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Gedichte über die Hölle - Seite 6


Keinen Ausweg mehr

Ich sehe keinen Ausweg,
ich muss hier weg damit ich nicht verreck.

Mama ich werde hier sterben
ich falle grad  ins Verderben.

Ich halte es nicht mehr mit mir aus
helf mir doch bitte hier heraus.

Mama es tut mir so leid dass ich mich hasse ,
geradewegs laufe ich in eine Sackgasse.

Kind was habe ich falsch gemacht?
was hat dieses fegefeuer entfacht?

Du denkst ich steh am Höllenrande
Mama wie kann ich dich retten vor dieser Schande?

Genau deshalb kannst du mir nicht helfen,
denn du bist Teil dieser scheinheiligen Elfen.

Mama ich kann nicht dich auch noch retten,
dann würde ich noch mehr mit dem Tod chatten.

Mama ich muss dich leider verlassen
mich vor dir schützen und dich nicht mehr so doll lieben und hassen.

Das Gefängnis hat mich vor euch geschützt,
ihr durftet mich nicht besuchen es hätte mir nichts genützt.

alle dachten ihr müsst ja voll schlimm sein
alles verschleiert, alles nur ein Schein?

Wieso geht es mir denn so schlecht?
etwas bohrt ein irreparables Loch in meinen Kopf wie ein Specht.

Seid ihr Schuld an meiner Hilflosigkeit?
Besessen von Dämonen - ich wurde eben nicht von Jesus befreit.

Ich hatte für diesen glauben meine Seele geopfert,
alles nach diesem ausgerichtet, und nun ist alles ausgeufert.

So jetzt beginnt mein neues Leben mit neuem Sinn,
aber wer kann mir helfen dass ich es schaff diesem Elend zu entrinnen?

Wer sagt mir nun was richtig und falsch ist,
denn es ist alles dahin - nur noch zusammengefallenes wertegerüst.

ich werde nun vor euch geschützt
aber wer begleitet mich dass es mir weiternützt?

Nur einer sieht mich hier auf Augenhöhe,
und der ist nun davon wie eine Windböe

Immer wieder lieg ich gefesselt auf einem Entmündigungsbett,
meine Gefühle und Hilflosigkeit hält hier keiner aus, hinzu macht mich dieses Seroquel noch fett.

Wenn ich mich gut fühle, ignorieren sie mich.
Wenn es dir schlecht geht, entmündigen sie dich.

Ich wünsch mir doch nur, dass mich jemand bei meinen Gefühlen erwartungsfrei begleitet
und nicht schon wieder auf meinem Weltbild rumreitet.

Sie begaffen mich aus ihrer Scheibe,
tief entwürdigt - Scham ich bleibe.

Noch mehr ohnmacht,
es hätte mich dort fast umgebracht.

Ich werde mir meine Freiheit suchen
und euch verfluchen.

ihr habt mich noch mehr gebrochen,
ihr Lügner - ich komme nun nie wieder bei euch angekrochen....
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... weiß ich, dass es den Himmel gibt

Ich schaue zurück in die vergangene Zeit
Als du und ich zusammen waren
Es war vor vielen etlichen Jahren
Wir lachten, tobten und waren immer zu zweit
Ein Lächeln kommt mir über`s Gesicht
Beim Gedanken an diese Vergangenheit
Denn du schenktest mir steht’s das Licht

Immer wenn ich dir in die Augen sah
Da wurde mir schlagartig ganz klar
Wenn jemals jemand wie du mich liebt
Dann weiß ich, dass es den Himmel gibt
Immer wenn ich dich umarmend berührte
Und deinen warmen Atem auf mir spürte
Wusste ich, dass es den Himmel gibt
Denn ich war und bin noch in dich verliebt

Die Erde drehte sich unaufhörlich weiter
Und trennte unsere beide Pfade
Denn die Welt kennt keine Gnade
Dein Vater erklomm die Karriereleiter
Und ihr zogt über den Ozean hinfort
Denn er wollte euch als seine Begleiter
Und ich blieb alleine an unserem Ort

Immer wenn ich an dem Ort dann stand
Wusste ich aus aller erster Hand
Weil eine Leere in mir zurückblieb
Dass auf der Welt eine Hölle gibt
Deshalb kehrte ich um auf dem Absatz
Und ich betrat nie mehr unseren Platz
Weil es dort nur mehr die Hölle blieb
Weil es dich dort nicht mehr bei mir gibt

Ich fuhr auf der Datenautobahn
Was ich sah erfreute mich
Denn dort fand ich plötzlich dich
Ich schrieb dich postwendend an
Denn du lebtest wieder hier
Weshalb ich dich für ein Date gewann
An dem Platz von dir und mir

Jetzt, da ich dir wieder in die Augen seh‘
Und mit weichen Beinen vor dir steh
Weiß ich, dass es einen Himmel gibt
Wenn jemand wie du mich jemals liebt
Jetzt, da ich dich umarmend berühre
Und deinen Herzschlag an mir spüre
Weiß ich, dass es den Himmel gibt
Denn du bist auch noch in mich verliebt
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