Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (21 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 172
Anzahl Kommentare: 42
Gedichte gelesen: 109.536 mal
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Titel
92 Osterquatriga - 2. Gründonnerstag 24.03.16
Vorschautext:
Die Festnahme

Schon es naht die dunkle Stunde,
doch war's nicht in aller Munde,
noch ist nicht die Zeit der Qual,
noch bleibt Zeit für's Passahmahl.

Jesus sprach und brach das Brot:
"Dies ist mein Leib, für euch gebrochen,
damit das, was mein Vater versprochen
euch erretten kann aus großer Not."

...
91 Osterquatriga - 1. Palmsonntag 20.03.16
Vorschautext:
Der Einzug in Jerusalem

Jubelrufe in den Gassen,
auf den Straßen Menschenmassen,
zu sehen den,der kommen wird,
zu empfangen wie es ihm gebührt.

Und seht auf einem Eselsfüllen
kommt er nach des Vaters Willen.
Kommt nicht als König, ohne Kron',
er kommt als Jesus, Gottes Sohn.

...
90 Zu hart 13.03.16
Vorschautext:
Überwältigt von Wut und Trauer,
Verzweiflung vielleicht auch und Schuld,
sitze ich am Tisch zu Abend
und schweige.
"Was ist los?", kommen die Fragen,
nicht antworten, kann nicht antworten,
weil ich mich fürchte zu weinen,
Gefühle offen zu zeigen,
darum schweige ich,
weil sonst etwas in mir zerbricht.

Habe es schon früh gelernt,
...
89 An die Abiturienten 16.02.16
Vorschautext:
Schnell zerfließt die rege Zeit,
die Zukunft liegt noch in den Sternen,
d'rum schaut in die Vergangenheit,
von ihr könnt ihr noch etwas lernen.

Dann schaut nach vorn und nicht zurück,
denn voraus, da liegt das Glück!
Einst werdet ihr es in den Händen halten,
wenn ihr gelernt das Leben zu verwalten.

Verlauft euch nicht im Übermut,
verdrängt auch nicht die kleinen Sorgen,
...
88 Sein, oder nicht sein - Hamletmonolog 09.02.16
Vorschautext:
(nach William Shakespeare "Hamlet"

Sein,oder nicht sein, das muss ich mich fragen.
Ist es ehrbar Anfeindungen zu ertragen,
oder mich zu wehren auf Brechen und Biegen
und dennoch gegen die Übermacht zu unterliegen?

Ich sehne mich nach dem Sterben,
nach dem Träumen,dem ewigen Schlaf.
Den Tod kann man umsonst erweben,
er endet die ewigen Schläge so brav.

...
87 Innere Ruhe -Meditation 04.02.16
Vorschautext:
Steh am Ufer des Sees,
das Wasser ist wie ein Spiegel klar,
s'ist kühl,noch früh,
die Sonne geht auf.
Atme tief ein und aus,
ruhig, ruhig,gganz still
Wirbel von Nebel spielen im Licht
Dunstschleier auf der Oberfläche,
tanzen, wirbeln,lösen sich auf.
Werde ruhig, wie der See,
wie das Wasser so still,
lass deine Bewegungen fließen,
...
86 Die tausendjährige Eiche 20.01.16
Vorschautext:
Vor tausend Jahren an der Zahl
entschied ein Pflänzlein seine Wahl,
keimte und wuchs und wurzelt' fest,
doch all dieses ohne Hast.

Sie wurde groß, ein junger Baum,
erlebte alles wie im Traum,
die großen Weltgeschichten
und die kleinen dunklen oder lichten.

Da waren zwei Liebende unter jenem Pfade,
ritzten in die Rinde ein ewig liebend Herz,
...
85 In Eis und Schnee 19.01.16
Vorschautext:
Schneeweis zeigt sich jetzt nun der Wald,
kein Laut durchdringt die eis'ge Zeit,
schwarz und weiß ist's weit und breit,
die Hände rot, denn es ist kalt.

Und doch zeigt der Winter ein schönes Gesicht,
Eiskristalle funkeln im Licht,
Schneeflocken tanzen und wirbeln im Wind
und nehmen keck den Leuten die Sicht.

Ihre eisige Schönheit geben sie preis,
kristallene Sterne in strahlendem Weiß,
...
84 Ende und Neuanfang 04.01.16
Vorschautext:
Es knallt und kracht,
es funkt und zischt,
ein helles licht
zerreißt die Nacht!

Vertreibt die Geister,
begrüßt das neue Jahr!
Mit lautem Getöse
endet was war.

Das Alte endet mit hellem Schein,
das Neue läuten die Glocken ein.
...
83 Das Nordlicht 16.12.15
Vorschautext:
Die Sonne versinkt
über dem strahlenden weiß,
über dem ewigen Wald,
das ewige Eis.
Die Wölfe, sie heulen
und grüßen die Nacht,
wenn dort am Himmel das Nordlicht erwacht.

Es flammt und leuchtet
ein magisches Band,
setzt mit mystischem Leuchte
den Himmel in Brand.
...
82 Ein Schloss aus Eis 16.12.15
Vorschautext:
Wie oft hab' ich verborgen,
was ich wirklich denk' und fühl'.
Die Nacht ging nicht am Morgen
und das Licht, es blieb so kühl.

Es fällt mir schwer zu sagen,
darum zeige ich es nicht.
Nur im Stillen kann ich's wagen,
die Gefühle komm' ans Licht!

Denn ich bin frei
in meinem Schloss aus Eis!
...
81 Über die Relativität der Schönheit 10.12.15
Vorschautext:
(deutsche Übertragung des Sonetts 130 von
William Shakespeare)

Meiner Liebsten Augen versprühen nie das Sonnenlicht;
ihre Lippen scheinen, ach, so ganz verstaubt;
ihr Busen wogt, doch er ist schlicht
und Haar wie Draht, bedeckt ihr Haupt.
Ich sah der Rosen Pracht erblühen,
von ihren Wangen ist sie fort;
so manch' Parfüms die seel'ge Lust bemühen,
als der Duft, der in ihrer Kehle harrt.
Gern hör' ich ihrer stimme Klang,
...
80 Postbote Hans 04.12.15
Vorschautext:
Den Hans, den mochte jeder,
ob Mensch, ob Straßenköter,
denn er war immer fröhlich drauf
und grüßte stets: "Glück auf!"
Die Post, die brachte er für jeden
und nahm sich oft auch Zeit zum Reden.

Doch man sah ihn stets allein,
er war einsam, wie es schien,
denn wenn er abends kehrte heim,
wartete niemand je auf ihn.

...
79 In Betrachtung meiner Pyramide 27.11.15
Vorschautext:
Auf meiner kleinen Pyramide
drehen sich und werden niemals müde
feine Figuren im Kerzenschein
und laden uns zum träumen ein.

Dort unter der Palme in der Mitte
steh'n Maria und josef an der Krippe,
denn diese musste Kindbett sein
für das kleine Kindelein.

Außen drehen sich Hirten und Weißen,
die lange gebraucht, um anzureisen.
...
78 Gemütlichkeit 27.11.15
Vorschautext:
Im Kamin da tanzen lustig die Flammen,
es prasselt das Feuer fröhlich hin und her
und vor dem Fenster, da wirbeln die Flocken
und bedecken die Bäume, die lang schon so leer.

Die Dächer sind weiß
und weiß wird der Hain,
es dunkelt schon draußen,
die Nacht bricht herein.

Doch gemütlich ist es, geborgen und warm
und wir hören und singen wieder,
...
77 Der Gesang des Nero 08.11.15
Vorschautext:
Oh, seht! welch' prächtiger Glanz
erhebt sich im wirbelnden Tanz
über das mächtige Land!
Frohlocket und singt
und hört wie es klingt!
das Feuer hat's fest in der Hand.

Sollst brenn' ewiges Rom!
es schlägt um sich schon,
oh, spüret die Macht!
Welch' Glück ist mein Weiden
an maßlosem Leiden.
...
76 Die Drachensage von Syrau 22.10.15
Vorschautext:
In Syraus dunklen Wäldern
lebte ein Untier groß,
brachte Schande und Verzweiflung,
indem er alles, alles fraß.

Ein Opfer sollt' man bringen,
eine Jungfrau wählte man,
von der Bestie zu verschlingen,
damit sie besänftigt werden kann.

Der Geliebte jenes Mädchens
stellte sich gegen den Entschluss
...
75 Französische Disskusionsrunde 07.10.15
Vorschautext:
Der Lehrer sprach: "So kommt geschwind!
Kommt herein, die Stund' beginnt.
Setzt euch in den Kreis und schließt die Tür,
denn heute diskutieren wir!"

Dann sitzen wir in einem Reigen
beharrlich dabei uns anzuschweigen,
selbst der, der gern mit Worten ficht,
sitzt schweigend da und traut sich nicht.

Doch da, der erste bricht die Stille
und kleidet die Meinung in 'ne Hülle
...
74 Sommer adé! 04.10.15
Vorschautext:
Sommer adé!
Dich sehen wir scheiden
aus Wäldern und Heiden
mit Freude und Weh!

Ganz klar wird die Luft,
welch' Licht und welch' Duft!
fort ist die Schwüle,
doch dafür wird kühle.

Sommer adé!
Dich sehen wir scheiden
...
73 In Betrachtung des Feuers 12.09.15
Vorschautext:
Unstet flammt es,
sprüht und zuckt,
züngelt ruhlos,
fängt den Blick!

Erst tobt es glühend weiß und gelb,
dann färbt es sich orange und rot
und schwächer wird's, es züngelt grau,
wie Geisterhände Tod.

Schwarz verkohlt
zu Asche verbrannt,
...
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