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| 260 | Schneemann Geflüster | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: In der Stadt aus Eis und Lichterglanz, beginnt ein leiser Schneemann – Tanz. Der Wind erzählt, der Mond schaut zu, die Nacht summt eine Winterruh. Der Mond schaut zu vom Himmelszelt, wie leise der Schnee die Zeit anhält. Die Nacht erzählt im Frost ihr Spiel und Winterträume werden viel. Und wenn der Morgen Sonne bringt, ein Schneemann lacht, der andre sinkt. ... |
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| 259 | Winterflüstern | 10.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Schnee erzählt ganz leis im Chor, der Wind klopft sacht an Eisentor. Ein Lachen huscht durch kalte Zeit, der Winter bleibt - doch Herzen weit. Der Mond malt Silber auf den Grund, die Nacht wird weich, die Zeit wird rund. Im Frost erwacht ein stilles Glück, der Winter nickt und lächelt zurück. Und wenn der Morgen dann erwacht, liegt Glitzer auf der weißen Pracht. ... |
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| 258 | Smartphone-Falle am Bürgersteig | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Oma lächelt, Stock in der Hand, sie kennt hier jeden Stein am Rand. Der Junge starrt aufs Display klein, die Welt passt grad ins Handy rein. „Komm ich führ dich, pass gut auf!“ ruft sie heiter mitten im Lauf. Er wischt noch schnell den letzten Chat, und vergisst, dass der Bordstein Kanten hat. So geht’s durchs Leben, Schritt für Schritt: Mal führt die Jugend, mal geht sie mit. ... |
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| 257 | Zwischen Türen und Gewitter | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Siebzehn Jahre, schwere Zeit, Chaos, Lärm und Widrigkeit. Zwischen Höhen, tiefem Fall, sag ich leise: Was für eine Qual. Mutter taumelt, kämpft um Ruh, sagt sich ständig: Weiter du. Jeder Tag ein leiser Krieg, selten Freude, selten Sieg. Wann hört all das Chaos endlich auf? Wann nimmt diese Zeit den Lauf? ... |
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| 256 | Wenn der Körper klagt | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Fast jeder, jung sowie alt, kennt Leid und Krankheitsschmerz. Wenn Unwohlsein erschallt, wird schwer und müde das Herz. Bald hier ein Stich, dort die Not, der Schmerz geht nicht vorbei. Man hofft auf heilige Saat, in jeder Apothekerei. Man schluckt so manche Pille und hofft auf die Lebens Kraft. ... |
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| 255 | Gesundheit auf Rechnung | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Den einen quält es hier, den anderen plagt es dort. Der Schmerz bleibt hartnäckig, er geht so schwerlich fort. Man eilt zur Apotheke schnell, voll Hoffnung blind und bang. Ein Quell von Gesundheit, hell, der Weg dorthin ist lang. Man kauft sich teure Medizin, hofft auf Heilung, Trost und Ruh. ... |
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| 254 | Stillstand im Schneesturm "Elli" | 09.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Himmel wirft sein weißes Eis, die Nacht verriegelt jedes Haus. Der Wind singt kalt vom Blitzeis, die Straßen schweigen, still und aus. Der Tag trägt ein Sturmgesicht, die Welt hält an, bleibt leise im Haus. Die Flocken blenden jedes Licht, der Schritt wird vorsichtig hinaus. Vom Arbeit befreit, ein leiser Sinn, der Morgen bleibt mir heute frei. ... |
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| 253 | Aus der Tiefe zum Tag | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Schmerz zieht dunkel durch die Nacht, doch tief in dir beginnt ein Licht. Du glaubst, dein Herz hat keine Kraft, doch etwas in dir bricht noch nicht. Du willst nur weg – wohin denn bloß? Es gibt doch Orte, warm und klar. Und manchmal fühlst du dich so groß, weil deine Stärke schon da war. Stell dich dem Sturm, versteck dich nicht, lass jede Freude wie sie ist. ... |
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| 252 | Träne im Stillen | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Träne, Träne, bleib noch fern, ich trag dich heut nicht in mir gern. Was würden wohl die Anderen hören, wenn meine stillen Tränen stören? Doch drängen sie mit jeder Nacht, sie wollen raus, mit leiser Macht. Ich halte sie mit letzter Kraft und lächle, auch wenn kaum ich´s schaff. Doch irgendwann, wenn niemand wacht, darf jede Träne fallen sacht. ... |
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| 251 | Hoffnungsschimmer | 08.01.26 | ||
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Vorschautext: Ein schwerer Druck liegt tief in mir, doch leuchtet leise neues Licht. Es flüstert warm: „Ich bleibe hier“ und sanft die Dunkelheit zerbricht. Die Nacht ist lang, doch nicht mehr stumm, ein zarter Funke hält mich fest. Er führt mich sanft durch´s Dunkel um, bis mich der Morgen wieder lässt. Melancholie umhüllt mein Sein, doch Wärme dringt durch jeden Spalt. ... |
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| 250 | Zum 60. Geburtstag | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Name..., sechzig Jahre Leben, so viel Gefühl, so viel getan. Mit Mut nach vorn, mit Kraft im Streben, du gehst noch viele Wege an. Name....sechzig helle Jahre, mit Herz und Mut stets Schritt für Schritt. Möge das, was vor dir klare, dir Glück und Frieden bringen mit. Name...sechzig Jahre stark - ein Weg voll Kraft und gutem Sinn. ... |
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| 249 | Wenn Vertrauen dünner wird | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Manch´ Schritt der Macht wirkt schwer und hohl, wie ein Licht, der stecken bleibt im Schacht. Zur Uhrzeit trifft man falsches Soll, wenn oben laut um Wandel wacht. Während man über Tempo schreit und Sparen groß vorm Plenum steht, gleitet man edler durch die Zeit, sobald ein Flug zwei Stunden geht. Ausgerechnet jetzt geschieht´s, wo Lasten tief im Alltag ruhn, ... |
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| 248 | Die Brücke des Weges | 07.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Brücke trägt dich Schritt für Schritt, ihr Ruf begleitet dich allein. Doch zögerst du und bleibst zurück, verlässt dich bald ihr stiller Schein. Sie zeigt dir, was im Innern ruht und führt dich durch das Dunkel weit. Doch wenn dein Herz den Weg nicht tut, verlierst du Halt und Zuversicht. Drum geh voran, auch wenn es bricht, den Weg erhellt dein eigener Schein. ... |
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| 247 | Verantwortung im Dunkel (Berlin) | 06.01.26 | ||
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Vorschautext: Tausende warten, der Strom bleibt fern, kein Licht am Abend, kein warmer Kern. Die Dunkelheit zählt still jedes Haus und zeigt, was Handeln wirklich richtet aus. Am Ende bleibt die leise Pflicht zu seh´n, was Worte tun, wenn sie in Taten geh´n. Denn wer die Welt verbessern will im Streit, trägt Verantwortung für jede Dunkelheit. Man nennt es Mut, doch es fühlt sich falsch genannt, wenn Rücksichtslosigkeit die Stadt verbrannt. ... |
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| 246 | Im Flackern der Stadt Berlin | 06.01.26 | ||
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Vorschautext: Berlin steht hell im dunklen Chor der Nacht, die Straßen atmen Widerspruch und Zorn. Wo Ordnung bricht, wird Gegenkraft entfacht, aus kalten Funken wächst ein heißer Dorn. Man ruft nach Zukunft, ruft nach besserer Zeit, doch lässt man Lichter sterben, Türen kalt. Die Tat trägt schwerer als das Wort im Kleid, wenn Ideal sich selbst den Spiegel falt´. So fragt die Stadt, im Schweigen laut und klar, wo endet Kampf, wo fängt Gewissen an? ... |
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| 245 | Maß der leisen Stärke | 06.01.26 | ||
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Vorschautext: Ich höre auf den stillen Grund, der Atem fließt in sanfter Ruh. Der Körper meldet sich gesund und findet langsam wieder zu. Ein Schritt ins Licht, ein kleiner Gang, die Kälte weicht dem warmen Sein. Ich halte Maß ein Leben lang und lasse Überlastung sein. So wächst aus Pflege neue Kraft, kein Drängen stört den inneren Raum. ... |
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| 244 | Ordnung im frühen Jahr | 06.01.26 | ||
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Vorschautext: Im Januar ensteht der Plan, der Tag gewinnt an fester Form. Ich schaue ruhig nach vorn so dann und bringe Wege in die Norm. Ich setze still den ersten Schritt, der Tag erhält ein festes Maß. Ein leiser Plan geht ruhig mit und hält die Ordnung klar und Strass. Die Zeit wird nun in Form gebracht, der Morgen steht im hellem Stand. ... |
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| 243 | Maß der stillen Pflege | 05.01.26 | ||
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Vorschautext: Der Atem fließt und hält mich still, ich spüre Ruhe tief im Sinn. Der Körper folgt dem eigenen Will und sanft beginnt die Heilung drin. Ein Schritt ins Licht, ein klarer Gang, die Wärme kehrt in Muskeln ein. Ich halte die Pausen lebenslang und lasse Überforderung sein. So wächst aus Pflege neue Kraft, kein Druck, kein Ziel, das treiben muss. ... |
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| 242 | Winterlicht im Januar | 05.01.26 | ||
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Vorschautext: Die Flocken schweben leis herab, der Atem malt im Frost sein Bild. Der Tag bleibt still in weißem Grab und jeder Schritt wird sanft umhüllt. Die Sonne gleitet matt und sacht, die Welt liegt tief im kalten Traum. Ich folge nur der leisen Macht, die Frieden legt in jedem Raum. So trägt der Winter still und klar, die Kraft für Frühling, der bald kehrt ... |
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| 241 | Der Schneemann aus Nähe | 05.01.26 | ||
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Vorschautext: Am wilden Strand steht er still, geformt aus einem sanften Will´. Die Vögel schmiegen sich dicht an dicht, bewahren Wärme und verlieren sich nicht. Der Sturm erzählt von ferner Zeit, der Himmel brennt vor Einsamkeit. Doch dort, wo Nähe leise wacht, wird selbst der Blitz zur stillen Nacht. Kein Schnee fällt aus dem grauen Raum, doch aus Liebe baut sich ein Wintertraum. ... |
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