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| 695 | Stillleben | 01.07.26 | ||
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Vorschautext: Stillleben, still leben. Still eben; Leben eben. Stilles Leben, still erleben. Still eben, Leben leben. |
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| 694 | 101‘er – nein! | 29.06.26 | ||
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Vorschautext: Der Hundertste geht vorbei, der Hundert’ste fühlt sich noch frei. Der Hundertste noch wendet ein, der von Hundert lässt es noch grade sein. Einer von Hundert lässt allein, noch einer von ist hoffentlich mein! Doch hunderteinster letztlich dann sein; bitte ein nein und nichtig nein! |
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| 693 | Die Weide | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Die Weide nah am Wasser steht, die dort ihr in der Nähe seht. Was sie dort am Wasser will, darüber ist es eher still. Sie will wohl wachsen – ja gedeih’n, man möge es hier gern herzlich verzeih’n. Doch eines übt sie sicher nicht, verzicht. So lassen wir sie so gewähren, das tun darüber kein fremdes beschweren. Sie lebt vom Wasser – nahe Leide, so lassen wir sie doch sein – die Weide. |
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| 692 | Stetig Hexe | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Ja Frau Sexse, stetig Hexe, hat um Sechse stets Komplexe. Ist ählich wie Frau Leimer, nach dem Kehrdienst voll im Eimer. Herr von Pfaht, könnte kehren früh bis spat. Nicht etwa das er’s auch tat, daher ham wir den Salat. |
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| 691 | Gleisend | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Gleisend Licht, Licht zerbricht. Leuchtet schnell, leuchtend hell. Licht, leuchtend Licht, mehr nicht. |
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| 690 | Kunst | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Kunst kann sein auch kleinstes Ding, an dem Mehr an Arbeit hing. Kunst ist niemals nur benennen , Kunst muss man können und kennen. Insich oft selten banal, steckt in ihr oft Seelenqual. Sie zu wirken, sie zu sein; ist nie die Kunst für sich allein. |
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| 689 | Regen | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Ein leises trippeln auf’s Gestein, so schön und still kann Regen sein. Tropfen tropfend Wasserglieder, auf Land und Ebene hernieder. Regend Schauer, Regen’s Sein, Regen allein. |
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| 688 | Gedicht | 25.06.26 | ||
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Vorschautext: Nur eine Zeile für’s Gedicht, das geht so nicht. Doch komme ich zur dritten dann, fängt alles oft zu fließen an. Doch heute ist dem wohl so nicht. Ende vom Gedicht! |
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| 687 | Warum besorgen!? | 20.06.26 | ||
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Vorschautext: Warum sich heute besorgen, Morgen ist nicht jetzt; und Morgen ist Morgen. Warum sich um die, die für Sorgen sorgen sorgen; heute nicht du, verschiebe das davon borgen. Warum sich anderer Sorge borgen, die Sorge gibt’s immer; und Morgen auch; auch Morgen. |
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| 686 | Leb/-n | 19.06.26 | ||
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Vorschautext: Greife nach den Sternen, lebe (je-)den Moment. Tanze, singe, lebe; als wenn dich Morgen keiner kennt. Folg deinen Träumen, lache - liebe heute. Den du gehst den dein’n Weg, nicht den einer Meute. |
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| 685 | Der Eisberg | 13.06.26 | ||
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Vorschautext: Der Eisberg, Eis, Schnee und Eis und drauf Eisbär, Pinguin und irgend’n Kranich. Ach je, ach hätten sie doch schneller Bremsen können, einst, auf Schiffbord; auf der gesunk’nen Titanic. |
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| 684 | Vogel am Fenster | 12.06.26 | ||
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Vorschautext: In weitem großen Bogen, kommt er ums Haus geflogen. Vogel vor dem Morgenfenster, im fliegen glänzt ’er. Umschifft die Böhen und Wogen, kommt mehrfach mal angeflogen. Dann pfeift er - setzt sich, dein beobachten stört`s nich. Vogel des Himmels, Künstler der hohen Klüfte. ... |
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| 683 | La Veritae | 11.06.26 | ||
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Vorschautext: Die Wahrheit, gebrochen. La Veritae, ausgesprochen. Ist nicht toll - nicht wunderbar, doch ist es wahr. Ausgesprochen wurde wieder mal, mit der Wahrheit die gebrochen. Gebrochen ist dabei der Sinn; ohnehin. ... |
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| 682 | Die Zaubertröte | 08.06.26 | ||
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Vorschautext: Eine kleine Zaubertröte, nicht etwa die Zauberflöte. Wird gar gerne oft genutzt und geschunden und dann sind die Leut verschwunden. Eine kleine Zaubertröte, wird gespielt von keiner miesen Kröte. Sondern von dem Narr`n nam’s Balduin; aber wart wir entkommen ihm. Eine kleine Zaubertröte, weis nicht um der Menschen Ruhenöte. ... |
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| 681 | Das Loch ... | 03.06.26 | ||
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Vorschautext: Ich hab mich in ein Loch begeben, was es eben so manchmal im Leben gibt. Alles schöne war verschwommen, ich fühlt mich schlecht und ungeliebt. Es war zum Glück nur kleiner Brunnen, das Wasser es war wohl gesiebt. Es hätt auch können schlimmer kommen, wenn es so etwas mal gibt. |
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| 680 | Ich leb | 29.05.26 | ||
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Vorschautext: Ich leb für die die aus mir lesen, ich schreibe für sie was gewesen. Ich freue mich wenn ich gelesen, bin an und für sich einfach Wesen. Ich leb für mich, ich leb für dich. Ich freue mich; daran ansich. |
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| 679 | Ras(s)en vor Hass | 26.05.26 | ||
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Vorschautext: Was kann denn dieser Schwarze hier dafür, dass er nicht so ist so wie ihr!? Und wenn ich eines wirklich missen kann ohrmaß, dann ist es eben Rassenhass. Die denken besser sein es lassen, die and’rer Länder Menschen und Sitten hassen. Nur alles; bloß nicht sein wie ihr, da gäbe ich gen all dafür! Die selbst sich nicht, nur Menschen ersatzweise gezielt hassen. ... |
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| 678 | Zu schad/-e | 19.05.26 | ||
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Vorschautext: Frühling, Wiese, gelbe Butterblume; Löwenzahn schon graue Mume. Blühen hier und da zu Hauf; alles drängt zu und geht auf. Frühlingswiesen und grüner Grund, zur Erfreuung und und und. So als ging’ s um jede Stund, tut von nah’ndem schönen Kund. Frühling ja du kommest spät und spat, Sommerszeit schon wieder naht. ... |
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| 677 | Alleinseindank | 13.05.26 | ||
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Vorschautext: Tief ergreift mich tiefes Seufzen und ein fernes jähes Leid wird wahr. Sehe ich auf Glückes Taten, ganz verteilt auf ganzes Jahr. Trauer möchte ich empfinden, für veronnenes und verpasstes. Doch wenn ich dich Gegenhalte ja, dann so vieles ja - verblasst es. Freud gehabt und schön empfunden, für so minimal an Stunden. ... |
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| 676 | Gebell des Halters | 06.05.26 | ||
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Vorschautext: Und bist du nicht willig, dann brauch ich Gebell. Das geht bei Hundebesitzern, manchmal sehr schnell. Erst bellt der Hund nur, dann auch noch der Herr. Ja mit so manchen Hundehaltern, hat man’s manchmal sehr schwer. |
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