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| 295 | Dein Schweigen schreit mich an | 08.08.26 | ||
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Vorschautext: Dein Schweigen schreit mich an und hält keine Lösungen parat. Am Ziel könnten wir jetzt schon sein, doch Stille hält uns am Start. So viel Kraft ist im Ärger verschwendet, dabei hat man vorher die Tragödie zugelassen. Im jetzt lässt sich der Schaden vermeiden, in der Vergangenheit kann ich ihn nicht mehr fassen. Die Zeit heilt alle Wunden, doch das Nicht-Sagen trage ich als Last mit mir herum. ... |
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| 294 | Heilung | 03.08.26 | ||
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Vorschautext: Es wird Zeit brauchen um zu heilen, der Parasit wird sich im Leib winden und verweilen. Es wird Zeit brauchen, da bleibt der Riss und Narben seien ihm gewiss. Es wird Zeit brauchen, doch die Rose wird wieder blühen, und Umwege doch zum Ziel ihn führen. Es wird Zeit brauchen den Tod zu verzeihen sich von Leid und Reue zu befreien. Es wird Zeit brauchen bis die Untat wiedergutgemacht. Bis der Schmerz vergeht, den er gebracht. ... |
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| 293 | Riss | 03.08.26 | ||
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Vorschautext: Hört irgendwer sein "Bitte"? Kein Mitleid, welches Rauch und Schall, Denn das Blut, die vielen Risse an der Lippe, kratzt nur an der Oberfläche seiner Qual. Ein Geist ihn zu erdrücken, ein Laster, das du ihm verdankst. Und tausend Risse auf den Rücken, ein leiser Ausdruck seiner Angst Die ganze Mühe, Perlen vor die Säue, für einen Jungen, welcher der Realität entflieht. ... |
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| 292 | Vergiftet | 28.07.26 | ||
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Vorschautext: Empörung - die wurde neu endeckt, hing an einen fremden Tropf, Dummheit hat wieder Aufsehen erweckt, doch entsprang die nicht im eigen Kopf. In Freude des Chaos die Krallen gewetzt, den Wunsch dem Feind möge Schaden ereilen. Das Gift wurde in die Welt gesetzt, wo keine Zeit mehr ist, zu heilen. Denn gehört zu werden, mag man gern, doch bisweilen mag keiner selber wirklich hören. ... |
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| 291 | Geist | 20.07.26 | ||
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Vorschautext: Auf den Boden liegt der Spiegel Scherben, versagte an der Wut seines Besitzers. Die Wände verziert von staubigen Bildern vergangener Tage - doch die sind nun nichts mehr wert. In Regalen reihen sich Bücher voller Bilder, man hört die Lüftergeräusche von Computer. Dies und das Geplätscher eines Katzenbrunnens allein durchbricht eine eisige Stille Tabletten und Supplements liegen verteilt auf den Küchentisch, die Arabica ist längst verwolken. Alexa hat neue Benachrichtigungen, doch da ist keiner mehr, der zuhört oder antwortet. Doch all das ändert nichts: Ich wurde von jenen vergessen, die es wollten und die sich erinnern, verweilen in Anbetracht des gänzlichen Seins nicht lange mehr hier auf Erden. ... |
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| 290 | Schlafen und träumen | 03.06.26 | ||
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Vorschautext: Schlafen und träumen, von einem Mann mit einem Ball, von Sandkästen und Innenhöfen, von 101 Dalmatinern und einem Knall. Schlafen und träumen von Tränen und Scherben, von dem Schatten, der das Licht umschlingt, Von Trennungsschmerz und Einsamkeit, Von Winter, der die Kälte bringt. Schlafen und träumen, von fallenden Türmen, verschlingenden Wellen und Krieg. ... |
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| 289 | Doppelmoral... | 27.05.26 | ||
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Vorschautext: Ein aus Angst geborenes Verharren, gefriert mein Herz zu Eis. Doch eines Tages wird sich offenbaren; Ich drehe mich im Kreis. Ein Trauma der Enttäuschungen entsprungen, Zahlt auf diesen schwachen Charakter ein, bisweilen ist es mir nicht gelungen, gut zu finden, ich zu sein. Es nagt an mir, es treibt mich um. Der Fluch aus der Jugend eine Bürde. ... |
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| 288 | Wir können uns ändern! | 09.03.26 | ||
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Vorschautext: Ich wünsche mir, dass du an Einsicht nicht sparst, wünsche, dass du dir ein Herze fasst. Denn dich definiert nicht, was du einmal warst, sondern was du aus dir machst. Ich kenne den Kummer, der in der Seele schallt. Ängste und Zweifel, weswegen man sich nicht traut. Ja, vielleicht bist du introvertiert und kalt - Doch ich bleibe bei dir, bis das Herze taut. Du kannst heute noch der Teufel sein, wenn du willst, bist du ein Engel morgen. ... |
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| 287 | Einen Ort, an dem ich hingehöre | 09.03.26 | ||
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Vorschautext: Ich suche und suche, die Wärme, ein Heim. So Wie ich bin, möchte ich dort sein. Das grau ist fort, die Farbe mein. Zusammen in Frieden und nicht mehr allein. Einen Ort, an dem ich weiß, alles wird wieder gut, an dem es heilt, der Hass und die Wut. Wo das Feuer nicht brennt, die Waffe ruht und es wieder wohl zu leben tut. Einen Ort, voll Harmonie und Frieden, an dem ich wieder lernen kann zu lieben. ... |
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| 286 | Das kleinere Übel | 09.03.26 | ||
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Vorschautext: Das Herz bebt und schreit „Nein!“. Das Echo hallt in meiner Seele Und wieder muss ich das Scheusal sein, wenn ich zwischen Pest und Cholera wähle. Der eine Weg ist richtig, der andere Wunschdenken bloß. Frieden und Harmonie mir so wichtig, doch werde den Kampf einfach nicht mehr los: Diesen alten Krieg, das blaue Blut, dies eine Lied, es wird wieder gut. ... |
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| 285 | Enttäuschung | 05.02.26 | ||
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Vorschautext: Der Wind hat sich gedreht, früher hatte ich immer einen Hasen, den ich für euch aus meinem Hut zaubern konnte. Zu meinem Bedauern hab ich verlernt, dass nicht alles so gut endet, wie der letzte Satz aus einem Märchenbuch. Versuch um Versuch, doch vergebens, Irgendwann beeindruckt dieser alte Trick nicht mehr. Der Friede Wille nicht stark genug, Irgendwer will sich immer als Sieger wähnen. Tränen sind der Preis für die Naivität. Das Schweigen brennt in der Seele. ... |
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| 284 | Ein Psychologe für den Psychologen | 03.02.26 | ||
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Vorschautext: Gebe ich Ihnen auch mein Ohr, schenke Ihnen meine wertvolle Zeit ich wünschte, etwas Gutes ginge daraus hervor, wünschte, ein Wort mache sie gescheit. Gebe ich Ihnen auch mein Verständnis und fasse sie mit Samthandschuhen an, so käme doch bald schon die Erkenntnis, dass ich gleiches nicht erwarten kann. Es fliegen Fäuste, es kreischt der Mund, welch Wunderwerk mag ich zu vollbringen fähig sein? Es wird gespottet und gefordert: Machen sie mich gesund, von Kummer und Leid mich zu befreien, ... |
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| 283 | Ultimatum | 03.02.26 | ||
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Vorschautext: Klappe! Jetzt will ich was sagen! Deinem Wort werde ich mich nicht beugen! Ich merke mit viel Unbehagen, hier gibt's keinen Platz zum Überzeugen. Die Menge redet sich in Rage, um einen Grund zu finden, zu explodieren es reißt der Faden, es platzt die Blase, wenn sie sich in wüsten Wortgefechten verlieren. Und anschließend herrscht tiefstes Schweigen, weil jeder dem anderen die Schuld zuschiebt. ... |
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| 282 | Das unvollendete Gedicht | 31.10.25 | ||
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Vorschautext: Der Gedanke, der im Kopfe kreist, ein Ende, welches totgeschwiegen, Ein Herz, das blutet, eine Seele, die reißt und ich dazwischen in Asche liegend. Ein Gedicht über Freunde, die gingen, Ein Gedicht über das Glück, das mich verrät. Ein Gedicht über Dämonen, die mich fingen, ein Gedicht über Kummer, das an der Seele sägt. Doch auch die Worte haben mich wohl hintergangen, was bleibt, ist eine stillgelegte Mühle. ... |
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| 281 | Schwer und Grau | 20.08.25 | ||
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Vorschautext: Fort ist der Mann, der die Reime hatte, die alte Erinnerung wird wach. Es hat sich doch nicht so Vieles getan, wie ich dachte, die Resultate und Entwicklungen enttäuschen. Endlich wird der schlappe Körper wach und geht auf Reisen und lässt meinen hier zurück. Endlich hat wer den Schritt gewagt und gezeigt, was ich mein hätte nennen können. Wenn ich nur mutiger wäre und nicht so feige, anderen dafür die Schuld gebe, weil ich mich nicht traue. ... |
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| 280 | Der Mann ohne Gesicht | 05.08.25 | ||
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Vorschautext: Ein Röhrenfernseher, wie gewohnt in 4:3, und vor ihm sitz ein Kind. Ein Streitgespräch im Flur, ein Knall, ein Schrei. Die Liebe ist endlich und der Hass ist blind. Der Fernseher zeigt die Furie Cruella Deville. doch er hat die Kinderaugen ohnehin verloren, nach dem ganzen Lärm ist es unangenehm still, und die Zeit scheint wie zu Eis gefroren Und dann in Schlaf - ein Mann, der ging, ohne Antlitz gänzlich in Schwarz gehüllt. ... |
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| 279 | Sie verstehen meine Tränen nicht | 27.07.25 | ||
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Vorschautext: Was schert dich das Leid der anderen? wenn die Herzen nicht mehr füreinander schlagen, ist es nicht grausam zu sagen, es muss fortbestehen? Sie verstehen meine Tränen nicht, werden mich nicht fragen, wollen mich nicht verstehen. Das ist hier ist nicht meine Geschichte und doch fühle ich mich von der Vergangenheit getrieben, als ich noch an die Liebe hab geglaubt Doch sie verstehen meine Tränen nicht, Weder die Worte, die ich geschrieben noch die Hoffnung, die mir geraubt. Und doch: Vielleicht gibt es für das gebrochene Herz keine Alternative, ... |
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| 278 | Kein Arzt für mich | 19.07.25 | ||
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Vorschautext: Ein Eid, jedoch für uns nicht. Ein schiefer Rücken und Narben in Gesicht. Zu viel Arbeit bei zu wenig Personal, macht die Praxissuche für uns zu Qual Ich brauche Hilfe, doch sie wird verwehrt, wenn sich jeder gegen Neupatienten sperrt. Für den, der aus eigen Taschen zahlt, wird sich Zeit genommen, nur ich - ich werde wohl keinen Termin bekommen. Das ist kein Scherz, vielleicht stockt das Herz, und geht's mir dreckig und widerlich. ... |
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| 277 | B. ProF. T | 09.07.25 | ||
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Vorschautext: 4 mühsame Jahre hast du geschafft, gekämpft, gefallen und dich wieder aufgerafft, alles aus dir rausgeholt, was in dir ruhte, zum Abschluss wünsch ich dir alles Gute. Und doch - es fehlte ein wenig Feingefühl wohl mir, es gab Kuchen, es floss das Bier und ich habe wirklich nicht dran gedacht, dass man zu Feier des Tages am besten was zusammen macht und war deswegen auch nicht dort. Und bekam auch deshalb nichts von der Tort' :( ... |
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| 276 | Was bleibt | 06.07.25 | ||
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Vorschautext: Ich habe etwas tief in mir verschlossen und stelle mir selber diese Frage, wann die letzte Träne wird sein vergossen, die Sehnsucht vorbei, nach dem was ich nicht habe? Wann höre ich auf darüber nachzudenken und finde endlich wieder Schlaf? Wann höre ich auf mein Potential zu verschenken? Wann wird dieses stumpfe Schwert wieder scharf? Was habe ich vorzuweisen? Die Liste ist denkbar klein. ... |
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