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| 1611 | Rentner - von wegen fotogen! - | |||
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Vorschautext: Fiktion – -1- Rentner stellen sich in Pose, jeder winkt mit einer Rose fröhlich dem Fotografen zu, freundlich gemahnt er sie zur Ruh. -2- Er will Gruppenfotos schießen, doch Rentner ihn bald verdrießen weil sie nicht stillhalten können, zu viel „Fröhlichkeit“ sich gönnen. -3- ... |
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| 1610 | Kriegshölle | |||
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Vorschautext: Der Tod sitzt hinterm Kampfflugzeugsteuer, schleudert mit Bomben Blitze, Feuer auf anvisierte Ziele herab, aus Städten, Dörfern wird ein Massengrab. Ein Bombenhagel attackiert das Land, verschlungen wird es vom Höllenbrand, der sogar den Wüstensand entflammt, als wär die Menschheit zum Tode verdammt.. Gebäude stürzen in sich zusammen als Bomben in den Boden rammen ... |
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| 1609 | Hektik rund um die Uhr | |||
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Vorschautext: Es herrscht hektisches Treiben in der Großstadt während des Tages und auch in der Nacht, wer im Hamsterrad steckt, keine Muse hat, und von dem, was ihn "schafft", immer mehr macht. Manche sind von Verpflichtungen getrieben, andere von ihrer Vergnügungssucht, Nerven werden strapaziert, wundgerieben, solang sie vor sich selbst sind auf der Flucht. |
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| 1608 | Eine Pflegerin, die ihm lieb und teuer ist | |||
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Vorschautext: - Fiktion – Der Tag ist angebrochen, in Knie kommt Schmerz gekrochen, Arthrose hat sie im Griff -his knees are rusty and stiff – der Mann steigt aus dem Bette mit Hilfe von Babette, sie stellt ihm hin die Krücken, ihm schmerzen Hüfte, Rücken, er schleppt sich mühsam ins Bad, ein Kraftakt, schon erste Tat. ... |
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| 1607 | "Unter Beschuss geraten" | |||
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Vorschautext: Als der Herbststurm kam um die Ecke gebogen, sind Kastanien mir um die Ohren geflogen, Eicheln, Walnüsse, Tannenzapfen ebenfalls, ich duckte mich tief, um zu retten, meinen Hals und spannte zum Abwehrschutz den Regenschirm auf, der Sturm riss ihn mir weg, was mir blieb, war der Knauf - ich eilte vorbei an Apfel -Birnenbäumen, der Sturm begann die Baumkronen abzuräumen, von allen Seiten geriet ich unter Beschuss, "erntete" am Körper so manchen "Pferdekuss", auch Beulen am Kopf steigerten meinen Verdruss, einzig und allein war hastige Flucht ein Muss - ... |
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| 1606 | Dichter ohne Fehl und Tadel | |||
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Vorschautext: -Fiktion - -1- Auf dem Gebiet der Poesie ist der sprachgewaltige Wortkünstler unschlagbar und unangreifbar, wie ein Fels in der Brandung. -2- Keiner kann diesem Giganten der Kunst das Wasser reichen, kein Literaturkritiker konnte ihm bisher ans Zeug flicken. -3- ... |
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| 1605 | Eiskalter Aggressor | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Die Flamme des Zorns lodert in seinem Herzen, verbrennt jeglichen Rest an Mitgefühl und Liebe zu Asche, die erkaltet und sein Herz gefriert. Immer auf den eigenen Vorteil bedacht, hilft er beim Durchsetzen eigener Interessen nach ... |
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| 1604 | Es "herbstelt" | |||
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Vorschautext: -1- Golden der Sonnenblumenstrauß, der meine Seele wie mit Licht durchflutet. -2- Kastanienbaum zwischen Ästen und Zweigen springen Eichhörnchen. -3- Herbstlandschaft zur Wildjagd wird geblasen, ... |
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| 1603 | "Unhold" aus Überzeugung | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Der Mann ist ein Lügenbeutel, ein notorischer Unruhestifter, der zum Polarisieren neigt, sich einen Spaß daraus macht, Menschen auseinander zu dividieren, oder gegeneinander aufzuhetzen. Er schmiedet Allianzen, aber nur mit „seinesgleichen“, sofern sie ihm von Nutzen sind - wer sich ihm nicht unterwirft, ... |
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| 1602 | "Der Mann im Mond" | |||
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Vorschautext: Mickey Mouse im Schlafgewand freut sich schon auf ihr Traumland, gleitet lustvoll in den Schlaf, reitet auf 'nem Wolkenschaf über geschweifte Sterne, der Mond grüßt aus der Ferne, rückt immer näher heran, bis er die Maus küssen kann, sie lässt es gern geschehen, gleich wird er wieder gehen, kommt zurück im nächsten Traum, weitet ihren Herzensraum. |
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| 1601 | "Weißt du noch...?" | |||
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Vorschautext: - Alte Frau schwelgt im Beisein ihrer Freundin in Erinnerungen - - Fiktion - wir sind um die Häuser gezogen - die Männer waren uns gewogen - ich hatte an jedem Finger zehn, doch konnte mit allen nicht ausgehn, drum suchte ich mir die Reichsten aus, ging, schick gekleidet, mit ihnen aus, ließ mich gern von ihnen aushalten, doch danach gab, s für mich kein Halten, ... |
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| 1600 | Stürmische Zeiten | |||
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Vorschautext: Der Herbststurm nimm zu an Fahrt, zerrt an Haaren, am langen Bart, auch manch Toupet fegt er hinfort, zwingt Kahlköpfe zum Laufsport. Weite Röcke bläht er auf, stülpt Regenschirme um, frischauf, um die Ohren fliegt welkes Laub, das behaftet ist mit Staub. |
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| 1599 | Sinn und Unsinn | |||
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Vorschautext: Sinnsprüche -1- Wenn du öfter ein Haar in der Suppe findest, liegt es vielleicht daran, dass du Haare auf den Zähnen hast. -2- Wenn du häufig deine Schokoladenseite zeigst, darfst du dich nicht wundern, ... |
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| 1598 | Das eitle Löwenäffchen | |||
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Vorschautext: -1- Löwenäffchen namens Sansibar trug sein mattgolden wallendes Haar mit gewelltem Madonnenscheitel, denn es war übertrieben eitel. -2- Drum war es sein eigener Coiffeur tönte Mähne mit Honigcouleur, pflegte sie mit Kochbananenbrei, sowie bunt gemischtem Allerlei. -3- Doch wurde das Äffchen ausgelacht, ... |
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| 1597 | Anziehungskraft eines Birnenbaumes | |||
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Vorschautext: Fest verwurzelt ein Birnenbaum steht an des Feldes Saum seit Jahrzehnten, trotzt Naturgewalt, jedem Sturm, der weht, am Stamm schon viele sich anlehnten, um lächelnd vor sich hinzuträumen im Schatten seiner Blütenkrone und Seelenräume aufzuräumen im Schutz seiner stressfreien Zone - trägt der Baum dann saftige Früchte, er Menschen erst recht anlockt, verführt, Geschmack der Birnen weckt Sehnsüchte nach Liebe, die Herzen zusammenführt. |
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| 1596 | ... und was wäre ich ohne dich? | |||
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Vorschautext: Ich wär 'ne Kerze ohne Flamme, 'ne Schwangere ohne Hebamme, 'ne Sonne bar jeglicher Strahlen, ein Rechenbuch, ganz ohne Zahlen. Ich wäre eine Axt ohne Stiel, das Land Ägypten ohne Nil, eine Glocke ohne Klöppel, ein Hase, dem fehlen die Löffel. Ich wäre eine Hand ohne Arm, ein Körper, frei von Magen und Darm, ... |
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| 1595 | Zankereien | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Lächerlich macht sich alter Mann, der Zankerei nicht lassen kann weil ihm nichts Besseres einfällt, wenn Langeweile sich einstellt. -2- Er streitet um Kaisers Bart gerät dabei mächtig in Fahrt, macht Mitmenschen ihr Leben schwer „animiert“ sie zur Gegenwehr. -3- ... |
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| 1594 | Fünf herbstliche Szenen | |||
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Vorschautext: -1- Mahlzeit der Schmetterlinge Schmetterlinge flattern im lauen Herbstwind, landen von Zeit zu Zeit auf lila Kleeblüten, im Nektar zu trinken, der Tisch der Natur ist für sie reich gedeckt. -2- Neue Perspektive ... |
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| 1593 | Querelen über Urlaubsziele | |||
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Vorschautext: -1- Rosamunde ist reinlich, wirkt anziehend und weiblich, möchte am Strand sich zeigen, im Sand träumen und schweigen sich "faul" die Zeit vertreiben, wird nie auf Sport umsteigen, oder Berge ersteigen, sich über Gipfel neigen. -2- Hans Willi, dünn wie ein Strich, wirkt nicht gerade männlich, ... |
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| 1592 | Außergewöhnliche Schlafstätte | |||
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Vorschautext: Eine Maus sich zum Schlaf zurückzieht in einen Schnürstiefel aus Leder, verziert mit Goldblumen, wie man sieht, und einer roten Marabufeder. Der Stiefel ist gepolstert mit Stroh, das Sternenlicht dringt durch seinen Schaft, das Stroh beherbergt nicht einen Floh, "Ruhe" der Maus tiefen Schaf verschafft. |
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