Tunichtgut

Ein Gedicht von Andreas Hanschke
Es war einmal ein Tunichtgut,
der nicht viel mehr als reden kann,
weil perspektivisch nicht viel blieb,
fing er beim Staat zu schaffen an.
Erdachte sich gar manchen Quatsch,
den umzusetzen er befahl,
dass das Volk aber denken kann,
sah er dann bei der nächsten Wahl.
So trat er ab und verschwand still,
in einem Wirtschaftsaufsichtsrat,
erdacht sich abermals nur Quatsch,
doch Theorie ist nicht gleich Tat.
Am Abend dann im Spiegelbild,
mit Doppelkinn und Wirtschaftsbauch,
der expolitisch Jammernde,
weil ihn ja scheinbar niemand brauch'.
Es war einmal ein Tunichtgut,
der gern mit Volkes Steuern prahlt,
doch scheißegal wie blöd er war,
Er wird zum Dank davon bezahlt.

Informationen zum Gedicht: Tunichtgut

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25.01.2019
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