Profil von Jasmin Pahlisch

Typ: Autor
Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (20 Jahre)

Statistiken


Anzahl Gedichte: 166
Anzahl Kommentare: 42
Gedichte gelesen: 106.080 mal
Sortieren nach:
Titel
166 Pflege! 05.08.19
Vorschautext:
-nach der Melodie von Bella ciao-

Eines Morgens, in aller Frühe,
da steh'n wir auf in vollem Lauf
und sind voll gut drauf!
Eines Morgens in aller Frühe
trafen wir uns zum Frühdienst.

"Ja, beim Herrn Müller
wird's immer schlimmer,
er hat wohl ganz schlimme Schmerzen im Unterleib.
Ja, beim Herrn Müller,
...
165 Feuerblume und Sternentänzer 15.07.19
Vorschautext:
Man sagt, hoch in den Wäldern
verliebten sie sich.
Sie, eine Blüte wie Feuer,
sammelte Kräuter wohl im Gebüsch,
hob die Augen, wie Bergseen so schön
und sah ihn hoch oben auf den Felsen stehn.

Sternentänzer nannte man ihn,
Waldläufer, ein Kind wohl der Elben.
Seine Augen, tief wie die Nacht,
trafen die ihren, ein Quell' aller Freuden.
Ihre Liebe blieb nicht in der Ferne,
...
164 Wiegenlied 30.06.19
Vorschautext:
Still mein Kind, sei still mein Herz,
ich bin ganz nah bei dir!
Ich wiege dich in meinem Arm,
nichts schrecken kann dich hier.
Und ängstet dich auch die dunkle Nacht,
die Schatten, das wilde Tier,
hab keine Angst, ich halte Wacht,
ganz sicher und warm ist's bei mir.

Komm leg den Kopf an meine Brust,
ganz nah an mein Herz.
Es schlägt ganz still im Takt der Nacht,
...
163 Die Schlafenten 27.05.19
Vorschautext:
Montagmorgen, früh um sieben,
Chaos im Berufsverkehr.
Von Pflichtbewusstsein angetrieben,
nimmt man den Weg zur Arbeit her.

So ging ich denn in kühler Brise
vorbei an einer kleinen Wiese.
Ich schaute auf des Gases Wiegen
und sah doch da zwei Enten liegen!

Schlafend, Seit' an Seit' gelegen,
direkt neben Straß' und Wegen.
...
162 Am Abgrund 30.04.19
Vorschautext:
Stehe am Abgrund,
weiß nicht wie tief, weiß nicht wie weit,
weiß nicht die Zeit.
Stunde um Stund'.

Vergehen, verwehen,
Zeit vorwärts zu gehen.
Schritt über den Rand,
bleibe nicht stehen,
hast denn gar nichts erkannt?

Sturm peitscht die Hügel,
...
161 Ostermorgen 21.04.19
Vorschautext:
Nur der Mond erhellt die Schatten
der dunklen, argen Todesnacht.
Das Kreuz des Einen lässt uns wachen,
bis, dass der helle Tag erwacht.

Ein Licht scheint in der dunklen Welt,
wird tausendfach getragen.
Der Morgen graut am Himmelszelt,
vorbei sind Furcht und Klagen!

Erhebe dich Sonne in strahlender Pracht!
Erklimme die Berge und Höhen!
...
160 Das Feuer der Hölle 16.04.19
Vorschautext:
Schwarzer Rauch steigt in die Nacht,
es tanzen des Teufels Gestalten.
Es zittert die Erde, es sprühet die Glut
von tausend Höllengewalten.

Rot glüht der Himmel,
es bersten die Balken, es brechen im Nu
Dachstuhl, Spitzturm, Gewölbe
und die schweigende Menge schaut fassungslos zu.

Das Feuer verzehrt in tosender Wut
die Kirche, die so oft besungen.
...
159 Die Gitarre 13.04.19
Vorschautext:
Still ruft sie dich,
will erwachen, will klingen,
will vereinen sich
mit dir, um zusammen zu schwingen.

In deinen Händen
beginnt sie zu leben,
erfüllt dich mit Rhythmus
und bringt dich zum Beben!

Leidenschaftliches Feuer,
lieblich getragener Klang,
...
158 Ein erster Hauch 14.02.19
Vorschautext:
Im Garten schon erblühen
die ersten Blümelein,
versteckt und doch gesehen,
sie sind so zart und fein.
Schneeglocken hab ich gerne,
trotzen dem Winter noch allein.
Frühling ist nicht mehr ferne.

Ein eis'ger Regenschauer
zieht über Stadt und Land,
doch er ist nicht von Dauer,
er hat's noch nicht erkannt.
...
157 Winterlicher Sonnenaufgang 08.02.19
Vorschautext:
Das Land ringsum ist tief verschneit,
der Horizont wird langsam lichter.
Noch webt Schatten sich die Dunkelheit,
doch Golfäden denkt sich schon der Dichter.

Der Horizont erwacht zum Leben,
golden, rot, vertreibt die Nacht.
Ruft zu heit'rem, munt'ren Streben,
ruft uns zu: "Erwacht! Erwacht!"

Weiß vom Frost ist jeder Zweig,
es glitzert der Schnee wie die Sterne.
...
156 Kristall und Gold 31.01.19
Vorschautext:
Die Sonne erstrahlt im finsteren Grau,
vom Himmel, der wolkenverhangen.
Der Schnee scheint wider von Feuer und Blau,
will den Glanz des Höchsten erlangen.

Schwerelos tanzen die Flocken und schweben,
jede ergänzt wie funkeld' Kristall.
Der Sonne Strahlen führt alle zum Leben,
auf ihrem wirbelnden, schweigenden Fall.

Die Wolken geballt, der Zauber erlischt,
aus den Sternen werden Nadeln und Dornen.
...
155 Eiskristallene Wiesen 06.12.18
Vorschautext:
Kein Schnee ist's, der das Gras bedeckt,
nein, s'sind winz'ge Kristalle aus Eis.
Die strahlende Sonne färbt alles weiß.
Wiese und Feld sind unter Frost versteckt.

Aus dem nächtlichen, frostigen Hauch
sind kristallene Feen geboren!
Sie funkeln und glitzern und tanzen wie Rauch,
als hätte die Sonne goldene Tropfen verloren.

Doch wagt eine Fee die Sonne zu küssen,
dann muss sie wohl ihr Leben lassen,
...
154 In der Dunkelheit ein Licht 04.12.18
Vorschautext:
Der Alltag macht uns schwer zu schaffen,
man hetzt beständig hin und her,
niemals Zeit um auszuschnaufen!
Freundliche Worte? Die gibt’s nicht mehr.

Und kommt ein Unglück über uns,
zerbricht man an der Last.
Man beschuldigt Gott, man flucht der Welt,
findet keine Ruhe in all der Hast.

Die Nacht bricht über sie herein,
unerwartet, schwarz und kalt.
...
153 In einem dunklen, dunklen Wald 31.10.18
Vorschautext:
Die Toten, sie klagen mit schaurigem
Klang,
sie haben nicht lange gelitten,
in dem Wald, in dem ihr Leben zerrann,
wo ihr Lebensfaden zerschnitten.

Ein wegloser Wald, im düsteren Tann
zerreißen die Stille die Eulen.
Davon zu erzählen, ach, mir wird so bang!
Die Totenmesse die Wölfe schon heulen.

Die Bäume erwachen zum Leben!
...
152 Für ihn 22.10.18
Vorschautext:
Und ich war am Ende
und es gab nur eine Person,
die ich wollte.
Er war der feste Halt,
mein Schatz,
mein Herz und Seele.
Ich wünsche,
wenn ich könnt ' fliegen
über Berg und Meer,
dass er am Ende stünde
und wartet auf mich.
Gut ist's , von dem zu träumen,
...
151 Nachtschicht 20.10.18
Vorschautext:
Laternenschein durchs Dunkel bricht,
Stille senkt sich schweigend nieder,
man legt sich zum Schlafen nieder.
Nur im Krankenhaus, da brennt noch Licht.

Eine Schwester, die zur Nacht
Tabletten setzt und lagern geht,
die, wenn and're schlafen, standhaft steht
und über die Patienten wacht.

Und wenn zur Hälfte um die Zeit
und Stille schleicht über Station,
...
150 Die Liebe ist kein Märchen 24.09.18
Vorschautext:
Wenn ein Prinz dem schönen Mädchen naht,
weil er denkt an sie von früh bis spat,
er kommt auf einem weißen Ross
und will sie führen auf sein Schloss.

Sie, schamhaft errötend, ergreift seine Hand
und ist von Stund an aus Liebe zu ihm entbrannt.
Er trägt sie glücklich dann hinfort
und sie leben frohlockend an einem schönen Ort.

Die Realität sieht wahrlich anders aus,
da ist es schon schwierig, jemand kennen zu lernen.
...
149 Anti - Terroranschlag 03.09.18
Vorschautext:
Freitagnacht fuhr'n wir in die Stadt,
weil nichts sinnvolles zu tun man hat.
Wir Jugend vom Dorf tun niemand zu leide,
wir schwärmten aus, bewaffnet mit Kreide.

Vor dem Dom malten wir
nachts um zwölf ein Schiff vor die Tür
und , obwohl wir zu alt dafür sind,
spielten und segelten wir mit dem Wind.

Leute, verliert das Kind in euch nicht,
denn sonst wird alles farblos und schlicht!
...
148 Wolkenschloss 31.08.18
Vorschautext:
Ich schaue zum Himmel, nach oben,
der strahlend blau und Wolken zieh'n
und denk mir, wie wär's dort droben, wenn ich könnt ' dahin entflieh'n?

Ich sehe einen Soldaten,
der reicht die Hand einem Kind,
ich sehe Raketen, die starten,
die aber fortbläst der Wind.

Ich sehe die Friedenstaube,
die mit ausgebreiteten Schwingen
einreißt die Mauern zu Staube ,
...
147 Durch die Schlucht 09.07.18
Vorschautext:
Auf Rüstzeit in Rumänien
wollten wir mal wandern gehen.
Das Wetter war gut, die Luft war rein,
eine Tour in den Karpaten sollte es sein.

Ein sanfter Anstieg auf den Gipfel,
weit oberhalb der Bäume Wipfel,
dann noch zu des Kreuzes hohen Lagen,
bevor wir uns an den Abstieg wagen.
“Drei Stunden, ja, dann sind wir unten!”
Es wurden sechs und wir zerschunden.

...
Anzeige