Profil von Claudia Behrndt

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2011
Geburtsdatum: * 06.06.1972

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Mit meinen Gedichten, quer durch mein Leben, will ich jene Menschen erreichen, die ähnliches
erlebt haben wie ich.
Durch das Schreiben habe ich versucht meine Gefühlswelt besser zu verarbeiten.


"Ich schreibe lieber ein Gedicht, denn
das widerspricht mir wenigstens nicht"

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Anzahl Gedichte: 475
Anzahl Kommentare: 76
Gedichte gelesen: 693.979 mal
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Titel
315 Der Viren Gast mit schlechten Manieren 24.02.26
Vorschautext:
Ich schleiche mich rein, ganz klein und gemein,
durch Niesen und Husten lade ich mich ein.
Ich hüpfe auf dein Sofa, dann gleich in dein Bett,
ich bin winzig, doch nervig – extrem unnett.

Ich bring Schweiß und Frost im wilden Verein,
erst Sauna, dann Winter, so muss das sein.
Du zitterst, du schnaufst, die Nase läuft los,
ich klatsche begeistert – mein Auftritt ist groß.

Doch irgendwann, pack ich die Koffer ganz still,
weil mich keiner wirklich behalten will.
...
314 Feuer im Bauch (Sodbrennen) 23.02.26
Vorschautext:
Ein Ziehen steigt im Innern auf,
als wäre dort Glut statt Abendbrot.
Der Magen meldet lauten Lauf,
die Kehle brennt in hellem Rot.

Man trinkt, man sitzt, man steht ganz schief
und flucht auf die Pizza von vorhin.
Der Schmerz ist klein, doch ziemlich tief,
mit Feuerwerk bis unters Kinn.

Doch irgendwann wird es wieder still,
die Glut verlischt, der Bauch wird weich.
...
313 Eingeklemmt (Rücken) 23.02.26
Vorschautext:
Ein falscher Schritt, ein leiser Knacks,
der Rücken ruft sofort Alarm.
Man steht da wie ein alter Dachs
und jeder Schritt macht einen lahm.

Der Schmerz zieht tief bis in das Bein,
man flucht und lacht zur selben Zeit.
Der Kopf will stark und tapfer sein,
doch jeder Schritt tut schrecklich leid.

Doch langsam kehrt die Hoffnung ein,
mit Wärme, Ruhe, etwas Mut.
...
312 Wenn das Licht mich wieder findet 23.02.26
Vorschautext:
Die Sorgen greifen wieder nach mir aus
und legen mir die Schwere auf die Brust.
Doch irgendwo führt noch ein Weg nach Haus,
auch wenn ich heute zweifle voller Frust.

Ich rutsche ab ins dunkle, kalte Tief,
doch etwas in mir weigert sich zu fallen.
Als leise Stimme, die mich sanft noch rief
und sagt: Die Nacht kann nicht für immer wallen.

Allein zu gehen fällt mir manchmal schwer,
doch jeder Schritt ist mehr als stilles Steh´n.
...
311 Zwischen Bauchweh und Mut 22.02.26
Vorschautext:
Die Nacht ist lang, der Bauch wird laut,
der Weg zum Bad ist viel zu nah.
Man flucht, man lacht, halb schon vertraut,
weil nichts mehr geht, wie es mal war.

Der Körper schwach, die Stirn ganz heiß,
die Zeit sie zieht nur still vorbei.
Doch tief im Leid, man ahnt und weiß:
Das hier geht auch irgendwann vorbei.

Am Morgen dann ein sanfter Sieg,
ein Schluck, der fast wie Hoffnung schmeckt.
...
310 Zwischen Klo und Hoffnung 22.02.26
Vorschautext:
In dunkler Nacht beginnt der wilde Streit,
der Weg führt stets erneut zum stillen Ort.
Der Magen grollt in dumpfer Bitterkeit,
man flucht verzweifelt, schleppt sich immerfort.

Der Körper bebt und sammelt letzte Kraft,
die Gedanken ziehn so müd und schwer dahin.
Doch zwischen Pausen hofft man, dass man´s schafft,
das endlich Ruhe kehrt zum kranken Sinn.

Am neuen Tag erwacht ganz leis der Mut,
ein Schluck aus Wasser glänzt, wie mildes Licht.
...
309 Wo Heilung leise wächst 22.02.26
Vorschautext:
Du hast getan, was möglich war,
mit offenem Herzen...ehrlich, klar.
Du hast geliebt mit stiller Kraft,
auch wenn dein Mut kaum Hoffnung schafft.

Du weißt nun tief in deinem Sein,
dein Herz war wahr, dein Wille rein.
Du standest fest in dunkler Zeit,
mit Güte, Wärme, Menschlichkeit.

Die Heilung dehnt sich, Schritt für Schritt,
nimmt allerletzte Zweifel mit.
...
308 Splitter in der Seele 21.02.26
Vorschautext:
Die Vergangenheit holt mich ein,
doch heute trägt der Geist schon Licht.
Er dringt zwar tief ins Herz hinein,
doch langsam weicht, was mich zerbricht.

Der Rückblick sticht, doch ich besteh´,
ich lerne still ihn loszulassen.
Im Himmel über mir ergeh´,
ein Licht das ich beginn zu fassen.

Die Splitter, die in mir noch wohnen,
sind da, doch nicht mehr wirklich scharf.
...
307 Geburtstags – Rezept 21.02.26
Vorschautext:
Nimm eine Handvoll Lebensfreude,
dazu ein Häufchen Zuversicht,
verquirle das Ganze ohne Reue,
mit Liebe, die durchs Herz dir bricht.

Ein Klecks Humor darf nicht fehlen,
ein Schwung Gesundheit kommt davor.
Nun lass das Glück sich dazugesellen -
und schiebe das Jahr ins Ofenrohr.

VERSION 2

...
306 Wenn Wellen tragen 21.02.26
Vorschautext:
Auf den Wellen treibe ich dahin,
so tief im Grund wird Hoffen klein.
Ich such den Weg, ich such den Sinn,,
damit ich nicht allein muss sein.

Doch muss ich selbst den Weg mir ziehen
und lerne mit jedem Schritt zu stehen.
Ich darf vor meiner Last nicht fliehen
und darf den Sturm als Kraft verstehen.

Auf Wellen kämpfe ich munter fort,
kein Mühen bleibt auf Dauer leer.
...
305 Kreise, die zurückkehren 21.02.26
Vorschautext:
Das Leben zieht im großen Kreis
und zeigt mir klar und deutlich, schau
was ich verteile, kehrt - ich weiß -
zu mir zurück, genau so rau.

Bevor ich Hass in mir gebär,
schau ich zuerst auf mich allein.
Ich nehme mir die Zeit dafür,
dass niemand mehr mich fährt darein.

Ich werde mich noch einst besinnen,
auf meinem eigenen, stillen Pfad.
...
304 Nach vorn zum Licht 20.02.26
Vorschautext:
Warum siehst du zurück,
statt einmal nach vorn?
Dort liegt nur altes Glück
und längst vergangener Zorn.

Schau nicht nur in die Zeit,
die hinter dir schon lag.
Ein Schritt bringt Klarheit,
wenn man nach vorne mag.

Wenn Schmerz in dir erwacht,
dann halte kurz nur ein.
...
303 Was aus Dunkel Hoffnung macht 20.02.26
Vorschautext:
Manchmal sitz ich und such mein Sein,
doch spür ich wie ein neues Licht mich trägt.
Ich atme still in meinen Tag hinein,
wo sich ein Weg aus alten Schatten legt.

Ich brauche Mut, um mehr von mir zu sehn,
damit sich manches endlich wandeln kann.
Doch Schritt für Schritt wird alles weitergehn
und jeder Fehler zeigt mir meinen Plan.

In mir war oft ein Sturm aus Schmerz und Last,
der mich in die tiefe Dunkelheit einzog.
...
302 Ein Flügelschlag der Ewigkeit 19.02.26
Vorschautext:
Es summt die Fliege, frisch geboren,
am Morgen ist sie schon erkoren.
Ein Leben kurz, nur einen Tag,
doch voller Kraft und Lebensdrang.

Sie tanzt vergnügt im hellen Licht,
als gäb es keine Sorgen nicht.
Ein Blatt, ein Tisch, ein Fenster klein,
für sie kann alles Abenteuer sein.

Doch abends dann, o weh, o Graus,
liegt sie ganz still in ihrem Haus.
...
301 Die wilde Eintagsfliege 19.02.26
Vorschautext:
Die Fliege sprang aus ihrem Ei,
sprach: "Heute fühl ich mich ganz frei!"
Sie trug ein Hütchen, fein aus Blatt,
und rollte froh ein Würstchen glatt.

Sie tanzte Tango leicht und keck,
stibitzte Bonbon hier im Eck.
Im Laden ritt sie auf und ab
und rief den Küken: "Seid nicht schlapp!"

Am Abend dann, vom Trubel matt,
fiel sie ins Wasser - platsch! und satt.
...
300 Lilli Luftikus (Eintagsfliege) 19.02.26
Vorschautext:
Die Lilli Luftikus ist erwacht,
hat gleich an Unsinn heut gedacht.
Sie stürzt sich kühn ins Weltgewühl -
für Langeweile fehlt Gefühl!

Sie segelt frech zum Froschteich hin,
ruft: "Platz da, ich bin Königin!"
Der Frosch, verdutzt von so viel Mut,
verschluckt sich fast vor Übermut.

Sie reitet wild auf einem Blatt,
das Strömung wie ein Drache hat.
...
299 Karneval und Stille 18.02.26
Vorschautext:
Die Straßen voller Freude singen,
die Herzen sich im Takt verschlingen.
Konfetti fliegt, die Zeit verrinnt,
bis Aschermittwoch leise hinwind´t.

Dann die Stille, das Ende naht,
die Narren ruhen, die Feier tat.
Der Karneval, er zieht sich fort,
doch im Herzen bleibt der bunte Ort.

Die Fastenzeit, sie zieht heran,
der Rausch der Freude ruht dann.
...
298 Helau und Alaaf 17.02.26
Vorschautext:
Die Straßen bunt, die Musik ist laut,
jeder Narr ist fröhlich und vertraut.
Mit Maske, Hut und Schokoglas,
beginnt der närrische Riesenspaß!

Die Clowns sie lachen, Trommel kracht,
die ganze Stadt ist heute entfacht.
Mit buntem Hut und Zuckerstraß,
feiern wir den tollen Faschingsspaß!

Konfetti fliegt durch die Luft so fein,
die Narren johlen Groß und Klein.
...
297 Bunter Faschingspaß 17.02.26
Vorschautext:
Die Trommel schlägt, es geht sofort,
die Narren stürmen durch das Tor.
Mit bunten Hüten, lauten Spaß,
vergessen wir den grauen Alltagsmaß.

Konfetti fliegt von links nach rechts,
die Clowns sind lustig, niemand Knechts.
Wir lachen, singen voller Spaß
und tanzen fröhlich übers Gras.

Die Straßen bunt, die Stimmung los,
ein jeder wird heute richtig groß.
...
296 Bunte Masken, frohes Treiben 17.02.26
Vorschautext:
Die Trommel klingt, es ist so weit,
die Narren feiern ohne Streit.
Mit Masken bunt und Konfettiregen,
will jeder heut die Welt bewegen.

Die Straßen füllen sich geschwind,
man lacht und tanzt, wie Kinder sind.
Die Luft ist erfüllt von Heiterkeit,
vergessen wird schnell die Altagszeit.

Ein Narrenkleid, ein bunter Hut,
die Freude sprüht in jedem Blut.
...