Profil von Andreas Hanschke

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Registriert seit dem: 17.02.2017
Alter: 51 Jahre

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Hallo, vielen Dank fürs reinschauen.
Ich würde mich über einen kurzen Kommentar freuen, einfach um dazuzulernen und mich weiter entwickeln zu können. LG , Andreas

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Anzahl Gedichte: 145
Anzahl Kommentare: 27
Gedichte gelesen: 71.222 mal
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Titel
85 Perfekt 03.07.18
Vorschautext:
Ein zerrissenes Hemd,
eine Tasse mit Sprung,
ein zerlesenes Buch,
eine Erinnerung.
Ein Feld schief abgemäht,
ein Auto was verbeult,
ein verrostetes Rad,
Fotos auf den' man heult.
Ein unsicherer Gang,
etwas Übergewicht,
ein paar Falten, na und,
ist das schlimm, eher nicht.
...
84 Wie ich es sehe 28.06.18
Vorschautext:
So wie ich es sehe,
da kommt einmal die Zeit
und der mit der Sense,
sagt mir es ist soweit.
Ständig diese Panik,
davor dass irgendwann,
an meiner Lebenstür,
Gefatter Tod klopft an.
Leider hab vergessen,
ich dass da noch mehr ist,
Leben doch bedeutet,
dass man es nicht vergisst.
...
83 Der Balken 20.06.18
Vorschautext:
Ich sitz auf meinem Liegestuhl,
das Meer rauscht sanft, die Sonne lacht,
da ist das alte Holzgestell,
doch glatt mit mir zusamm'gekracht.
Wie ich so lieg im heißen Sand,
guck ganz verdutzt und irritiert,
da schaut ein Holzwurm zu mir hoch
und sagt zu mir, "Hast du's kapiert?"
"Wir beide wollen diesen Stuhl,
drum Mensch, leg dich nicht mit mir an,
weil ich den Birkenstockschuh dir,
auch ratzefatz zerkleinern kann."
...
82 Das Ende sind wir 13.06.18
Vorschautext:
Wir sind Krieg wegen denen, die sind wie wir,
nur weil wir uns einbilden anders zu sein,
glaubt anderen Lügnern, sie kleiden sich bunt
und manche die hüllen in Schweigen sich ein.
Wir leben im Fortschritt, so wird uns gelehrt,
Stillstand heißt Rückschritt, der Starke gewinnt,
die Angst vorm verlieren wird uns injiziert,
stehts Furchtlos durch Adern der Lüge uns rinnt.
Unzählige Arten des Lebens vergehn
und chancenlos geben dem Aussterben preis,
wir stehn über allem, was man töten kann
und schaffen uns ab, mit unendlichem Fleiß.  Oberflächlichkeit, dem folgen wir gerne,
...
81 Ich in dir. 29.05.18
Vorschautext:
Wenn ich einmal alt werde,
bin ich vielleicht dann Weise,
war mein Leben Aufenthalt,
oder wars eine Reise.
Habe ich mich angepasst,
oder nur dazugelernt,
willst du von mir einen Rat,
oder hast du dich entfernt.
Gibt's jemand der Opa sagt,
mir streicht über's weiße Haar,
dem ich dann erzählen darf,
von dem, wie es früher war.
...
80 Fliehen 03.05.18
Vorschautext:
Ich laufe weg, vor dem was schmerzt
und ignorier was in mir kocht,
bin ein Vulkan, der friedlich schläft,
ein Wachslicht, ohne festen Docht.
Ich hab versucht, mich dem zu stell'n,
doch das zerreißt mich innerlich,
such Ablenkung in fremdem Sein,
will's nicht und darum fliehe ich.
Gefunden eine neue Zeit,
mit neuem Sinn und and'rem Glück,
doch bleibt es steht's ein flüchten nur
und treibt mich weiter vor zurück.
...
79 Ich 19.04.18
Vorschautext:
Schau dich nicht um, aber blicke zurück,
geh deinen Weg,
doch verweile ein Stück,
schließe die Augen und hör in dich rein,
nichts soll im Leben dir wichtiger sein,
als du, deine Stärke, die Angst und dein Mut,
Dein Leben zu leben, weil's sonst niemand tut,
Vertrauen schreib groß und mißtrauen klein,
DU wirst für dein Leben
das Wertvollste sein.
78 Der krank-sein-Wahn 19.04.18
Vorschautext:
Der Kranke geht ins Krankenhaus,
doch wie sieht es mit jenen aus,
die Denken, sie wären gesund
und da ganz ohne einen Grund.
Die irren, soviel sei gesagt,
sich mächtig, weil an ihnen nagt
etwas und das wird nur entdeckt,
wenn man sie in die Röhre steckt.
Noch Blut abziehen und Urin,
auch lässt man ihn nicht eher ziehn,
bis so ein schlauer Dokorand,
das Unheil im Proband erkannt.
...
77 Ein bisschen du 05.04.18
Vorschautext:
Ich wäre gern ein bisschen so wie du,
ich würde gerne sehn, so wie du siehst,
Leben ist, egal was auch geschieht,
du nimmst das Buch des Lebens und du liest.
Ich liebe deine Art,
mit dem Leben umzugehn,
in jedem Augenblick,
wirst gutes du drin sehn.
Du gibst für die Familie,
was du nur geben kannst,
bist die, die mit dem Leben,
nicht hadert, sondern tanzt.
...
76 Ostern 2018 28.03.18
Vorschautext:
Ein Hase saß am Wegesrand,
das kurz vorm Osterfest,
bin sicher das er legt ein Ei,
wenn man ihn legen lässt.
Der Wind weht lau, die Sonne scheint,
was für Motivation,
doch hat der Hase da für mich,
statt Ei nur Spott und Hohn.
Er hoppelt weg, ich schaue nach,
enttäuscht was ich dann seh,
der Hase legt ja gar kein Ei,
nur Köttel in den Schnee.
75 Friederich 23.03.18
Vorschautext:
Friederich der ist gemein,
65, dick und klein,
außerdem noch stark behaart,
Friederich trägt einen Bart.
Friederich schielt und schaut dumm
und steht meistens grinsend rum,
hinter seinem Gartenzaun,
Friederich trägt gerne braun.
Er wirft dann mit viel Geschick,
Leuten Kacke ins Genick,
die an Friederichens Zaun,
grimmig in sei'n Garten schaun.
...
74 Das Rosentier 23.02.18
Vorschautext:
Das Rosentier steht duftend schön,
im Garten, so sein Sinn,
lockt Biene an und Schmetterling,
blüht lieblich vor sich hin.
Da kommt ein Knilch, ein Widerling,
der brechen will die Ros',
mit Dornen wehrt die Flora sich,
Blut tropft auf Hemd und Hos'.
Mit letzter Kraft zu Haus kommt an,
breit und traumatisiert,
der Knilch schließt sich im Keller ein,
voll Angst und Blutverschmiert.
...
73 Johannisbär 31.01.18
Vorschautext:
Ich habe keine Lust mehr,
sprach eines Tags der Lustbär
und weil er keine Lust mehr hatte,
lag allein er auf der Matte.
S´hielt nicht lange, nur zwei Stunden,
dann wollt er sei´m Weib bekunden,
dass er will nun wieder mehr,
schließlich ist er der Lustbär.
Doch dass Bärenweib das knatste
und der Lustbär einfach platzte,
mit nem Knall und bissl Krach,
mit viel oh und weh und ach,
...
72 Lattenrost 31.01.18
Vorschautext:
Ein Roboter aus Metall,
kam zur Erde aus dem All
und er landete im Meer,
war zum schwimmen viel zu schwer.
Wasser macht Roboter krank,
dachte er noch und versank,
schwebte sanft zum Meeresgrund,
wird wohl nicht wieder gesund,
oxydiert weil ziemlich weich,
er im Genitalbereich
und bekommt von dieser Kost,
seinen ersten Lattenrost.
71 stell dir vor 31.01.18
Vorschautext:
Stell dir vor du bist im Wald,
es ist Nacht und bitterkalt,
da kommt ein Elch und rennt dich um,
was treibst du auch im Wald dich rum.
70 noch ein Weihnachtsgedicht 31.01.18
Vorschautext:
Wenn wieder wie jedes Jahr, fällt der erste Schnee,
Hasen sich im Wald verscharrn, hungern muss das Reh,
Bären friern am Boden fest, Kinder vor Angst schrein,
wenn die Furcht die Runde macht, muß wohl Weihnacht sein.

Wenn dir, egal wo du bist, Hektik stehts begegnet,
Glockenklang dich nicht berieselt, sondern schon beregnet,
wenn vor jedem Schaufenster, Männer wütend schrein
und die Panik dich verfolgt, muß wohl Weihnacht sein.

Morgens dann vorm Kühlregal, Schlachten sind geschlagen,
Butter die zu Boden fliegt, Angst drückt dir den Magen,
...
69 Traum und Wirklichkeit 31.01.18
Vorschautext:
ich liege gern am Busen,
am Busen der Natur,
lass die Gedanken schweifen,
eigensinnig, stur
verfolg ich meine Träume,
der Wind bläst mir durchs Haar
und er läßt mich vergessen,
wo ich gerade war.
Ich öffne meine Augen,
auch wenn´s mir nicht gefällt,
seh wo ich wirklich bin,
nämlich am Arsch der Welt.
68 5 Jahre Ewigkeit 26.01.18
Vorschautext:
5 Jahre , eine Ewigkeit,
so vieles leer und ausgebrannt,
seh Bilder durch Gezeiten ziehn
und Schatten an manch schwarzer Wand.
Seitdem du gingst, unendlich tief,
die Schlucht des sich erinnern wolln,
doch mancher Schmerz, unwettergleich,
am Horizont ein tiefes grolln.
Zeig Blumen mir und Sonnenschein,
ich nehms als Zeichen, du bist hier,
lass Leben aus den Tiefen quelln,
Erinnerungen an ein Wir.
...
67 Weihnachtsglanz 11.12.17
Vorschautext:
Der Weihnachtsmann hat sich rasiert
und so ist es dann passiert,
dass er völlig unerkannt,
plötzlich in der Stube stand.
Vater rief die Polizei,
Oma fing an mit Geschrei
und dem Opa fiel'n vor Schreck,
seine Zähne in den Dreck.
Mutti , die schlägt voller Stolz,
zu mit ihrem Nudelholz
und der Hund,man glaubt es kaum,
kackt unter den Weihnachtsbaum.
...
66 Weihnachtstraum 08.12.17
Vorschautext:
Der Weihnachtsmann kommt dies' Jahr nicht,
er hat ganz einfach keine Lust,
ist mit der Zahnfee durchgebrannt,
nur Rudolf hat davon gewusst.
Der ganze Stress einmal im Jahr
und Undank ist dafür sein Lohn,
wenn Kinder schreiend vor ihm stehn,
das will ich nicht, das hab ich schon.
Ein ganzes Jahr völlig umsonst
gehört, das Zimmer aufgeräumt,
in Vorfreude auf Das Geschenk,
zu rebellieren ganz versäumt.
...
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