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| 275 | Delphingruß | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Ich mag die Delphine, ihr Lachen so leicht. Sie tanzen im Blauen, wo niemand sie erreicht. Ich mag die Delphine, so hell und so frei. Sie springen wie Träume, der Himmel steht bei. Ihr Tanzen im Blauen, erfüllt mich mit Glück. ... |
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| 274 | Nächtlicher Widerhall | 15.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Traum gefangen, Nacht für Nacht, ein Schrei, der mich aus Schatten reißt. Was immer dort in mir erwacht, macht jede Stille frostig, heiß. Ich suche Schuld und finde nichts, mein Herz bleibt dennoch voller Beb´ Etwas verbirgt sich im Gesicht - das nur im Dunkel will noch schweb´ Es steigt so Altes aus dem Grund, das längst in Schweigen unterging. ... |
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| 273 | Hinter stillen Augen | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Ich sehe die Tränen, die hier fließen, bemühe´ mich, sie zu verstehen. Doch meine bleiben ungeschlossen - wer kann durch meine Stille gehen? Ich sehe was die Menschen leiden, doch wer versteht was ich empfind? Ich hör ihr Weinen, kann nicht meiden, doch meine Stille bleibt geschwind. Sag ich, was wirklich mich bedrückt, so heißt es dann, ich seie wirr. ... |
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| 272 | Wehwehchen – Walzer | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Mein Rücken knackt wie altes Holz, mein Knie macht „Knirsch“ im Takt. Ich geh trotzdem noch ziemlich stolz, auch wenn´s im Kreuz laut knackt. Ich nahm ne Pille, blau und rund, sie sollte ihre Wunder tun. Doch außer leichtem Magenschwund, ließ sie mich nur müde ruhn. Der Doktor schaut mich ernsthaft an, als wär ich selten dumm. ... |
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| 271 | Hinter deiner Mauer | 14.01.26 | ||
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Vorschautext: Warum verwehrst du dir das Licht? Warum bleibt jeder dir so fern? Warum vertraust du ihnen nicht? Warum willst du dich nicht begern? Warum befreist du dich noch nicht? Kein Mensch bleibt je von Fehlern frei. Doch niemand trägt ein Engelslicht und keiner wird vollkommen sein. Warum gehst du den Weg allein? Warum versperrst du dir die Sicht? ... |
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| 270 | Eis aus Worten | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Norden knirscht das alte Recht, im Frost wird Macht erneut gerecht. Ein Anspruch fällt wie kalter Stein, ins Schweigen aus dem Polarmeer hinein. Verbündete flüstern Schutz und Pflicht, doch ändern sanfte Pläne nichts. Die Arktis hört, was keiner sagt, wenn Stärke leise Grenzen fragt. So steht die Welt im weißen Raum, zwischen Drohungen, Angst und Traum. ... |
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| 269 | Wenn keiner stehen bleibt | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Ihr hört mir kaum in Ruhe zu und jedes Wort verhallt im Raum. Ich frag mich längst: Wozu das nu? Denn Hilfe bleibt nur leerer Traum. Ihr sollt mich tragen, wenn´s mich drückt und stehen bleiben, wenn´s mich beugt. Doch nichts davon hat je geglückt, wenn Not sich still nach Halt verneigt. So steh ich wieder ganz allein, ihr dreht euch weg beim kleinsten Schlag. ... |
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| 268 | Der erste Funke | 13.01.26 | ||
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Vorschautext: Wie kann ich lieben? Frag ich leis. Vielleicht beginnt es Schritt für Schritt. Ein Funke wärmt das innere Eis und nimmt ein Stück der Zweifel mit. So vieles wirkt noch durcheinand, doch manchmal hilft ein Atemzug. Ein kleiner Mut wird langsam Stand und wandelt Furcht in neuen Hug. Und du, der diese Zeilen liest, erkennst vielleicht, wohin ich geh. ... |
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| 267 | Splitter aus Erinnerungen | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Vergangenheit holt mich ein, ihr bittrer Geist brennt ohne Ruh. Er dringt mir tief ins Herz hinein, macht Schmerz, der sich nicht schnell legt nu. Der Rückblick sticht so scharf, so schwer, ich will ihn still in mir begraben. Doch blick ich suchend in das Meer, der Wolken, die mich sanft getragen. Die Splitter in der Seele ruh´n und schneiden tief wo sie es wollen. ... |
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| 266 | Lügen über Lügen 2 | 12.01.26 | ||
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Vorschautext: Du bist es überhaupt nicht wert, dass man ein Gedanke verschwendet. Du hast deine Grenze überquert, wenn man dir den Rücken wendet. Du bist so was von verlogen und dir habe ich mal vertraut. Bei Kindern nennt man´s ungezogen, jawohl, ich habe dich durchschaut. Du machst den Mund auf und lügst, so was habe ich schon so oft erlebt. ... |
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| 265 | Im Schweigen des Waldes | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Schnee versammelt, leis und nah, der Wald hält kurz den Atem an. Kein Ruf nach Gold, kein lautes "Ja", nur Raum, wo Leben wohnen kann. Die Pfote ruht, das Auge wacht, ein Schild spricht sanft von stiller Zeit. Die Erde hört in dieser Nacht, den Wunsch nach Platz und Friedlichkeit. Wo Fuchs und Reh im Dunkel zieh´n, bewahrt der Wald ihr leises Recht. ... |
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| 264 | Zwischen Schatten und Morgenlicht | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Manchmal sitze ich still allein und will ganz bei mir selbst sein. Doch merke ich: Es braucht noch Kraft, bis Neues in mir Ordnung schafft. Ich sehe mich oft noch fehlerhaft, nicht nur dort, wo Herkunft schafft. Ich trag so vieles, viel zu schwer, wünsche mir, ich wäre leichter mehr. In mir war lange Zeit viel Wut, sie trieb mir jeden Mut kaputt. ... |
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| 263 | Schneetief "Elli" | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Flocken fallen, leis und klein, fragt eine: "Wo willst du denn sein?" "Am Nordpol, ruhig, eisig und still." "Ich? Nach Berlin, mit viel und lauten Geschrill." Warnstufe hoch, die Schulen zu, doch Elli zieht im Bogen, im Nu. Kein Sturm, kein Schnee, nur nasses Grau - doch Panik? Die war ganz genau. Berlin schaut hoch, der Himmel lacht, der große Sturm war über Nacht entfacht. ... |
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| 262 | Zwei Flocken im Sturzflug | 11.01.26 | ||
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Vorschautext: Zwei Schneeflocken schweben leis, vom Himmel runter, klirrend weiß. Fragt die eine, ganz geschniegelt: "Na, wohin wirst du gesegelt?" "Zum Nordpol flieg ich, ganz entspannt, bleib liegen dort im ewigen Land. Kein Streß, kein Funk, kein Warnsystem - nur Eis, nur Ruhe, so angenehm." Die andere lacht mit frechen Blick: "Ich hab da einen anderen Trick. ... |
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| 261 | Ein Mund aus Schweigen | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Als Kind zum Schweigen klein gemacht, lernte ich nicht sprechen, hielt fest. Die Angst, die größer war, alsacht, ließ ich den Mund verschlossen, wie ein Nest. Als Kind still mundtot hingestellt, lernte ich nicht fragen, zog mich ein. Gehemmt vom Blick, der mich gefällt, ließ ich die Worte ungefragt allein. Ich war noch klein, noch nicht bereit, man sagte mir: Du kannst es nicht. ... |
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| 260 | Schneemann Geflüster | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: In der Stadt aus Eis und Lichterglanz, beginnt ein leiser Schneemann – Tanz. Der Wind erzählt, der Mond schaut zu, die Nacht summt eine Winterruh. Der Mond schaut zu vom Himmelszelt, wie leise der Schnee die Zeit anhält. Die Nacht erzählt im Frost ihr Spiel und Winterträume werden viel. Und wenn der Morgen Sonne bringt, ein Schneemann lacht, der andre sinkt. ... |
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| 259 | Winterflüstern | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Schnee erzählt ganz leis im Chor, der Wind klopft sacht an Eisentor. Ein Lachen huscht durch kalte Zeit, der Winter bleibt - doch Herzen weit. Der Mond malt Silber auf den Grund, die Nacht wird weich, die Zeit wird rund. Im Frost erwacht ein stilles Glück, der Winter nickt und lächelt zurück. Und wenn der Morgen dann erwacht, liegt Glitzer auf der weißen Pracht. ... |
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| 258 | Generation Bordstein | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Oma lächelt, Stock in der Hand, sie kennt hier jeden Stein am Rand. Der Junge starrt aufs Display klein, die Welt passt grad ins Handy rein. „Komm ich führ dich, pass gut auf!“ ruft sie heiter mitten im Lauf. Er wischt noch schnell den letzten Chat, und vergisst, dass der Bordstein Kanten hat. So geht’s durchs Leben, Schritt für Schritt: Mal führt die Jugend, mal geht sie mit. ... |
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| 257 | Zwischen Türen und Gewitter | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Siebzehn Jahre, schwere Zeit, Chaos, Lärm und Widrigkeit. Zwischen Höhen, tiefem Fall, sag ich leise: Was für eine Qual. Mutter taumelt, kämpft um Ruh, sagt sich ständig: Weiter du. Jeder Tag ein leiser Krieg, selten Freude, selten Sieg. Wann hört all das Chaos endlich auf? Wann nimmt diese Zeit den Lauf? ... |
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| 256 | Wenn der Körper klagt | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Fast jeder, jung sowie alt, kennt Leid und Krankheitsschmerz. Wenn Unwohlsein erschallt, wird schwer und müde das Herz. Bald hier ein Stich, dort die Not, der Schmerz geht nicht vorbei. Man hofft auf heilige Saat, in jeder Apothekerei. Man schluckt so manche Pille und hofft auf die Lebens Kraft. ... |
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