Gästebuch von Wolf-Rüdiger Guthmann

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101. Eintrag von Soso 11.08.2019 um 16:38

Hallo Wolf-Rüdiger,
langweilt Dich hoffentlich nicht wenn ich schreibe. Das letzte Gedicht war wieder ein Gedicht. Ich habe noch nie über jemanden oder etwas so gelacht wie über Dich, pardon, über das was Du schreibst natürlich. Wow. Wenn ich den ganzen Tag nur Deine Gedichte lesen würde, könnte ich vor Bauchschmerzen gar nicht mehr gerade gehen. Geht ja nicht, muss ja noch laufen, jetzt auch am Abend.
Liebe Grüße Sonja S.
Dein Kommentar:
Auch der schönste Sommer hat seinen Preis,
die Haare sind staubig, der Körper voll Schweiß.
Und pflegt man dann noch die uralten Triebe,
jeder gern ein Saubermann der Werbung bliebe.
Um Achselflecke und Geruch zu vertuschen
hilft nur waschen oder noch besser duschen.

So war es bei mir in der Affenhitze von gestern,
als ich half bei der Ernte mit den Schwestern.
Ob gemäht oder gedroschen wurde auf dem Feld,
der Staub zog in Wolken, die nur Regen aufhält.
Als man noch scheibte, um die Wurzeln zu trennen,
fingen die Augen an wie Feuer zu brennen.

Kaum war diese Ernte auf dem Feld beendet,
da hat sich jeder schnell nach Hause gewendet.
Der lehmige Staub und der fließende Schweiß
zeugten für alle sichtbar von unserem Fleiß.
Auf den breiten Stufen der Treppe ins Haus
zog ich laut singend das Arbeitszeug aus.

Durchs Treppen Haus, ins Bad, zur Dusche,
wo ich unter die tropfende Brause husche.
Nichts probiert, es wird schon gehen,
dann schnell den Mischer Hahn aufdrehen.
Genügend warmes Wasser hat der Boiler,
doch was ich los ließ, war ein Heuler.

Brust und Rücken erhitzt vom Dreck
und nun kam erst der eiskalte Schreck.
Das Gesicht in den Strahlengang gehalten,
lief der Schmutz in mächtigen Falten.
Sehend Schwamm mit Duschgel verbunden
und damit kreisend Runden für Runden.

Die langstielige Bürste für den Rücken
besteht aus zwei gesteckten Stücken.
Und jedes Mal beim Schmutz besiegen,
die hölzernen Teile auseinander fliegen.
Das machte dabei so viel Krach,
lockte die Familie nach und nach.

Statt mich in Ruhe duschen zu lassen,
wollten alle an den Po mir fassen.
Die zarten Finger, die mich berührt,
haben mich zum Gedicht inspiriert.
Während ich wischte und kreiste,
reimte ich dazu schon das meiste.

Doch als ich trocken das Bad verließ,
ich auf andere, neue Besucher stieß.
Wir scherzten, aßen und tranken,
tauschten nun unsere Gedanken.
Von Preisen und Erhöhung der Renten,
über Wahlwerbung und Zeitungsenten.

Die Standuhr schlug 12 Mal gong bing,
als jeder ins Bett oder nach Hause ging.
Ich hatte reichlich getrunken, gegessen,
aber das geplante Gedicht vergessen.

11.08.2019 ©Wolf-Rüdiger Guthmann


Auch der schönste Sommer hat seinen Preis,
die Haare sind staubig, der Körper voll Schweiß.
Und pflegt man dann noch die uralten Triebe,
jeder gern ein Saubermann der Werbung bliebe.
Um Achselflecke und Geruch zu vertuschen
hilft nur waschen oder noch besser duschen.

So war es bei mir in der Affenhitze von gestern,
als ich half bei der Ernte mit den Schwestern.
Ob gemäht oder gedroschen wurde auf dem Feld,
der Staub zog in Wolken, die nur Regen aufhält.
Als man noch scheibte, um die Wurzeln zu trennen,
fingen die Augen an wie Feuer zu brennen.

Kaum war diese Ernte auf dem Feld beendet,
da hat sich jeder schnell nach Hause gewendet.
Der lehmige Staub und der fließende Schweiß
zeugten für alle sichtbar von unserem Fleiß.
Auf den breiten Stufen der Treppe ins Haus
zog ich laut singend das Arbeitszeug aus.

Durchs Treppen Haus, ins Bad, zur Dusche,
wo ich unter die tropfende Brause husche.
Nichts probiert, es wird schon gehen,
dann schnell den Mischer Hahn aufdrehen.
Genügend warmes Wasser hat der Boiler,
doch was ich los ließ, war ein Heuler.

Brust und Rücken erhitzt vom Dreck
und nun kam erst der eiskalte Schreck.
Das Gesicht in den Strahlengang gehalten,
lief der Schmutz in mächtigen Falten.
Sehend Schwamm mit Duschgel verbunden
und damit kreisend Runden für Runden.

Die langstielige Bürste für den Rücken
besteht aus zwei gesteckten Stücken.
Und jedes Mal beim Schmutz besiegen,
die hölzernen Teile auseinander fliegen.
Das machte dabei so viel Krach,
lockte die Familie nach und nach.

Statt mich in Ruhe duschen zu lassen,
wollten alle an den Po mir fassen.
Die zarten Finger, die mich berührt,
haben mich zum Gedicht inspiriert.
Während ich wischte und kreiste,
reimte ich dazu schon das meiste.

Doch als ich trocken das Bad verließ,
ich auf andere, neue Besucher stieß.
Wir scherzten, aßen und tranken,
tauschten nun unsere Gedanken.
Von Preisen und Erhöhung der Renten,
über Wahlwerbung und Zeitungsenten.

Die Standuhr schlug 12 Mal gong bing,
als jeder ins Bett oder nach Hause ging.
Ich hatte reichlich getrunken, gegessen,
aber das geplante Gedicht vergessen.

11.08.2019 ©Wolf-Rüdiger Guthmann
Welches war denn das letzte Gedicht,
wenn du schon mich zerrst vor Gericht?
Was war denn daran so interessant
dass dich das Lachen übermannt?
100. Eintrag von Soso 09.08.2019 um 13:53

Sei froh, dass es ein Alptraum war,
weiß doch jeder, dass Geld nicht glücklich macht,
Gartenarbeit schon.
Liebe Grüße SSSSSS
99. Eintrag von Soso 08.08.2019 um 15:49

Ob die Geschichte wahr oder nicht wahr ist,
Du hast sehr schön beschrieben.

LG Sonja S.
98. Eintrag von Gast 08.08.2019 um 05:17

Guten Morgen Wolf- Rüdiger,
Die Geschichte vom "Tagebuch" hat mich betroffen und ganz still gemacht.
Ich lese, und ein Film läuft ab. Ich bin froh in der Zeit nicht gelebt zu haben.
Liebe Grüße Sonja S.
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97. Eintrag von Gast 07.08.2019 um 06:20

Missverständnisse, Verirrungen, Verwirrungen , jetzt Arztbesuch, der wird sich freuen.
96. Eintrag von Gast 06.08.2019 um 18:28

Hallo Wolf-Rüdiger,
dein Doktor ist hoffentlich nicht durch Dich reich geworden,
meiner nagt am Hungertuch. Armer Kerl, fragt immer, ob es mir nicht doch schlecht geht.
Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung.
Eine schöne Zeit
liebe Grüße S.
95. Eintrag von Gast 06.08.2019 um 18:28

Hallo Wolf-Rüdiger,
dein Doktor ist hoffentlich nicht durch Dich reich geworden,
meiner nagt am Hungertuch. Armer Kerl, fragt immer, ob es mir nicht doch schlecht geht.
Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung.
Eine schöne Zeit
liebe Grüße S.
94. Eintrag von Gast 04.08.2019 um 08:29

Guten Morgen Wolf-Rüdiger,
Du weißt es schon, am liebsten laufe ich am Morgen um den Pudding, einen, heute waren es vier bis fünf. Keine Angst, das schaff ich schon, odwohl ich schon über dreißig bin.
Soll ich weinen oder lachen. Verdammt, Kleenex hab auch nicht genug dabei gehabt,
für die Perlentränen, die über meine Wangen fließen.
Schnief S.
93. Eintrag von Soso 03.08.2019 um 16:05

Hallo Wolf-Rüdiger,
weiß nicht ob das mit dem Schreibprogramm jetzt besser klappt,
jedenfalls hat mich , dass was Du geschrieben hast,
nicht Bauer sucht Frau, hab gar kein Fernseher ( mehr ), das andere,
sehr inspiriert mehr zu schreiben, als ich die Absicht hatte.
Geigen weinen im Hintergrund ganz dezent und Max Raabe singt das Lied vom Kaktus.
Die beste Kulisse für mich etwas aufzuschreiben.
Hoffentlich nicht ganz so schrecklich, aber mich macht es froh.
Also bis irgendwann
herzliche Grüße Sonja S.
92. Eintrag von Soso 29.07.2019 um 21:09

Hallo Wolf-Rüdiger,
vielen Dank für deine Zeilen.
Habe das Gedicht " Im Blumengarten" wieder gelöscht, schien mir doch nicht so gelungen.
Wie könntest Du mir helfen die richtigen Worte in die richtige Form zu bringen. Ist mir da noch zu helfen?
Vom Stricken hältst Du mich nicht ab, das kann ich schon (allerdings nur die Puppen). Das mach ich nebenbei. Das Dichten liegt mir seit ca. 3 Jahren am Herzen. Es fing damit an, dass ich meinem Sohn etwas sagen wollte , was im täglichen Ablauf einfach mal vergessen wird. Konnte ich leider nicht ohne dass Sturzbäche von Tränen aus meinen Augen geflossen wären.
Ja, da habe ich einen Brief geschrieben, der am Ende ein Gedicht wurde. Um das Gedichteschreiben zu verbessern,
würde ich gerne dazu lernen. Wenn das überhaupt möglich ist. In bestimmten kreativen Bereichen kann man nicht einfach lernen, ohne zumindest ein Gefühl, das gewisse Etwas bereits in sich zu haben.
Freue mich auf Deine Hilfe und eventuelle Unterstützung
liebe Grüße Sonja Bis bald
Dein Kommentar:
Hallo Sonja, ich würde dir gern helfen. Wenn man nur wüsste, wie. Aber oft macht es schon eine moralische Unterstützung. Du darfst dir nur nicht einreden, dass deine Themen oder Formulierungen gegen irgendwelche Regeln verstoßen. Von mir wurde bisher nur ein Gedicht abgelehnt. Ich weiß nicht mehr, wie es heißt. Ich habe sogar einigen die Texte geändert. Aber nur dort wo es sich gelohnt hat. Manche schreiben in hundert Gedichten immer das gleiche. Wichtig finde ich es, das Schreibprogramm einigermaßen zu beherrschen. Gut, so schlecht war das Blumengedicht garnicht. Es fehlte die Aufzählung der Arten, alles andere hätte sich dann ergeben. jetzt ist "Bauer sucht Frau" Tschüss Wolf-Rüdiger
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