Profil von Roman Herberth

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Registriert seit dem: 22.05.2013

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<br></br>Lieber Leser,
<br></br>Meine Gedichte unterliegen dem Urheberrecht.
<br></br>Darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen.
<br></br>
Roman Herberth

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Titel
339 Texel
Vorschautext:
Unendliche Weite, tosendes Meer.
Möwengekrächze rings umher.
Wandernde Berge aus körnigem Sand.
Herzige Muscheln am endlosen Strand.
Quellender Nebel, Sturm und Gebraus.
Schafe auf Deichen und Blumen am Haus.
Schäumende Wellen, ein knarrender Steg.
Sanddorn und Sumpfwurz am einsamen Weg.
Weiden und Sonne, am Slufter Gerinnsel.
Summa Summarum: Ein Lob für die Insel.
338 Ein hoher Preis
Vorschautext:
Man hat genug und möchte mehr,
auf Geld und Güter macht man Jagd.
Man treibt sich selber vor sich her,
worüber man sich laut beklagt.

Man möchte das, was man nicht hat,
denn es erscheint begehrenswert.
Jedoch es wendet sich das Blatt,
wird es per Zufall uns beschert.

Man zahlt oft einen hohen Preis,
und das für ein Prestigeobjekt,
...
337 Es beißt sich fest
Vorschautext:
Am Schicksal hat man schwer zu tragen,
es beißt sich in der Seele fest.
Es liegt uns unbequem im Magen,

Man kann ihm leider nicht entrinnen.
Es hält uns in den Nächten wach.
Man würde gerne Land gewinnen,
jedoch man steht im Dauerschach.

Man fragt sich oft, wie geht es weiter.
Tagein, tagaus ist man betrübt.
Man ist nicht länger aus dem Schneider.
...
336 Man schuftet hart
Vorschautext:
Man schuftet hart und wie besessen.
Noch mehr an Geld, das ist das Ziel.
Die letzten Kräfte wird man messen,
sein Leben setzt man so aufs Spiel.

Man ackert wild, jagt nach Moneten.
Das geht so zu von früh bis spät.
Die Dummheit platzt aus allen Nähten.
Dem Mammon gilt das Dankgebet.

Das rechte Maß hat man verloren,
denn der Verstand ist außer Kraft.
...
335 Die Knospe
Vorschautext:
Die Knospe ist schon auf dem Sprung,
noch hält sie sich gepflegt zurück.
Ihr fehlt der allerletzte Schwung,
und das erkennt ein Kennerblick.

Die Sonne hat sich rar gemacht.
Die Wärme ist im freien Fall.
Entsprechend kühl ist jede Nacht.
Ein strenger Frost kommt an den Ball.

Das Drama wird sie überstehn,
auch wenn man ihr zu Leibe rückt.
...
334 Es wird nicht mehr gebellt
Vorschautext:
Die Hunde hecheln jetzt im Schatten,
es wird nicht länger laut gebellt.
Und eisgekühlt sind die Debatten,
weil jeder das für nötig hält.

Man lässt nicht die Gedanken kreisen,
und hält sich ganz gepflegt zurück.
Und nichts kann uns die Richtung weisen.
Und es stößt gar nichts auf Kritik.

Im Sommer spuckt man leise Töne,
die Hitze knallt auf den Asphalt.
...
333 Wenn Engell reisen
Vorschautext:
Der Himmel lacht, wenn Engel reisen.
Sie kriegen davon nie genug.
Und jeder wird sich glücklich preisen,
sogar in einem Bummelzug.

Das Schöne lässt sich leicht erfahren,
um Engel ist es gut bestellt,
denn Kummer kann man sich ersparen,
was sicher allseits gut gefällt.

An Neuem wird man Anteil nehmen.
Begeisternd wirkt die Gegenwart,
...
332 Eine Freudenträne
Vorschautext:
Es kullert eine Freudenträne
auf meinem lachenden Gesicht.
Sie setzt sich ungeschminkt in Szene.
Ich gebe zu, das stört mich nicht.

Sie lässt sich Zeit, kommt nicht auf Touren,
Und während sie ganz langsam rinnt,
zeigt meine Wange erste Spuren,
wer es nicht wahrnimmt, der ist blind.

Ein Staudamm bricht, die Tränen fließen.
Sie nehmen den gewohnten Lauf.
...
331 Höchste Zeit
Vorschautext:
Der Weihnachtsmann fängt an zu schwitzen.
Er weiß, es ist jetzt höchste Zeit.
Und jeder Handgriff muss nun sitzen.
Geschenke hat er griffbereit.

Der kleine Stall ist auszumisten,
und in der Krippe fehlt noch Stroh,
sonst meckern aufgebrachte Christen.
Und er wird nicht des Lebens froh.

Der Ochse und der Esel weiden.
Sie müssen heim in ihren Stall.
...
330 Weihnachtswünsche
Vorschautext:
Ich wünsche mir ein dickes Fell.
Die Krallen einer Katze.
Ein Wolfsgeheul, ein Hundsgebell.
Und eine Bärentatze.

Ich wünsche mir ein Sternenzelt
mit einem Großen Wagen.
Den Zustand einer heilen Welt.
Den Traum aus Kindertagen.

Ich wünsche mir ein Waldversteck
mit Ruhe statt Gewimmel.
...
329 Mit neuem Schwung
Vorschautext:
Du suchst dein Glück, du wirst es finden.
Und das verleiht dir neuen Schwung.
Die Trägheit wirst du überwinden.
Das hält dich fit und ewig jung.

Vom Unheil wirst du abgeriegelt.
Und das geschieht ganz rigoros.
Sein Untergang ist schon besiegelt.
So wird es macht- und chancenlos.

Wer Glück hat, soll sich glücklich schätzen.
Denn er bezwingt, was traurig macht.
...
328 Zu hitzig angezogen
Vorschautext:
Ich war zu hitzig angezogen
Jetzt bin ich regelrecht verschnupft.
Die Krankheit ist mir nicht gewogen,
sie hat mit mir ein Huhn gerupft.

Für meine Dummheit muss ich büßen,
es schmeckt mir nur noch Krankenkost.
Vom Scheitel bis zu meinen Füßen
erfasst mich jäher Schüttelfrost.

Ein Virus nahm mich auf die Schippe,
das setzte meine Kräfte matt.
...
327 Die Zeit vertrödelt
Vorschautext:
Vertrödelt hat man seine Zeit.
Es wäre falsch, zu lang zu fackeln.
Nun fehlt uns die Gelassenheit
durch jedes Warenhaus zu dackeln.

Ein schnelles Handeln wird zur Pflicht,
sonst steht man da mit leeren Händen,
zunächst verliert man sein Gesicht,
und später wird es böse enden.

Entwickelt wird ein Tatendrang,
urplötzlich wird man zum Stratege.
...
326 Jede kleine Gasse
Vorschautext:
Ich kenne jede kleine Gasse
und jedes Wasser unterm Kiel.
Ich meide jede Menschenmasse,
und das ist mein erklärtes Ziel.

Der Park mit seinen Trampelpfaden,
der ist mir hinlänglich bekannt.
Ich weiß, wo kleine Enten baden,
den Schleichweg Richtung Imbissstand.

Ich kenne meine Pappenheimer,
und wo sie nicht zu finden sind,
...
325 Die Kinder johlen
Vorschautext:
Die Kinder johlen auf den Schlitten,
denn steil bergab geht es ins Tal.
Sie kommen wild daher 'geritten',
im Fahrtwind outet sich ein Schal.

Der Wagemut kennt keine Grenzen,
fällt eine Abfahrt in den Schnee,
dann zieht man keine Konsequenzen,
und sagt, das tat nur halb so weh.

Am Abend hat man nasse Socken,
doch denen wird dann eingeheizt,
...
324 Deine Zärtlichkeit
Vorschautext:
Ich will dich zärtlich an mich drücken.
Du bist mein Traum, mein Berg und Tal.
Die Unschuld kann ich nicht mehr pflücken,
doch es ist wie beim ersten Mal.

Ich will dich in die Arme schließen.
Damit dein Herz mit meinem klopft.
Den Augenblick will ich versüßen,
du hast die Sehnsucht umgetopft.

Ich will in deinen Haaren liegen.
Und der Geruch ist mir vertraut.
...
323 Nicht wie geschmiert
Vorschautext:
Es läuft nicht immer wie geschmiert.
Der Missmut stößt auf eine Öse.
Die breite Front ist irritiert.
Es lauert gut getarnt das Böse.

Nicht jede Sache wird begrüßt.
Die Weitsicht will sich widersetzen.
Und weil sie sich dazu entschließt,
kann sie sich später glücklich schätzen.

Die Wirklichkeit, die setzt uns zu.
Es klappt nicht alles wie am Schnürchen.
...
322 Ein Beschluss
Vorschautext:
Beschlossen wird, sich Zeit zu schenken,
anstatt nur Kitsch und Firlefanz.
man muss sich kein Gehirn verrenken,
und positiv die Resonanz.

Man muss auch keine Zeit verschwenden,
mit Dingen, die man ungern macht.
Und keine Päckchen sind zu senden
für eine stille heilge Nacht.

Man hätte Zeit zum Einkehr halten,
was sonst nur in die Binsen geht.
...
321 Wie eh und jeh
Vorschautext:
Man hat sich lieb wie eh und jeh,
und liegt sich nicht mehr in den Haaren.
Der Streit von Gestern ist passee,
darüber ist man sich im Klaren.

Dem Augenblick weicht keiner aus
und es wird dabei Glück empfunden.
Man kriecht aus seinem Schneckenhaus
und ist nicht mehr kurz angebunden.

Gelächelt wird, man ist charmant.
Die Zeit ist reif für weiche Töne.
...
320 Dein Glück
Vorschautext:
Du hoffst, es wird dich bald verführen.
Und nimmt in deinem Leben Platz.
Du möchtest es am liebsten spüren.
Du nennst es nur: Mein liebster Schatz.

An deiner Wohnung soll es klingeln.
Das wäre einfach wunderbar.
Du lässt dich gern von ihm umzingeln.
Dein Wunsch: Ihr werdet bald ein Paar.

Dann wirst du es auf Händen tragen.
Dann wächst du über dich hinaus.
...
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