Profil von Andreas Hanschke

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Alter: 50 Jahre

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Anzahl Gedichte: 140
Anzahl Kommentare: 27
Gedichte gelesen: 51.887 mal
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Titel
80 Fliehen 03.05.18
Vorschautext:
Ich laufe weg, vor dem was schmerzt
und ignorier was in mir kocht,
bin ein Vulkan, der friedlich schläft,
ein Wachslicht, ohne festen Docht.
Ich hab versucht, mich dem zu stell'n,
doch das zerreißt mich innerlich,
such Ablenkung in fremdem Sein,
will's nicht und darum fliehe ich.
Gefunden eine neue Zeit,
mit neuem Sinn und and'rem Glück,
doch bleibt es steht's ein flüchten nur
und treibt mich weiter vor zurück.
...
79 Ich 19.04.18
Vorschautext:
Schau dich nicht um, aber blicke zurück,
geh deinen Weg,
doch verweile ein Stück,
schließe die Augen und hör in dich rein,
nichts soll im Leben dir wichtiger sein,
als du, deine Stärke, die Angst und dein Mut,
Dein Leben zu leben, weil's sonst niemand tut,
Vertrauen schreib groß und mißtrauen klein,
DU wirst für dein Leben
das Wertvollste sein.
78 Der krank-sein-Wahn 19.04.18
Vorschautext:
Der Kranke geht ins Krankenhaus,
doch wie sieht es mit jenen aus,
die Denken, sie wären gesund
und da ganz ohne einen Grund.
Die irren, soviel sei gesagt,
sich mächtig, weil an ihnen nagt
etwas und das wird nur entdeckt,
wenn man sie in die Röhre steckt.
Noch Blut abziehen und Urin,
auch lässt man ihn nicht eher ziehn,
bis so ein schlauer Dokorand,
das Unheil im Proband erkannt.
...
77 Ein bisschen du 05.04.18
Vorschautext:
Ich wäre gern ein bisschen so wie du,
ich würde gerne sehn, so wie du siehst,
Leben ist, egal was auch geschieht,
du nimmst das Buch des Lebens und du liest.
Ich liebe deine Art,
mit dem Leben umzugehn,
in jedem Augenblick,
wirst gutes du drin sehn.
Du gibst für die Familie,
was du nur geben kannst,
bist die, die mit dem Leben,
nicht hadert, sondern tanzt.
...
76 Ostern 2018 28.03.18
Vorschautext:
Ein Hase saß am Wegesrand,
das kurz vorm Osterfest,
bin sicher das er legt ein Ei,
wenn man ihn legen lässt.
Der Wind weht lau, die Sonne scheint,
was für Motivation,
doch hat der Hase da für mich,
statt Ei nur Spott und Hohn.
Er hoppelt weg, ich schaue nach,
enttäuscht was ich dann seh,
der Hase legt ja gar kein Ei,
nur Köttel in den Schnee.
75 Friederich 23.03.18
Vorschautext:
Friederich der ist gemein,
65, dick und klein,
außerdem noch stark behaart,
Friederich trägt einen Bart.
Friederich schielt und schaut dumm
und steht meistens grinsend rum,
hinter seinem Gartenzaun,
Friederich trägt gerne braun.
Er wirft dann mit viel Geschick,
Leuten Kacke ins Genick,
die an Friederichens Zaun,
grimmig in sei'n Garten schaun.
...
74 Das Rosentier 23.02.18
Vorschautext:
Das Rosentier steht duftend schön,
im Garten, so sein Sinn,
lockt Biene an und Schmetterling,
blüht lieblich vor sich hin.
Da kommt ein Knilch, ein Widerling,
der brechen will die Ros',
mit Dornen wehrt die Flora sich,
Blut tropft auf Hemd und Hos'.
Mit letzter Kraft zu Haus kommt an,
breit und traumatisiert,
der Knilch schließt sich im Keller ein,
voll Angst und Blutverschmiert.
...
73 Johannisbär 31.01.18
Vorschautext:
Ich habe keine Lust mehr,
sprach eines Tags der Lustbär
und weil er keine Lust mehr hatte,
lag allein er auf der Matte.
S´hielt nicht lange, nur zwei Stunden,
dann wollt er sei´m Weib bekunden,
dass er will nun wieder mehr,
schließlich ist er der Lustbär.
Doch dass Bärenweib das knatste
und der Lustbär einfach platzte,
mit nem Knall und bissl Krach,
mit viel oh und weh und ach,
...
72 Lattenrost 31.01.18
Vorschautext:
Ein Roboter aus Metall,
kam zur Erde aus dem All
und er landete im Meer,
war zum schwimmen viel zu schwer.
Wasser macht Roboter krank,
dachte er noch und versank,
schwebte sanft zum Meeresgrund,
wird wohl nicht wieder gesund,
oxydiert weil ziemlich weich,
er im Genitalbereich
und bekommt von dieser Kost,
seinen ersten Lattenrost.
71 stell dir vor 31.01.18
Vorschautext:
Stell dir vor du bist im Wald,
es ist Nacht und bitterkalt,
da kommt ein Elch und rennt dich um,
was treibst du auch im Wald dich rum.
70 noch ein Weihnachtsgedicht 31.01.18
Vorschautext:
Wenn wieder wie jedes Jahr, fällt der erste Schnee,
Hasen sich im Wald verscharrn, hungern muss das Reh,
Bären friern am Boden fest, Kinder vor Angst schrein,
wenn die Furcht die Runde macht, muß wohl Weihnacht sein.

Wenn dir, egal wo du bist, Hektik stehts begegnet,
Glockenklang dich nicht berieselt, sondern schon beregnet,
wenn vor jedem Schaufenster, Männer wütend schrein
und die Panik dich verfolgt, muß wohl Weihnacht sein.

Morgens dann vorm Kühlregal, Schlachten sind geschlagen,
Butter die zu Boden fliegt, Angst drückt dir den Magen,
...
69 Traum und Wirklichkeit 31.01.18
Vorschautext:
ich liege gern am Busen,
am Busen der Natur,
lass die Gedanken schweifen,
eigensinnig, stur
verfolg ich meine Träume,
der Wind bläst mir durchs Haar
und er läßt mich vergessen,
wo ich gerade war.
Ich öffne meine Augen,
auch wenn´s mir nicht gefällt,
seh wo ich wirklich bin,
nämlich am Arsch der Welt.
68 5 Jahre Ewigkeit 26.01.18
Vorschautext:
5 Jahre , eine Ewigkeit,
so vieles leer und ausgebrannt,
seh Bilder durch Gezeiten ziehn
und Schatten an manch schwarzer Wand.
Seitdem du gingst, unendlich tief,
die Schlucht des sich erinnern wolln,
doch mancher Schmerz, unwettergleich,
am Horizont ein tiefes grolln.
Zeig Blumen mir und Sonnenschein,
ich nehms als Zeichen, du bist hier,
lass Leben aus den Tiefen quelln,
Erinnerungen an ein Wir.
...
67 Weihnachtsglanz 11.12.17
Vorschautext:
Der Weihnachtsmann hat sich rasiert
und so ist es dann passiert,
dass er völlig unerkannt,
plötzlich in der Stube stand.
Vater rief die Polizei,
Oma fing an mit Geschrei
und dem Opa fiel'n vor Schreck,
seine Zähne in den Dreck.
Mutti , die schlägt voller Stolz,
zu mit ihrem Nudelholz
und der Hund,man glaubt es kaum,
kackt unter den Weihnachtsbaum.
...
66 Weihnachtstraum 08.12.17
Vorschautext:
Der Weihnachtsmann kommt dies' Jahr nicht,
er hat ganz einfach keine Lust,
ist mit der Zahnfee durchgebrannt,
nur Rudolf hat davon gewusst.
Der ganze Stress einmal im Jahr
und Undank ist dafür sein Lohn,
wenn Kinder schreiend vor ihm stehn,
das will ich nicht, das hab ich schon.
Ein ganzes Jahr völlig umsonst
gehört, das Zimmer aufgeräumt,
in Vorfreude auf Das Geschenk,
zu rebellieren ganz versäumt.
...
65 Hierarchie 30.11.17
Vorschautext:
Das Leben schenkt,wie solls auch sein,
dem einen reines Wasser ein.
Dem andern jedoch ohne Groll,
macht es das Glas mit Wein randvoll.
Genauso ist es im Beruf,
der eine wühlt, scharrt mit dem Huf,
der and're sitz ganz still und stumm,
nur sinnlos in der Firma rum.
Der,welcher sitzt und kaum was tut,
hat leider meistens auf den Hut
und überwacht mit stummem Blick,
der Firma Tat und Missgeschick.
...
64 Das Geschenk 27.11.17
Vorschautext:
Ich treffe meine Angst in jeder Nacht
und laufe einem Schatten hinterher,
ich folge seinem Licht in Dunkelheit,
beobachtet von Augen kalt und leer.
Sie sehen wie ich mich darin verirr,
bis ich vor einem blinden Spiegel steh,
die Angst zerreißt mein rasend pochend Herz,
als ich in ihm dann meine Augen seh.
Ich treffe meine Hoffnung jede Nacht,
wisch ich des blinden Spiegel Blindheit fort
und seh im Spiegel was hinter mir liegt,
ein fast vergessen, wundervoller Ort.
...
63 Erdbeertorte 25.10.17
Vorschautext:
Zur Sommerzeit im Erdbeerland,
ist ja wirklich allerhand,
hat's doch glatt jemand versaut
und Tomaten angebaut.
Nachmittags zur Kaffezeit,
war es auch für mich soweit,
ich stellt' s fest und mir wurd's klar,
weil der Kuchen eklig war.
62 Das jüngste Gericht 25.10.17
Vorschautext:
Jesus sprach zu seinem Vater,
mach doch hier nichts so'n Theater,
deine Schöpfung ist versaut,
du hast mal auf sie gebaut.
Doch sie haben dich verraten,
schau und riech endlich den Braten
und gib ihnen ein Versprechen,
du wirst dich an ihnen rächen.
Zwanzig Plagen wirst du geben,
doch lass ein paar überleben
und danach sie es bereu'n,
dass sie sich darüber freu'n.
...
61 Danke 25.10.17
Vorschautext:
Danke, dass ihr mich gezeugt habt,
hinein in diese Welt ,
Danke , an die Kranken Seelen,
denen es hier gut gefällt,
Danke, für die gute Luft hier,
die mir meinen Atem nimmt,
Danke, dass im Meer mehr Öl,
als was reingehört rum schwimmt,
Danke, für die vielen Kriege,
welche Tränen nach sich ziehn,
Danke, dass an all den Gräbern,
weinend Mütter davor knien,
...
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