Profil von Detlef Maischak

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Wege zum Horizont (2013)

Der Teufel kennt das Paradies (2015)

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Anzahl Gedichte: 253
Anzahl Kommentare: 25
Gedichte gelesen: 667.630 mal
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Titel
233 Ausgegraben 08.01.14
Vorschautext:
Vom Leben reich erfahren
Vergangenes wieder spüren
Alte Zeiten neu bewahren
Aufzustoßen, morsche Türen

Zugewachsene Wege gehen
Stille Orte wieder wecken
Längst vergessene Menschen sehen
Tief vergrabenes, neu entdecken

Das Neugier, all die Schlösser sprenge
Viele Fragen, bohren sich nun weit
...
232 Die Zeit mit dir 08.01.14
Vorschautext:
Sie kommt nicht zurück
Ich kann sie nicht fassen
Dieses endlose Glück
Hat still mich verlassen

Die Zeit mit dir, gegangen
Und schmerzlich wird bewusst
Dass mein endloses Verlangen
Noch schwer liegt, in der Brust

Ach, komm zurück zu mir
Ich werd dir ganz vergeben
...
231 Am Felsen 07.01.14
Vorschautext:
Von der Trennung,tiefen Sinn
Von der Liebsten noch besessen
So lief er nun zum Felsen hin
Um sie endlich zu vergessen

Wie in der Früh und ohne Rast
Die Quelle fröhlich floss
So wünschte er, dass seine Last
Sich schnell im weiten Tal ergoss

Schwer und ängstlich, stieg er auf
Nur langsam in die Höh
...
230 Ruhelos 06.01.14
Vorschautext:
Wie ist mir nach Ruh
Ach Stille, nun kehre
Doch was ich auch tu
Den Trubel ich mehre

Nirgendwo ein Land
Das mich einsam umgibt
Und was ich auch fand
Nichts war mir lieb

Ach stille, alte Zeit
So ruhig der Beginn
...
229 Im Nichts 06.01.14
Vorschautext:
Leere Augen einsam starren
Sehen nichts, erblinden bald
Wach und warm sie vorher waren
Heute nur noch müd und kalt

Schwache Hände nutzlos schweifen
Fassen nichts, wo sie auch sind
Konnten kraftvoll noch ergreifen
Was heute durch die Finger rinnt

Lahme Beine müd verweilen
Vermissen nichts, wollen nicht mehr fort
...
228 Sag mir 06.01.14
Vorschautext:
Sag, wo sich die Träume wiegen
Wo die Wünsche sich erfüllen
Sag, wo all die Wege liegen
Die sich erbost, noch ganz verhüllen

Sag, wo sich das Leben ergießt
Wo das Glück noch immer weilt
Sag, wohin die Liebe fließt
Die uns so weit enteilt
227 Erzähle 04.01.14
Vorschautext:
Wind, erzähl mir von der Lust
Die du streichelst, sanft und fein
Und hauch sie zart in meine Brust
Stürmisch wird sie in mir sein

Mond, erzähl mir von der Treue
Die du bescheinst, des Nachts
Und sie mit fahlem Licht aufs Neue
Hell in mir entfachst

Sonne, erzähl mir von der Liebe
Die du mit deiner Glut entflammt
...
226 Ideale 03.01.14
Vorschautext:
Mitschwimmen oder aufbegehren?
Viele Wege, noch mehr Fragen
Brav zu sein, sich wehren?
Stumm zu sein, was sagen?

Ideale sind verschieden
In Gesellschaften gebettet
Werden Konflikte stets vermieden?
Oder wird die Welt gerettet?

Das Kapital entzweit die Geister
Das Unrecht eine Qual
...
225 Süchtig 03.01.14
Vorschautext:
Ein klarer Geist noch
Sucht schon wieder
Unruhig, auf und ab
Erwartungsvoll, hin und her

Endlich, endlich Alkohol
Oder Pillen oder Drogen
Nikotin und Coffein
Endlich, Ruhe und Leichtigkeit

Ein kleiner Geist schon
Taumelt und schreit
...
224 Für immer 02.01.14
Vorschautext:
Auf der Straße endlos ziehen
Menschen eilig, hin und her
Scheint gar so, als würden sie fliehen
Stumm und heiter, froh und leer

Und dort im hellen Zimmer
Sitzt eine Mutter, bleich und fahl
Sitzt ewig hier, fast immer
Und erduldet ihre Qual

Streichelt liebevoll, in aller Ruh
Noch Tränen in den Augen
...
223 Sehnsucht 02.01.14
Vorschautext:
Tief verschneites Hügelland
Berührt den Wald ganz sanft
Nur der Schlaf wiegt beide sacht
Und hat die Stille hergebracht

Blicke sehnsuchtsvoll hier streifen
Suchen Hoffnung, noch so klein
Suchen mühevoll nach Zeichen
Die vom Frühling, noch so fein
222 Jahreswende 29.12.13
Vorschautext:
Es ist nur die Zeit
Die in Zahlen sich verloren
So ist das Ende nicht weit
Und der Anfang neu geboren

Es sind nicht Tiere und Natur
Es sind nicht Himmel und Wind
Es sind nicht Wald und Flur
Die gleich anders sind

Es ist ein Gefühl, das berührt
Das mit Glück und Zuversicht
...
221 Glanz und Elend 29.12.13
Vorschautext:
Mit schmierigen Leibern
Gehen die Reichen hausieren
Mit behängten Weibern
Gehen sie flanieren

Durch edelste Orte
Und sündhafte Läden
An jeder goldenen Pforte
Werden im Glanze sie gesehen

Sie schmatzen widerlich und teuer
Die Taschen immer voller Geld
...
220 Sinnvoll 29.12.13
Vorschautext:
Was immer wir auch schreiben
Was wir sagen oder denken
Wen wir locken und vertreiben
Die Sinne werden uns lenken

Was immer wir auch sehen
Was wir hören, was wir berühren
Wo immer wir auch gehen
Die Sinne werden uns führen

Wie wir uns auch entscheiden
Was unser Geist letztendlich will
...
219 Am Fenster 27.12.13
Vorschautext:
Die Fassade bröcklig und öd
Das Fenster, ein Loch in der Wand
Dessen Rahmen rissig und spröd
Blicke hinauf, wohl niemand fand

Und dort im schlichten Zimmer
Morsch die Möbel und rau
An den Wänden fauler Schimmer
Sitzt still ein alte Frau

Doch sie ist nicht mehr dort
Schon lange verreist
...
218 Neid 26.12.13
Vorschautext:
Er frisst sich durch die Köpfe
Wie eine Raupe durch den Kohl
Vom Fraß betroffen sind Geschöpfe
Die geistig dumm und hohl

Er nistet in der Mimik
Steuert Gesten mit vergnügen
Lenkt die Worte mit Geschick
Zu Niedertracht und Lügen

Als Polyp entpuppt er sich
Saugt gierig noch den Rest Verstand
...
217 Weihnachtszeit 18.12.13
Vorschautext:
Lang gewandert ist das Jahr
Es rieselt Schnee ganz leise
Und eine Zeit wird endlich wahr
Nun am Ende ihrer Reise

Ist endlich angekommen
Wie jedes Jahr bereit
Und Menschen wie benommen
Erfreuen sich nun der Weihnachtszeit

Überall soll Freude sein
In jeden Winkel soll sie schweben
...
216 Gebt acht 15.12.13
Vorschautext:
Gebt acht, Vieles ist schlecht
Die Moral dort längst verloren
Keine Macht ist mehr gerecht
Und manch Lachen ist verdorben

Gebt acht, nur mit scharfem Blick
Erkennt ihr die Verdorbenheit
Denn die Bösen haben den Trick
Und faseln von Zufriedenheit

Gebt acht, sie wollen nur das Beste
Eure Kraft und euer Geld
...
215 Nacht und Nebel 14.12.13
Vorschautext:
In der Stille fließt die Nacht
Langsam von hier fort
Dichter Nebels fällt nun sacht
Und verschlingt den ganzen Ort

Hoffnung auf das erste Licht
Stirbt schon früh am Morgen
Und im Nebelschleier dicht
Sind die Blicke noch verborgen

All das Gute und das Böse
Scheint hier noch verloren
...
214 Das Unheil 08.12.13
Vorschautext:
Vom Tier erhoben
Schlichen neue Geister
Ganz langsam nach oben
Vom Lehrling zum Meister

Die Erde geduldig
Schaute zu, viele Jahre
Und heut sind sie schuldig
Sie müssen zur Bahre

Als Gäste gekommen
Zu Schmarotzern geworden
...
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