.

Das Schild, das ich erkenne,
steht klar in meinem Blick,
diese Straße muss ich gehen,
die noch keiner ging zurück.

Informationen zum Gedicht: Wegweiser

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09.02.2026
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