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Geburtsdatum: * 16.11.1993 (27 Jahre)

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Anzahl Gedichte: 166
Anzahl Kommentare: 8
Gedichte gelesen: 129.056 mal
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Titel
166 Sonnenuntergang 16.04.21
Vorschautext:
Wie eine Geisel halt' ich im Braun meiner Augen der Sonne letzte Strahlen spiegelnd gefangen. Doch die Dämmerung ahnend, verstirbt in Pupillen die lichte Gewalt. So auch möchte ich versterben, mich strahlend durch den Äther tasten, hin zum letzten deiner Blicke und durch ihn dein Herz erwärmend, als dein Wohlgefühl vergehen.
165 Wie Wellen 16.04.21
Vorschautext:
Wie Wellen an die Strände preschen,
Im Überschlag das Wasser dreschen,
Zerschellend vor den Küsten sterben,
und neu im Meer geboren werden.

Wie Wellen an den Stürmen wachsen,
Tobend dieser Welt gewachsen,
Stets neben sich Geschwister wissen
Nichts wie den ersten Sturm vermissen.

Wie Wellen nach den Wettern leben,
Der Ordnung tanzend sich ergeben,
...
164 Frühling 15.04.21
Vorschautext:
Krokusse an Wegesrändern,
Krokusse auf Wiesen bunt,
Kinderlippen froh zu ändern
blüht ihr lachend auf dem Mund!

Sonne aus den Wolkenbänken,
Sonne aus dem Ätherblau,
Wie gleißend auf der Flora Tränken,
du mit den Strahlen zielst genau.

Winde lau bewegten Föhnens,
Winde abgekühlter Nacht,
...
163 Überm Bodensee 03.04.21
Vorschautext:
Wie Sterne überm Bodensee,
Den Augen nah, den Händen weit
So fühl ich ach, und voller Weh'
inmitten mir die Einsamkeit.

Wie Schwäne überm Bodensee,
In Augen kurz, in Herzen lang,
Geht lang ins Herz mir dein Ade!
und in die Augen Wellengang.

Wie Wolken überm Bodensee,
Auf mich herab, auf dich herauf
...
162 Des Menschen Unzulänglichkeit 31.03.21
Vorschautext:
Wie du deinen Rucksack trägst,
Durch der Schlaufen Band gefestigt,
Last auf deine Schultern lädst,
und jeder Schritt den Gang bekräftigt.

Wie du deinen Rucksack trägst,
Durch den Atem fährt Erholung,
Wenn du ihn beiseite legst,
und keine Sorge findet Wohnung.

Wie du deinen Rucksack trägst,
tapfer durch ein ganzes Leben;
...
161 Kindern gleich 11.03.21
Vorschautext:
Kinderleicht schläft was ich fühle
wohl gesäugt von Gottes Brust,
Mutter all meiner Gefühle,
Vater aller Lebenslust!

Kindern gleich glänzt was ich fühle,
reinen Herzens durch Pupillen,
Aus dem großen Weltgewühle,
dir allein, aus freiem Willen!

Eltern gleich sorgt deine Liebe,
für die Kinder immerdar,
...
160 Deutschland 18.02.21
Vorschautext:
Deutschland, in dir aufgewachsen
bin ich deiner Schuld entwachsen;
Äugend durch den Wald mein Schauen;
Groß wie Eichen dein Erbauen.

In Deutschland so hineingeboren
Heimatliche Gunst beschworen,
wuchs ich auf und wuchs ich aus,
Deutschland, mein Zuhaus'!
159 Atem 18.02.21
Vorschautext:
Ausgeatmet kehr'n wir heim,
Nimmer schwer von Welt,
Wes' Mund gehauchet dein und mein,
Des' Atem uns behält.
158 Ureltern des Menschen 16.02.21
Vorschautext:
Ich weiß von dem, den Gott sie nennen,
Ich kenne es genau;
Ihr lernt es durch die Verse kennen,
Drum prüf't worauf das Herz vertrau'

Ob ihr nun glaubet oder nicht,
Ein Elternherz mit Liebespflicht,
Erwartet seine Kinder,
gleich was ihr tut- und immer.
157 Nachtnotizen 16.02.21
Vorschautext:
Wie wir aus den Lungen steigen,
gleich aus Kaminen steigend' Rauch,
Wenn zur Nacht den Blick wir neigen,
und die müde Seele auch.

Wie wir aus den Herzen führen,
und doppelt fühlend wie ein Paar,
Am Nachtgewölbe uns berühren
mit Seelenhänden wunderbar.

Wie wir uns dem Stern verschenken;
gleich dem Armen uns're Gunst,
...
156 Agape 10.02.21
Vorschautext:
Von kosmisch' Händen wohl gehalten,
Nach liebendem Gesetz,
Woll'n Sterbende die Welt behalten;
Der Weltengriff an ihnen halten,
Und geht er auf-fällt was gehalten,
in Gottes Schoß zuletzt.
155 Essenz 04.02.21
Vorschautext:
Aus Sternenstäuben wunderbar,
in Menschenform gehaucht,
Für eine Lebensdauer gar,
Die Seele eingetaucht.

In Nachtesstunden glänzen dir,
heimrufend die Seelenleuchten,
Die Hand der Sehnsucht spielt Klavier,
Zurück glänzest du den Verscheuchten.

Und all dein Heimweh steiget leicht,
Das Himmelsdach hinauf,
...
154 Bestattung 30.01.21
Vorschautext:
Verstorben schminkt man dich noch fein,
Im Anzug erst darfst tot du sein,
Damit nicht durch die Augen weht,
wie all allein und nackt man geht.

Blass ist der Tod,
kalt, nackt und faltig,
Manchmal auch blutrot,
Es stirbt sich steif und mannigfaltig.

Man kannte ihn im roten Hemd,
und einer Jeans knallblau
...
153 Eishauch 30.01.21
Vorschautext:
Wehest einsam durch die Gassen,
Deiner frieret Stadt und Herz,
Willst dich nirgends niederlassen,
Verhauchest voller Abschiedsschmerz!

Ziehest kalt durch die Naturen,
Wanderst auf der Nervenbahn,
Vereisest Denkmal und Figuren,
Atmest mich voll Dasein an.

Kehrst im nächsten Winter wieder,
Deiner frieret Herz und Geist
...
152 An die Angst 29.01.21
Vorschautext:
Wie darbte ich im Herzen tief,
weil mir gefehlt, was alle brauchen,
Wachen Auges, das nie schlief,
flehte ich in Traum zu tauchen.

Doch von Ängsten ausgestreckt
und angespannt lag jedes Glied;
Gedanke, der den Geist erschreckt,
Angst, die meinem Herz geschieht!

So fühlt' ich Monde, fühlt' ich Stunden,
fühlte Sonnen, fühlte Licht,
...
151 Sehn-, ach Sehnsucht 25.01.21
Vorschautext:
Fernen ragen nah herüber,
Wenn, ja wenn, ach sind sie nah,
Voll Sehnsucht glänzt der Mond darüber,
Wär, ja wär, ach wär ich da.

In gewohnte Bahn mich lassen,
Will, ja will, ach will ich auch,
Mit jungen Sternen alt verblassen,
Euch zuletzt, ach gilt mein Hauch.

Dämmernd aus dem Tage scheiden,
Nur der Mondenglanz versteht,
...
150 Mitgefühl 23.01.21
Vorschautext:
Tauschet Augen, wechselt Ohren,
Nehmet andere dafür;
Fühlung in dem Herz geboren,
Zum Wohle deiner Art erkoren:
Mitfühlend sei dein Gespür!
149 Zu Erde Zu Asche Zu Ende 23.01.21
Vorschautext:
Zu Erde, zu Asche, zu Ende
geh'n auch die besten Gebeine
Ins Leere greifen die Hände,
Entglitten ist ihnen das Eine.

Zu Trauer, zu Andacht, zu Rauch,
versammeln sich treue Gebeine,
Es ist kein einsamer Brauch
und doch weint ein jeder gemeinsam alleine.
148 Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang 20.01.21
Vorschautext:
Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang,
Allabendlich die Klänge dämmern,
Endlich dieser Nacht entlang
schweigt der Tag voll Eisenhämmern.

Es trinkt mein Ohr ein klein Gesang,
Die Tauben auf den Dächern weit,
Ergötzen einen Mondschein lang,
sich zurufend an Zweisamkeit.

Es trinkt mein Herz ein klein Gesang,
Mir wandert meine Seele aus,
...
147 Hinter Pupillen 10.12.20
Vorschautext:
Du bist aus dieser Welt gemeißelt,
Dieselben Wasser sind in dir,
Obschon ans Menschsein so gegeißelt,
Glänzt Heimat durch dein Auge mir.

Denn hinter aller Weltpupille,
Da liegt das allvertraute Heim,
Der tiefe schöpferische Wille,
Und wenn wir's schauen -Gott allein.
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