| Titel | ||||
|---|---|---|---|---|
| 716 | Knäcke vom Elch | 05.08.26 | ||
|
Vorschautext: Der Hirsch bekam einst Knäckebrot per Post, von seinem Onkel Elch dem ollen Schweden. Der war zwar ziemlich groß nicht braunrot; und sonst ein weniges Hager. Doch lasst uns nicht von reden! Das Knäckebrot war fast bockelhart, er hatt es zu lang aufgespart. Da hat der Hirsch es nicht weiter aufgehoben; und’s Essen selbst vorerst verschoben. Doch lasst mich noch ausreden! ... |
||||
| 715 | Die müde Sonne | 05.08.26 | ||
|
Vorschautext: Als die Sonne mal müde wurde, ward sie plötzlich leis am schlafen. Und es wurde ärger dunkel, wehend um voll Wolkenschafen. Als sie wieder aufgewacht, wieder frisch am neuen - Sonne. Gab es kaum mehr Wolken dann, nur die Sonnestund und Wonne. |
||||
| 714 | Zeit | 04.08.26 | ||
|
Vorschautext: Zeit vergeht, die Welt sie steht. Zeit vergeht und sie ist, Zeit zu haben ist’s - kein Mist. Zeit sie steht nicht, sie vergeht. Zeit zu haben, ist Recht, dafür oft ist es zu spät. Zeit ist toll echt. |
||||
| 713 | Lebe gern | 04.08.26 | ||
|
Vorschautext: Lebe gern, vom Morgen bis zum Abendstern. Und in der Nacht, schlafe sacht. Lebe gern, sind dir die Sorgen fern. Und in der Sorgen Nacht, hab gut acht. |
||||
| 712 | Die Mottemarotte | 03.08.26 | ||
|
Vorschautext: Die Motte, bekannt für eine alte Marotte. Fliegt stets bis an die Krampe, der Lese oder Deckenlampe. Und dann hinein ins Licht; mehr, nun; mehr nicht. |
||||
| 711 | Die Eintagsfliege | 02.08.26 | ||
|
Vorschautext: Summ – summ, summ voller gebrumm. Die Fliege, wenn ich sie kriege. Wenn ich denn siege! Summ – summ, durchs leere Zimmer. Die Fliege, wird es schlimmer; `ne nicht – heut nimmer. ... |
||||
| 710 | Die beiden Seiten der Feder | 30.07.26 | ||
|
Vorschautext: Mal fließt es traurig, eher still, mal fröhlich wenn man kann und will. Mal freundlich und glücklich, dann eher beschwerlich und bücklich. Aus Feder fließt was Seele teilen will, nie laut; ganz leise – manchmal heimlich still. |
||||
| 709 | Gedicht ( mit Ende ) | 26.07.26 | ||
|
Vorschautext: Auch wenn es etwas plötzlich ist, ungewohnt und schneller – die fixeste der Wende. Es geht nicht weiter, nur wenn - von vorn; den Satz ich noch beende. Sie lesen es, ich schrieb es auf, wenn gleich mit diesem flotten End und gar - etwas eilig schon behände. Das ist zu glauben fast ja nicht; sagt einer noch; das Gedicht ist hier ( jetzt schon ) zu Ende. |
||||
| 708 | Wenn ... | 24.07.26 | ||
|
Vorschautext: Wenn Sturmwind, in die Segel bläst; und wenn die Balken krachen. Wenn Sirene tönt, der Sturmregen peitscht, dann gibt’s bei nix zu lachen. Wenn eine Flut an Naß, sich Meeres ergießt, und lauter solche Sachen. Ja wenn, dann lieber Kapitän, solltest besser Anker oder Ankerkette gar, ... |
||||
| 707 | Die Geschichte von der Brille und dem Spiegel | 24.07.26 | ||
|
Vorschautext: Die Brille sagt zum Spiegelglas, ich schau nicht richtig durch. Trotz Gleitsicht, enspiegelt und konkav, beim sichten dreht der Lurch. Wie machst du dass, es macht wohl Spaß? Der Spiegel sagt: ,,Ich spiegel nur“. ,,Von Bild und durchschau’n, keine Spur“. Ich gebe zurück was fern und nah, dass man noch besser mit dir sah. ... |
||||
| 706 | Hoch | 16.07.26 | ||
|
Vorschautext: Hoch und hoch hinaus, oben und oben raus. Hoch sein und hoch leben, oben eben. Ein Glück, ein Freudeschimmer, meist nicht für immer. Hoch lassen wir's Leben leben, hochgefühlt eben. |
||||
| 705 | Tief | 15.07.26 | ||
|
Vorschautext: Tief – tief triefend; tief - geht so oft schief. Tief denken – Gedanken, tief kann kranken. Ein Tief auslösen, oder Dauertiefsinnig sein. Tief – besser bedenken, tief – vertieft nicht sein. |
||||
| 704 | Stay | 13.07.26 | ||
|
Vorschautext: Stay, stay on Way, stay – i say. Stay for, stay high, don’t ask why. Stay for your Life, stay – stay a Survive. |
||||
| 703 | Sonnenstrahl | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Sonnenstrahl du kamst soeben, schenktest Freude, Glück und Leben. Licht voll Zuversicht aus Glück, komm zurück. Sonnenstrahl und Sonnenblenden, willst aller Wesen Kummer beenden. Licht verbreiten, Gram oft brechen und mit Strahl die Trauer brechen. Sonnenstrahl oder Sonnlicht, Trost und Freude – für wen nicht. ... |
||||
| 702 | Die Motten | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Die Motten suchen das Licht, immer hinter ihm her. Und wenn sie es ham, ja dann wollen sie mehr. Die Motten machen es sich, meist selber nicht schwer. Doch hätten sie Grips, suchten im Dunkel sie eh’r. |
||||
| 701 | Das Problem Klein | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Es gibt für die größten Zwerge, meist keine tiefen Berge. Das so unangenehm; ist dass; und ein Problem. So eben wie für die hölzernsten Wichte, keine kleine Fichte. Alles Nonsens und Unfug, kein Problem sagts du; wie käme ich allein dazu. Kleine Leute haben’s schwer, hölzern nur - oder auch nur kleinerer. ... |
||||
| 700 | Der Berg | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Aus Urgewalten kriecht der Berg, hervor zu einem hohen Spitz. Das ist nicht allein ein Frühlingswerk; Berge sind es spitz immer – das kein Witz. Hoch der welche, tief die Täler; alles nur ein Werk für Haxenquäler. Der Berg ansich sicher sehr schön, ist doch ansich recht unbequem. Mag ihn mit Gipfelkreuze taufen, der ist gut bei Fuß und gut im laufen. |
||||
| 699 | Kriegsweisheiten im Reim | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Bomben, Minen – Granaten, Gräben und Klappspaten. All jenes ist Krieg, nur nie nicht ein Endsieg. Der wäre Frieden und Ruhe, für alle Kleidung, Nahrung, Schuhe. Und Hand in Hand, Friede und Ruhe im Land. |
||||
| 698 | Naßes | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Wären alle Flüß geflossen, alle in ein Meer ergossen. Bäche, Pfützen, nahes Deiche; auch dazu noch reiche. Das in allem – fern von Spaß; wäre Naß. |
||||
| 697 | Fragend | 03.07.26 | ||
|
Vorschautext: Was und woher, warum und wie schwer? Was und weswegen, weshalb ein Segen? Was und wann, wer und wo kann? Wie und warum, fragen wir drum; weswegen und wo, wie und wieso? Wenn und wie, oder gar nie? ... |
||||