Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 206
Anzahl Kommentare: 44
Gedichte gelesen: 153.393 mal
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Titel
86 Die tausendjährige Eiche 20.01.16
Vorschautext:
Vor tausend Jahren an der Zahl
entschied ein Pflänzlein seine Wahl,
keimte und wuchs und wurzelt' fest,
doch all dieses ohne Hast.

Sie wurde groß, ein junger Baum,
erlebte alles wie im Traum,
die großen Weltgeschichten
und die kleinen dunklen oder lichten.

Da waren zwei Liebende unter jenem Pfade,
ritzten in die Rinde ein ewig liebend Herz,
...
85 In Eis und Schnee 19.01.16
Vorschautext:
Schneeweis zeigt sich jetzt nun der Wald,
kein Laut durchdringt die eis'ge Zeit,
schwarz und weiß ist's weit und breit,
die Hände rot, denn es ist kalt.

Und doch zeigt der Winter ein schönes Gesicht,
Eiskristalle funkeln im Licht,
Schneeflocken tanzen und wirbeln im Wind
und nehmen keck den Leuten die Sicht.

Ihre eisige Schönheit geben sie preis,
kristallene Sterne in strahlendem Weiß,
...
84 Ende und Neuanfang 04.01.16
Vorschautext:
Es knallt und kracht,
es funkt und zischt,
ein helles licht
zerreißt die Nacht!

Vertreibt die Geister,
begrüßt das neue Jahr!
Mit lautem Getöse
endet was war.

Das Alte endet mit hellem Schein,
das Neue läuten die Glocken ein.
...
83 Das Nordlicht 16.12.15
Vorschautext:
Die Sonne versinkt
über dem strahlenden weiß,
über dem ewigen Wald,
das ewige Eis.
Die Wölfe, sie heulen
und grüßen die Nacht,
wenn dort am Himmel das Nordlicht erwacht.

Es flammt und leuchtet
ein magisches Band,
setzt mit mystischem Leuchte
den Himmel in Brand.
...
82 Ein Schloss aus Eis 16.12.15
Vorschautext:
Wie oft hab' ich verborgen,
was ich wirklich denk' und fühl'.
Die Nacht ging nicht am Morgen
und das Licht, es blieb so kühl.

Es fällt mir schwer zu sagen,
darum zeige ich es nicht.
Nur im Stillen kann ich's wagen,
die Gefühle komm' ans Licht!

Denn ich bin frei
in meinem Schloss aus Eis!
...
81 Über die Relativität der Schönheit 10.12.15
Vorschautext:
(deutsche Übertragung des Sonetts 130 von
William Shakespeare)

Meiner Liebsten Augen versprühen nie das Sonnenlicht;
ihre Lippen scheinen, ach, so ganz verstaubt;
ihr Busen wogt, doch er ist schlicht
und Haar wie Draht, bedeckt ihr Haupt.
Ich sah der Rosen Pracht erblühen,
von ihren Wangen ist sie fort;
so manch' Parfüms die seel'ge Lust bemühen,
als der Duft, der in ihrer Kehle harrt.
Gern hör' ich ihrer stimme Klang,
...
80 Postbote Hans 04.12.15
Vorschautext:
Den Hans, den mochte jeder,
ob Mensch, ob Straßenköter,
denn er war immer fröhlich drauf
und grüßte stets: "Glück auf!"
Die Post, die brachte er für jeden
und nahm sich oft auch Zeit zum Reden.

Doch man sah ihn stets allein,
er war einsam, wie es schien,
denn wenn er abends kehrte heim,
wartete niemand je auf ihn.

...
79 In Betrachtung meiner Pyramide 27.11.15
Vorschautext:
Auf meiner kleinen Pyramide
drehen sich und werden niemals müde
feine Figuren im Kerzenschein
und laden uns zum träumen ein.

Dort unter der Palme in der Mitte
steh'n Maria und josef an der Krippe,
denn diese musste Kindbett sein
für das kleine Kindelein.

Außen drehen sich Hirten und Weißen,
die lange gebraucht, um anzureisen.
...
78 Gemütlichkeit 27.11.15
Vorschautext:
Im Kamin da tanzen lustig die Flammen,
es prasselt das Feuer fröhlich hin und her
und vor dem Fenster, da wirbeln die Flocken
und bedecken die Bäume, die lang schon so leer.

Die Dächer sind weiß
und weiß wird der Hain,
es dunkelt schon draußen,
die Nacht bricht herein.

Doch gemütlich ist es, geborgen und warm
und wir hören und singen wieder,
...
77 Der Gesang des Nero 08.11.15
Vorschautext:
Oh, seht! welch' prächtiger Glanz
erhebt sich im wirbelnden Tanz
über das mächtige Land!
Frohlocket und singt
und hört wie es klingt!
das Feuer hat's fest in der Hand.

Sollst brenn' ewiges Rom!
es schlägt um sich schon,
oh, spüret die Macht!
Welch' Glück ist mein Weiden
an maßlosem Leiden.
...
76 Die Drachensage von Syrau 22.10.15
Vorschautext:
In Syraus dunklen Wäldern
lebte ein Untier groß,
brachte Schande und Verzweiflung,
indem er alles, alles fraß.

Ein Opfer sollt' man bringen,
eine Jungfrau wählte man,
von der Bestie zu verschlingen,
damit sie besänftigt werden kann.

Der Geliebte jenes Mädchens
stellte sich gegen den Entschluss
...
75 Französische Disskusionsrunde 07.10.15
Vorschautext:
Der Lehrer sprach: "So kommt geschwind!
Kommt herein, die Stund' beginnt.
Setzt euch in den Kreis und schließt die Tür,
denn heute diskutieren wir!"

Dann sitzen wir in einem Reigen
beharrlich dabei uns anzuschweigen,
selbst der, der gern mit Worten ficht,
sitzt schweigend da und traut sich nicht.

Doch da, der erste bricht die Stille
und kleidet die Meinung in 'ne Hülle
...
74 Sommer adé! 04.10.15
Vorschautext:
Sommer adé!
Dich sehen wir scheiden
aus Wäldern und Heiden
mit Freude und Weh!

Ganz klar wird die Luft,
welch' Licht und welch' Duft!
fort ist die Schwüle,
doch dafür wird kühle.

Sommer adé!
Dich sehen wir scheiden
...
73 In Betrachtung des Feuers 12.09.15
Vorschautext:
Unstet flammt es,
sprüht und zuckt,
züngelt ruhlos,
fängt den Blick!

Erst tobt es glühend weiß und gelb,
dann färbt es sich orange und rot
und schwächer wird's, es züngelt grau,
wie Geisterhände Tod.

Schwarz verkohlt
zu Asche verbrannt,
...
72 Stimmen der Zeit 29.08.15
Vorschautext:
An einem Dom ging ich vorüber,
stand an den Wänden, hoch und breit.
Sah Initialen in den Steinen
eingemeißelt vor der Zeit.

Sie zeugen von Vergangenheit,
sind immer noch am Leben,
Noch sprechen die Stimmen und fürchten
nur den sauren Regen.

Doch werden die stimmen nicht mehr gehört,
die Warnungen für die Zukunft uns geben,
...
71 Was ich Jahr für Jahr beobachte 24.08.15
Vorschautext:
Und wieder beginnt ein neues Jahr,
die Zeit hört nicht auf zu rinnen.
Für viele Kinder das erste Mal,
dass sie ein Schuljahr beginnen.

Früh im Bus die bunten Taschen,
aufgeregt schnattern, lachende Münder,
aufstehen, obwohl noch 300 Meter,
woll'n die Haltestelle nicht verpassen, die Kinder.

Aus der Tür springen, sie könnte sich ja schließen,
bevor man ausgestiegen ist!
...
70 Auf nebliger Flur 24.08.15
Vorschautext:
Der Weg verschwindet
irgendwo im nebligen Dunkel,
die Felder links und rechts
sind grau vor Feuchtigkeit.
Ein Strommast taucht auf
und die Leitungen führen
ins Nichts.
Der Wald vor mir
ein einziger dunkler Schemen
da im Dunst!
Eine weiße Birke.
Die Sonne kämpft sich frei,
...
69 Aufatmen, nach langer Zeit 17.08.15
Vorschautext:
Wie lange mussten nur verdorren
Pflanzen, Leben, Mensch und Tier?
Staubig trocken sind die Wege,
der Bach spendet kein Wasser mehr.

Die Hitze bringt uns um den Atem,
man flieht der Sonne Mittagsglut.
In Brand geraten Wald und Felder,
verbrennen all in ihrer Wut.

Doch nun, wie lieblich klingt der Regen!
Natura atmet langsam auf.
...
68 Die Abfuhr 17.08.15
Vorschautext:
"Ihr Herren müsst euch wohl gedulden,
ich hab bemerkt schon euren blick.
Ach, euch käme viel zuschulden,
weise ich euch nicht zurück.

Der Ruf galt mir,
doch ich bin nicht geblieben
für Männer, die durch Wein und Bier
zur Raserei getrieben.

D'rum ihr Herren muss ich gehen,
hoffe auf ein Widersehen,
...
67 Ein Märchenheld - und dann? 11.08.15
Vorschautext:
Es war einmal im Märchenwald
davon landauf, landab es schallt,
doch wie geht es mit den Helden weiter
zehn Jahre nach dem Abenteuer?

Aschenputtel hat sechs Kinder
und putzwütig ist sie auch nicht minder,
lusterfüllt, ihr'm Mann wird banger:
sie ist zum siebten Male schwanger.

Schneewittchen hat ein Töchterlein
gar zart und anmutig und fein,
...