Profil von Claudia Behrndt

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2011
Geburtsdatum: * 06.06.1972

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Mit meinen Gedichten, quer durch mein Leben, will ich jene Menschen erreichen, die ähnliches
erlebt haben wie ich.
Durch das Schreiben habe ich versucht meine Gefühlswelt besser zu verarbeiten.


"Ich schreibe lieber ein Gedicht, denn
das widerspricht mir wenigstens nicht"

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Anzahl Gedichte: 475
Anzahl Kommentare: 76
Gedichte gelesen: 693.979 mal
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Titel
375 In deinem Kreis 15.03.26
Vorschautext:
Du schaust zuerst nur auf dich selbst,
dein Blick bleibt eng, dein Weg bleibt klein.
Weil du dein Ich so hoch aufstellst,
passt kaum ein andrer dort hinein.

Du hörst die Stimmen um dich kaum,
dein Spiegel zeigt nur dein Gesicht.
Dein Herz gleicht einem engen Raum,
für fremde Sorgen öffnet nicht.

Doch wenn dein Blick nach außen lenkt
und du das Wir im Herzen trägst.
...
374 Gute Morgenkraft 15.03.26
Vorschautext:
Der Morgen hebt die Tasse sacht,
der Kaffee duftet warm und klar.
Ein neuer Tag ist still erwacht
und flüstert: Du schaffst das fürwahr.

Wenn Zweifel kurz im Herzen stehen
und Stimmen laut im Kopfe sind.
Dann lerne nach innen, hinzusehen,
wo Kraft entsteht, die neu beginnt.

Die Welt stellt Fragen, Tag für Tag,
doch du gehst ruhig Schritt für Schritt.
...
373 Flüstern der Ferne 14.03.26
Vorschautext:
In stiller Nacht, zieht es so weit,
ein leises Ziehen, sanfte Zeit.
Es flüstert von dem, was wir vermissen,
von alten Träumen, süß zerrissen.

Ein Herz, das springt, doch nie erreicht,
die Ferne lockt, die Sehnsucht bleicht.
Wie Wind, der über Felder zieht,
so bleibt ein Wunsch, der nie versiegt.

Und manchmal, wenn der Mond erwacht,
fühlt man die Seele, wie sie leis´ entfacht.
...
372 Die leise Kunst des Genug 14.03.26
Vorschautext:
Ein leises Licht im Herzen glüht,
das sanft durch stille Stunden dringt.
Es zeigt, wie Glück im Kleinen blüht,
wenn Dank im Augenblick erklingt.

Zufriedenheit gleicht einem Raum,
der ohne Lärm im Herzen klingt.
Sie wächst in uns wie stiller Traum,
wenn Frieden sanft ins Leben sinkt.

Sie wohnt im Jetzt, im kleinen Ort,
der uns den wahren Reichtum bringt.
...
371 Die Karton – Königin 14.03.26
Vorschautext:
Ich kaufte Schuhe, dachte ich,
doch Kitty rief: „Der Karton ist mein!“
Sie rollte sich ganz königlich
und zog gleich freudig ein.

Die Mäuse liegen unbeachtet,
kein Spielzeug lockt sie heut.
Der Karton wird bewacht, beschattet -
denn Kitty thront und sich freut.

Sie schaut mich an mit goldenem Blick,
als wäre sie Herrscherin dieser Welt.
...
370 Das leise Band 13.03.26
Vorschautext:
Vertrauen wächst ganz still im Herzen sacht,
wie Licht, das durch die dunklen Wolken bricht.
Es zeigt sich dort, wo Ehrlichkeit erwacht
und leise durch die schweren Zweifel spricht.

Es lebt davon, dass Worte ehrlich sind
und davon, dass man füreinander steht.
Ein Band, so stark und zart wie Sommerwind,
dass selbst die Zeit im Stillen übersteht.

Es wächst durch Taten, leise Tag für Tag,
durch kleine Zeichen, die man gern versteht.
...
369 Zehntausend Schritte 13.03.26
Vorschautext:
Wie viele Schritte geh ich heut,
damit die Hose besser sitzt?
Zehntausend sag ich mir voller Freud,
doch hab ich Snacks schon längst vermisst.

Ich nehme Stufen, Schritt für Schritt,
statt Rolltreppe sanft zu gleiten.
Die Uhr zählt still die Kalorien mit
und zeigt mir die kleinen Weiten.

Und jeder Schritt bringt mich voran,
auch wenn der Weg sich streckt.
...
368 Vier Worte 13.03.26
Vorschautext:
Es tut mir leid – wie oft gesagt,
doch klingt es leer in deinem Ohr.
Zu oft habe ich es schon gewagt
und jedes Mal kam es dir hohl zuvor.

Es tut mir leid – vier Worte klein,
gesprochen schnell im Spiel zu zweit.
Wir ziehen Kreise, eng und fein,
in einem Spiel aus Trotz und Leid.

Es tut mir leid - ich kann sie gut,
die Worte, die so einfach sind.
...
367 Freitag, der Dreizehnte 13.03.26
Vorschautext:
Die Straßen flüstern leise heut,
als wüssten sie ein kleines Scheun.
Der Kalender zeigt die Zahl,
die mancher meidet überall.

Ein Schatten tanzt im Lampenlicht,
doch wirklich böse ist er nicht.
Nur Wind, der durch die Gassen zieht
und eine Katze, die man sieht.

Die Uhr tickt ruhig durch die Nacht,
als hätte sie darüber gelacht.
...
366 Frühling in der Luft 12.03.26
Vorschautext:
Der Frühling naht mit leisem Schritt,
die kalte Zeit, sie weicht nun mit.
Die Vögel singen froh im Chor
und neues Grün kommt leis hervor.

Die Sonne küsst die Erde sacht,
die Welt erwacht aus dunkler Nacht.
An jedem Zweig erwacht das Grün,
der Frühling lässt die Farben blüh´n

Die Bäume träumen still im Licht,
der Wind flüstert zart und schlicht.
...
365 DANKE 12.03.26
Vorschautext:
Viel zu sagen brauch ich nicht,
denn Worte sind oft viel zu klein.
Man spricht nicht nur mit Lippenlicht,
auch Stille kann ein Zeichen sein.

Du hörst mir zu und das so gut,
mehr als mancher je versteht.
Was du mir sagst, gibt mir den Mut,
wenn mal der Wind viel stärker weht.

Ich kämpfte, stolperte, ging davon,
trug Narben, doch ich gab nicht klein,
...
364 Ein Mensch wie du 11.03.26
Vorschautext:
Du bist ein herzenslieber Mensch,
gibst anderen den Lebensmut zurück
und niemals deinen Glauben schwenkst,
wer dich hat, hat wahrhaft Glück.

Du bist von Herzen tief und warm,
egal wie es dem anderen geht.
Du reichst ihm offen deinen Arm,
bis selbst der schwerste Kummer vergeht.

Ist einer mal in Not und drückt,
bist du sogleich und still zur Stelle.
...
363 Der einsame Schwan in der Nacht 11.03.26
Vorschautext:
Im Dunkeln gleitet er still und klar,
ein weißer Schwan, allein er war.
Die Stadtlichter spiegeln sich im Teich,
ein stilles Bild voller Schönheit, so weich.

Die Ketten am Ufer bewachen die Zeit,
der Schwan zieht vorbei in der Dunkelheit.
Das Wasser liegt ruhig, die Nacht ist sacht,
er schwimmt seine Runden tief in der Nacht.

Ein Schiff liegt im Schatten, alt und vergessen,
doch der Schwan bleibt König, stolz und vermessen.
...
362 Das Heute zählt 10.03.26
Vorschautext:
Die Hände spüren was sie halten,
die Augen sehen, was noch brennt.
Ein Lächeln kann die Welt gestalten,
bevor der Augenblick sich trennt.

Nicht Worte, Pläne, große Träume,
nicht Reichtum oder tiefes Leid.
Nur dieses jetzt, mit seine Räume,
macht uns lebendig, macht uns weit.

Und wenn die Nacht die Strassen deckt
und Stille durch die Gassen zieht.
...
361 Frühlingsflimmern 10.03.26
Vorschautext:
Ein Schleier liegt noch müd´ im Sinn,
doch leise wächst das junge Licht.
Der Morgen trägt uns sanft dahin
und bricht des Winters kalte Pflicht.

Ein Schritt hinaus ins helle Grün,
der Atem füllt sich klar und weit.
Die müden Glieder neu erblüh´n,
im Takt der frischen Frühlingszeit.

Nicht jedem Tag wächst sanft die Kraft,
das Herz schlägt heller, unbeschwert.
...
360 Im matten Morgen 10.03.26
Vorschautext:
Der Morgen graut in fahlen Schein,
doch schwer erhebt sich Herz und Blick.
Als läge noch der Frost in mir allein
und hielte jeden Schritt zurück.

Das Licht fällt mild durchs Fensterglas,
doch wärmt es nicht die müde Brust.
Als trüge ich in Winters blasses Maß,
doch tief in meiner Lebenslust.

So gehe ich durch jungen Duft,
der Frühling ruft mit hellem Klang.
...
359 Lumi, das kleine Glühwürmchen 10.03.26
Vorschautext:
Im Garten flog ein Würmchen klein,
sein Name war Lumi, sein Licht war so fein.
Es funkelte sanft durch die warme Nacht
und hat allen Blumen ein Lächeln gebracht.

Die Rosen, sie flüsterten: „Bleib noch hier“,
denn Lumis Licht glitzerte hell im Revier.
Es tanzte im Dunkeln, so leicht und so sacht,
ein winziger Stern in der stillen Nacht.

Und wenn du mal schaust in den Garten hinein,
kannst du vielleicht sehn Lumis zarten Schein.
...
358 Erstes Erwachen der Krokusse 09.03.26
Vorschautext:
Im Blätterteppich, kalt und grau,
bricht zartes Lila leise auf –
der Wald noch kahl, der Himmel rau,
nimmt still die Zeit den alten Lauf.

Kein Frost hält diese Kraft zurück,
die aus der Erde stille drängt –
der Frühling schickt sein erstes Glück,
bevor der Mai die Äste hängt.

So wächst aus Dunkel, Laub und Ruh,
die Hoffnung, zart und unbeschwert –
...
357 Goldene Wächter 09.03.26
Vorschautext:
Im Morgengrauen strecken sie sich weit,
die Sonnenblumen, leuchtend stolz und klar.
Sie folgen ihrem Stern durch Raum und Zeit,
als wäre Licht ihr einziges Lebenspaar.

Mit goldenem Haupt im Sommerwind sie stehen,
verwurzelt tief im warmen Erdenschoß.
Sie drehen sich, dem Sonnenlauf zu sehen
und blühen auf – strahlend, wundergroß.

Wenn Abendrot den Himmel sanft umhüllt,
neigt sich ihr Haupt in ruhiger Rast.
...
356 Tanz aus Flügeln 09.03.26
Vorschautext:
Im Morgenlicht erwacht ein buntes Kind,
es streift ganz leis den stillen Blütenraum.
Ein Flügelschlag, entführt die Zeit im Wind
und tanzt aus Duft und Sonne seinen Traum.

Am Mittag trägt ihn warmer Himmel weit,
er zieht aus Farben eine leichte Spur.
Die Welt vergeht, doch bleibt ein Hauch aus Zeit,
im Flattern einer flüchtigen Figur.

Zum Abend sinkt der Tag ins goldne Land,
der Falter ruht im Gras so still und sacht.
...