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| 533 | Butterfliegenblüte | |||
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Vorschautext: Ihr sanftweichstes Ballett am zarten Rande einer Blüte tanzt sie freudig sehr adrett, die sorglose Butterfliege. Laut Schmetterlingsintuition soll Anmut die Blume becirzen, setzt grazil ihren Flügelflatterton, will geduldig nichts überstürzen. Sanft teilen sich Blüttenblätter, wilde Schönheit nippt mittige Süße, ... |
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| 532 | Der Löwe | |||
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Vorschautext: Sein Schritt ist mit den vielen Jahren erfahrener und bedächtiger geworden. Ihm ist, sein Stolz liegt im Bewahren seiner Zuverlässigkeit im Geborgenen. Der feste Gang selbstbewusst voran, seine Gegenwart bleibt nie unbemerkt, seine Aura zähmt jeden Streitanfang, sein Blick respektvoll Autorität lehrt. Selten noch flammt sein Jähzorn auf, einst ungestüm war seine Jugend, ... |
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| 531 | Untergrundspäher | |||
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Vorschautext: Wohin man sieht in die Gesichter, von zeitgemäßen Spuren geprägt. Drohkulissen kommen dichter, täglich Stress, reizbare Nervosität. Die Züge voll mit vielen Fremden, in den Augen Angst und Sorgen, sitzen oft lange auf Wartebänken. Stets anders die Welt von morgen. Flüchtiger Blick flüchtiger Menschen, bedrückte Gedanken, Träume wanken. ... |
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| 530 | Sonnenlichtemehr | |||
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Vorschautext: Es ist Zeit, Winter währte echt genug. Sonnenuhrenschatten zeigen länger, auf den Fluren lauert die grüne Flut, in den Lüften zwitschern erste Sänger. Nackte Bäume sehnen sich nach Blätter, träumen von Blütenknospenfrüchten, vom Einzug südlicherer Tage Wetter, ins Sonnenlichtemehr sie sich flüchten. Frühlingspioniere sich bereits zeigen, Höhlen und Nester in Aufschwungswut. ... |
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| 529 | Spuren | |||
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Vorschautext: Tränen, die aus Augen tropfen Spuren eines verletzten Herz' verwundet pumpt es getroffen Salzwasser reinigt den Schmerz unterdrückt, gestaut aus Scham der Seele Tränensee schwillt an jede Wunde tränkt den Damm bis ein Zuviel ihn brechen kann im Stillen leidet die Seele Bruch aus Tropfen wird ein Salzfluss ... |
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| 528 | Phönix | |||
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Vorschautext: Leben geboren aus dem Feuer Funke bahnt sich Weg zur Flamme Lichtbringer als auch Ungeheuer Fasziniert züngelnde Schlange Alles verzehrende Urzeitmagie Heraufbeschworen als Asšistent Zur Asche transformierte Euphemie Schöpfung, die man Phönix nennt |
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| 527 | Märzenbecher | |||
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Vorschautext: Der März leert all seine Becher, kopfüber hängt er sie ins Grün'. Zeitlose weiße Glockendächer, darunter Frühlingsknoten blühn. Wie auch die Schneeglöckchen, unfern wohnen sie benachbart, Erinnernung an Sommerröckchen, Gefühle kehren ein warm und zart. Später Frühlingsschnee im März, der Boden unter ihm noch hart, ... |
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| 526 | Karussell | |||
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Vorschautext: Die Welt dreht sich nicht um mich, sie reißt mich mit Stück für Stück. Mein Karussell des Lebens kreiselt viel zu schnell! Schwindlig und vergebens verhallt mein Stop-Appell. Wie einen Pauschaltourist scheucht man mich voran, ... |
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| 525 | High 5! | |||
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Vorschautext: kalte Nächte kennen kalte Zehen berüchtigte potentielle Liebestöter Frauen wollen nicht widerstehen warme Waden begehrte Fußableger ihr wohliges Lächeln bezeugt Sieg ihm fährt Schüttelfrost ins Mark sie haucht bittersüß "Hab dich lieb!" seine Waden im Eiswürfelautomat zurück, nur kurz auf dem Balkon Sekunde den Raum frisch gelüftet ... |
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| 524 | Adrenalin | |||
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Vorschautext: Geschmack von Adrenalin auf meiner Zung'. Zu viel ist nicht genug. Süchtig danach giert mein Mund, dein Anteil daran schmeckt zu gut! Längst von uns überschritten, der Punkt ohne Wiederkehr, zwischen uns ist er entglitten, süßer Schmerz fand kein Gehör. Adrenalin tropft in die Adern, ... |
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| 523 | Nie allein | |||
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Vorschautext: wenn ich alleine bin bin ich nicht allein es macht keinen Sinn ohne Gedanken zu sein im Stillen sie zu mir flüstern im Dunkel ihr leises Wispern uns gemein ist dieses Lüstern insgeheim verspürtes Knistern sie sind mir seelenverwandt erklären mir meinen Verstand ... |
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| 522 | Der Plan | |||
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Vorschautext: "Wer keine Stimme hat, dem bleibt nur die Tat." Zu diesem Schluss gelangt, wer gegen Windmühlen antrat, Zusammenhänge herausfand, uralte Ideale übten Verrat. Eine Kindheit voller Helden, irgendwann dazuzugehören, einer von ihnen zu werden, ihren Werten beizuschwören. ... |
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| 521 | Pantomime | |||
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Vorschautext: Wenn Sprache ohne Schall spricht, spiegelt sie sich wider im Gesicht. Mit deinem ganzen Körper bist du mir dann deutlich hörbar. Beobachte deinen Ausdruckstanz, deine eloquent bewegte Eleganz. Klebe an deinen stummen Lippen, sehe, was sie mir ausdrücken. Folge deiner raffinierten Zunge, sie formt sich zum Zeichenpinsel. ... |
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| 520 | Augentropfen | |||
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Vorschautext: Es tropft ... tropft auf meinen Kopf, als wenn wer anklopft, unaufdringlich soft. Durchs undichte Dach einer sterblichen Welt, wo wer Löcher reinstach durch die Wasser fällt ... Die Tropfen rinnen herab über Lippen in den Mund, ... |
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| 519 | Blindes Begreifen | |||
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Vorschautext: Mit verbundenen Augen liegen wir uns gegenüber, ertasten unser Vertrauen, in jeder Berührung spürbar. Ein Blind Date bis zum Ende, gewagte Faszination der Lust, Sucht nach fremdem Gelände, Vergnügen von Kopf bis Fuß. Aufregender Hautkitzel reizt, Geruch und Geschmack perfekt, ... |
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| 518 | Bade im Glück | |||
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Vorschautext: Wir sind ganz glückallein, brauchen nur unser Herzklopfen, jeder Blick wird wie ein Tropfen vor unserm Bade sein. Unser Ansinnen ist nur die Welle, die uns senkt und hebt, weil selber sind wir die Quelle, die in hoher Woge steht. |
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| 517 | Winternebel | |||
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Vorschautext: Schummrigtrüb und nasskalttrist beim Fensterausblick es draußen ist. Nicht sonderlich einladend sieht es aus, im Warmen drin dich zieht's nicht hinaus. Doch grauverschleiert ist nur deine Welt, die sonst wirklich gut dir gefällt. Und wenn du deine Augen schärfst vorort, erkennst du dir vertraute Umrisse dort! Zarter Dunst hüllt alles versteckt ein, der Bäume Äste so filigran, ganz fein. ... |
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| 516 | Am Leben! | |||
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Vorschautext: ich komm vorbei wo ich mal war wo ich schon war komm ich vorbei ich seh mir an wo ich mal war wie alles war seh ich mir an und mir wird klar nie mehr es wird ... |
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| 515 | Die Wildblume | |||
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Vorschautext: Auf seinem Lebenswanderweg ein Mann kam einen abgelgenen Pfad entlang, und erblickte am Wegesrand, eine kleine Wildblume, die dort stand, sehr hübsch er sie gleich fand! Alleine stand sie so da, niemand bisher hatte sie gepflückt, obwohl sie wirklich wunderbar so bei nah! ihr Leben hatte sie etwas zerdrückt... Da wollt der Mann sie mit sich nehmen, ... |
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| 514 | Dein Liebesbrief | |||
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Vorschautext: Deinen Brief auf richtigen Papier mit Tinte geschrieben, fest an mich pressend, nur ihn statt Deiner ich drück, wie wohl hat dein Herz sich an meinem doch gerieben, streichelnd fließende Liebesworte gepaart mit Glück. Sicher glitten deine Finger, die Feder mit Sehnsucht führend, kosend über das Papier, jede Stelle zartbedacht berührend. Sinnlich sanft sind sie endlich wohlbehalten bei mir gestrandet, fühl sie von Dir so vertraut für mich nun auf mir gelandet. Erahne zärtelnd Deine schlafenden weichen süß-roten Lippen, mein Bart kitzelt Dich im Traum umgarnend im Nacken sacht. ... |
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