Reeperbahn

Ein Gedicht von Thomas
Rot leuchten Herzen in den Bäumen,
die rechts und links die Straße säumen,
und wenn man die Reeperbahn besucht,
findet man sie aufregend verrucht.

Knallbunte Neonlichter werben,
sich spiegelnd in Pfützen und Scherben,
überall locken Lust und Laster,
auf der Suche nach deinem Zaster.

Vorbei an Bars, Clubs und Bordellen,
zwielichten Frauen und Gesellen,
schiebt man manch' Bedenken vor sich her
und flüchtet vor manchem Koberer.

Ist es locker hier oder traurig,
romantisch verrucht oder schaurig,
ist der Kiez so wie die Hölle fies
oder der Eingang zum Paradies?

Thomas

Informationen zum Gedicht: Reeperbahn

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30.11.2025
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Thomas) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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