Profil von Nico Fender

Typ: Autor
Registriert seit dem: 20.01.2017
Alter: 32 Jahre

Pinnwand


Vielen Dank an alle Leser und den Betreibern dieser fantastischen Webseite!!!

In der nächsten Zeit werde ich keine neuen Gedichte schreiben, sondern ältere Werke hier veröffentlichen, welche auf meine Anfangszeit als (Pseudo)-"Schriftsteller" zurückgehen. Ich nenne diese Gedichte "Legacy-Reihe". Teile der Werke waren früher bereits online veröffentlicht - leider ist die Webseite aber offline gegangen und damit ging viel verloren...

Doch Dank meiner Mutter kann ich sie trotzdem heute veröffentlichen, denn sie war es, die jedes meiner Werke (fand ich sie in nachhinein auch noch so schlecht) abtippte und ausdruckte. Und so freue ich mich darauf, in der nächsten Zeit Interessierten einen Einblick in meine Anfangszeit als Dichter zu gewähren

Nico Fender

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Anzahl Gedichte: 288
Anzahl Kommentare: 41
Gedichte gelesen: 113.639 mal
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Titel
288 Wir können uns ändern! 09.03.26
Vorschautext:
Ich wünsche mir, dass du an Einsicht nicht sparst,
wünsche, dass du dir ein Herze fasst.
Denn dich definiert nicht, was du einmal warst,
sondern was du aus dir machst.

Ich kenne den Kummer, der in der Seele schallt.
Ängste und Zweifel, weswegen man sich nicht traut.
Ja, vielleicht bist du introvertiert und kalt -
Doch ich bleibe bei dir, bis das Herze taut.

Du kannst heute noch der Teufel sein,
wenn du willst, bist du ein Engel morgen.
...
287 Einen Ort, an dem ich hingehöre 09.03.26
Vorschautext:
Ich suche und suche, die Wärme, ein Heim.
So Wie ich bin, möchte ich dort sein.
Das grau ist fort, die Farbe mein.
Zusammen in Frieden und nicht mehr allein.

Einen Ort, an dem ich weiß, alles wird wieder gut,
an dem es heilt, der Hass und die Wut.
Wo das Feuer nicht brennt, die Waffe ruht
und es wieder wohl zu leben tut.

Einen Ort, voll Harmonie und Frieden,
an dem ich wieder lernen kann zu lieben.
...
286 Das kleinere Übel 09.03.26
Vorschautext:
Das Herz bebt und schreit „Nein!“.
Das Echo hallt in meiner Seele
Und wieder muss ich das Scheusal sein,
wenn ich zwischen Pest und Cholera wähle.

Der eine Weg ist richtig,
der andere Wunschdenken bloß.
Frieden und Harmonie mir so wichtig,
doch werde den Kampf einfach nicht mehr los:

Diesen alten Krieg, das blaue Blut,
dies eine Lied, es wird wieder gut.
...
285 Enttäuschung 05.02.26
Vorschautext:
Der Wind hat sich gedreht,
früher hatte ich immer einen Hasen,
den ich für euch aus meinem Hut zaubern konnte.
Zu meinem Bedauern hab ich verlernt,
dass nicht alles so gut endet,
wie der letzte Satz aus einem Märchenbuch.
Versuch um Versuch, doch vergebens,
Irgendwann beeindruckt dieser alte Trick nicht mehr.
Der Friede Wille nicht stark genug,
Irgendwer will sich immer als Sieger wähnen.
Tränen sind der Preis für die Naivität.
Das Schweigen brennt in der Seele.
...
284 Ein Psychologe für den Psychologen 03.02.26
Vorschautext:
Gebe ich Ihnen auch mein Ohr,
schenke Ihnen meine wertvolle Zeit
ich wünschte, etwas Gutes ginge daraus hervor,
wünschte, ein Wort mache sie gescheit.
Gebe ich Ihnen auch mein Verständnis
und fasse sie mit Samthandschuhen an,
so käme doch bald schon die Erkenntnis,
dass ich gleiches nicht erwarten kann.
Es fliegen Fäuste, es kreischt der Mund,
welch Wunderwerk mag ich zu vollbringen fähig sein?
Es wird gespottet und gefordert: Machen sie mich gesund,
von Kummer und Leid mich zu befreien,
...
283 Ultimatum 03.02.26
Vorschautext:
Klappe! Jetzt will ich was sagen!
Deinem Wort werde ich mich nicht beugen!
Ich merke mit viel Unbehagen,
hier gibt's keinen Platz zum Überzeugen.

Die Menge redet sich in Rage,
um einen Grund zu finden, zu explodieren
es reißt der Faden, es platzt die Blase,
wenn sie sich in wüsten Wortgefechten verlieren.

Und anschließend herrscht tiefstes Schweigen,
weil jeder dem anderen die Schuld zuschiebt.
...
282 Das unvollendete Gedicht 31.10.25
Vorschautext:
Der Gedanke, der im Kopfe kreist,
ein Ende, welches totgeschwiegen,
Ein Herz, das blutet, eine Seele, die reißt
und ich dazwischen in Asche liegend.

Ein Gedicht über Freunde, die gingen,
Ein Gedicht über das Glück, das mich verrät.
Ein Gedicht über Dämonen, die mich fingen,
ein Gedicht über Kummer, das an der Seele sägt.

Doch auch die Worte haben mich wohl hintergangen,
was bleibt, ist eine stillgelegte Mühle.
...
281 Schwer und Grau 20.08.25
Vorschautext:
Fort ist der Mann, der die Reime hatte,
die alte Erinnerung wird wach.
Es hat sich doch nicht so Vieles getan, wie ich dachte,
die Resultate und Entwicklungen enttäuschen.

Endlich wird der schlappe Körper wach und geht auf Reisen
und lässt meinen hier zurück.
Endlich hat wer den Schritt gewagt und gezeigt,
was ich mein hätte nennen können.

Wenn ich nur mutiger wäre und nicht so feige,
anderen dafür die Schuld gebe, weil ich mich nicht traue.
...
280 Der Mann ohne Gesicht 05.08.25
Vorschautext:
Ein Röhrenfernseher, wie gewohnt in 4:3,
und vor ihm sitz ein Kind.
Ein Streitgespräch im Flur, ein Knall, ein Schrei.
Die Liebe ist endlich und der Hass ist blind.

Der Fernseher zeigt die Furie Cruella Deville.
doch er hat die Kinderaugen ohnehin verloren,
nach dem ganzen Lärm ist es unangenehm still,
und die Zeit scheint wie zu Eis gefroren

Und dann in Schlaf - ein Mann, der ging,
ohne Antlitz gänzlich in Schwarz gehüllt.
...
279 Sie verstehen meine Tränen nicht 27.07.25
Vorschautext:
Was schert dich das Leid der anderen?
wenn die Herzen nicht mehr füreinander schlagen,
ist es nicht grausam zu sagen, es muss fortbestehen?
Sie verstehen meine Tränen nicht,
werden mich nicht fragen, wollen mich nicht verstehen.
Das ist hier ist nicht meine Geschichte
und doch fühle ich mich von der Vergangenheit getrieben,
als ich noch an die Liebe hab geglaubt
Doch sie verstehen meine Tränen nicht,
Weder die Worte, die ich geschrieben
noch die Hoffnung, die mir geraubt.
Und doch: Vielleicht gibt es für das gebrochene Herz keine Alternative,
...
278 Kein Arzt für mich 19.07.25
Vorschautext:
Ein Eid, jedoch für uns nicht.
Ein schiefer Rücken und Narben in Gesicht.
Zu viel Arbeit bei zu wenig Personal,
macht die Praxissuche für uns zu Qual

Ich brauche Hilfe, doch sie wird verwehrt,
wenn sich jeder gegen Neupatienten sperrt.
Für den, der aus eigen Taschen zahlt, wird sich Zeit genommen,
nur ich - ich werde wohl keinen Termin bekommen.

Das ist kein Scherz, vielleicht stockt das Herz,
und geht's mir dreckig und widerlich.
...
277 B. ProF. T 09.07.25
Vorschautext:
4 mühsame Jahre hast du geschafft,
gekämpft, gefallen und dich wieder aufgerafft,
alles aus dir rausgeholt, was in dir ruhte,
zum Abschluss wünsch ich dir alles Gute.

Und doch - es fehlte ein wenig Feingefühl wohl mir,
es gab Kuchen, es floss das Bier
und ich habe wirklich nicht dran gedacht,
dass man zu Feier des Tages am besten was zusammen macht

und war deswegen auch nicht dort.
Und bekam auch deshalb nichts von der Tort' :(
...
276 Was bleibt 06.07.25
Vorschautext:
Ich habe etwas tief in mir verschlossen
und stelle mir selber diese Frage,
wann die letzte Träne wird sein vergossen,
die Sehnsucht vorbei, nach dem was ich nicht habe?

Wann höre ich auf darüber nachzudenken
und finde endlich wieder Schlaf?
Wann höre ich auf mein Potential zu verschenken?
Wann wird dieses stumpfe Schwert wieder scharf?

Was habe ich vorzuweisen?
Die Liste ist denkbar klein.
...
275 Das Opfer meiner Furcht 04.07.25
Vorschautext:
Es schwebt wie ein Unwetter am Horizont.
Hab gewusst, doch nicht gekonnt.
Es ist mir peinlich, drum habe ich mich versteckt
und damit wieder einmal die Angst in mir geweckt.

Es ist zum Scheitern verurteilt mit diesem Augenblick.
Und jeder Fehler, jedes neue Missgeschick,
offenbart den Zweifel in mir tief.
Egal was ich nun mache, es geht sicher schief

Es schreit mir ins Gesicht: du kannst das nicht,
Und s‘ist meine Stimme, die da spricht.
...
274 Wieder mal ganz unten (Legacy-Reihe) 20.06.25
Vorschautext:
Das Glück zersprungen,
nochmal in aller Frühe.
Sie klagen wieder besser wissend,
sehen nicht, wie ich mich mühe.

Glauben es kümmert mich nicht,
was aus meiner Zukunft wird.
Die Hoffnung fällt von Himmel,
hat sich am Boden verirrt.

Und der heiße Flieger rostet,
an ihren harten Wort.
...
273 Angst davor, mich nicht zu fürchten (Legacy-Reihe) 20.06.25
Vorschautext:
Manchmal habe ich Angst,
nicht vor den Tod selbst,
sondern vor der Furcht ihn zu verpassen...

Manchmal habe ich Angst,
nicht vor Todesqualen,
sondern den Schmerz, welchen ich
anderen mit meinen Ableben zubereite...

Manchmal habe ich Angst,
doch nicht unbedingt vor der Lüge,
die sie ist, sondern vor der Wahrheit,
...
272 Der Augenblick, den du dir wünschtest (Legacy-Reihe) 20.06.25
Vorschautext:
Hand in Hand, Licht braucht Zeit.
Herzes Wort ist Ähnlichkeit.
Das Auge lügt, doch Tugend siegt
Hass nur fällt, doch Liebe fliegt.
Hand in Hand, lass sie sehen,
lauf voran, bleib niemals stehen
und schon formen sich die Wolken
wie Blütenkissen dicht,
denn was uns voneinander trennt,
das sieht das Auge, doch das Herze nicht.
Und auf jenen Wolkenwiesen,
verschieden zwar, doch gleich.
...
271 Das Licht, das ich suchte, die Finsternis, die ich fand (Legacy-Reihe) 20.06.25
Vorschautext:
Oh, welch Untier war nur ich,
ungehalten, boshaft und widerlich.
Im Käfig gehalten, in meinem Zwang,
nur bemerkt zu werden war mein Drang.

Da peitschte es mir ins Gesicht,
machten Leid zu meiner Pflicht.
Verpuppte sich in düsteren Schein,
wollte für mich Schatten sein...

...nur um Recht mir zu lehren,
mich von Bösen wegzuzerren.
...
270 Vergessene Kunst 15.06.25
Vorschautext:
Das hier ist schon sehr bald vergessen
und kommt dann nur noch aus einen prompt.
Bald schon wird man uns daran messen,
was aus dem Computer kommt.

Die große Chance wird eines manchen Verlust,
wenn dann jeder auf einmal schreiben tut.
Wenn Gefühle aus Bytes entspringen, nicht mehr der Brust,
denn es ist einfach, denn es ist gut.

Bilder aus Fantasie und dem, was man denkt
und nicht mehr aus geschickter Hand.
...
269 Ein alter Krieg 14.06.25
Vorschautext:
Die Schlange kroch lange im Schatte,
und flüsterte ihm ein, das er braucht,
was ein anderer hatte.
Das Wort voller Hass, doch die Verführung zu groß
und so wählte er Blut als ewiges Los.

Jeder Sieg brachte ihn näher in den Irrsinn hinein.
Keine Schandtat sollte für ihn die letzte sein,
denn sein Fleisch soll auf ewig in seinen Erben fortbestehen.
Es kommt ein neuer Narr, der seinen Weg wird weitergehen.

Es gibt keinen Grund und doch wird er gefunden.
...