Gästebuch von Franz Jarek

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50. Eintrag von Gast 23.12.2014 um 18:40

ER und Wir

Immer wieder wird ER menschgeboren,
spricht zu frommen, wie zu tauben Ohren,
kommt uns nah und geht uns neu verloren.

Immer wieder muß ER einsam entsagen,
für uns alle Not und Leid ertragen.
Immer wieder wird ER ans Kreuz geschlagen.

Immer wieder will ER sich verkünden,
will damit Frieden lenken in das Tal der Sünden,
will ins Fleisch der Geist, der ewige, münden.

Immer wieder, auch in unsren Tagen,
ist ER für uns unterwegs, zu segnen;
unsren Ängsten, Tränen, unsren Klagen
mit heil’gem stillen Blicke zu begegnen,
den wir doch kaum zu erwidern wagen,
weil nur die Kinderaugen ihn ertragen.

(Frei nach Hermann Hesse)

Dir und Deinen Lieben ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein glückliches Jahr 2015 wünscht Reinhold Hinterhölzl … da Hihö
Dein Kommentar:
ich bedanke mich bei allen recht herzlich das ihr an mich gedacht habt bin nun wieder zurück
49. Eintrag von Ingrid Spiller 23.12.2014 um 16:29

Lieber Franz,
eine besinnliche Weihnachtszeit und ein friedvolles Jahr 2015 wünscht dir
Ingrid
48. Eintrag von Franz Jarek 22.09.2014 um 23:04

Hallo Hihoe
Leider ist mein Rechner defekt und nicht das du meinst nein ich habe euch nicht vergesse.
Lese aber immer nicht nur deine Zeilen sondern auch von den anderen ,und werde sie auch zu gegebener Zeit auch wieder Kommentieren.
Im Moment schreibe ich mit dem Smartphon was auch etwas umständlich ist .Aber ich komme wieder.Gruess mir alle die mir gut gesonnen
Bitte alle um Entschuldigung.......mfg franz
47. Eintrag von Tilly Boesche-Zacharow 21.09.2014 um 14:50

Hab Herzklopfen, wie ichs rüberkrieg und was Sie sagen werden:Eine kleine Geschichte....die wahr sein könnte....
Ein lyrischer Text von Franz Jarek - Zum Profil


Tag für Tag saß er am Fluss. Er freute sich am Wasser, sah den Enten, den Schwänen und den springenden Fischen zu. Hinter ihm, auf einem Steinsockel, stand eine Reiterfigur. Er war zufrieden mit sich und seinem Leben. Täglich erfreute es ihn aufs Neue.
Eines Tages setzte sich ein Mann, gut gekleidet in einem teuer aussehenden Anzug zu ihm auf die Bank.
„Ich“ sagte er, „beobachte dich seit längerer Zeit. Jeden Tag sitzt du hier am Wasser und schaust in die Fluten. Warum tust du nichts?“ „Ich tue doch etwas, ich schaue dem Fluss zu, wie er fließt.“ „ Möchtest du dir nicht etwas dazu verdienen, dir ein kleines Boot kaufen und auf dem Fluss fahren?“ „Gerne!“ sagte der alte Mann, „aber leider habe ich keine Zeit, weil ich hier sitze und auf den Fluss schaue.“ Eine Weile war alles still, dann sagte der Alte „Dreh dich doch einmal um.
Was siehst du da?“
„Eine Reiterfigur auf einem Sockel.“
„Was noch?“ fragte er
.Der Mann schaute ihn an: „ Nichts weiter.“
Der Alte lächelte.
„Dann lass mich dir sagen, was ich sehe.Auf dem Sockel steht tatsächlich eine Reiterstatue, in Stein gehauen. Es ist in meinen Augen ein ganz armer Tropf, der sicher viel Geld, Einfluss und Macht, aber mit Sicherheit keine Zeit hatte, am Ufer zu sitzen und auf das Wasser zu schauen und auf die Wunder, die jeden Tag passieren. Darum haben sie ihn, als er gestorben war, aus dem Stein herausgehauen und auf diesen Sockel hier an den Fluss gestellt. Nur – jetzt hat er nichts mehr davon. Sag mir, wer von uns beiden ist jetzt besser dran?“
Langes Schweigen folgte, dann erhob sich der reich gekleidete Mann , sagte leise: „Danke!“ und ging.
Es vergingen Wochen, dann setzte sich wieder einmal jemand neben den Alten. Der erkannte ihn nicht .Schweigend, in sich gekehrt, saßen sie beide einfach da.
Dann fiel als erstes leises Wort, ein „Danke, alter Mann, dass du mir meine Augen öffnetest!“. Erst jetzt erkannte der Alte ihn.
„Ich,“ sprach der Hinzugekommene weiter, „ bin nun schon so alt geworden, aber meine Augen blieben lange blind. Immer jagte ich dem Gelde hinterher. Ich war mal ein großer Banker in einer hohen Position. Doch was hat´s mir eingebracht , außer immer noch mehr Geld? Worauf es wirklich ankommt, hatte ich niemals gelernt. Meine Arbeit habe ich jetzt aufgegeben, genug zu Leben habe ich auch und kann noch andere beglücken. Was brauchst du, alter Mann? Ich kann dir alles kaufen!“
„Lass nur!“ sagte darauf der Greis, „ich brauche nichts, das Leben hat mich reich beschenkt, weil ich am Fluss hier sitze und in das Wasser schauen darf. Willst du bei mir sitzen bleiben? Es ist, denk ich, für zwei hier Platz.“
Sie wurden beide Freunde, richtige Freunde die nunmehr auch Vielen halfen, die nicht immer auf der hellen Seite des Lebens standen,
sich aber bei ihnen einfanden.
Und sogar der steinerne Reiter schien zu lächeln,
traf ihn der Sonne sanftes Fächeln


f.j.16.09.2014


Anmerkung von TBZ für evtl- neuen Titel: Wie Steine lächeln lernen

NS Wie kann ich Sie sonst erreichen? Mein Tel.
030-4019009
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46. Eintrag von Franz Jarek 15.09.2014 um 04:25

Hallo maria klar darfst du das verwenden....mfg franz
45. Eintrag von Gast 14.09.2014 um 09:01

Das Land Sehnsucht........

Guten Morgen Franz
Ich möchte Dich gerne fragen ob ich dieses Gedicht verwenden darf.....genau an diesem Punkt bin ich in meinem Leben.....ich würde mich freuen

Liebe Grüße Mary
44. Eintrag von Klaus Enser-Schlag 25.07.2014 um 07:57

Hallo Franz,

vielen Dank für Deinen lieben Kommentar! Habe mich sehr darüber gefreut! Habe jetzt auch eine Auswahl Deiner vielen Gedichte gelesen und meine 5 Sterne verteilt!

Viele Grüße
Klaus
43. Eintrag von Ingrid Spiller 01.07.2014 um 12:46

Lieber Franz,
danke,dass du mein Buch noch weiter in die Welt gegeben hast.So kann es vielen Menschen Freude bringen. Ich liefere gleich eins nach.
Liebe Güße von
Ingrid Spiller
42. Eintrag von Gast 11.06.2014 um 08:13

Hallo Franz,
Nochmals Danke für Deinen GB eintrag, schön wenn Dir meine Zeilen gefallen.
Hätte Dich auch sicher gerne als Fahrer in meinem Team gehabt. Nach all den Jahren sind wir schon wie eine Familie, Das ist richtig und gut so. Und nicht nur Arbeitsmässig sondern wir feiern auch wenn alle mal im Lande sind. Gruß Maggy
41. Eintrag von marmotier 11.05.2014 um 20:01

Lieber Franz!
Lass Dich bitte von diesem C. Richter, der sich als Richter aufspielt, nicht beirren. Leider habe ich diesen Eintrag erst heute gelesen. Es ist Dein Herz, was zählt, sonst nichts.
Viele liebe Grüsse sendet Dir
marmotier
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