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Registriert seit dem: 10.04.2021

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Ich schreibe gerne Fünfminutengedichte.


Worte sind Flügel


Worte
die Unsagbares
umkreisen
sind Flügel, die flattern
im Nest

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Anzahl Gedichte: 1.193
Anzahl Kommentare: 692
Gedichte gelesen: 742.765 mal
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Titel
673 Milde des Lebens 25.08.22
Vorschautext:
Die Sonne verwelkt
und fällt wie wir in den Herbst
Milde des Lebens
672 die Erde duftet wieder 16.08.22
Vorschautext:
die ersten Regentropfen
es riecht der Erde grauer Staub
es riecht nach großem Regen

in windgestreiften Ästen
raschelt in Ungeduld das Laub
in dem erweckten Leben

die totgeglaubten Steine
beleben ihre Farben neu
frei ist erstarrter Kieselduft

...
671 Sommerdürre 15.08.22
Vorschautext:
Wolken am Himmel
schwimmen vertrocknet im See.
Nur ich werde naß.
670 bin sonne nicht und bin nicht mond 15.08.22
Vorschautext:
hoffnung,
verlorensein in einem
lebensfluss, wie glück und leid
und wie geburt und tod - so
fließe ich im strom
nie ganz allein.

bin sonne nicht
und bin nicht mond,
bin nur ein stern im lebenszelt.
verglühe ich - ein auge ist's,
das in erinn'rung
...
669 Regentropfenkuss 14.08.22
Vorschautext:
Regentropfenkuss,
der nicht trocknet in der Luft.
Lechzendes Trinken.
668 Sonnenaufgang 12.08.22
Vorschautext:
Goldenes Leuchten
auf den Gipfeln der Berge
rollt lautlos ins Tal
667 Schranken 05.08.22
Vorschautext:
gibt dir
ein Mensch
nie Raum und Zeit
zu sagen, was du fühlst
und denkst
hat er
auf seine Sicht
sein kleines Leben
sich beschränkt.
666 lieben, morden, Krieg und Frieden 04.08.22
Vorschautext:
in den Frieden
des Morgens erwachen
und doch
auf seinesgleichen schießen

unbeteiligt
aus der Ferne morden
und
von Angesicht zu Angesicht

im Namen des Friedens
töten, siegen
...
665 Ein warmes Lächeln 02.08.22
Vorschautext:
Strahlen im Gesicht
Die Sonne in den Augen
Ein warmes Lächeln
664 im Sonnentanz 02.08.22
Vorschautext:
Regen durch die Nacht
die Nebelgeister frühmorgens
im Sonnentanz

verlieren im Blau
ihre dunklen Seelen
an die größere Macht
663 Katharsis 01.08.22
Vorschautext:
donnernd stürzen sich
schwarze Wolken herab -
es fallen Blüten,
Blätter und Dornen ab,

geronnenes Blut
verwässert im Regen -
wie frei atmet
die ungeschützte Seele!
662 derselbe Mund 01.08.22
Vorschautext:
ein weiches Wort
ist Trost
ein blauer Pinselstrich
am grauen Himmel

ein hartes Wort
ist Fluch
erdrückend das Gewicht
grausamer Zunge

derselbe Mund
ist Kuss
...
661 die Lüge des Lächelns 31.07.22
Vorschautext:
die Maske fällt
das Lächeln liegt am Boden
und grinst höhnisch

verloren das Gesicht
das aus der Asche steigt
wie Phönix

der ungezähmt
spuckt aus die Glut der Wut
das Lächeln hämisch

...
660 und streicht als Ahnung durch den Traum 28.07.22
Vorschautext:
schon wieder breitet sich die Nacht
in ihren dunklen Stunden aus
trägt still und kühl Verlustgefühl
durch offne Türen in mein Haus

und streicht als Ahnung durch den Traum
vom Neigen sich dem Ende zu
der lauen Sternensommernacht
in herbstlich kühle lange Ruh

der sonnentrunkenen Tage
in denen schmilzt sogar die Zeit
...
659 für die Wüste der Zukunft 27.07.22
Vorschautext:
Tropfenweise Regen
während die Sanduhr rinnt
und sammelt ihre Körner

wie Natur unsre Sünden
für die Wüste der Zukunft
658 Wolkenspiegel 26.07.22
Vorschautext:
in den weißen Wolkenhaufen
zeichnet spielend Sonnenwind
Ungeahntes, Fremdvertrautes

aus Gesichtern voller Leben
kindlich märchenhaft Geschichten
Bilder zauberhaft sich weben

die wie Träume mich erinnern
an die unbeschrittenen Tiefen
unseres verborgnen Innern

...
657 der Kuss 26.07.22
Vorschautext:
Ein heißer Hauch auf
glühende Lippen - Falter
sein für eine Nacht
656 Sommerhitze 25.07.22
Vorschautext:
Gerändert von Schweiß
tropfen Wolken in den Durst
der Lüfte nach Regen
655 in Zwischenwelten 24.07.22
Vorschautext:
in Zwischenwelten schmilzt
Sternenstaub zu weißem Licht
wenn mild der Tag der träumend Nacht
die Grenze bricht

und weckt den Takt der Zeit
aus stillen Morgenstunden
und Sekunden
die wie Ewigkeit empfunden

verschlafen unterm Blätterdach
der Träume liegen
...
654 in Beziehung 21.07.22
Vorschautext:
Weicher klingt ihr, seit ihr als Verlust
empfindet, was euch beiden täglich mehr
und mehr entschwindet; ihr sagtet und
klagtet, euer Leben sei leer, und
heute fühlt es sich an, als wär's lange her.

Was hat sich verändert? Ihr seid noch
dieselben, die gestern erst spürten der
Liebe verwelken - jeder das Opfer
des Andern, mit sich allein. Woher sprießt
dieser junge, so zartgrüne Keim?

...