Träne im Stillen

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Träne, Träne, bleib noch fern,
ich kann dich jetzt nicht in mir tragen.
Was würden wohl die Anderen hör´n,
wenn sie mein stilles Weinen fragen?

Doch drängen sie mit jeder Nacht,
sie wollen raus, so laut, so sehr.
Ich halte sie mit letzter Kraft
und lächle – doch es fällt mir schwer.

Doch irgendwann, wenn niemand sieht,
darf jede Träne leise fallen.
Ein Tropfen spricht, was niemand sieht
und trägt ein Stück der Last von allen.

© Claudia Behrndt
´2018

Informationen zum Gedicht: Träne im Stillen

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08.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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