Profil von Bernd Tunn

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Geburtsdatum: * 07.03.1944 (82 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 1.078
Anzahl Kommentare: 128
Gedichte gelesen: 179.341 mal
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Titel
698 Verschätzt!
Vorschautext:
Will überholen,
knapp an Zeit.
Schwer verschätzt.
Wird zum Leid.

Schicksal gefordert
mit blockierten Sinn.
Sirene und Blaulicht
der Gewinn.
697 Mystisch!
Vorschautext:
Wald durchtränkt
von diesiger Macht.
Ergreift das Gemüt
das hier erwacht.

Mystische Szene
täuschendes Ruh,n
Gedachte Geister
wirken nun.
696 Kinder!
Vorschautext:
Sie sind gescheiter
als oft geglaubt.
Man Fühlt sich oft
der Nerven beraubt.

Lieben das Leben
noch nicht bewußt.
Gestatten den Eltern
manchmal ein Kuß.

Sind sie mal krank
und zuwendungsreif,
...
695 Danach!
Vorschautext:
Hat locker gelebt.
Mehr sich bedacht.
Nicht dem geglaubt
der über ihn wacht.

War nie intressiert
am Thema Tod.
Gilt ehr für die
wo nichts im Lot.

Hat gut verdrängt
die Gedanken zum Ende.
...
694 Manches Gerede!
Vorschautext:
Ist sozial schwach,
manche sagen schlau.
Trägt still Taschen
einer alten Frau.

So manches Gerede
machen ihr Weh.
Hält auch nichts
vom gestrigen Schnee.

Im diakonischen Lädchen
hilft sie gerne mit.
...
693 Zuflucht!
Vorschautext:
Bist sehr beherscht
mit wertvollem Kern.
Öffnest dich nur
für die du hast gern.

Formst oft Gedanken
als Zufluchtsort.
Wenn sie nicht wollen
jagst du sie fort.

Erlebst dich normal.
nur manchmal nicht.
...
692 Sie spielen Lieder...
Vorschautext:
Als trauernde Witwe
entsprechend allein.
Gänge zum Markt
ihr fast eine Pein.

Sitzt oft am Fenster
und hört Radio.
Starrt zum Sofa,
und vermisst ihn so.

Sie spielten Lieder
die Gefühle betörten.
...
691 Zitternde Hände!
Vorschautext:
Flasche halb leer,
begehrtest was.
Zitternde Hände
beweisten das.

Der innere Drang
zum Überleben
ließ die Hand
zum Glase streben.

Immer wieder
das gleiche Ritual.
...
690 Gestochene Haut!
Vorschautext:
Bist tätowiert
und stehst dazu.
Auf deiner Haut
gibst du was zu.

So viele Szenen
aus meisterlicher Hand.
Sogar zwei Herzen
als Liebespfand.

Hast vieles bedacht.
So soll es raus.
...
689 Euer Band!
Vorschautext:
Bleibt noch vieles
wenn Gefühle gehen.
Erlebt euch mehr
im verstehen.

Wächst zum Band
das zusammen hält.
Umarmt nicht mehr
die ganze Welt.

An Stellen noch dünn
lächelnd betrachtet.
...
688 Raus!
Vorschautext:
Den Kragen hoch,
Gedanken raus.
In der Tasche
löst die Faust
687 Novemberblues!
Vorschautext:
Diesig und feuchtes
dringt in Gedanken.
Bringt Gemütter
oft zum wanken.

Es ist November,
eine triste Zeit.
Da fühlt man ehr
so manches Leid.
686 Ihr alten Zwei!
Vorschautext:
Ihr alten Zwei,
bewegte Jahre.
Hand in Hand,
ergraute Haare.

Oft beschwerlich
was noch geht.
Erfreut an das
was ihr seht.

Betet verpflichtend
für die Kinder.
...
685 Die Klappe!
Vorschautext:
Zögerliche Schritte.
Kann so nicht leben.
Wie soll ich dir
eine Zukunft geben.

Bin verzweifelt
und halte dich fest.
Will dich geben
aus unserem Nest.

Bin an der Klappe.
Schicksal wird wahr.
...
684 Du...am Kreuz!
Vorschautext:
Stille im Raum
hüllt mich ein.
Du...am Kreuz
wirkst so rein.

Und zerbrechlich
mit tiefen Wunden.
Fühle mich gerade
mit Dir verbunden.

Das Leben gegeben
für mich und Andere.
...
683 Winkt noch!
Vorschautext:
Tschüss mein Lieber.
Heute Abend dann.
Winkt ihm nach.
Fragt sich wann.

Es ist schon spät.
Er meldet sich nicht.
Das Telefon schrillt.
Entsetztes Gesicht.

ihr Körper zittert.
Nichts mehr normal.
...
682 Suchende Hände!
Vorschautext:
Möchte dich halten
viele Stunden.
Und streicheln
deine Wunden.

Tastende Hände
suchen meine.
Du spürst genau
das ich weine.

Hauche ein Tschüß.
Nicht einfach so.
...
681 Stadt am Meer!
Vorschautext:
Grausame Natur
hat sie erlebt.
Durch die Stürme
oft erbebt.

Verzögerte Ebbe.
Nur noch Flut.
Wasser löschte
menschliche Glut.

Überspülte Häuser
an herber Luft.
...
680 Wir !
Vorschautext:
Wir sind Matrosen
und lieben den Wind.
Die Sterne grüssen
nach Hause mein Kind.

Es knarrt und pfeift
auf den alten Kahn.
Und Neptun lauert
zu treiben den Wahn.

Mit dieser Manschaft
hat Neptun es schwer.
...
679 Wenn es dämmert!
Vorschautext:
Ich mag es nicht
wenn es dämmert.
Es wird stiller.
Nichts mehr hämmert.

Manchmal prägt
der Mond die Szene.
Zwängt sich durch
mit Silbersträhne.

Die Schatten nisten
in Häuserecken.
...