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| 30 | Gedanken einer Deutschstunde | 24.03.14 | ||
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Vorschautext: Wir hör'n der Sprache Weiten, von fern klingt Glockenläuten. Erörterungen, die uns quälen, gern würd' ich in den Wald mich stehlen. Vorteil, Nachteil, Gegenthese, textgebund'ne Analyse! Sonnenschein erfüllt die Luft In den Raum dringt Frühlingsduft. In der Luft rhetor'sche Fragen: "Wann wird Stund' ein Ende haben?" ... |
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| 29 | Moorwanderer | 15.03.14 | ||
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Vorschautext: Durch Nebelschwaden, Dunkelheit, die Nacht webt ihre Schatten. Mondschein in der Finsternis, es schwinden Raum und Zeit. Den flinken Fuß nach Haus' gelenkt sind Wand'rers schnelle Schritte. die Angst ihm folgt, oh, sehet dort! Was ist es, was dort hängt? War's nicht ein Arm, der aus dem Dunst gerad' zu ihm gewunken? ... |
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| 28 | Zu spät | 09.03.14 | ||
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Vorschautext: Es lebte in dem Städtchen dort an dem blauen Meer ein Bursch', er liebt ein Mädchen. Das ist schon lange her. Sie liebten sich gar sehre dort an dem blauen Meer und schworen ew'ge Treue. Wenn Wanderschaft nicht wär! Der Bursche sprach: "Ich muss nun gehen, muss suchen auch mein Glück. ... |
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| 27 | Hommage an die großen Dichter | 05.03.14 | ||
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Vorschautext: Ich kann mich nur verneigen und mich in Demut neigen vor diesen Harmonien! Welche in Wort und Werken des Dichters Größe stärken und falsche Klänge flieh'n! seid mir, dem kleinen Dichter, kein allzu strenger Richter, brecht mir nicht das Genick! Denn wie ich meine Schritte lenk seh' ich euch glanzerstrahln'd und senk ... |
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| 26 | Es war einmal... | 01.03.14 | ||
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Vorschautext: Es lebt' in einem Lande einmal ein hoher Herr, der reich und auch von Stande, doch jähzornig gar sehr. Er hatte Frau und Kinder, im Zorn sah er nur Rot: er schlug sie nicht gelinder und schlug die Mutter tot. Und seine jüngste Tochter wuchs auf in Tyrannei. ... |
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| 25 | Lieschen Müller | 25.02.14 | ||
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Vorschautext: In unserm kleinen Dörfchen da wohnt' ein junges Mädchen, wohnt' neben Konrad Schiller, das war das Lieschen Müller. Ihr himmelblaues Kleidchen trug niemals auch ein Fleckchen und auf dem schönen Kopfe sie flocht das Haar zum Zopfe. Sie spielt' die Harf' so feine, war tugendhaft und reine ... |
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| 24 | Frühling? | 07.02.14 | ||
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Vorschautext: Kann es denn sein? Welch zarter Laut! Es ruft ein zartes Vögelein, vom Winter einst geraubt! Kann es denn sein? Seht dort im Gras! Dort steht ein kleines Blümelein, so grün und doch so blass! Kann es denn sein? Welch warmer Wind! ... |
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| 23 | Bühne frei! | 07.02.14 | ||
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Vorschautext: Dreimalig klingt der Glockenton, gespanntes Flüstern überall, aufs Schauspiel freuet man sich schon im Warten auf der Stimme Hall. Nun geht es los, den Vorhang auf! Still und dunkel wird's im Saal. Der Büh'n gegeben ist der Lauf, Sorgen fort mit einem Mal. Schon kommt Leben in die Bühne, Musik erklingt zum ersten Akt ... |
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| 22 | Der Wächter | 04.01.14 | ||
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Vorschautext: Weit im fernen Wüstensand eine Stadt in Trümmern, ward zerstört von Feindeshand und ohne Hoffnungsschimmer. Die Stadt liegt halbverlassen, es wendete das Blatt. Kein Mensch geht durch die Gassen, der freudverlor'nen Stadt. Doch hoch über den Gesteinen auf einem standhaft' Turm, ... |
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| 21 | Der Seemann | 31.12.13 | ||
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Vorschautext: In einer Stadt am Hafen sitzt dort am Kai allein, wo Wellen säuselnd schlafen, ein Mann, hat nur ein Bein. Der Mann war ein Matrose, hält eine Flasche Rum, die schon halb leer gesoffen, denn seine Zeit ist um. Er schaut weit in die Ferne, der Rum trübt seinen Blick. ... |
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| 20 | Der Morgen naht | 15.12.13 | ||
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Vorschautext: Der Morgen naht, es flieht die Nacht, die rasch ergraut. Der Tag erwacht. Schwarz trifft Weiß und färbt sich grau. Nacht sinkt hin und flieht das Blau. Im Ost beginnt der Tod der Nacht, ... |
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| 19 | Wie klein wir sind | 06.12.13 | ||
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Vorschautext: Der volle Mond die Nacht erhellt, wir sehn ihn nah als Scheibe. Doch ist er weit von dieser Welt und kuglig ist sein Leibe. Wie klein sind wir auf dieser Welt, gering und ohne jeglich' Größe. Es spannt sich weit das Himmelszelt, bedeckt Universums Blöße. Wie kurz ist doch ein Lebensband, wenn man es mit dem All vergleicht! ... |
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| 18 | Leere Worte | 06.12.13 | ||
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Vorschautext: Leere Worte auf totem Papier ohne Seele und Leben, und nimmt man nicht das Spiel herfür, so wird das Wort verderben. Allein der Stimme sanfter Ton und spielerisch' Gebaren, welche sind dem Wort zur Fron gegeben, könn' bewahren. Denn Wort' allein sind Schrift im Sand, doch Spiel weckt Leid und Liebe, ... |
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| 17 | De Raachermannle | 06.12.13 | ||
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Vorschautext: Bunte Jacken und auch Röcke ganz verschied'ne runde Stöcke. Dreispitz und auch Filzhutmütze auf dem Kopf des Männels sitze. Krauses Haar und lange Bärte, jedes Männlein sein Gewerke. S'erkennt man an der Kleidung und ein jedes hat 'ne Pfeif im Mund. Doch sag mir Mensch was woll'n sie nur? Und hast von Ahnung keine Spur ... |
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| 16 | Nächtlicher Regen | 18.10.13 | ||
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Vorschautext: Dunkle Wolken ziehen auf, die Sonne schwindet schneller, der Abend naht, ein eis'ger Hauch erzittert Wald und Felder. Der Wind heult, es naht die Nacht. die Wolken werden schwerer, mit Donner und Blitz das Gewitter erwacht, der Wind heult schaurige Lieder. Es rauscht der Regen, es beugen sich die Wipfel unter dem Wind. ... |
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| 15 | Die Jahreszeiten | 10.10.13 | ||
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Vorschautext: Frühling ist ein lieblich' Mägd'lein von kaum mehr als 15 Jahr. Ward geboren aus der Erde, als die Welt geschaffen war. Gülden wallt das Haar hernieder, auf dem Haupt ein Blumenkranz. Kleidet sich in weiß Gewänder und wiegt lachend sich im Tanz. Nach dem Frühling folgt der Sommer, welcher ist ein Jüngling gar. Wildheit blitzt aus seinen Augen ... |
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| 14 | Sie stand an der Straße | 22.09.13 | ||
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Vorschautext: Sie stand an der Straße auf dem Bürgertieg. Sie stand da weinte und schwieg, weinte tränen von Glase. Wohin gehen? Wohin wenden? All das, sie wusste es nicht. So stand sie im schwindenden Licht, wo nur die Scheinwerfer blenden. Von allen wird sie verachtet, gemieden, verleugnet, verschmäht. ... |
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| 13 | Schottland - meine Liebe | 22.09.13 | ||
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Vorschautext: Aus Nebel erstanden, erschafft aus Gischt das Wasser die Landen und die grünen Wogen der Bergeshochgemächer gleichen dem Ozean, der alles erwoben. Schroffe Klippenbände trennen Land und Meer, dunkle Felsenschluchten schweigend im Gelände. Finstre Nadelwälder ... |
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| 12 | ABC-Schützen-Lied ( nach der Melodie von ABC-die Katze lief im Schnee) | 22.09.13 | ||
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Vorschautext: ABC- die Katze lief im Schnee und als sie dann nach Hause kam, da hat sie weiße Stiefel an! ABC- die Katze lief im Schnee. DEF und G- der Engländer trinkt Tee und wenn er den nicht trinken kann, da fängt er gar zu weinen an! DEF und G- der Engländer trinkt Tee. HIJ- der Esel fällt in Trott. "Beeil dich Grauer, mach mal hinne ... |
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| 11 | Masken | 07.07.13 | ||
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Vorschautext: Maske,Abbild der Lüge, Schleier der Wahrheit, verhüllender Schatten. Selbst ein Spiegel, der ohne Trug stets die Wahrheit zeigt wird die Wahrheit verzerren, denn was er zeigt ist Lüge. Man verleugnet sich selbst hinter der Maske. ... |
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