| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 718 | Hitze der Nacht | |||
|
Vorschautext: Schwüle schwelgt im schweren Samt, atemlose Luft benetzt das Fensterglas, Hitze bringt den Wind zum Stand, still stehende Feuchte wird zum Nass. Die Schatten flüstern in den Bäumen, dehnen sich im stummen Schwung. Die Nacht flüchtet sich ins Träumen, wo Geheimnisse haben ihren Ursprung. Wie ein seidener Schleier hängt Dunst, feiner Nebel legt sich dicht auf Haut. ... |
||||
| 717 | dir verfallen ... | |||
|
Vorschautext: es hat mich voll erwischt bin in deinem Netz gefangen war dir vermeintlich entwischt lieg jetzt hier voller Verlangen hab mich verknallt, in dich sitz in der Achterbahn ganz vorn aufgeregt, nach dir sehnsüchtig hör mein Herz nach dir rumorn ob ich wach bin oder träume bin auf Entzug, weil du mir fehlst ... |
||||
| 716 | Verrückt | |||
|
Vorschautext: Verrückt ... wie du mich sehnsüchtig machst, weil ich endlich begreife, du willst mich genauso sehr, wie ich dich. Verrückt ... wie nichts mehr zwischen uns passt, weil ich dich an mich reiße, du bist es, die ich begehr', wie du mich. ... |
||||
| 715 | Schule der Verführung | |||
|
Vorschautext: Früher so als junger Novize, - unerfahren, voller Übermut - vertraute ich auf meine Hitze, wollte ungestüm zu heißem Blut. Doch mein Erfolg war bescheiden, musste erst lernen und kapieren, Verführung beginnt vorm Entkleiden, soll ihr Körper wie gewollt reagieren. Es gilt, sie im Geiste zu verlocken, die Auserwählte spürbar zu begehren. ... |
||||
| 714 | Unbändige Freude | |||
|
Vorschautext: Ich freu mich wie ein Kind, wenn mir etwas gut gelingt! Wenn ich alleine dabei bin, ruf ich laut: "Yes, haut hin!" Unter Leuten freu ich mich leise, meine Augen leuchten kurz auf, die Mundwinkel zuckenderweise zeigen, jetzt bin ich gut drauf! Innerlich hüpft in mir das Kind, im Alter lernte es Selbstkontrolle. ... |
||||
| 713 | Sandburgen | |||
|
Vorschautext: Am magischen Morgen am Meer baue ich Sandburgen, glücklich und frei. Hohe Mauern, große Türme zur Wehr, die gegen Strömungen der Widerstand sei. Die Gräben sind immer tief und breit, extra lang, damit man so die Flut auffängt. Sieh, wie das Wasser strömt auf jeder Seit', sich seufzend seinen Weg ertränkt. An der Basis steht eine große Tunneltür für Strandfeen, die an diesem Ort leben. ... |
||||
| 712 | Wildcat | |||
|
Vorschautext: Ich werde einen Drink kreieren und ihn nach dir benennen. Werde ihn als "Wildcat" nominieren, an seinem Geschmack dich erkennen. Sehr verlockend, extrem wirkungsvoll, nur dran zu nippen macht liebestoll! Die Zutaten bleiben mein Geheimnis, die Rezeptur wird nur mir gewiss. Nur du und ich werden davon trinken, allein in deiner Wildkatzenhöhle, ... |
||||
| 711 | Gedankenblitz | |||
|
Vorschautext: Oft, wenn ich so da sitz, überrascht mich ein Gedankenblitz! Ohne Donner beim Gewitter, durchzuckt mich ein Gedankensplitter... Erst einige Stunden/Tage vorher, legte ich dazu die Lunte. Überlegte angestrengt so sehr, mit der Antwort auf der Zunge. ... |
||||
| 710 | Nebelmond | |||
|
Vorschautext: Als ich mitten nachts aufwache, liegt Nebel auf dem Mond. Ein lichter Schleier kriecht sachte hoch über dem dunklen Horizont. Schäfchenwolkenwellen flüchten vor dem unvermeidlichen Grau, sie scheinen sich vor was zu fürchten, Nebel scheucht sie ins finstere Blau. Das rettende Ufer ist in weiter Ferne, um nicht im Unbekannten zu ertrinken, ... |
||||
| 709 | Was wäre, wenn ...? | |||
|
Vorschautext: In so manch' stillen Moment, wenn der Fernseher mal nicht rennt, meist nachts vorm Einschlafen, alternativ zum Zählen von Wollschafen... Vielleicht hat man gerade Frust, was auch immer der Auslöser dafür sei, und wieder mal keine große Lust, auf dieses nervige Alltagseinerlei! Ja, wie wäre das wohl so geworden? Hätte man an zwei, drei Stellen sich anders entschieden... ... |
||||
| 708 | Verrückt nach Meer | |||
|
Vorschautext: Das Meer ... Symbol des Weiblichen und des Zyklus von Geburt und Tod und mit Wasser Symbol des Ursprungs allen Lebens ... Und unberechnbar wie das Meer ist das Glück bei der Lebensreise! Eine glückhafte Schifffahrt bedroht von Schiffbruch bei der Meeresüberquerung... eine Daseinsmetapher für den Lauf des Schicksals. ... |
||||
| 707 | Urlaub am Meer | |||
|
Vorschautext: viel zu lange ist es schon her dass ich am Meeresufer stand links und rechts ein Kind an der Hand das dritte auf meinen Schultern mein Blick weit in die Ferne gewandt wo Himmel und Meer sich friedlich vereinten barfuss stehend im weichen Dünensand Segelboote die zuvor noch am Ufer anleinten das Rauschen der Wellen in meinen Ohren die Melodie des Meeres ist ein wohltuend Lied ... |
||||
| 706 | Nostalgie | |||
|
Vorschautext: dieses Gefühl der Nostalgie ist keinem fremd sich wehmütig nach vergangen Zeiten sehnt wär es wie damals, man sich viel glücklicher wähnt als man es heute mit dem ganzen Mist so kennt durch ein Foto, ein Spielzeug aus Kindheitstagen erinnert man sich bevorzugt nur an schöne Dinge verklärt, was sich so herzlich zugetragen ignoriert alles, was heute misslich klinge früher war bei Weitem nicht alles viel besser wir waren nicht ehrlicher als heute oder morgen ... |
||||
| 705 | Dünentanz | |||
|
Vorschautext: ich nehme deine Hand führe dich zum nahen Strand barfuß spüren wir den Sand waten durch die Wellen am Meeresrand die Gischt um unsere Knöchel ringt zwischen unsere Zehen dringt stehend unsere Präsenz im Sand einsinkt zeitlos schön unser beider Blick gerinnt die Sonne erhitzt unsere blanke Haut strahlt sengend ihre Energie vertraut ... |
||||
| 704 | Dünenregen | |||
|
Vorschautext: entspannt liegen wir in den Dünen verstohlen hinter hohem Gras inmitten beigem Sand geaalt im Grünen rekeln wir uns in der Natur zum Spass weit & breit um uns keine Menschenseele liegen wir wie im Paradies unbedeckt was wir mitbrachten ist an sichrer Stelle falls wir zur Flucht aus Eden aufgeschreckt du liegst bauchlinks auf dem heißen Sand Saharawind fegt Sandkörner auf dir umher ... |
||||
| 703 | Briefliebschaft | |||
|
Vorschautext: Es gab eine Zeit, da schrieb ich Liebesbriefe, eigens handgeschrieben auf allerlei Papier. Mir war danach so aus meiner Herzenstiefe, zerknüllte Versuche türmten sich neben mir. Meine angeschriebene Liebe war weit weg, Telefon noch nicht flat, es gab kein Internet. Auch SMS waren ein Luxus, kosteten Geld, man war somit auf Briefkontakt eingestellt. Hielten uns so nah, wo wir getrennt waren. Briefe, dank ihnen nicht allein in der Nacht, ... |
||||
| 702 | Spätsommernebel | |||
|
Vorschautext: Die Nacht ist finster wie schwarzer Kaffee schmeckt klar, doch bitter im Nachgeschmack Der Spätsommertag lockt ins schwüle Separee Luft trächtig getränkt vom nassen Niederschlag Wie ein Tropfen Milch in die Koffeinschwärze durchzieht Nebel widergespenstige Natur umhüllt Hügel, schleicht leis wie eine Katze übernimmt die Zügel von allem mit Kontur Als stiller Zeuge, wie alles milchig erblindet tauchst ein in die Sehnsucht nach Treibsand ... |
||||
| 701 | Sonnenspiegel | |||
|
Vorschautext: Stiller trauter Mond! Du treuer Begleiter, der dicht neben uns wohnt. Bist der Spiegel der Sonne, ihres Lichts in der Nacht. Ihr bescheidener Abglanz dich zum Highlight & Star der Finsterheit macht. Bist Sinnbild für Vieles und auch dafür sehr, ... |
||||
| 700 | Eine Nacht zum Schreiben | |||
|
Vorschautext: Was für eine Nacht... eine zu aufgewühlte Nacht für Sterne eine zu kalte Nacht nur zum Starren. Gern hätt' ich sie mit dir verbracht du liegst jedoch in weiter Ferne ich bin alleine hier am Ausharren. Es ist eine Nacht zum Träumen von sehnsüchtigen Lippen, die mehr wollen von Beinen und Hüften, die unruhig treiben. ... |
||||
| 699 | Geborgenheit | |||
|
Vorschautext: Wenn ich mich nach einem langen Tag in meine kuschlige Bettdecke einrolle links, rechts, vorne, unter mich sie einschlag mich fühle wie in einer wohligen Kassarolle mich zur Seite dreh im Gewühl die eine Hand unters Kissen dieses geborgene Gefühl will ich nicht mehr missen... . . ... |
||||