Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (21 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 179
Anzahl Kommentare: 42
Gedichte gelesen: 112.017 mal
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Titel
99 Frühlingserwachen 27.04.16
Vorschautext:
Hell erhebt die gold'ne Sonne,
erfüllt die Welt mit ihrer Gunst,
sich über Eichen und mit Wonne
durchbricht sie den neblig wabernd Dunst.

Strahlend flammt der grüne Wald,
der Frühling hebt die holden Schwingen!
Der Mai klopft an, doch es ist kalt,
und doch die Vögel singen.
98 Am Ende des Regenbogens 25.04.16
Vorschautext:
Zwischen den düsteren Schwingen,
in den Wolkenwogen
spannt sich ein gleißender Bogen,
wenn Licht und Regen sich ringen.

Am Ende des Bogens findest du Glück,
ein Topfes von Goldes,
da lache dir Holdes,
d'rum schärfe den Blick!

Doch bist du besonnen
uns handelst nicht schnell,
...
97 Gedanken 22.04.16
Vorschautext:
Düster wölbt sich mir die Stirn,
Gedanken ziehen flott dahin
und martern mir das müde Hirn
und suchen jenseits nach dem Sinn.

Zu viel! Denn die Gedankenflut
lässt wallen mir das teure Blut.
Die Zeit, sie rennt und schleicht,
die ewig' drängend' Strudel gleicht.

Dem Drängen würd' ich gern entfliehen!
Wie gern würd' ich sein
...
96 Mysterium 18.04.16
Vorschautext:
Von Ferne schon die Glocken schallen,
die weit über Tal und Höhen hallen,
als rufen sie uns drängend zu:
"Kommt, hier fände ihr die Ruh'!"

Doch der Nebel nimmt die Sicht,
er schluckt den Laut, er schluckt das Licht.
Der Weg scheint endlos, ohne Sinn.
Und wir? Wir wissen nicht wohin.

Ein Stimmchen ruft:" Genieß das Leben!
Lass doch ab von all dem Streben,
...
95 Der Wetterkenner 14.04.16
Vorschautext:
"18 Uhr 10 kommt ein Gewitter,
ein Donnerschlag und stümisch' Wetter!"
So sprach mein Großvater zu mir.
Da war es g'rade viertel vier.

Die Sonne schien, der Tag war heiter,
große Wolken zogen weiter.
Wir setzten uns zum Abendschmaus,
doch das Gewitter, das blieb aus.

Doch sprach der Op': "Ja du musst sehen,
die Uhr geht jetzt 'ne Stunde vor.
...
94 Osterquatriga - 4.Ostersonntag 27.03.16
Vorschautext:
Drei Kreuze stehn auf Golgatah,
seit zwei Tagen war'n sie leer.
Die Toten waren nicht mehr da,
so wie der Sabbath es begehr'.

Nach dem Sabbath ging Marie von Magdalenen
zum Grab des Herrn, mit andren Frauen,
denn sie, die Jüngerinnen, sich schmerzlich sehnen,
den Leichnam zu sehen und zu schauen.

Sie kamen und der Stein war fort,
der fest das Grab verschlossen!
...
93 Osterquatriga - 3. Karfreitag 25.03.16
Vorschautext:
Die Kreuzigung

Früh bei des neuen Tages Licht
man richtung Pontius Pilatus aufbricht,
denn er War von Rom eingesetzt
zu richten, wer das Recht verletzt.

Doch er fand keinen Fehler an Jesu Christ
und sagte es dem Volk ins Gesicht:
"Wenn irgendein Mensch je schuldig ist,
sei's d'rum,doch dieser hier, der ist es nicht.

...
92 Osterquatriga - 2. Gründonnerstag 24.03.16
Vorschautext:
Die Festnahme

Schon es naht die dunkle Stunde,
doch war's nicht in aller Munde,
noch ist nicht die Zeit der Qual,
noch bleibt Zeit für's Passahmahl.

Jesus sprach und brach das Brot:
"Dies ist mein Leib, für euch gebrochen,
damit das, was mein Vater versprochen
euch erretten kann aus großer Not."

...
91 Osterquatriga - 1. Palmsonntag 20.03.16
Vorschautext:
Der Einzug in Jerusalem

Jubelrufe in den Gassen,
auf den Straßen Menschenmassen,
zu sehen den,der kommen wird,
zu empfangen wie es ihm gebührt.

Und seht auf einem Eselsfüllen
kommt er nach des Vaters Willen.
Kommt nicht als König, ohne Kron',
er kommt als Jesus, Gottes Sohn.

...
90 Zu hart 13.03.16
Vorschautext:
Überwältigt von Wut und Trauer,
Verzweiflung vielleicht auch und Schuld,
sitze ich am Tisch zu Abend
und schweige.
"Was ist los?", kommen die Fragen,
nicht antworten, kann nicht antworten,
weil ich mich fürchte zu weinen,
Gefühle offen zu zeigen,
darum schweige ich,
weil sonst etwas in mir zerbricht.

Habe es schon früh gelernt,
...
89 An die Abiturienten 16.02.16
Vorschautext:
Schnell zerfließt die rege Zeit,
die Zukunft liegt noch in den Sternen,
d'rum schaut in die Vergangenheit,
von ihr könnt ihr noch etwas lernen.

Dann schaut nach vorn und nicht zurück,
denn voraus, da liegt das Glück!
Einst werdet ihr es in den Händen halten,
wenn ihr gelernt das Leben zu verwalten.

Verlauft euch nicht im Übermut,
verdrängt auch nicht die kleinen Sorgen,
...
88 Sein, oder nicht sein - Hamletmonolog 09.02.16
Vorschautext:
(nach William Shakespeare "Hamlet"

Sein,oder nicht sein, das muss ich mich fragen.
Ist es ehrbar Anfeindungen zu ertragen,
oder mich zu wehren auf Brechen und Biegen
und dennoch gegen die Übermacht zu unterliegen?

Ich sehne mich nach dem Sterben,
nach dem Träumen,dem ewigen Schlaf.
Den Tod kann man umsonst erweben,
er endet die ewigen Schläge so brav.

...
87 Innere Ruhe -Meditation 04.02.16
Vorschautext:
Steh am Ufer des Sees,
das Wasser ist wie ein Spiegel klar,
s'ist kühl,noch früh,
die Sonne geht auf.
Atme tief ein und aus,
ruhig, ruhig,gganz still
Wirbel von Nebel spielen im Licht
Dunstschleier auf der Oberfläche,
tanzen, wirbeln,lösen sich auf.
Werde ruhig, wie der See,
wie das Wasser so still,
lass deine Bewegungen fließen,
...
86 Die tausendjährige Eiche 20.01.16
Vorschautext:
Vor tausend Jahren an der Zahl
entschied ein Pflänzlein seine Wahl,
keimte und wuchs und wurzelt' fest,
doch all dieses ohne Hast.

Sie wurde groß, ein junger Baum,
erlebte alles wie im Traum,
die großen Weltgeschichten
und die kleinen dunklen oder lichten.

Da waren zwei Liebende unter jenem Pfade,
ritzten in die Rinde ein ewig liebend Herz,
...
85 In Eis und Schnee 19.01.16
Vorschautext:
Schneeweis zeigt sich jetzt nun der Wald,
kein Laut durchdringt die eis'ge Zeit,
schwarz und weiß ist's weit und breit,
die Hände rot, denn es ist kalt.

Und doch zeigt der Winter ein schönes Gesicht,
Eiskristalle funkeln im Licht,
Schneeflocken tanzen und wirbeln im Wind
und nehmen keck den Leuten die Sicht.

Ihre eisige Schönheit geben sie preis,
kristallene Sterne in strahlendem Weiß,
...
84 Ende und Neuanfang 04.01.16
Vorschautext:
Es knallt und kracht,
es funkt und zischt,
ein helles licht
zerreißt die Nacht!

Vertreibt die Geister,
begrüßt das neue Jahr!
Mit lautem Getöse
endet was war.

Das Alte endet mit hellem Schein,
das Neue läuten die Glocken ein.
...
83 Das Nordlicht 16.12.15
Vorschautext:
Die Sonne versinkt
über dem strahlenden weiß,
über dem ewigen Wald,
das ewige Eis.
Die Wölfe, sie heulen
und grüßen die Nacht,
wenn dort am Himmel das Nordlicht erwacht.

Es flammt und leuchtet
ein magisches Band,
setzt mit mystischem Leuchte
den Himmel in Brand.
...
82 Ein Schloss aus Eis 16.12.15
Vorschautext:
Wie oft hab' ich verborgen,
was ich wirklich denk' und fühl'.
Die Nacht ging nicht am Morgen
und das Licht, es blieb so kühl.

Es fällt mir schwer zu sagen,
darum zeige ich es nicht.
Nur im Stillen kann ich's wagen,
die Gefühle komm' ans Licht!

Denn ich bin frei
in meinem Schloss aus Eis!
...
81 Über die Relativität der Schönheit 10.12.15
Vorschautext:
(deutsche Übertragung des Sonetts 130 von
William Shakespeare)

Meiner Liebsten Augen versprühen nie das Sonnenlicht;
ihre Lippen scheinen, ach, so ganz verstaubt;
ihr Busen wogt, doch er ist schlicht
und Haar wie Draht, bedeckt ihr Haupt.
Ich sah der Rosen Pracht erblühen,
von ihren Wangen ist sie fort;
so manch' Parfüms die seel'ge Lust bemühen,
als der Duft, der in ihrer Kehle harrt.
Gern hör' ich ihrer stimme Klang,
...
80 Postbote Hans 04.12.15
Vorschautext:
Den Hans, den mochte jeder,
ob Mensch, ob Straßenköter,
denn er war immer fröhlich drauf
und grüßte stets: "Glück auf!"
Die Post, die brachte er für jeden
und nahm sich oft auch Zeit zum Reden.

Doch man sah ihn stets allein,
er war einsam, wie es schien,
denn wenn er abends kehrte heim,
wartete niemand je auf ihn.

...
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