Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 206
Anzahl Kommentare: 44
Gedichte gelesen: 153.393 mal
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Titel
46 In tiefer Nacht 26.12.14
Vorschautext:
(als Liedtext nach der Weise
"Es kommt ein Schiff geladen")

In einer stillen, finsteren Nacht,
da klopft' es an die Pfort'.
Es war Maria und ihr Mann Joseph,
die suchten sich'ren Ort.

Der Wirt, der scheuchte sie beinah' fort,
doch Mitleid füllt sein Herz,
denn er, er sah die schwangere Marie,
geschüttelt schon vor Schmerz.
...
45 Krippenspielprobe 26.12.14
Vorschautext:
(nach wahren Begebenheiten)

Jedes Jahr ist es soweit,
es kommt die liebe Weihnachtszeit.
Glanz erstrahlt aus Kerzen viel,
gehör'n dazu, wie's Krippenspiel.

Die Geschichte ist ja altbekannt
landauf, landab, im ganzen Land,
doch die Proben manchmal sind speziell,
d'rum höret nun, was ich erzähl'.

...
44 Die Bestie Wolf? 04.12.14
Vorschautext:
In der Menschen Hörnerklang
mischt sich des Wolfes Jagdgesang,
denn in der Dämm'rung, liebe Leute,
schlagen Wölfe ihre Beute.

Doch auch die Jäger nicht verweilen,
woll'n ihre Beute doch nicht teilen!
D'rum seh'n im wolf sie einen Feind,
zu Mord und Grausamkeit bereit!

Man hört' die Wölfe nur noch klagen,
weil sie so viel Leid ertragen.
...
43 Haltet Wacht! 02.12.14
Vorschautext:
Hört ihr schon die Glocken klingen?
Was sie erzähl'n in tiefster Nacht,
wollen heute wir besingen,
d'rum höret nun und haltet Wacht!

Seht ihr die Engel bei den Hirten?
Was sie erzähl'n in tiefster Nacht,
soll Hoffnung in den Menschen wecken,
d'rum sehet nun und haltet Wacht!

Fühlt ihr der Weisen sel'ge Freude?
Was sie erzäh'ln in tiefster Nacht,
...
42 In der Stille 28.11.14
Vorschautext:
Darauf bedacht
Stille zu erhalten,
jeder Laut, nur kurz entfacht.
Geräusche, stak gehört, verhallten.

Das Ticken einer Uhr,
auch wenn es noch so leise,
zählt unsre Zeit uns vor,
streicht sie auf ihre Weise.

"Noch 5 Minuten," schallt's im Raum,
kurz die Stille unterbindend.
...
41 Keine Zeit 18.11.14
Vorschautext:
Ich fühl mich verfolgt,
Zeit, die verrinnt,
die mich hetzt und jagt
und mir den Atem nimmt.
Kann nicht verweilen,
zu Atem kommen, verschnaufen,
Zeit drängt mich, muss laufen
und mich ständig beeilen.

Keine Zeit für die Familie
durch den ständigen Druck
der Schule bis in den Nachmittag
...
40 Mit Gott meinen Weg - Konfirmation 2013 11.11.14
Vorschautext:
Ich stehe da und seh' das Kreuz,
blut'ger Stamm, Christ ist gestorben
für mich. Lobe den Herrn!
Gesühnt ist, was verdorben.

Ich seh' das Licht, es ist entschieden,
ich bin nicht allein,
Christ ist der Weg!
Er lädt uns ein!

Ich hab' mich entschieden:
Herr sei du mein Licht!
...
39 Orion 14.10.14
Vorschautext:
Seht, er steht klar
mit gehobenem Schild.
Seht, es ist wahr,
das Wintersternbild.

Ich hab' ihn gesehen
im Dunkel der Früh'.
Es ist schon geschehen,
Orion ist wieder hie'!

Verkündet wieder Schnee und Eis,
doch noch steht er stumm unter dem Mond
...
38 Morgengruß 29.09.14
Vorschautext:
Sei mir gegrüßt, du holde Röte!
Süßer Quell' des Lebens Hauch,
küss den Morgen und bereite
neues Licht, der Mensch gebrauch'.

Vertreibe nun der Nächte Schrecken,
die gebor'n aus Dunkelheit.
Willst der Vöglein stimmen wecken,
für das morgendlich' Geleit?

Stehe auf, du schöne Sonne!
Leben ist schon jetzt so reg',
...
37 Altweibersommer - oder Herbst? 12.09.14
Vorschautext:
Kein Lüftchen regt sich, stille Pfade,
der Weg vom Nebel verschlungen,
gräulich, vom Licht nicht durchdrungen.
Turm spielt weiter Maskerade.

Sieh', wie Nebel sich erhebe!
Lichtgestalten aus dem Dunst,
mystisch wirkend Zauberkunst,
taudurchwirktes Spinngewebe.

Wolken fortgejagt vom Wind,
Himmel klar, die Sonn' erstrahlt.
...
36 Angst, Sorge und Zweifel 21.06.14
Vorschautext:
Wie ein Spielball umhergeworfen,
nicht Herr mehr der eigenen Sinn',
Uhr tickt lauter als sonst,
Hände zittern. Wo gehe ich hin?

Ich las oft, die Angst wäre pelzig,
aber sie ist hart, eiskalt und gezähnt,
eine doppelt gezackte, eisige Klinge,
die langsam zu sägen beginnt.

Je ne suis pas sans soussis,
nicht ohne Nöte und Sorgen;
...
35 Hass und Wut 05.06.14
Vorschautext:
Feuer flammt in meinen Adern,
wallend' Blut durchdringt mein Herz,
bald verlier' ich die Beherrschung-
Hass ist körperlicher Schmerz!

Selten spürt' ich solchen Abscheu,
selten spürt' ich solche Wut!
weiß hervor die Knöchel treten,
aus den Augen sprüht die Glut.

Weiche Satan, Teufelsbrut!
Quält mich nicht mit eurer Pein!
...
34 Magie 02.06.14
Vorschautext:
In Zeiten der Moderne,
der Wissenschaft,
des Fortschritts,
rückt ein Satz in die Ferne:
Wir wissen doch gar nichts.

Die Welt, sie ist enträtselt,
Magie ist ein relikt,
an das man früher glaubte;
der Verstand war entrückt.

Magie hat keinen Platz mehr
...
33 Kennt ihr die Geschichte? 17.05.14
Vorschautext:
Kennt ihr die Geschichte
von dem Mord im Gym',
als das Blut in strömen
die Treppe runter rann?

Die Ohr'n sind ab,
die Ohr'n sind ab'
die Ohr'n, die Ohr'n,
die Ohr'n sind ab!

Lehrer hat abgerissen
die Ohr'n,die nicht gehört,
...
32 Oder doch? 24.04.14
Vorschautext:
Vielleicht sahen Sie heute Früh
in den Spiegel und dachten:
Ich habe mich nicht verändert
seit Gestern.
Oder doch?
Sie fahren zur Arbeit.
Die Kollegen grüßen,
freundlich lächelnd,
wie jeden Tag.
Wie jeden Tag? Nein,
etwas ist anders.
Sind nicht die Bäume grüner?
...
31 Im Dienste der Wissenschaft 05.04.14
Vorschautext:
Siehst du nicht dieses Blümelein,
dort in der Wiese stehen?
Hat vier Kronblätter, ganz klein.
Ich kann nicht weiter gehen!

Ich grab es aus, der Schule wegen,
muss auf ein Papier es legen,
pressen auch, es rinnt der Saft,
doch tu ich's für die Wissenschaft!
30 Gedanken einer Deutschstunde 24.03.14
Vorschautext:
Wir hör'n der Sprache Weiten,
von fern klingt Glockenläuten.
Erörterungen, die uns quälen,
gern würd' ich in den Wald mich stehlen.

Vorteil, Nachteil, Gegenthese,
textgebund'ne Analyse!
Sonnenschein erfüllt die Luft
In den Raum dringt Frühlingsduft.

In der Luft rhetor'sche Fragen:
"Wann wird Stund' ein Ende haben?"
...
29 Moorwanderer 15.03.14
Vorschautext:
Durch Nebelschwaden, Dunkelheit,
die Nacht webt ihre Schatten.
Mondschein in der Finsternis,
es schwinden Raum und Zeit.

Den flinken Fuß nach Haus' gelenkt
sind Wand'rers schnelle Schritte.
die Angst ihm folgt, oh, sehet dort!
Was ist es, was dort hängt?

War's nicht ein Arm, der aus dem Dunst
gerad' zu ihm gewunken?
...
28 Zu spät 09.03.14
Vorschautext:
Es lebte in dem Städtchen
dort an dem blauen Meer
ein Bursch', er liebt ein Mädchen.
Das ist schon lange her.

Sie liebten sich gar sehre
dort an dem blauen Meer
und schworen ew'ge Treue.
Wenn Wanderschaft nicht wär!

Der Bursche sprach: "Ich muss nun gehen,
muss suchen auch mein Glück.
...
27 Hommage an die großen Dichter 05.03.14
Vorschautext:
Ich kann mich nur verneigen
und mich in Demut neigen
vor diesen Harmonien!
Welche in Wort und Werken
des Dichters Größe stärken
und falsche Klänge flieh'n!

seid mir, dem kleinen Dichter,
kein allzu strenger Richter,
brecht mir nicht das Genick!
Denn wie ich meine Schritte lenk
seh' ich euch glanzerstrahln'd und senk
...