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| 1731 | Strandspaziergang | |||
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Vorschautext: Wir schlendern verliebt am Strand entlang, Sand unsre nackten Füße massiert, dein Lachen ist wie ein Glockenklang, bevor nächste Umarmung passiert. Wir sind von der Liebe wie berauscht, heiß wallt das Blut in den Adern auf der kühle Seewind dein Kleid aufbauscht, unsre Stimmung steigt zum Himmel rauf. Im Wasser wir die Füße kühlen spüren die Wogen der Leidenschaft, ... |
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| 1730 | Enkel zu Besuch | |||
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Vorschautext: Ich ein stolzer Großvater bin, Enkel sind für mich ein Gewinn, sie mein Gemüt immer erheitern, Herz, Seele freudvoll erweitern. Im Herzen noch jung geblieben, wird die Spielfreude obsiegen, Indianerspiele spiele ich, die Enkel fangen und fesseln mich. Ihre Fröhlichkeit steckt mich an, fühle mich wie ein junger Mann, ... |
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| 1729 | Von wohliger Wärme durchdrungen | |||
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Vorschautext: Mondklare Nacht, der Sternengesang klingt leis, das Fell der Polarfüchse schimmert schneeweiß, die Gegend ist verschneit, es ist bitterkalt, sie rücken aneinander, geben sich Halt. Einer den andren mit seinem Körper wärmt, sie werden von Engeln behütet, umschwärmt und gleiten sanft ins Land der Träume hinein, sie frieren nicht, obwohl es friert Stein und Bein. |
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| 1728 | Annahme des Schicksal | |||
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Vorschautext: Annahme des Schicksals Ich fasse Mut und Zuversicht mich der eigenen Trauer zu stellen, lade sie ein in den heiligen Raum meines Herzens und vertraue darauf, dass Versöhnung geschehen wird mit dem schmerzlichen Verlust, der mir widerfahren ist. Mit der Zeit wird sich die Trauer verwandeln in eine Akzeptanz des Unabänderlichen – und tief in meinem Seelengrund ... |
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| 1727 | Früher Tod - Lebensbilanz eines Sterbenden - | |||
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Vorschautext: - Fiktion - -1- Ich werde vergeblich mit dem Tode ringen, keine Zeit haben, darüber nachzusinnen, welches Schicksal mir wohl der Tod im Jenseits bringt oder wer an meinem Sarg Grabgesang anstimmt und während der Bestattung zu weinen beginnt. -2- Für mein tägliches Brot habe ich mich geplagt, trotzdem hat Hunger an meinem Gedärm genagt, litt wohl nicht genug unterm darbenden Verzicht, denn gnadenlos hielt das Schicksal über mich Gericht ... |
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| 1726 | Krawallmacher - auf Teufel komm raus! - | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Er ist stets darauf aus, Unruhe zu stiften, einen Streit anzuzetteln und Öl ins Feuer zu gießen, nur um von Zeit zu Zeit negative Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, somit im Brennpunkt des "Interesses" zu stehen. Düstere Gedanken ... |
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| 1725 | Strohpuppe als Blitzableiter | |||
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Vorschautext: -Fiktion – In seinen Augen spiegelt sich Zorn, mit voller Wucht prescht er nach vorn rammt ihr ein Messer in den Bauch, bald drauf steigt auf beizender Rauch. Zerfleddert ist die Puppe aus Stroh, sie brennt inzwischen lichterloh zur Besinnung kommt er erst jetzt, fühlt sich innerlich noch abgehetzt. |
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| 1724 | Verlorene Worte | |||
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Vorschautext: -Fiktion – -1- Weil ich auf Verständnis zu treffen glaubte offenbarte ich dir, was mich bew3egte bis dein Gleichmut mir fast den Verstand raubte, denn ich spürte, dass sich in dir nichts regte. -2- Deine Ohren empfingen meine Worte, doch gelangten Botschaften nicht an dein Herz, es war fest verschlossen von einer Pforte, meine Traurigkeit blieb für dich nur ein Scherz. -3- ... |
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| 1723 | Reise ins Traumland | |||
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Vorschautext: Der Halbmond segelt am Sternenfirmament, mit ihm ein kleiner Junge im Nachthemd, auf der Mondsichel eine Schlafdecke liegt, ein Teddybär sich dort hin und her wiegt, er steht dem Jungen immer treu zur Seite, durchreist jetzt mit ihm des Himmels Weite - der Halbmond bringt beide ins Land der Träume, durchquert etliche himmlische Räume. |
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| 1722 | Der Sommerhitze entfliehen | |||
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Vorschautext: -Fiktion - Wenn ich, s bei Hitze gern kühler hätte, ist der Keller meine Zufluchtsstätte, Körper kühlt ab um einige Grade, gottlob ich nun nicht mehr im Schweiß bade mit kühlem Kopf ich besser denken kann, manche Verse ich im Keller ersann, schrieb tiefgründig, wehmütig, gruselig, dann wieder gar nicht gefühlsduselig, genehmigte mir Kellergeister Wein, genoss beim Dichten weinseliges Sein, ... |
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| 1721 | Selbstgefälliger Schreiberling | |||
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Vorschautext: - Fiktion - Er hält sich für den Nabel der Welt. Mit selbstgefälliger Attitüde erhebt er sich über Kleingeister, lässt sich in wortgewaltigen und pointierten Bemerkungen über deren Schwächen aus, setzt mit zugespitztem Federkiel dezidiert und gezielt Nadelstiche, über die er sich diebisch freut, ... |
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| 1720 | Getreues Schlachtross | |||
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Vorschautext: Ein Ritter namens Adalbert hatte ein schwarzes Lieblingspferd, mit dem er in die Kriege zog, der Pferderücken sich durchbog unter steter Last beim Reiten, es waren ja schwere Zeiten, denn die Ritterrüstung wog schwer und bewaffnet, wog man noch mehr. Das Pferd trug geduldig die Last, verzichtete oft auf ne Rast, war dem Ritter treu ergeben, opferte für ihn sein Leben - ... |
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| 1719 | Seelische Freiräume | |||
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Vorschautext: - Absichtserklärung - Für Spontanität lasse ich mir Raum, halte kindliche Freude nicht im Zaum, auch halt ich nicht krampfhaft fest an Plänen, läuft,s nicht nach Plan, fletsch ich nicht mit Zähnen - nehme gelassen hin, so wie es kommt, bei der Einstellung mehr Freude aufkommt, ich hab mich zum Glück noch nie verschrieben dem Perfektionismus - will mich lieben, so wie ich bin, will mich nicht verbiegen, heiße Überraschungen willkommen, ... |
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| 1718 | Unverbindlichkeit | |||
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Vorschautext: -Fiktion - „Welch eine Überraschung! Schön, dass du mir nach so langer Zeit völlig unverhofft über den Weg läufst. Eigentlich hatten wir damals irgendwie einige einigermaßen gute Gespräche miteinander geführt. ... |
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| 1717 | Wo die Liebe hinfällt | |||
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Vorschautext: Der ältere Mann ist untersetzt, hat dünne, knorrige O-Beine, einen fassförmigen Bauch, ein ausgeprägtes Hohlkreuz, Speckfalten am Stiernacken, einen grauen Haarkranz, eine Glatze, die glänzt wie eine Billardkugel, sein stämmiger Hals ist kurz, das Gesicht grobschlächtig, seine Wangen sind fleischig, die Schweinsäuglein glasig, ... |
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| 1716 | Ein Hund sticht alle Männer aus | |||
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Vorschautext: -1- Die Frau ist auf den Hund gekommen, fühlt sich nicht mehr so beklommen, seit sie diese treue Seele spürt und dank Hund kein Single-Dasein führt. -2- Geht sie mit ihrem Hund spazieren, kann ihr kaum Übles passieren, denn er weiß sich zur Wehr zu setzen, wird für sie seine Zähne wetzen. -3- Er hilft ihr bei der Männerauswahl, ... |
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| 1715 | Folgenreiches Szenario | |||
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Vorschautext: -1- Ich mach’s mir gemütlich mit einem Glas Wein, da fliegt ne Schmeißfliege ins Zimmer herein surrt um meine Ohren und mischt auf mein Sein, krabbelt auf meiner Nase, dann auf dem Bein. -2- Die lästige Fliege reizt mich bis aufs Blut, ist "anhänglich", sie lässt sich nicht verscheuchen, ich bin geladen, blecke Zähne vor Wut, sie schafft es, meine Laune zu verseuchen. -3- Ich fuchtle mit den Händen wie wild herum, ... |
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| 1714 | Nachtspaziergang ins Glück | |||
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Vorschautext: -1- Im Mondenschein spaziert ein Hund allein am Meeresstrand entlang er ist traurig, sein Herz ist wund, sein Herrchen machte den Abgang. -2- Der Hund irrt umher, herrenlos, weiß nicht, wohin er gehen soll sein Kummer schmerzt, ist riesengroß, es steigt in ihm nun hoch der Groll. -3- Es ziehn sich die Pfotenspuren ... |
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| 1713 | Die Nähe zum Mond | |||
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Vorschautext: Ein Hund badet im silbrigen Mondenlicht inmitten einer Wildblumenwiese, hat ein versonnenes Lächeln im Gesicht, der volle Mond wächst, wirkt wie ein Riese. Der Hund schläft ein, besucht im Traum den Mond, fliegt über dessen Krater und Berge, er ist nicht alleine, der Mond ist bewohnt, es leben dort Elfen, Gnome, Zwerge. |
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| 1712 | Missglückte Dichtkunst eines Kochlehrlings | |||
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Vorschautext: - Saure-Gurken-Zeit - -1- Kochlehrling Max verfasst Gedichte nicht nur über Getränke, Gerichte, er schüttet in Versen sein Herz aus, schreibt über alles, was ihm ist ein Graus. -2- Der Chefkoch ihm so manches auftischt, der bittere Beigeschmack passt Max nicht, er wird ihn stets mit andren messen, Kritik ist ein gefundenes Fressen. -3- ... |
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