Profil von Andreas Hanschke

Typ: Autor
Registriert seit dem: 17.02.2017
Alter: 50 Jahre

Statistiken


Anzahl Gedichte: 141
Anzahl Kommentare: 27
Gedichte gelesen: 60.081 mal
Sortieren nach:
Titel
61 Danke 25.10.17
Vorschautext:
Danke, dass ihr mich gezeugt habt,
hinein in diese Welt ,
Danke , an die Kranken Seelen,
denen es hier gut gefällt,
Danke, für die gute Luft hier,
die mir meinen Atem nimmt,
Danke, dass im Meer mehr Öl,
als was reingehört rum schwimmt,
Danke, für die vielen Kriege,
welche Tränen nach sich ziehn,
Danke, dass an all den Gräbern,
weinend Mütter davor knien,
...
60 Manchmal heilt die Zeit 29.09.17
Vorschautext:
Manchmal heilt die Zeit tatsächlich Wunden
und etwas geschieht, ohne das man's will,
der Sturm der irritierenden Gefühle,
ist plötzlich klein und es wird ruhig und still.
Der Weg besteht dann nicht mehr nur aus Kurven,
die meterhohe Wand die einst bewahrt,
davor, dass man verletzt wird, bekommt Risse,
das Leben gewinnt immer mehr an Fahrt.
Dann trifft ein lächeln dich in deinem Innern
und unwillkürlich lächelst du zurück,
das was du all die Jahre hast begraben,
ist plötzlich wieder da und das ist Glück.
...
59 Der Staubsauger 27.09.17
Vorschautext:
Ich schleiche durch die Gegend,
seh überall nur Dreck,
der Besen verliert Borsten,
der Staubsauger ist weg.
Die Flecken in der Küche,
im Flur und auf dem Klo,
sie stapeln sich schon senkrecht,
wenn Mutti  's wüsst, oh oh.
Ich springe, als ich heim komm,
mit Schwung über den Hund,
lauf Slalom durch die Krümel,
die Fußsohlen mir wund.
...
58 Haben und Sein 17.08.17
Vorschautext:
Das größte Arschloch dieser Welt,
oder berühmt und schön und reich,
vielleicht der Erde größter Held,
ein harter Kerl,  oder doch weich?
Ein Gauner, Räuber, Schlitzohr, Dieb,
der beste Sportler,  ein Genie,
ein Maler, wie noch keiner war,
ein Dolmetscher von Mensch zu Vieh.
Der Ehrlichste der Politik,
ein Reisender durch Raum und Zeit,
ein Hellseher, oder gar Gott,
Der, der die Welt von Not befreit.
...
57 Der da 07.07.17
Vorschautext:
Der da richtet Sie zu Grunde,
Der da ist von Der der Mann,
Die da zweifelt an der Kunde,
das Der da das schaffen kann,
denn Der da ist viel zu dämlich,
um Der da wenn's angebracht,
Schaden zuzufügen und dann,
hat Der über Die die Macht.
Die da hat Dem da geheuchelt,
das Die da von Dem da weint,
wenn Der da in bösen Träumen,
Der da in der Nacht erscheint.
...
56 Unser Stück Erde 21.06.17
Vorschautext:
Gesucht in fernen Galaxien,
ob da irgendwo und wann,
ein Planet durchs Weltall kreiselt,
den man neu besetzen kann.
Jenen, den wir bis jetzt hatten,
haben wir, weil's uns gegiert,
nach der größten Macht von allen,
kurzer Hand mal ruiniert.
Du hast Schuld und zack schon wieder,
hau'n wir uns die Köppe ein,
bin mir sicher auf der neuen,
Erde wird's nicht anders sein.
...
55 Wahres Glück 20.06.17
Vorschautext:
Was gibt es schön'res auf der Welt,
als einen Keller voller Geld,
ein dickes Auto und 'nen Pool,
auf einer Jacht plus gold'ner Stuhl.
Auf jedem Erdteil steht ein Haus,
mit einem Gärtner namens Klaus
und einem Fuhrparkingenieur,
mit einem Rennmotorgehör.
Im hauseigenen Séparée,
fährt man mit Ski auf gold'nem Schnee,
in jedem Bett ein Modell liegt,
was sicher kaum zu Essen kriegt.
...
54 Der Märchenprinz 15.06.17
Vorschautext:
Es war einmal im Märchenland,
als ein Mädchen ihre Hand,
Pinocchio in den Schritt gelegt
und am kleinen Ast gesägt.
Sie war's Böse in Person,
Stiefmutter und Gruselclown,
böse Hexe, Intrigant,
weit bekannt im Märchenland.
Dieser kleinen Liaison,
entsprang tatsächlich ein Sohn
und mit ganz viel Märchengeld,
floh der Bub in unsre Welt.
...
53 Artenreich 22.05.17
Vorschautext:
Ein kleiner Frosch springt froh und munter,
eine Treppe rauf und runter
und sein Freund, nenn' wir ihn Jochen,
hat ihm in den Fuß gestochen.
Jochen ist ein Wildkarnickel,
vorne blau und hinten Pickel,
sieben Federn an de Beine,
in der Farbe junger Schweine.
Seine Mutter zur Erklärung,
trank gern Saft , kurz nach der Gärung
und ließ sich dann auf dem Rücken,
von der ganzen Farm beglücken.
...
52 meine Sprache 22.05.17
Vorschautext:
Ist meine Sprache Poesie,
ergreifend Satz für Satz,
trifft dich ins Herz ,setzt sich dort fest,
sucht sich dort seinen Platz.
Sie tut's aus einem Grunde nur,
nicht, um dir zu gefall'n,
nicht, um in der Erinnerung,
in dir wider zu hall'n.
Sie tut's als Trost, wenn du sie brauchst,
zum Träumen, wenn du traurig bist
und bleibt am Ende sie auch nur,
das, als was sie geschrieben ist.
...
51 wegen dir 22.05.17
Vorschautext:
Flüsse ohne Wasser fließen,
es wolkig ohne Wolken ist,
tief verschneit, doch grün die Wiesen
und Flaggen ohne Mast gehisst.
Grenzen grenzenlos verschwimmen,
Wälder ohne Bäume steh'n,
Wege, derer nicht begehbar,
Sterne die nie untergehen.
Lärm einer wachsenden Blume,
atmend atemlos erstickt,
Schatten ohne Lichterquelle,
nein gemeint und doch genickt.
...
50 Kreuzfahrt 22.05.17
Vorschautext:
Urlaub ist die schönste Zeit,
Vorfreude gar riesig,
ab ans Meer , wo's Wetter schön
und nicht grau und diesig.
Doch am Wasser treibt die Sehnsucht,
Menschen rauf auf einen Kahn,
rings umher schaukelt die Soße,
sogar aus dem Wasserhahn.
Machst du Urlaub auf 'nem Boot,
nur mit Schüssel in der Hand,
halb verdautem Essen drin,
bleib beim nächsten Mal an Land.
49 Du 22.05.17
Vorschautext:
Das erste Schimmern dieses Tages,
ein zartes Hell am Firmament,
die Nacht schickt ihre letzten Schatten,
Zeit durch zeitlos Räume rennt.

Der letzte Traum , erster Gedanke,
alles steht und es dreht sich,
Glück und Leid so eng verschlungen,
jeder Schritt verändert mich.

Doch konstant mich stehts begleitet,
gibt mir Zuversicht und Ruh,
...
48 Der Baum 19.05.17
Vorschautext:
Ein Eichhorn springt von Baum zu Baum,
von Zweig zu Zweig und Ast zu Ast,
beim letzten Sprung , da pfiff das Reh
und's Eichhorn hat den Ast verpaßt.
Das Reh steht kichernd hinter'm Baum,
das Eichhorn schlägt im Boden ein,
genau auf einen Igel drauf
und denkt, es könnte schlimmer sein.
Ein Bär tappt träumend durch den Wald,
er träumt in seiner eignen Welt,
das Reh stellt grinsend ihm ein Bein,
da fällt der Bär, wie'n Bär halt fällt.
...
47 Mutti 04.05.17
Vorschautext:
Mutti, sie trägt Augenringe,
Mutti, die trägt graues Haar,
wenig Schlaf, dauernd Termine,
Schuld ist ihre Kinderschar.
Windeln wechseln, Popo wischen,
Kindergarten, Schule, Hort,
Hemd zerrissen, Schal verloren,
auch der Sportbeutel ist fort.
Waschen, putzen, kochen, bügeln,
von der Früh, bis in die Nacht,
Kinder sehen kaum die Sorgen,
noch wieviel an Stress es macht.
...
46 Der Hypochonder 20.04.17
Vorschautext:
Die Angst, das ist sein Lebenszweck,
vor allem und zu jeder Zeit,
das geht nicht mal mit Pillen weg,
noch dass es ihn davon befreit.
Was and're haben, hat auch er,
je schlimmer, desto größer ist,
die Einbildung, dass irgendwer,
Bescheid zu sagen, ihm vergisst.
Es zwickt im Hirn und auch im Po,
im Bauch, im Knie, im Zahnersatz
und schmerzfrei ist es nirgendwo,
da fehlt im Körper ihm der Platz.
...
45 Katzenglatze 19.04.17
Vorschautext:
Ein alter Kater sprach zur Katze.
Kannst du mir mit deiner Tatze,
oberhalb von meiner Fratze,
kratzen meine Katzenglatze?
Sprach die Katze dann zum Kater,
kratz dich selbst du Unbehaarter
und hör auf mit dem Theater,
wenn's dich juckt, it doesn't matter.
44 Das Osterfest 11.04.17
Vorschautext:
Im letzten Jahr, hab ich im Gras,
ein grünes Osterei versteckt,
doch leider hab bis heute ich,
das grüne Ei noch nicht entdeckt.
Drum habe ich bei mir gedacht,
das sowas nicht nochmal passiert,
nimm dieses Jahr ein grünes Ei
und das wird dann weiß umlackiert.
Das weiße Ei ins grüne Gras
gelegt, ich fühl Zufriedenheit,
schlaf seelenruhig die ganze Nacht,
wach auf, schau raus, es hat geschneit.
...
43 Zwischen Farn und Moos 06.04.17
Vorschautext:
Er liegt im Wald und rührt sich nicht,
liegt zwischen Farn auf weichem Moos,
hat früher er vor Kraft gestrotzt,
ist lang schon her, was war denn bloß.
Ein Specht hat sich an ihm versucht,
brach sich beim Rückschlag das Genick,
der Bär hat ihn als Klo missbraucht,
blieb stecken, denn er war zu dick.
Der Winter geht , der Frühling kommt,
der Bär nahm ab und er war frei,
liegt seit dem nun auf weichem Moos
und träumt dass es wie früher sei.
...
42 Halb nackt mit Bart 05.04.17
Vorschautext:
Ein kleines Boot fuhr auf dem Meer,
dann ging es unter, ward nicht mehr ,
vom Strand der Insel Klitzeklein,
zu seh'n und das war so gemein,
denn auf der Insel saß ein Mann,
mit langem Bart und kaum was an.
Vor Jahren in 'nem kleinen Boot,
vor dieser Insel in Seenot,
geriet der Mann mit langem Bart,
mit seinem Boot auf Jungfernfahrt,
auf seiner Reise übers Meer,
von Irgendwo bis g'rad hier her.
...
Anzeige