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| 320 | Wieder steht die Stadt still | 25.02.26 | ||
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Vorschautext: Ich steh am Gleis im Morgenlicht, der Wind fährt kühl durch mein Gesicht. Kein Zug erscheint, kein Motor brummt, die ganze Stadt bleibt wieder stumm. Ich seh die Uhr werde nervös, mein Plan zerfällt schon wieder bloß. Ich wollte pünktlich irgendwohin, doch alles steht – ich komm nicht hin. Ich höre ein Fluchen neben mir, „Schon wieder Streik!“ tönt es von hier. ... |
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| 319 | Drei Wege, ein Kreis | 25.02.26 | ||
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Vorschautext: In jungen Tagen: Zeit im Lauf, die Kraft brennt hell und frei. Doch Münzen fehlen oft zuhauf, der Traum ist leicht wie Blei. Im Leben dann: Das Geld ist da, die Stärke bleibt bereit. Doch Stunden fliehn, Jahr für Jahr, die Uhr schlägt ohne Zeit. Im Alter glänzt das Geld so fein, die Zeit wird klar und weit. ... |
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| 318 | Rennen gegen die Zeit | 25.02.26 | ||
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Vorschautext: Morgens noch nichts ahnend wach, da drückt es plötzlich, ganz genau. Der Bauch wird laut, die Welt ist schwach und flugs rennt man zum stillen Bau. Man flucht, man sitzt, man grinst zugleich, die Uhr tickt schneller als gedacht. Der Körper meint es gar nicht weich, er hat das Chaos selbst entfacht. Doch irgendwann, nach wildem Spiel, kehrt Ruhe ein, man atmet frei. ... |
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| 317 | Entzündeter Blick | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Ein Schleier liegt auf meinem Blick, das Auge brennt in leisem Rot. Die Welt tritt einen Schritt zurück, als wäre sie nur ein sanftes Boot. Es perlt ein Glanz aus klarem Nass, wie Regen kurz vor Sonnenschein. Die Lider werden schwer wie Glas, doch Ruhe zieht behutsam ein. So schließt der Blick für kurze Zeit, die Nacht legt Frieden sanft dazu. ... |
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| 316 | Diagnose im Spiegel des Auges | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Die Bindehaut ist klar entzündet, ein roter Saum um meinen Blick. Gefäße weit, das Licht verschwindet, der Tränenfluss kommt stets zurück. Ich fühl ein Brennen, Zellalarm, mein Lid reagiert gereizt und schwer. Sekret wird klar, die Fläche warm, mein Blick ist müde, sieht nichts mehr. Doch Zeit und Ruhe wirken sacht, ich halt die Augentropfen still bereit. ... |
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| 315 | Der Viren Gast mit schlechten Manieren | 24.02.26 | ||
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Vorschautext: Ich schleiche mich rein, ganz klein und gemein, durch Niesen und Husten lade ich mich ein. Ich hüpfe auf dein Sofa, dann gleich in dein Bett, ich bin winzig, doch nervig – extrem unnett. Ich bring Schweiß und Frost im wilden Verein, erst Sauna, dann Winter, so muss das sein. Du zitterst, du schnaufst, die Nase läuft los, ich klatsche begeistert – mein Auftritt ist groß. Doch irgendwann, pack ich die Koffer ganz still, weil mich keiner wirklich behalten will. ... |
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| 314 | Feuer im Bauch (Sodbrennen) | 23.02.26 | ||
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Vorschautext: Ein Ziehen steigt im Innern auf, als wäre dort Glut statt Abendbrot. Der Magen meldet lauten Lauf, die Kehle brennt in hellem Rot. Man trinkt, man sitzt, man steht ganz schief und verflucht die Pizza von vorhin. Der Schmerz ist klein, doch ziemlich fies, mit Feuerwerk bis unters Kinn. Doch irgendwann wird es wieder still, die Glut verlischt, der Bauch wird weich. ... |
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| 313 | Eingeklemmt (Rücken) | 23.02.26 | ||
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Vorschautext: Ein falscher Schritt, ein leiser Knacks, der Rücken ruft sofort Alarm. Man steht da wie ein alter Dachs und jeder Meter wird zum Darm. Der Schmerz zieht tief bis in das Bein, man flucht und lacht zur selben Zeit. Der Kopf will stark und tapfer sein, doch jeder Schritt tut schrecklich leid. Doch langsam kehrt die Hoffnung ein, mit Wärme, Ruhe, etwas Mut. ... |
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| 312 | Wenn das Licht mich wieder findet | 23.02.26 | ||
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Vorschautext: Die Sorgen greifen wieder nach mir aus und legen mir die Schwere auf die Brust. Doch irgendwo führt noch ein Weg nach Haus, auch wenn ich heute zweifle voller Frust. Ich rutsche ab ins dunkle, kalte Tief, doch etwas in mir weigert sich zu fallen. Als leise Stimme, die mich sanft noch rief und sagt: Die Nacht kann nicht für immer wallen. Allein zu gehen fällt mir manchmal schwer, doch jeder Schritt ist mehr als stilles Steh´n. ... |
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| 311 | Zwischen Bauchweh und Mut | 22.02.26 | ||
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Vorschautext: Die Nacht ist lang, der Bauch wird laut, der Weg zum Bad ist viel zu nah. Man flucht, man lacht, halb schon vertraut, weil nichts mehr geht, wie es mal war. Der Körper schwach, die Stirn ganz heiß, die Zeit sie zieht nur still vorbei. Doch tief im Leid, man ahnt und weiß: Das hier geht auch irgendwann vorbei. Am Morgen dann ein sanfter Sieg, ein Schluck, der fast wie Hoffnung schmeckt. ... |
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| 310 | Zwischen Klo und Hoffnung | 22.02.26 | ||
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Vorschautext: In dunkler Nacht beginnt der wilde Kampf, der Weg führt immer wieder nur zum Klo. Der Magen grollt, als wäre er heißer Dampf, man flucht verzweifelt – irgendwie ist es so. Der Körper zittert, sammelt letzte Kraft, Gedanken treiben langsam, müde, leer. Doch zwischen Pausen hofft man, dass man´s schafft, das dieser Spuk verschwindet, endlich mehr. Am neuen Tag keimt leise neuer Mut, ein Schluck aus Wasser glänzt wie pures Licht. ... |
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| 309 | Wo Heilung leise wächst | 22.02.26 | ||
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Vorschautext: Du hast getan, was möglich war, mit offenem Herzen...ehrlich, klar. Du hast geliebt mit stiller Kraft, auch wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft. Du weißt nun tief in deinem Sein, dein Herz war wahr, dein Wille rein. Du standest fest in dunkler Zeit, mit Güte, Wärme, Menschlichkeit. Die Heilung dehnt sich, Schritt für Schritt, nimmt allerletzte Zweifel mit. ... |
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| 308 | Splitter in der Seele | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Die Vergangenheit holt mich ein, doch heute trägt der Geist schon Licht. Er dringt zwar tief ins Herz hinein, doch langsam weicht, was mich zerbricht. Der Rückblick sticht, doch ich besteh´, ich lerne still ihn loszulassen. Im Himmel über mir ergeh´, ein Licht das ich beginn zu fassen. Die Splitter, die in mir noch wohnen, sind da, doch nicht mehr wirklich scharf. ... |
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| 307 | Geburtstags – Rezept | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Nimm eine Handvoll Lebensfreude, dazu ein Häufchen Zuversicht, verquirle das Ganze ohne Reue, mit Liebe, die durchs Herz dir bricht. Ein Klecks Humor darf nicht fehlen, ein Schwung Gesundheit kommt davor. Nun lass das Glück sich dazugesellen - und schiebe das Jahr ins Ofenrohr. VERSION 2 ... |
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| 306 | Wenn Wellen tragen | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Auf den Wellen treibe ich dahin, so tief im Grund wird Hoffen klein. Ich such den Weg, ich such den Sinn,, damit ich nicht allein muss sein. Doch muss ich selbst den Weg mir ziehen und lerne mit jedem Schritt zu stehen. Ich darf vor meiner Last nicht fliehen und darf den Sturm als Kraft verstehen. Auf Wellen kämpfe ich munter fort, kein Mühen bleibt auf Dauer leer. ... |
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| 305 | Kreise, die zurückkehren | 21.02.26 | ||
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Vorschautext: Das Leben zieht im großen Kreis und zeigt mir klar und deutlich, schau was ich verteile, kehrt - ich weiß - zu mir zurück, genau so rau. Bevor ich Hass in mir gebär, schau ich zuerst auf mich allein. Ich nehme mir die Zeit dafür, dass niemand mehr mich fährt darein. Ich werde mich noch einst besinnen, auf meinem eigenen, stillen Pfad. ... |
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| 304 | Nach vorn zum Licht | 20.02.26 | ||
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Vorschautext: Warum siehst du zurück, statt einmal nach vorn? Dort liegt nur altes Glück und längst vergangener Zorn. Schau nicht nur in die Zeit, die hinter dir schon lag. Ein Schritt bringt Klarheit, wenn man nach vorne mag. Wenn Schmerz in dir erwacht, dann halte kurz nur ein. ... |
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| 303 | Was aus Dunkel Hoffnung macht | 20.02.26 | ||
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Vorschautext: Manchmal sitz ich und such mein Sein, doch spür ich wie ein neues Licht mich trägt. Ich atme still in meinen Tag hinein, wo sich ein Weg aus alten Schatten legt. Ich brauche Mut, um mehr von mir zu sehn, damit sich manches endlich wandeln kann. Doch Schritt für Schritt wird alles weitergehn und jeder Fehler zeigt mir meinen Plan. In mir war oft ein Sturm aus Schmerz und Last, der mich in die tiefe Dunkelheit einzog. ... |
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| 302 | Die Eintagsfliege | 19.02.26 | ||
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Vorschautext: Es summt die Fliege, frisch geboren, am Morgen schon ist sie erkoren. Ein Leben kurz, nur einen Tag, doch voller Tatendrang und Schlag. Sie tanzt im Sonnenlicht herum, macht jeden Tag ein großes Drum. Ein Blätterblatt, ein Fenster ein Tisch, für sie ist alles ein Abenteuer frisch! Doch abends dann, oh weh, oh Graus, liegt sie schon still in ihrem Haus. ... |
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| 301 | Die wilde Eintagsfliege | 19.02.26 | ||
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Vorschautext: Die Fliege sprang aus ihrem Ei, sagte: "Heute mach ich richtig frei!" Sie kaufte ein Mini Hut aus Blatt und rollte ein Würstchen über den Ratt. Sie tanzte Tango auf der Katzentreppe, klaute ein Bonbon aus Opas Schleppe. Im Supermarkt ritt sie auf der Milch und rief den Küken: "Hey, ihr seid zu schlicht!" Am Abend dann, vom ganzen Trubel matt, fiel sie ins Wasser - platsch! - und satt. ... |
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