Profil von Robert Späth

Typ: Autor
Registriert seit dem: 06.11.2022
Alter: 65 Jahre

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„Worte so tröstlich leise.“ ✍️

Statistiken


Anzahl Gedichte: 271
Anzahl Kommentare: 60
Gedichte gelesen: 70.657 mal
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Titel
271 Dein Anker der ewig lebt 29.07.26
Vorschautext:
Die Welt scheint manchmal stumm und leer,
das eigene Herz oft bleiernschwer.
Ein Flüstern greift nach deinen Gedanken,
lässt deinen Mut, dich selbst zu sehen, schwanken.

Es raunt dir zu, im Schattenlicht:
„Dich liebt man nicht. Dich sieht man nicht.“
Doch dieser Schatten lügt dich an,
egal, wie laut er sprechen kann.

Er legt den Schleier auf deinen Blick,
hält deine Hoffnung starr zurück.
...
270 Der fremde Spiegel 25.07.26
Vorschautext:
Wir tragen Steine in den Händen,
gebaut aus Urteil, schnell gefällt.
Wir ziehen eine Mauer hoch
und nennen sie die ganze Welt.

Wie leicht fällt es, den Makel dort
im fremden Handeln klar zu seh’n,
den Splitter in des and’ren Aug’
als riesenhaftes Schiff zu versteh’n.

Wir rufen laut: „Schau, wie er fehlt!“
und zeiget glatt mit kühlem Finger.
...
269 Flamme und Licht 16.07.26
Vorschautext:
Sonne, du trägst kein Gesicht
und dennoch erkennen dich alle Steine.

Du steigst nicht auf –
wir drehen uns zu dir
wie ein altes Wort,
das die Erde nie vergessen hat.

In deinen Flammen
reift das Schweigen des Raums.
Dort, wo die Finsternis
ihre endlosen Gewänder ausbreitet,
...
268 Immer hinter deinen Schritten 09.07.26
Vorschautext:
Ich bin der Schatten, der dich nicht verdunkelt,
der große, stumme Baum an deinem Weg.
Während du rennst und deine Knie an den Steinen reibst,
bin ich die Erde, die den Aufprall weich empfängt.

Ich zähle deine Schritte in der Dunkelheit,
nicht um sie zu lenken, sondern um zu wissen, wo du atmest.
Mein Blick liegt auf dir wie die Sonne auf dem Korn:
er wärmt dich, ohne dass du ihn rufen musst.

Wenn du schläfst, bin ich das Salz in den Mauern,
das die Kälte draußen hält.
...
267 Das erste zarte Erwachen 06.07.26
Vorschautext:
​Das Dunkel weicht zurück wie ein besiegter Ozean.
Aus den Winkeln der Erde steigt ein erster, lauwarmer Atem aus nassen Gras.

Es ist die Stunde, in der die Dinge ihre Form zurückfordern,
schüchtern noch, wie Konturen, die sich im Wasser spiegeln.

​Ein dünner Streifen aus Kupfer, süßem Pfirsichfleisch
öffnet leise den Saum des Horizonts.
Wie das vorsichtige erröten, eines weichen, warmer Luftstromes,
der über die schlafenden Dächer weht.

Die Schwalben werden wie erste, hastige Tintenkleckse
...
266 Sommernächte 27.06.26
Vorschautext:
Ich mag es, wie die Nacht sich ausbreitet,
schwer wie ein nasses Tuch aus Indigo und Kristall,
wenn der Sommer seine reifen Früchte öffnet
und der Staub des Tages in den Winkeln des Gartens einschläft.

Du bist es, die nach trockenem Gras riecht,
nach wildem Thymian und fernen Gewittern.
Deine Haut hat die Wärme der Steine bewahrt,
die stundenlang unter der nackten Sonne lagen,
und jetzt, im Schatten, leuchtest du wie phosphoreszierendes Holz.

Hörst du das Schweigen?
...
265 Fiasko im Bett 24.05.26
Vorschautext:
Ich lieg im Bett und schaue stur,
auf meine Fitness-Armband-Uhr.
Die Uhr sagt: „Lauf! Beweg dich, nun!“
Mein Körper aber bleibt dagegen immun..

Die linke Socke liegt im Eck,
deren Motivation ist völlig weg.
Ich müsste putzen, bügeln, saugen,
doch halte ich geschlossen meine Augen.

„Du musst noch Steuern machen!“
Das ist echt nicht zum lachen.
...
264 Dein Duft liegt noch auf meiner Haut 21.05.26
Vorschautext:
Mein Verstehen stirbt im Moment, der lebt.

Ich sehe deine Lippen sich bewegen, die Worte ergeben keinen Sinn.
Dein Mund, der mich gestern noch lebendig geküsst,
öffnet sich heute, um mich zu töten.

Ein blindes Unwetter, das an deiner Kälte zerbricht, betrachtet mich.
In meiner Brust schlägt kein Herz mehr –
nur ein glühender Rest, der nicht begreift, warum er erlöschen soll.

Ich starre dich an und werde vor meinen eigenen Augen zu Asche.
Wie kann diese Liebe so unendlich sein,
...
263 Sturm über den Auen 28.03.26
Vorschautext:
Fließend der Fluss, der alles davon trägt,
meine Schritte, meine Stimme,
meine leisen, trüben Gedanken.

Regen schlägt gegen mein Gesicht
wie Worte, die ich nie ausgesprochen habe.
Weiden biegen sich,
und ich bücke mich,
als könnte ich ihre Last teilen.

Fluss zerstört die Auen
spüre, wie er auch mich zu verschlingen sucht.
...
262 Der leere Himmel 26.03.26
Vorschautext:
Ich erinnere mich an deine Hände
wie an das letzte Licht auf einer stillen Mauer,
warm, aber schon im Verschwinden.

Zwischen uns liegt jetzt ein Tisch aus Stille,
auf dem die Wörter verdorren,
wie Brot, das niemand mehr bricht.

Ich habe dich geliebt
nicht wie man einen Namen ruft,
sondern wie man den Wind hört,
wenn er nachts durch offene Fenster geht
...
261 Unberührt 25.03.26
Vorschautext:
In kalten Nächten verliert mein Licht die Richtung.
Sterne flimmern, fallen, bleiben stehen.
Dunkelheit zieht sich endlos,
ohne Anfang, ohne Ende.

Grauer Planet wandert, allein,
umkreist nichts, nur sich selbst.
Sein Schimmer zerbricht im Universum,
ein Funke bleibt, flüchtig, kaum sichtbar.

Zwischen Galaxien verhaken sich Gedanken,
ziehen auseinander, stoßen auf Leere,
...
260 Genug für ein Morgen 19.03.26
Vorschautext:
Ich trage dich in mir wie ein Versprechen,
Ein Versprechen, das nie gesprochen wurde,
welches doch lauter klingt
als alles, was je gesagt werden konnte.

Mein Herz übertreibt dich,
zeichnet dich größer als die Welt,
macht aus deinem Schweigen ein Orchester,
aus deiner Abwesenheit eine endlose Weite.

Ich weiß, es ist zu viel —
dieses Hoffen ohne Grund,
...
259 Licht des Abendsterns 16.03.26
Vorschautext:
Der Tag in leisen Falten stirbt
die Zeit sich selbst nicht mehr erkennt,
Atem zündet irgendwo im der Unendlichkeit
einem einzelnen Stern sein stilles Herz an. ✨

Brennt nicht laut.
Ruft nicht nach uns.
Doch fällt sein Licht
wie eine Erinnerung auf unsere Gesichter —
sanft, um Wunden zu berühren,
tief, um alte Namen zu wecken.

...
258 Zwischen meinen Spiegeln 14.03.26
Vorschautext:
Ich laufe weg.
Nicht vor Straßen, nicht vor Städten,
vor dem leisen Schritten
hinter meinen Gedanken.

Irgendwer kennt meinen Namen,
trägt mein Gesicht wie eine Maske,
Maske die nie abfällt.

In Schaufenstern sehe ich ihn stehen,
ruhig, wartend,
als wüsste er,
...
257 Zwischen Staub und Schatten 10.02.26
Vorschautext:
Ich gehe durch Räume,
die längst andere Namen tragen,
und sehe Gesichter,
die sich in Staub verwandelt haben.
Jeder Schritt hallt zurück
in Stunden,
die nie enden wollten,
und doch verweilen sie nur in mir.

Die Zeit streicht vorbei
wie ein müdes Pferd,
und ich steige nicht auf.
...
256 Das Feld nach dem Brand 25.01.26
Vorschautext:
In der Sekunde,
in der du gingst,
verlernte die Welt ihre Namen.
Worte standen noch da,
aber sie bedeuteten nichts mehr.
Wie Seiten eines Buches,
aus dem der Sinn herausgerissen wurde.

Ich trage dich nun
nicht in Erinnerungen,
sondern im Blut.
Jeder Gedanke fließt
...
255 Was bleibt, wenn niemand antwortet 04.01.26
Vorschautext:
Ich wache auf,
weil mein Körper glaubt,
du wärst noch da.
Meine Hand greift ins Leere
und bleibt dort liegen,
als hätte sie den Mut verloren,
zurückzukehren.

Der Raum fängt die Stille ein.
Alles steht so,
wie du es verlassen hast,
genau das zerreißt mich.
...
254 Flamme ohne Namen 20.10.25
Vorschautext:
Ich sah die Sonne trinken aus der Hand der Nacht,
ihr Gold rann wie Blut durch die Finger des Morgens.
Wer hat sie geboren,
diese unendliche Flamme,
die uns wärmt und verzehrt im selben Atemzug?

Ich hörte den Wind,
wie er das Gras segnete,
ohne ein Wort zu sprechen.
Vielleicht ist Gott kein Name,
sondern das Schweigen zwischen zwei Pulsschlägen.

...
253 Tragic Beat Poem 11.09.25
Vorschautext:
Deine Lippen schmecken nach Goodbye,
doch ich tanz, als wärst du noch dabei.
Jeder Schritt ein Schmerz im Takt,
Herz im Bass – und es schlägt im Frakt.

Baby, why you leave me lonely, lonely?
Alle Lichter brennen, doch sie holen mich nicht.
Baby, why you leave me lonely, lonely?
Deine Schatten bleiben – und zerstören mein Gesicht.

I keep falling, falling, falling (oh no),
can’t stop calling, calling, calling your name.
...
252 Wenn der Sommer von dir träumt 06.06.25
Vorschautext:
Ich träumte dich
aus dem Blau eines Himmels,
der zu groß war,
um leer zu bleiben.

Du kamst
in Sandfarben,
in leichten Bewegungen,
wie ein Gedanke,
den selbst der Wind
nicht halten konnte.

...