Profil von Claudia Behrndt

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2011
Geburtsdatum: * 06.06.1972

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Mit meinen Gedichten, quer durch mein Leben, will ich jene Menschen erreichen, die ähnliches
erlebt haben wie ich.
Durch das Schreiben habe ich versucht meine Gefühlswelt besser zu verarbeiten.


"Ich schreibe lieber ein Gedicht, denn
das widerspricht mir wenigstens nicht"

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Anzahl Gedichte: 468
Anzahl Kommentare: 72
Gedichte gelesen: 688.147 mal
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Titel
328 Zwischen Atem und Aufbruch 01.03.26
Vorschautext:
Durchatmen, leise flüstert schon der Wind,
es sagt uns sanft: Das Wochenende naht.
Im Herzen lacht ein kleines Frühlingskind,
die Sonne wärmt uns freundlich auf dem Pfad.

Das erste Grün im milden Morgenlicht,
vertreibt die grauen Schatten kalter Zeit.
Ein neuer Duft durchzieht nun Luft und Sicht
und trägt die Seele still in Weite weit.

Herrlich erklingt ein heller Frühlingsklang,
ein Augenblick voll leisem, warmen Glück.
...
327 Willkommen März 01.03.26
Vorschautext:
Ein silberheller Morgen grüßt den Tag,
der Winter weicht mit leisem, milden Schritt.
Ein erster Vogel singt vom Dachfirst zag
und Hoffnung kehrt in jedes Herz zurück.

Nun streut der März sein zartes Blütenband,
ein frischer Duft zieht sacht durch Feld und Au.
Er wärmt behutsam Wald und weites Land
und malt den Himmel lichter, klar und blau.

Nun tanzt das Licht auf Flur und Wiesenherz,
ein sanfter Wind streicht schmeichelnd übers Land.
...
326 Frühlingsfahrt im Stillstand 28.02.26
Vorschautext:
Wenn wieder mal die BVG streikt,
dann bleibt die Stadt im Atem stehen.
Doch wer den Takt der Räder eicht,
kann neue Wege vor sich sehen.

Ich schwing mich auf mein Fahrrad sacht,
der Morgen trägt ein mildes Kleid.
Der Frühling lächelt, sonnendurchdacht
und schenkt dem Tag Gelassenheit.

Der Fahrtwind singt ein leises Lied,
durch Straßen, die nun träumend ruh´n.
...
325 Feuer auf der Lippe 28.02.26
Vorschautext:
Ein leises Kribbeln kündigt es mir an,
wie Funken die im Stillen Feuer schüren.
Erst Jucken, das ich kaum ertragen kann,
dann Brennen, das beginnt mich zu verführen.

Es wächst zu Bläschen, klein und voller Glut,
sie pochen frech im zarten Mundrevier.
Ein roter Kreis, der trotzig brennen tut,
als rief er spöttisch: "Heute bleibst du hier."

Drum hängt ein Schild nun an meinem Mund,
"Betreten strengstens untersagt, oh nein!"
...
324 Krank, aber lustig 28.02.26
Vorschautext:
Der Bauch tut weh, die Nase läuft,
die Stirn so heiß, der Kopf ganz schwer.
Der Rücken brennt, man flucht und säuft,
doch lachen kann man immer mehr.

Die Füße tun weh, der Arm zuckt wild,
der Zeh verzieht sich wie ein Strich.
Der Magen grollt, man bleibt nicht mild,
die Krankheit tanzt – man lacht zugleich.

Die Hustenattacken kommen schnell,
der Schnupfen prickelt bis ins Ohr.
...
323 Hoffnung im Herzen 28.02.26
Vorschautext:
Ein Mädchen sitzt im Schattenraum,
ihr Herz ist müde, schwer und klein!
Ich leg ihr still die Decke kaum
und sag: “Du musst nicht einsam sein“

Die Tränen fallen in den Schoß,
ihr Blick verliert sich fern und nah.
Ich setz mich neben sie und hoff´,
dass sie spürt: Ich bin für sie da.

Sie atmet leise, zitternd, sacht,
doch lässt mich langsam an sich ran.
...
322 Wieder steht die Stadt still (2) 27.02.26
Vorschautext:
Kein Bus fährt heut, kein Zug, keine Tram,
weil wieder Streik im Lande kam.
Ich steig aufs Rad im Morgenlicht,
zur Arbeit fahr ich froh und schlicht.

Der Wind weht mild, der Himmel klar,
als wäre es schon der Frühling gar.
So roll ich leicht durch Stadt und Zeit,
und lass den Ärger streikbereit.

Die Räder surren, Tritt für Tritt,
der Morgen atmet leise mit.
...
321 Heutiger Frühlingsgruß 26.02.26
Vorschautext:
Heute ist der erste Tag im Jahr,
die Sonne macht den Himmel klar.
Ein warmer Wind streicht übers Feld,
der Frühling klopft an unsere Welt.

Der Morgen lacht im goldenen Schein,
ein zarter Duft zieht durch die Luft.
Die Welt erwacht im Blütenschein
und trägt der Neubeginn süßen Duft.

Ein warmer Hauch streift Wald und Feld,
er weckt das Grün aus kühler Ruh.
...
320 Wieder steht die Stadt still 25.02.26
Vorschautext:
Ich steh am Gleis im Morgenlicht,
der Wind fährt kühl durch mein Gesicht.
Kein Zug erscheint, kein Motor brummt,
die ganze Stadt bleibt wieder stumm.

Ich seh die Uhr werde nervös,
mein Plan zerfällt schon wieder bloß.
Ich wollte pünktlich irgendwohin,
doch alles steht – ich komm nicht hin.

Ich höre ein Fluchen neben mir,
„Schon wieder Streik!“ tönt es von hier.
...
319 Drei Wege, ein Kreis 25.02.26
Vorschautext:
In jungen Tagen: Zeit im Lauf,
die Kraft brennt hell und frei.
Doch Münzen fehlen oft zuhauf,
der Traum ist leicht wie Blei.

Im Leben dann: Das Geld ist da,
die Stärke bleibt bereit.
Doch Stunden fliehn, Jahr für Jahr,
die Uhr schlägt ohne Zeit.

Im Alter glänzt das Geld so fein,
die Zeit wird klar und weit.
...
318 Rennen gegen die Zeit 25.02.26
Vorschautext:
Morgens noch nichts ahnend wach,
da drückt es plötzlich, ganz genau.
Der Bauch wird laut, die Welt ist schwach
und flugs rennt man zum stillen Bau.

Man flucht, man sitzt, man grinst zugleich,
die Uhr tickt schneller als gedacht.
Der Körper meint es gar nicht weich,
er hat das Chaos selbst entfacht.

Doch irgendwann, nach wildem Spiel,
kehrt Ruhe ein, man atmet frei.
...
317 Entzündeter Blick 24.02.26
Vorschautext:
Ein Schleier liegt auf meinem Blick,
das Auge brennt in leisem Rot.
Die Welt tritt einen Schritt zurück,
als wäre sie nur ein sanftes Boot.

Es perlt ein Glanz aus klarem Nass,
wie Regen kurz vor Sonnenschein.
Die Lider werden schwer wie Glas,
doch Ruhe zieht behutsam ein.

So schließt der Blick für kurze Zeit,
die Nacht legt Frieden sanft dazu.
...
316 Diagnose im Spiegel des Auges 24.02.26
Vorschautext:
Die Bindehaut ist klar entzündet,
ein roter Saum um meinen Blick.
Gefäße weit, das Licht verschwindet,
der Tränenfluss kommt stets zurück.

Ich fühl ein Brennen, Zellalarm,
mein Lid reagiert gereizt und schwer.
Sekret wird klar, die Fläche warm,
mein Blick ist müde, sieht nichts mehr.

Doch Zeit und Ruhe wirken sacht,
ich halt die Augentropfen still bereit.
...
315 Der Viren Gast mit schlechten Manieren 24.02.26
Vorschautext:
Ich schleiche mich rein, ganz klein und gemein,
durch Niesen und Husten lade ich mich ein.
Ich hüpfe auf dein Sofa, dann gleich in dein Bett,
ich bin winzig, doch nervig – extrem unnett.

Ich bring Schweiß und Frost im wilden Verein,
erst Sauna, dann Winter, so muss das sein.
Du zitterst, du schnaufst, die Nase läuft los,
ich klatsche begeistert – mein Auftritt ist groß.

Doch irgendwann, pack ich die Koffer ganz still,
weil mich keiner wirklich behalten will.
...
314 Feuer im Bauch (Sodbrennen) 23.02.26
Vorschautext:
Ein Ziehen steigt im Innern auf,
als wäre dort Glut statt Abendbrot.
Der Magen meldet lauten Lauf,
die Kehle brennt in hellem Rot.

Man trinkt, man sitzt, man steht ganz schief
und flucht auf die Pizza von vorhin.
Der Schmerz ist klein, doch ziemlich tief,
mit Feuerwerk bis unters Kinn.

Doch irgendwann wird es wieder still,
die Glut verlischt, der Bauch wird weich.
...
313 Eingeklemmt (Rücken) 23.02.26
Vorschautext:
Ein falscher Schritt, ein leiser Knacks,
der Rücken ruft sofort Alarm.
Man steht da wie ein alter Dachs
und jeder Schritt macht einen lahm.

Der Schmerz zieht tief bis in das Bein,
man flucht und lacht zur selben Zeit.
Der Kopf will stark und tapfer sein,
doch jeder Schritt tut schrecklich leid.

Doch langsam kehrt die Hoffnung ein,
mit Wärme, Ruhe, etwas Mut.
...
312 Wenn das Licht mich wieder findet 23.02.26
Vorschautext:
Die Sorgen greifen wieder nach mir aus
und legen mir die Schwere auf die Brust.
Doch irgendwo führt noch ein Weg nach Haus,
auch wenn ich heute zweifle voller Frust.

Ich rutsche ab ins dunkle, kalte Tief,
doch etwas in mir weigert sich zu fallen.
Als leise Stimme, die mich sanft noch rief
und sagt: Die Nacht kann nicht für immer wallen.

Allein zu gehen fällt mir manchmal schwer,
doch jeder Schritt ist mehr als stilles Steh´n.
...
311 Zwischen Bauchweh und Mut 22.02.26
Vorschautext:
Die Nacht ist lang, der Bauch wird laut,
der Weg zum Bad ist viel zu nah.
Man flucht, man lacht, halb schon vertraut,
weil nichts mehr geht, wie es mal war.

Der Körper schwach, die Stirn ganz heiß,
die Zeit sie zieht nur still vorbei.
Doch tief im Leid, man ahnt und weiß:
Das hier geht auch irgendwann vorbei.

Am Morgen dann ein sanfter Sieg,
ein Schluck, der fast wie Hoffnung schmeckt.
...
310 Zwischen Klo und Hoffnung 22.02.26
Vorschautext:
In dunkler Nacht beginnt der wilde Streit,
der Weg führt stets erneut zum stillen Ort.
Der Magen grollt in dumpfer Bitterkeit,
man flucht verzweifelt, schleppt sich immerfort.

Der Körper bebt und sammelt letzte Kraft,
die Gedanken ziehn so müd und schwer dahin.
Doch zwischen Pausen hofft man, dass man´s schafft,
das endlich Ruhe kehrt zum kranken Sinn.

Am neuen Tag erwacht ganz leis der Mut,
ein Schluck aus Wasser glänzt, wie mildes Licht.
...
309 Wo Heilung leise wächst 22.02.26
Vorschautext:
Du hast getan, was möglich war,
mit offenem Herzen...ehrlich, klar.
Du hast geliebt mit stiller Kraft,
auch wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Du weißt nun tief in deinem Sein,
dein Herz war wahr, dein Wille rein.
Du standest fest in dunkler Zeit,
mit Güte, Wärme, Menschlichkeit.

Die Heilung dehnt sich, Schritt für Schritt,
nimmt allerletzte Zweifel mit.
...