Profil von Claudia Behrndt

Typ: Autor
Registriert seit dem: 24.06.2011
Geburtsdatum: * 06.06.1972

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Mit meinen Gedichten, quer durch mein Leben, will ich jene Menschen erreichen, die ähnliches
erlebt haben wie ich.
Durch das Schreiben habe ich versucht meine Gefühlswelt besser zu verarbeiten.


"Ich schreibe lieber ein Gedicht, denn
das widerspricht mir wenigstens nicht"

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Anzahl Gedichte: 468
Anzahl Kommentare: 72
Gedichte gelesen: 688.147 mal
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Titel
388 Auf der Reise zu mir selbst 21.03.26
Vorschautext:
Ich fühle mich als Versagerin,
das Leben kann so grausam sein.
Ich weiß nicht, wer ich wirklich bin,
mein Wertgefühl ist schrecklich klein.

Ein Himmelskind, es winkt mir zu,
ich freue mich und sage Dank.
Ich folge ihm ganz sacht im Nu,
begleitet vom Willkommensgesang.

Ich schwebe dem Himmelskind entgegen,
es freut sich, dass ich bei ihm bin.
...
387 Tränen dürfen sein 21.03.26
Vorschautext:
Wann habe ich Zeit für meine Tränen,
soll ich den Schmerz beim Namen erwähnen?
Vielleicht ist es besser, ihn zu verstehen,
denn Schmerz wird selten von selbst vergehen.

Wann ist es Zeit, sein Leid zu zeigen,
wann dürfen Tränen endlich steigen?
Erst wenn die Trauer dich befällt
und sie dein ganzes Herz erhellt?

Tränen sollten niemals schweigen,
noch sich vor falschem Lächeln neigen.
...
386 Vom Blumenfeld des Lebens 21.03.26
Vorschautext:
Auf der Wiese, bunt und weit,
pflücke ich Blumen, dir geweiht.
Gänseblümchen, zart und rein,
sollen Sonnenstrahlen sein.

Ein Kräuterlein für dein Wohlergehen,
damit wir uns gesund noch sehen.
Ein Kleeblatt grün für dein Glück,
damit das Schöne kehrt zurück.

Mit Herz und Lächeln, treu gemeint,
sei dieses Sträußchen dir vereint.
...
385 Ein kleiner Strauß für dich 20.03.26
Vorschautext:
Auf stiller Wiese, sanft im Licht,
habe ich dir Blumen leise gepflückt.
Ein Lächeln tragen sie für dich,
das leise dein Gemüt beglückt.

Ein Hauch von Glück liegt darin fein,
mit Hoffnung zart und warm verwebt.
Möge er stets auch bei dir sein,
damit dein Herz in Freude lebt.

Wenn einmal dir der Tag entgleist,
und ein leiser Schatten dich umhüllt.
...
384 Im Spiegel 19.03.26
Vorschautext:
Wer ist im Spiegel die Frau?
Sie wirkt wie Haut und Knochen nur.
Mit Grauen sehe ich sie genau,
als hungere sie schon Wochen pur.

Ich weiß, obwohl sie nicht mehr spricht,
dass sie ihr Essen wieder erbricht.
Dazu noch Mittel nimmt, verstohlen –
Ihr Körper ist ihr fremd, befohlen.

Ihr Denken kreist in engem Raum,
nur um Gewicht und Körperform.
...
383 Erwachen im Frühling 19.03.26
Vorschautext:
Die Knospen brechen still hervor,
die Sonne streift die kalte Nacht.
Ein neuer Tag steht schon am Tor
und alles lebt in frischer Pracht.

Die Vögel singen hell und klar,
die Luft ist frisch, erfüllt von Duft.
Ein neuer Mut erwacht sogar
und trägt mich sanft durch Frühlingsluft.

Die Blumen öffnen sich im Licht,
die Erde duftet zart und fein.
...
382 Die Zeit, die du schenkst 17.03.26
Vorschautext:
Die Tugend, selbstlos stets zu geben,
trägt nicht ein jeder tief in sich.
Denn viele gehen achtlos durchs Leben,
doch in dir brennt ein anderes Licht.

Was du verschenkst, kauft man nicht ein,
es ist nichts, was man greifen kann.
Es sind die Stunden, klar und rein,
wie Zeit, die nur das Herz ersann.

Mit keiner Uhr lässts sich bemessen,
was Zeit bei dir an Tiefe bringt.
...
381 Flüstern des Frühlings 17.03.26
Vorschautext:
Die Knospen erwachen im Morgenlicht,
ein Schmetterling flüstert sein kleines Gedicht.
Die Wiesen sie kichern, die Bäche sie singen
und alle die Blumen uns Freude wollen bringen.

Die Lüfte, sie tanzen so leicht und so weit,
verwehen ganz leise das winterliche Leid.
Die Vögel sie jubeln, so hell und so klar,
der Frühling erscheint uns so mild und so wahr.

Wenn leise die Dämmerung sanft sich nun neigt,
der Himmel uns zart seine Farben dann zeigt.
...
380 Der Kreis um Dich 16.03.26
Vorschautext:
Du siehst die Welt nur klein und nah,
dein Blick bleibt stets bei dir allein.
Du merkst es nicht, doch andre sah´n:
du lässt nur dich ins Leben rein.

Du hörst die Stimmen um dich kaum,
dein Spiegel zeigt nur dein Gesicht.
Dein Herz gleicht einem engen Raum,
der fremde Sorgen öffnet nicht.

Doch wenn dein Blick nach außen lenkt
und du das Wir im Herzen trägst.
...
379 Schritte zum Ziel 16.03.26
Vorschautext:
Wie viele Schritte zum Verlust?
Zehntausend täglich ist mein Ziel.
Ich zähle jeden Weg bewusst,
der Wille führt ans Ziel mit Stil.

Ich nehme lieber Stufen auf,
die Beine tragen, treiben an.
Die Uhr zählt leise Schritt im Lauf
Und zeigt, was ich erreichen kann.

Mit jedem Schritt verlier ich mehr,
Geduld wächst mit dem Atemzug.
...
378 Goldener Abschied 16.03.26
Vorschautext:
Die Sonne sinkt in stiller Pracht
Und taucht die Stadt in warmes Licht.
Der Tag verneigt sich leis zur Nacht,
ein letzter Strahl durch Zweige bricht.

Die Dächer glühen rot und sacht,
der Himmel malt sein Abendgedicht.
Die Welt hält kurz in sanfter Macht,
bis langsam alles Dunkel spricht.

Ein Flüstern zieht durch Baum und Zeit,
der Abend atmet ruhig und sacht.
...
377 Masken aus Glas 15.03.26
Vorschautext:
Sie gehen stolz mit Blick aus kaltem Stein,
als läge ihnen diese Welt zu Füssen.
Doch tief im Innern sind sie klein,
auch wenn sie laut sich selbst begrüßen.

Sie reden groß von Macht und Glanz,
als wären sie aus Gold gemacht.
Doch hinter ihrer Arroganz,
liegt oft nur Leere in der Nacht.

Wer ohne Herz durch Menschen geht,
verlässt nur Schatten, kalt und schwer.
...
376 Hauch vom Frühling 15.03.26
Vorschautext:
Ein Hauch von Frühling streicht durchs Land,
versteckt sich leise in jeder Hand.
Zwischen Zweigen, still und sacht,
wacht neues Leben in der Nacht.

Hauch von Frühling weht durchs Tal,
streichelt leise Baum und Strauch einmal.
Die Knospen öffnen still ihr sanftes Kleid
und die Vögel singen von Zärtlichkeit.

Die Sonne gießt ihr sanftes Licht,
auf Wiesen, die das Grün verspricht.
...
375 In deinem Kreis 15.03.26
Vorschautext:
Du schaust zuerst nur auf dich selbst,
dein Blick bleibt eng, dein Weg bleibt klein.
Weil du dein Ich so hoch aufstellst,
passt kaum ein andrer dort hinein.

Du hörst die Stimmen um dich kaum,
dein Spiegel zeigt nur dein Gesicht.
Dein Herz gleicht einem engen Raum,
für fremde Sorgen öffnet nicht.

Doch wenn dein Blick nach außen lenkt
und du das Wir im Herzen trägst.
...
374 Gute Morgenkraft 15.03.26
Vorschautext:
Der Morgen hebt die Tasse sacht,
der Kaffee duftet warm und klar.
Ein neuer Tag ist still erwacht
und flüstert: Du schaffst das fürwahr.

Wenn Zweifel kurz im Herzen stehen
und Stimmen laut im Kopfe sind.
Dann lerne nach innen, hinzusehen,
wo Kraft entsteht, die neu beginnt.

Die Welt stellt Fragen, Tag für Tag,
doch du gehst ruhig Schritt für Schritt.
...
373 Flüstern der Ferne 14.03.26
Vorschautext:
In stiller Nacht, zieht es so weit,
ein leises Ziehen, sanfte Zeit.
Es flüstert von dem, was wir vermissen,
von alten Träumen, süß zerrissen.

Ein Herz, das springt, doch nie erreicht,
die Ferne lockt, die Sehnsucht bleicht.
Wie Wind, der über Felder zieht,
so bleibt ein Wunsch, der nie versiegt.

Und manchmal, wenn der Mond erwacht,
fühlt man die Seele, wie sie leis´ entfacht.
...
372 Die leise Kunst des Genug 14.03.26
Vorschautext:
Ein leises Licht im Herzen glüht,
das sanft durch stille Stunden dringt.
Es zeigt, wie Glück im Kleinen blüht,
wenn Dank im Augenblick erklingt.

Zufriedenheit gleicht einem Raum,
der ohne Lärm im Herzen klingt.
Sie wächst in uns wie stiller Traum,
wenn Frieden sanft ins Leben sinkt.

Sie wohnt im Jetzt, im kleinen Ort,
der uns den wahren Reichtum bringt.
...
371 Die Karton – Königin 14.03.26
Vorschautext:
Ich kaufte Schuhe, dachte ich,
doch Kitty rief: „Der Karton ist mein!“
Sie rollte sich ganz königlich
und zog gleich freudig ein.

Die Mäuse liegen unbeachtet,
kein Spielzeug lockt sie heut.
Der Karton wird bewacht, beschattet -
denn Kitty thront und sich freut.

Sie schaut mich an mit goldenem Blick,
als wäre sie Herrscherin dieser Welt.
...
370 Das leise Band 13.03.26
Vorschautext:
Vertrauen wächst ganz still im Herzen sacht,
wie Licht, das durch die dunklen Wolken bricht.
Es zeigt sich dort, wo Ehrlichkeit erwacht
und leise durch die schweren Zweifel spricht.

Es lebt davon, dass Worte ehrlich sind
und davon, dass man füreinander steht.
Ein Band, so stark und zart wie Sommerwind,
dass selbst die Zeit im Stillen übersteht.

Es wächst durch Taten, leise Tag für Tag,
durch kleine Zeichen, die man gern versteht.
...
369 Zehntausend Schritte 13.03.26
Vorschautext:
Wie viele Schritte geh ich heut,
damit die Hose besser sitzt?
Zehntausend sag ich mir voller Freud,
doch hab ich Snacks schon längst vermisst.

Ich nehme Stufen, Schritt für Schritt,
statt Rolltreppe sanft zu gleiten.
Die Uhr zählt still die Kalorien mit
und zeigt mir die kleinen Weiten.

Und jeder Schritt bringt mich voran,
auch wenn der Weg sich streckt.
...