Winterflüstern

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der Schnee erzählt ganz leis im Chor,
der Wind klopft sacht an Eisentor.
Ein Lachen huscht durch kalte Zeit,
der Winter bleibt - doch Herzen weit.

Der Mond malt Silber auf den Grund,
die Nacht wird weich, die Zeit wird rund.
Im Frost erwacht ein stilles Glück,
der Winter nickt und lächelt zurück.

Und wenn der Morgen dann erwacht,
liegt Glitzer auf der weißen Pracht.
Die Flocken tanzen leis im Licht,
der Winter lacht und weicht uns nicht.

© Claudia Behrndt
10.01.2026

Informationen zum Gedicht: Winterflüstern

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10.01.2026
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