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| 271 | Hinter deiner Mauer | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Warum verwehrst du dir das Licht? Warum bleibt jeder dir so fern? Warum vertraust du ihnen nicht? Warum willst du dich nicht begern? Warum befreist du dich noch nicht? Kein Mensch bleibt je von Fehlern frei. Doch niemand trägt ein Engelslicht und keiner wird vollkommen sein. Warum gehst du den Weg allein? Warum versperrst du dir die Sicht? ... |
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| 270 | Eis aus Worten | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Norden knirscht das alte Recht, im Frost wird Macht erneut gerecht. Ein Anspruch fällt wie kalter Stein, ins Schweigen aus dem Polarmeer hinein. Verbündete flüstern Schutz und Pflicht, doch ändern sanfte Pläne nichts. Die Arktis hört, was keiner sagt, wenn Stärke leise Grenzen fragt. So steht die Welt im weißen Raum, zwischen Drohungen, Angst und Traum. ... |
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| 269 | Wenn keiner stehen bleibt | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Ihr hört mir kaum in Ruhe zu und jedes Wort verhallt im Raum. Ich frag mich längst: Wozu das nu? Denn Hilfe bleibt nur leerer Traum. Ihr sollt mich tragen, wenn´s mich drückt und stehen bleiben, wenn´s mich beugt. Doch nichts davon hat je geglückt, wenn Not sich still nach Halt verneigt. So steh ich wieder ganz allein, ihr dreht euch weg beim kleinsten Schlag. ... |
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| 268 | Der erste Funke | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Wie kann ich lieben? Frag ich leis. Vielleicht beginnt es Schritt für Schritt. Ein Funke wärmt das innere Eis und nimmt ein Stück der Zweifel mit. So vieles wirkt noch durcheinand, doch manchmal hilft ein Atemzug. Ein kleiner Mut wird langsam Stand und wandelt Furcht in neuen Hug. Und du, der diese Zeilen liest, erkennst vielleicht, wohin ich geh. ... |
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| 267 | Splitter aus Erinnerungen | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Vergangenheit holt mich ein, ihr bitterer Gedanke brennt. Er dringt mir tief ins Herz hinein, macht Schmerz, der sich nicht schnell entwöhnt. Der Rückblick sticht so scharf, so schwer, ich will ihn stumm begraben. Doch blick ich suchend still ins Heer der Wolken, die mich tragen. Die Splitter in der Seele ruh´n und schneiden, wo sie wollen. ... |
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| 266 | Lügen über Lügen 2 | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Du bist es überhaupt nicht wert, das man ein Gedanke verschwendet. Du hast deine Grenze überquert, wenn man dir den Rücken wendet. Du bist so was von verlogen und dir habe ich mal vertraut. Bei Kindern nennt man´s ungezogen, jawohl, ich habe dich durchschaut. Du machst den Mund auf und lügst, so was habe ich schon so oft erlebt. ... |
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| 265 | Im Schweigen des Waldes | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Schnee versammelt, leis und nah, der Wald hält kurz den Atem an. Kein Ruf nach Gold, kein lautes "Ja", nur Raum, wo Leben wohnen kann. Die Pfote ruht, das Auge wacht, ein Schild spricht sanft von stiller Zeit. Die Erde hört in dieser Nacht, den Wunsch nach Platz und Friedlichkeit. Wo Fuchs und Reh im Dunkel zieh´n, bewahrt der Wald ihr leises Recht. ... |
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| 264 | Zwischen Schatten und Morgenlicht | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Manchmal sitze ich still allein und will ganz bei mir selbst sein. Doch merke ich: Es braucht noch Kraft, bis Neues in mir Ordnung schafft. Ich sehe mich oft noch fehlerhaft, nicht nur dort, wo Herkunft schafft. Ich trag so vieles, viel zu schwer, wünsche mir, ich wäre leichter mehr. In mir war lange Zeit viel Wut, sie trieb mir jeden Mut kaputt. ... |
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| 263 | Schneetief "Elli" | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Flocken fallen, leis und klein, fragt eine: "Wo willst du denn sein?" "Am Nordpol, ruhig, eisig und still." "Ich? Nach Berlin, mit viel und lauten Geschrill." Warnstufe hoch, die Schulen zu, doch Elli zieht im Bogen, im Nu. Kein Sturm, kein Schnee, nur nasses Grau - doch Panik? Die war ganz genau. Berlin schaut hoch, der Himmel lacht, der große Sturm war über Nacht entfacht. ... |
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| 262 | Zwei Flocken im Sturzflug | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Schneeflocken schweben leis, vom Himmel runter, klirrend weiß. Fragt die eine, ganz geschniegelt: "Na, wohin wirst du gesegelt?" "Zum Nordpol flieg ich, ganz entspannt, bleib liegen dort im ewigen Land. Kein Streß, kein Funk, kein Warnsystem - nur Eis, nur Ruhe, so angenehm." Die andere lacht mit frechen Blick: "Ich hab da einen anderen Trick. ... |
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| 261 | Ein Mund aus Schweigen | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Als Kind mundtot geschlagen, klein und starr, lernte ich nicht sprechen, hielt mein Schweigen fest. Aus Angst, die größer war, als Worte wahr, blieb mir der Mund verschlossen wie ein Nest. Als Kind mundtot geschlagen, still gemacht, lernte ich nicht zu fragen, zog mich in mich ein. Gehemmt vom Blick, der über mir gewacht, ließ ich die Gedanken ungefragt allein. Ich war noch klein, ein Kind, noch nicht bereit, man redete mir ein: Du kannst es sowieso nicht. ... |
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| 260 | Schneemann Geflüster | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: In der Stadt aus Eis und Lichterglanz, beginnt ein leiser Schneemann – Tanz. Der Wind erzählt, der Mond schaut zu, die Nacht summt eine Winterruh. Der Mond schaut zu vom Himmelszelt, wie leise der Schnee die Zeit anhält. Die Nacht erzählt im Frost ihr Spiel und Winterträume werden viel. Und wenn der Morgen Sonne bringt, ein Schneemann lacht, der andre sinkt. ... |
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| 259 | Winterflüstern | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Schnee erzählt ganz leis im Chor, der Wind klopft sacht an Eisentor. Ein Lachen huscht durch kalte Zeit, der Winter bleibt - doch Herzen weit. Der Mond malt Silber auf den Grund, die Nacht wird weich, die Zeit wird rund. Im Frost erwacht ein stilles Glück, der Winter nickt und lächelt zurück. Und wenn der Morgen dann erwacht, liegt Glitzer auf der weißen Pracht. ... |
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| 258 | Smartphone-Falle am Bürgersteig :-) | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Oma lächelt, Stock in der Hand, sie kennt hier jeden Stein am Rand. Der Junge starrt aufs Display klein, die Welt passt grad ins Handy rein. „Komm ich führ dich, pass gut auf!“ ruft sie heiter mitten im Lauf. Er wischt noch schnell den letzten Chat, vergisst, das Bordstein Kanten hat. So geht’s durch Leben, Schritt für Schritt: Mal führt die Jugend, mal geht sie mit. ... |
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| 257 | Zwischen Türen und Gewitter | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Siebzehn Jahre, schwere Zeit, Chaos, Lärm und Widrigkeit. Zwischen Höhen, tiefem Fall, sag ich leise: Was für eine Qual. Mutter taumelt, kämpft um Ruh, sagt sich ständig: Weiter du. Jeder Tag ein leiser Krieg, selten Freude, selten Sieg. Wann hört all das Chaos endlich auf? Wann nimmt diese Zeit den Lauf? ... |
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| 256 | Wenn der Körper klagt | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Fast jeder, jung sowie alt, kennt Leid und Krankheitsschmerz. Wenn Unwohlsein erschallt, wird schwer und müde das Herz. Bald hier ein Stich, dort die Not, der Schmerz geht nicht vorbei. Man hofft auf heilige Saat, in jeder Apothekerei. Man schluckt so manche Pille und hofft auf die Lebens Kraft. ... |
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| 255 | Gesundheit auf Rechnung | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Den einen quält es hier, den anderen plagt es dort. Der Schmerz bleibt hartnäckig, er geht so schwerlich fort. Man eilt zur Apotheke schnell, voll Hoffnung blind und bang. Ein Quell von Gesundheit, hell, der Weg dorthin ist lang. Man kauft sich teure Medizin, hofft auf Heilung, Trost und Ruh. ... |
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| 254 | Stillstand im Schneesturm "Elli" | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Himmel wirft sein weißes Eis, die Nacht verriegelt jedes Haus. Der Wind singt kalt vom Blitzeis, die Straßen schweigen, still und aus. Der Tag trägt ein Sturmgesicht, die Welt hält an, bleibt leise im Haus. Die Flocken blenden jedes Licht, der Schritt wird vorsichtig hinaus. Vom Arbeit befreit, ein leiser Sinn, der Morgen bleibt mir heute frei. ... |
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| 253 | Aus der Tiefe zum Tag | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Schmerz zieht dunkel durch die Nacht, doch tief in dir beginnt ein Licht. Du glaubst, dein Herz hat keine Kraft, doch etwas in dir bricht nicht. Du willst nur weg – wohin denn bloß? Es gibt doch Orte, warm und klar. Und manchmal fühlst du dich so groß, weil deine Stärke schon da war. Stell dich dem Sturm, versteck dich nicht, lass jedes Gefühl zu, wie es ist. ... |
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| 252 | Träne im Stillen | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Träne, Träne, bleib noch fern, ich kann dich jetzt nicht in mir tragen. Was würden wohl die Anderen hör´n, wenn sie mein stilles Weinen fragen? Doch drängen sie mit jeder Nacht, sie wollen raus, so laut, so sehr. Ich halte sie mit letzter Kraft und lächle – doch es fällt mir schwer. Doch irgendwann, wenn niemand sieht, darf jede Träne leise fallen. ... |
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