Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (21 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 174
Anzahl Kommentare: 42
Gedichte gelesen: 110.088 mal
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Titel
174 Abendstimmung 28.03.20
Vorschautext:
Still, es möchte Abend werden,
Abendstimmung zieht durch's Land.
Frieden senkt sich auf die Erden
und wir ruh'n in Gottes Hand.

Ab fällt aller Mühsal Plagen,
vergessen kurz all' Sorg' und Leid.
Wie wärmend sind der Sonne Strahlen
und der Moment scheint Ewigkeit.
173 Weiß verschneit... 28.02.20
Vorschautext:
Weiß verschneit sind Wald und Wiesen,
bedeckt ist 's erste Frühlingsgrün,
das wagemutig hat, und kühn,
beschlossen, schon hervor zu sprießen.

Unerbittlich zerrt der Winter
stürmisch uns an Rock und Kleid.
Still und heimlich kommt der Frühling,
versteckt sich noch, doch bald ist's Zeit!
172 Beltaine 23.01.20
Vorschautext:
Folge dem Ruf
hinaus in die Nacht,
das Dunkel bedeckt schon die Felder.
Der Mond tritt hervor,
Feuer züngelt empor,
wie Silber sind Wiesen und Wälder.

Die Jagd schallt von Ferne,
es glühen die Sterne.
Ein Hirsch tanzt den tödlichen Tanz.
Der Jäger kehrt wohl zurück,
hat ihn erlegt mit Geschick.
...
171 Der Ring der Wahrheit 17.12.19
Vorschautext:
Vor ewig langen Zeiten
in einem fernen Land
lebte Prinzessin Johanna,
sie war gar wohl bekannt.

Ihr Liebster war Prinz Jakob,
er war ein Königssohn.
Johannas keusche Liebe
war ihm ganz Freud und Wonn'.

Auf dem Schlosse lebte auch
eine Magd namens Isabell.
...
170 Der Nachtwächter 05.12.19
Vorschautext:
Im Dunkel der Nacht,
in Stille erwacht
der Nebel, steigt auf aus den Gassen.
Schluckt ganz das Licht,
verschleiert die Sicht,
nur Schemen sind Häuser und Straßen.

Doch aus jedem Haus
dringt zu uns hinaus
ein leuchtendes, wärmendes Scheinen.
Das strahlende Licht,
durch's Dunkel es bricht,
...
169 Mitternacht 31.10.19
Vorschautext:
Die Glocke schlägt um Mitternacht,
hört wie er lacht!
Dort unten im Schacht
ist der Tote erwacht!

Verraten von der eigenen Sippe,
die ihm brach das Genicke,
steigt das alte Gerippe
heraus aus dem dunklen Gestrüppe.

Giert nach Blut,
mit feuriger Glut,
...
168 Die Irren 29.10.19
Vorschautext:
Uns ängstet, was wir nicht sehen,
was wir nicht verstehen,
blickt aus dunklen Augen entgegen,
dämonisches Glimmen lässt uns erbeben,
die finsterste menschliche Nacht.

Reißt an den Fesseln, zerrt an den Stricken,
lässt tief in den Abgrund der Seele blicken,
bäumt sich auf in hilfloser Wut,
liegt stumm, es ist verloschen die Glut,
die Drogen beginnen zu wirken.

...
167 Aus den Tiefen meiner Seele 06.09.19
Vorschautext:
Aus den Tiefen meiner Seele
dringt ein stummer Hilfeschrei.
In der Dunkelheit ich flehe,
bleib bei mir und steh mir bei!

Diesen Kampf kann ich nicht schlagen,
wenn ich ganz alleine bin,
Gott, hilf mir die Last zu tragen,
führ' den Weg, mich, zu dir hin!

Und es tosen laut die Fluten
und der Sturmwind brüllt und tobt.
...
166 Pflege! 05.08.19
Vorschautext:
-nach der Melodie von Bella ciao-

Eines Morgens, in aller Frühe,
da steh'n wir auf in vollem Lauf
und sind voll gut drauf!
Eines Morgens in aller Frühe
trafen wir uns zum Frühdienst.

"Ja, beim Herrn Müller
wird's immer schlimmer,
er hat wohl ganz schlimme Schmerzen im Unterleib.
Ja, beim Herrn Müller,
...
165 Feuerblume und Sternentänzer 15.07.19
Vorschautext:
Man sagt, hoch in den Wäldern
verliebten sie sich.
Sie, eine Blüte wie Feuer,
sammelte Kräuter wohl im Gebüsch,
hob die Augen, wie Bergseen so schön
und sah ihn hoch oben auf den Felsen stehn.

Sternentänzer nannte man ihn,
Waldläufer, ein Kind wohl der Elben.
Seine Augen, tief wie die Nacht,
trafen die ihren, ein Quell' aller Freuden.
Ihre Liebe blieb nicht in der Ferne,
...
164 Wiegenlied 30.06.19
Vorschautext:
Still mein Kind, sei still mein Herz,
ich bin ganz nah bei dir!
Ich wiege dich in meinem Arm,
nichts schrecken kann dich hier.
Und ängstet dich auch die dunkle Nacht,
die Schatten, das wilde Tier,
hab keine Angst, ich halte Wacht,
ganz sicher und warm ist's bei mir.

Komm leg den Kopf an meine Brust,
ganz nah an mein Herz.
Es schlägt ganz still im Takt der Nacht,
...
163 Die Schlafenten 27.05.19
Vorschautext:
Montagmorgen, früh um sieben,
Chaos im Berufsverkehr.
Von Pflichtbewusstsein angetrieben,
nimmt man den Weg zur Arbeit her.

So ging ich denn in kühler Brise
vorbei an einer kleinen Wiese.
Ich schaute auf des Gases Wiegen
und sah doch da zwei Enten liegen!

Schlafend, Seit' an Seit' gelegen,
direkt neben Straß' und Wegen.
...
162 Am Abgrund 30.04.19
Vorschautext:
Stehe am Abgrund,
weiß nicht wie tief, weiß nicht wie weit,
weiß nicht die Zeit.
Stunde um Stund'.

Vergehen, verwehen,
Zeit vorwärts zu gehen.
Schritt über den Rand,
bleibe nicht stehen,
hast denn gar nichts erkannt?

Sturm peitscht die Hügel,
...
161 Ostermorgen 21.04.19
Vorschautext:
Nur der Mond erhellt die Schatten
der dunklen, argen Todesnacht.
Das Kreuz des Einen lässt uns wachen,
bis, dass der helle Tag erwacht.

Ein Licht scheint in der dunklen Welt,
wird tausendfach getragen.
Der Morgen graut am Himmelszelt,
vorbei sind Furcht und Klagen!

Erhebe dich Sonne in strahlender Pracht!
Erklimme die Berge und Höhen!
...
160 Das Feuer der Hölle 16.04.19
Vorschautext:
Schwarzer Rauch steigt in die Nacht,
es tanzen des Teufels Gestalten.
Es zittert die Erde, es sprühet die Glut
von tausend Höllengewalten.

Rot glüht der Himmel,
es bersten die Balken, es brechen im Nu
Dachstuhl, Spitzturm, Gewölbe
und die schweigende Menge schaut fassungslos zu.

Das Feuer verzehrt in tosender Wut
die Kirche, die so oft besungen.
...
159 Die Gitarre 13.04.19
Vorschautext:
Still ruft sie dich,
will erwachen, will klingen,
will vereinen sich
mit dir, um zusammen zu schwingen.

In deinen Händen
beginnt sie zu leben,
erfüllt dich mit Rhythmus
und bringt dich zum Beben!

Leidenschaftliches Feuer,
lieblich getragener Klang,
...
158 Ein erster Hauch 14.02.19
Vorschautext:
Im Garten schon erblühen
die ersten Blümelein,
versteckt und doch gesehen,
sie sind so zart und fein.
Schneeglocken hab ich gerne,
trotzen dem Winter noch allein.
Frühling ist nicht mehr ferne.

Ein eis'ger Regenschauer
zieht über Stadt und Land,
doch er ist nicht von Dauer,
er hat's noch nicht erkannt.
...
157 Winterlicher Sonnenaufgang 08.02.19
Vorschautext:
Das Land ringsum ist tief verschneit,
der Horizont wird langsam lichter.
Noch webt Schatten sich die Dunkelheit,
doch Golfäden denkt sich schon der Dichter.

Der Horizont erwacht zum Leben,
golden, rot, vertreibt die Nacht.
Ruft zu heit'rem, munt'ren Streben,
ruft uns zu: "Erwacht! Erwacht!"

Weiß vom Frost ist jeder Zweig,
es glitzert der Schnee wie die Sterne.
...
156 Kristall und Gold 31.01.19
Vorschautext:
Die Sonne erstrahlt im finsteren Grau,
vom Himmel, der wolkenverhangen.
Der Schnee scheint wider von Feuer und Blau,
will den Glanz des Höchsten erlangen.

Schwerelos tanzen die Flocken und schweben,
jede ergänzt wie funkeld' Kristall.
Der Sonne Strahlen führt alle zum Leben,
auf ihrem wirbelnden, schweigenden Fall.

Die Wolken geballt, der Zauber erlischt,
aus den Sternen werden Nadeln und Dornen.
...
155 Eiskristallene Wiesen 06.12.18
Vorschautext:
Kein Schnee ist's, der das Gras bedeckt,
nein, s'sind winz'ge Kristalle aus Eis.
Die strahlende Sonne färbt alles weiß.
Wiese und Feld sind unter Frost versteckt.

Aus dem nächtlichen, frostigen Hauch
sind kristallene Feen geboren!
Sie funkeln und glitzern und tanzen wie Rauch,
als hätte die Sonne goldene Tropfen verloren.

Doch wagt eine Fee die Sonne zu küssen,
dann muss sie wohl ihr Leben lassen,
...
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