Profil von Jasmin Pahlisch

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Registriert seit dem: 03.02.2012
Geburtsdatum: * 04.11.1998 (22 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 186
Anzahl Kommentare: 44
Gedichte gelesen: 118.448 mal
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Titel
186 Die Marionette 26.05.21
Vorschautext:
Tick, tack,
zipp, zapp,
klick, klack, klack, klack...

Hebt ihr Fäden euch geschwind,
lasst ihn tanzen, wie den Wind,
tripp und trapp,
auf und ab,
kleiner Mann aus Holz.

Heb den Arm,
heb ein Bein,
...
185 Frühlingshoffnung 14.03.21
Vorschautext:
Es ist in diesen Tagen
viel Jammer und Geschrei,
doch woll'n wir nicht verzagen,
der Seuche Tyrannei.

Es kehrt der Frühling wieder
und auch der schöne Main.
Es tönen Hoffnungslieder,
nicht ewig wird es Winter sein.

Dann werden die Glocken erklingen
und grünen der Blumen Pracht.
...
184 Musica 13.02.21
Vorschautext:
Es schmettert laut der Hörner Schall,
es klingen zart die Saiten,
es rufen bald durch Berg und Tal
zum Tanze zu verleiten!

Ich bin ein Kind von Wald und Wiesen,
von Licht und Sonnenschein,
Eis und Schnee kann nichts vermießen,
so steig ich in den Trubel ein!

Trara! Ich habe keinen Liebsten,
der mit mir tanzt ins Glück.
...
183 Es ist still dieses Jahr 13.12.20
Vorschautext:
Es ist still dieses Jahr.
Kein Jubeln, kein Klingen,
kein Tanzen, kein Singen,
nichts wie es war.

Haltet Abstand! Bleibt fern!
Es schließen die Läden,
auf den Straßen kein Leben,
einsam blinkt der Morgenstern.

Horch! Es klinget das Horn,
Trompeten, Posaunen!
...
182 Weihnachten 2020 29.11.20
Vorschautext:
Dieses Jahr ist sehr bescheiden,
Maske auf, Kontakte meiden,
kein Theater, Kino und Konzert,
auch der Weihnachtsmarkt bleibt uns verwehrt.

Kein Chorbesuch im Krankenhaus,
das Krippenspiel fällt dies' Jahr aus
und wer nicht längst schon ist zu zweit,
verbringt das Fest in Einsamkeit.

Und doch geht man Geschenke kaufen,
will für die Liebsten nicht verschnaufen.
...
181 Nachts in Palermo 09.11.20
Vorschautext:
Die Nacht stiehlt sich leis' durch die Gassen,
die Stadt kommt langsam zur Ruh'.
Kein Mensch ist mehr auf den Straßen,
man schließet die Türen wohl zu.

Doch da, drei finst're Gestalten,
sich treffend im düsteren Licht,
planen, schweigend, zu walten.
Ein Licht in Palermo erlischt!

Indes mischt ein Apotheker
ein Experiment im Labor.
...
180 Herbst 08.10.20
Vorschautext:
Sturmgepeitschte schwarze Wolken
ewig, ewig zieh'n dahin,
Regen netzt die kahlen Felder,
Sturmwind braust, ja sag, wohin?

Nebel wallt in grauen Schwaden,
fängt das Dunkel im Gezweig
und auf überwachs'nen Pfaden
locken Beeren zu der Zeit.

Sonne bricht durch's graue Wallen,
färbt die Welt in rot und gold
...
179 Märchenland 28.08.20
Vorschautext:
Fährmann, hol über!
Über's Wasser unbekannt
fahre mich sicher
ins Märchenland!

Ein Land voller Träume
und mancherlei Tücke,
verwunschene Bäume,
zur Magie eine Brücke!

In die nordischen Berge:
aus Fels und Gestein
...
178 Klaus von Hohentann 16.08.20
Vorschautext:
In einem finst'ren Tale
lebte ein Jägersmann,
ein böser Spießgeselle,
der Klaus von Hohentann.

Klaus war ein Schürzenjäger,
zählte hundert Kinder sein.
Ein Meister im Verführen
von hundert Jungfern fein.

Er stahl von allen Leuten,
die zogen durch das Tal.
...
177 So finster die Nacht 30.05.20
Vorschautext:
Betrübt ist mein Herz, ach,
bis zum Tod scheint es mir.
Wohin sind die Stunden,
ach, die Tage, wohin,
wohin sind sie verschwunden?

Ich liege in Ketten,
von mir selbst gewählt,
Worte sind's, nicht Eisen,
die ich versprach,
um dich dem Tod zu entreißen!

...
176 Maienreigen 01.05.20
Vorschautext:
(nach der Melodie "So treiben wir den Winter aus)

Die Sonne sinkt,
es naht die Nacht,
die Welt wird bleich,
sie hat die Macht.
Hört die Lauten und Geigen,
sie rufen uns zum Reigen!

Die Flammen lodern
hoch empor,
es singt und tanzt
...
175 Zog einst ein Fluss 26.04.20
Vorschautext:
Es zog ein Fluss
zum Meer einst hin,
fort von der Quell',
wo er begann.

Ein Hirt mit seinen Schafen
sah den Fluss einst zieh'n
und stieg durch grüne Wiesen
hinauf auf Bergeshöh'n.

Er sah's von weit her glänzen,
den großen, stillen Fluss
...
174 Abendstimmung 28.03.20
Vorschautext:
Still, es möchte Abend werden,
Abendstimmung zieht durch's Land.
Frieden senkt sich auf die Erden
und wir ruh'n in Gottes Hand.

Ab fällt aller Mühsal Plagen,
vergessen kurz all' Sorg' und Leid.
Wie wärmend sind der Sonne Strahlen
und der Moment scheint Ewigkeit.
173 Weiß verschneit... 28.02.20
Vorschautext:
Weiß verschneit sind Wald und Wiesen,
bedeckt ist 's erste Frühlingsgrün,
das wagemutig hat, und kühn,
beschlossen, schon hervor zu sprießen.

Unerbittlich zerrt der Winter
stürmisch uns an Rock und Kleid.
Still und heimlich kommt der Frühling,
versteckt sich noch, doch bald ist's Zeit!
172 Beltaine 23.01.20
Vorschautext:
Folge dem Ruf
hinaus in die Nacht,
das Dunkel bedeckt schon die Felder.
Der Mond tritt hervor,
Feuer züngelt empor,
wie Silber sind Wiesen und Wälder.

Die Jagd schallt von Ferne,
es glühen die Sterne.
Ein Hirsch tanzt den tödlichen Tanz.
Der Jäger kehrt wohl zurück,
hat ihn erlegt mit Geschick.
...
171 Der Ring der Wahrheit 17.12.19
Vorschautext:
Vor ewig langen Zeiten
in einem fernen Land
lebte Prinzessin Johanna,
sie war gar wohl bekannt.

Ihr Liebster war Prinz Jakob,
er war ein Königssohn.
Johannas keusche Liebe
war ihm ganz Freud und Wonn'.

Auf dem Schlosse lebte auch
eine Magd namens Isabell.
...
170 Der Nachtwächter 05.12.19
Vorschautext:
Im Dunkel der Nacht,
in Stille erwacht
der Nebel, steigt auf aus den Gassen.
Schluckt ganz das Licht,
verschleiert die Sicht,
nur Schemen sind Häuser und Straßen.

Doch aus jedem Haus
dringt zu uns hinaus
ein leuchtendes, wärmendes Scheinen.
Das strahlende Licht,
durch's Dunkel es bricht,
...
169 Mitternacht 31.10.19
Vorschautext:
Die Glocke schlägt um Mitternacht,
hört wie er lacht!
Dort unten im Schacht
ist der Tote erwacht!

Verraten von der eigenen Sippe,
die ihm brach das Genicke,
steigt das alte Gerippe
heraus aus dem dunklen Gestrüppe.

Giert nach Blut,
mit feuriger Glut,
...
168 Die Irren 29.10.19
Vorschautext:
Uns ängstet, was wir nicht sehen,
was wir nicht verstehen,
blickt aus dunklen Augen entgegen,
dämonisches Glimmen lässt uns erbeben,
die finsterste menschliche Nacht.

Reißt an den Fesseln, zerrt an den Stricken,
lässt tief in den Abgrund der Seele blicken,
bäumt sich auf in hilfloser Wut,
liegt stumm, es ist verloschen die Glut,
die Drogen beginnen zu wirken.

...
167 Aus den Tiefen meiner Seele 06.09.19
Vorschautext:
Aus den Tiefen meiner Seele
dringt ein stummer Hilfeschrei.
In der Dunkelheit ich flehe,
bleib bei mir und steh mir bei!

Diesen Kampf kann ich nicht schlagen,
wenn ich ganz alleine bin,
Gott, hilf mir die Last zu tragen,
führ' den Weg, mich, zu dir hin!

Und es tosen laut die Fluten
und der Sturmwind brüllt und tobt.
...
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